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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Ohne Erfolg

    13. Juli in Finnland ⋅ ⛅ 16 °C

    Da die Lizenz zum Fischen noch bis am Abend gültig ist, machen wir uns heute erneut auf zum Fluss. Anina und Nara ausgestattet mit Knabbereien, Decke und Buch.
    Während Alex gemütlich dem Fischen nachgeht, geniessen die Damen ihre Zeit neben dem rauschenden Fluss.
    Leider bleibt der Fang-Erfolg auch heute aus, sodass es leider keinen Fisch zum Znacht gibt.
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  • Wandern zum 1. Fischen zum 2.

    12. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 14 °C

    Während Anina (und damit auch Nara) sich sicher ist, dass sie heute die Wanderschuhe schnürt, überlegt Alex noch. Gerne würde er auch heute seine Angelrute in den Fluss werfen. Immer wieder ändert er seine Meinung und bis zum Start der Wanderung bleibt das so. Schlussendlich begleitet er seine Damen dann aber doch.
    Der heutige Wanderweg ist teilweise etwas nass, bzw. die Bretter liegen bereits unter der Sumpf-Oberfläche. Dank, Alex bekommt Anina trotzdem keine Nassen Füsse. Das Ziel ist ein altes Rentiertrenngebiet, wo noch die Gatter stehen und ein paar Hütten. In einer dieser Hütten gibt es eine kleine Stärkung (drinnen werden wir weniger von den Mücken belästig) und dann geht es auch bereits wieder zurück (leider gibt es nur einen Weg hin und zurück, retour sieht aber alles sowieso wieder etwas anders aus).
    Bei Selah gibt es für alle etwas zu essen. Danach entscheidet sich Alex dafür doch noch fischen zu gehen. Die Damen begleiten ihn zwar dabei, setzten sich aber gemütlich ans Ufer und lesen bzw. schnuppern herum.
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  • Auf zu neuen Ufern

    11. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 20 °C

    Unsere Fischerlizenz läuft erst am Nachmittag ab, weshalb wir unser Glück erneut versuchen. Heute aber ohne Erfolg (zumindest was den Fang fürs Mittag-/Abendessen anbelangt).
    Trotzdem gibt es danach eine Stärkung und dann geht es weiter (jetzt aber mit Selah), denn Anina will auch wiedermal wandern. Auf der Fahrt sehen wir wieder zahlreiche Rentiere, eine ganze Herde versperrt uns zwischenzeitlich sogar die Strasse. Böse kann man den Rackern dabei aber nicht sein.
    In einem stillgelegten Steinbruch finden wir unser heutiges Schlafplätzchen. Eine kurze Erkundungstour der Umgebung (Alex schaut sich den nahegelegenen Fluss ganz genau an) darf dann natürlich nicht fehlen.
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  • Fürs Abendessen hat es gereicht

    10. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 17 °C

    Man kann sich denken was heute für uns auf dem Plan stand.
    Genau, erst einmal in Ruhe Frühstücken während die Prinzessin des Hauses gemütlich in der Sonne ruht (bei diesem Wetter will sie kein morgendliches kuscheln).
    Bevor es aber auf ins Fischerabenteuer geht, gibt es eine kleine Runde durch den Wald. Danach geht es weiter zum herausgesuchten Fischerspot. Dort angekommen sind wir uns dann doch nicht mehr ganz so sicher ob das so klappen wird (Anfänger halt...). Trotzdem montieren wir optimistisch unsere Ausrüstung und marschieren los.
    Der grosse Fang bleibt heute zwar aus, aber ein paar kleinere Fische hängen an unseren Hacken und einer ist sogar genug gross, dass wir ihn fürs Abendessen mitnehmen können (aber das gehört ja auch dazu).
    Müde und erst um 22Uhr kommen wir zurück zu Selah, kurz ein Feuer machen, Nudeln kochen und schon bald können wir unseren Fang geniessen.
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  • Einkaufen bei Teemu

    9. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 15 °C

    Die letzten Tage wurde bei uns fleissig überlegt und diskutiert, denn es schwirren da so ein paar Ideen im Raum herum.
    Und so geht es heute wieder ein paar Kilometer nordwärts, zurück zu Teemu, wo wir uns eine (bzw. je eine) Basic-Fischerausrüstung zulegen. Ja, genau. Wir hatten solch einen Spass und wollen in den nächsten Wochen weiterhin selbst gefangenen Fisch (hoffen wir zumindest) geniessen können.
    Zuvor ging es aber auf eine kurze Besichtigungstour durch Levi (dem Dörfchen bei dem der Campingplatz ist). Das Meiste wirkt aber wie ausgestorben, da hier vorallem Wintertourismus betrieben wird. Etwas zum knabbern konnten wir aber doch finden.
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  • Geduldiges Waschen

    8. Juli in Finnland ⋅ 🌧 14 °C

    Es ist wieder an der Zeit, unsere Kleider wollen wieder gewaschen werden. Da es auch in Finnland kaum Waschsalons zum selber waschen gibt, geht es auf einen Campingplatz. Leider gibt es hier nur einen Waschturm mit normalen Haushaltsmaschinen. Da dauert alles länger, um aber währenddessen etwas zu unternehmen ist die Zeit wiederum zu kurz (ausserdem Regnet es die meiste Zeit).
    Während sich Alex um die Wäsche kümmert, geht es für die Damen trotz Regen auf eine Runde (aber nur kurz, Nara findet das reicht völlig). Als später die Sonne herauskommt setzten sich die Beiden dann noch etwas nach draussen.
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  • Wanderschuhe geschnürt

    7. Juli in Finnland ⋅ 🌧 10 °C

    Heute zieht es uns wieder auf die Wanderwege. Der Himmel ist bewölkt aber es fallen nur vereinzelt ein paar Tropfen, die schnell wieder trocknen. Durch den kühlen Wind und die doch milden Temperaturen zieht Anina lieber ihre warme Mütze an (wir geniessen es aber sehr, dass es nicht so warm ist, so haben wir beim wandern nicht gleich einen Hitzeschlag oder werden in Selah bei lebendigem Leib gekocht).
    Die Wanderung führt uns durch Wald, Hochland, Moor und über Bäche. Vereinzelt treffen wir auf andere Wanderer, meist herrscht um uns jedoch nur stille, welche vereinzelt durch den Ruf eines Vogels unterbrochen wird.
    Dank des Windes halten sich die Mücken fern, sodass wir in Ruhe unseren Proviant geniessen können.
    Abends sind wir dann alle (vorallem unsere Füsse) müde, da kommt es uns gelegen, dass unser gestriger Schlafplatz nur wenige Fahrminuten entfernt ist. Fürs Abendessen zaubern wir einen Hackbraten-à-la-Omnia.
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  • Einmal Fisch vom Feuer

    6. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 15 °C

    Neben Einkaufen und der suche nach Mückenschutz-Mittel steht heute die Zubereitung unseres Fangs an. Leider spielt das Wetter nicht mit, sodass wir uns dagegen entscheiden ihn genüsslich draussen zu verspeisen. Im Feuer wird er aber trotzdem gegart. Mhh, war das lecker.Weiterlesen

  • Fischen mit Teemu

    5.–17. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf unserer Reise in Skandinavien haben wir bereits zahlreiche Fischer gesehen, heute wollen wir selbst unser Glück versuchen. Da wir selbst keine/kaum Erfahrung damit haben, und auch gar keine Ausrüstung, haben wir uns einen Guide für den Tag gebucht.
    Am Morgen treffen wir uns mit Teemu (nein wir haben ihn nicht aus China bestellt) auf einem Parkplatz, wo wir mit der richtigen Kleidung ausgestattet werden. Nach einem kurzen Fussmarsch gelangen wir zum Fluss, wo ein Gummiboot bereits auf uns wartet. Eine kurze Einweisung ins Spin-Fishing, einsteigen und losgehts.
    Schon nach den ersten Würfen die ersten Fische an unseren Angeln, welche aber alle wieder freigelassen werden (zu klein oder nicht die leckerste Sorte). Als die dunklen Wolken über uns sich mehr und mehr zusammenziehen, geht es an Land, wo wir in die Kunst des Fly-Fishing eingeführt werden. Gar nicht so einfach und wir brauchen unsere volle Konzentration, die "Fliege" auf dem Wasser im Auge zu behalten. Anina schafft es dann aber doch einen Fisch an die Angel zu bekommen, ohne dass er gleich wieder entwischt. Nach fast fünf Stunden ist es Zeit für eine Pause und ein wohlverdientes Mittagsmahl (Rentierfleisch und Kartoffelstock, denn Fische haben wir bisher keine zum Verzehr gefangen). Trotz Regen und Donner über uns schmeckt das Essen vorzüglich.
    Da Nara von den Mücken an Land so stark attakiert worden ist beschliessen wir für den Rest der Zeit wieder auf das Boot zu wechseln und von da zu fischen.
    Und wieder haben wir viel Fang-Glück. Wir ziehen beide einen 1kg schweren und 50cm langen Grayling (Äsche) aus dem Wasser. Und auch ein paar kleinere landen an unserer Angel. (Wir behalten aber nur einen davon, im Nachhinein nerven wir uns etwas darüber, da wir durchaus noch etwas mehr Fisch hätten essen können. Tja, nächstes Mal wissen wir es besser).
    Nach fast 9h sind wir fix und fertig. Es geht zurück ans Land. Um unseren Fang noch heute zuzubereiten sind wir aber zu müde und verschieben das auf morgen. Müde aber stolz auf unsere Leistung fallen wir abends in unser Bett.
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  • Gewitter im Anmarsch

    4. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 12 °C

    Eigentlich wollten wir heute bis auf die Spitze des Hügels wandern um die Aussicht von da zu geniessen. Doch nach unserem Frühstück und bei Ankunft auf dem Wanderparkplatz, sieht der Himmel sehr dunkel aus, auch die Wetterapp sagt für die nächsten Stunden Regen und vorallem auch Gewitter an. So beschliessen wir (schweren Herzens) zu unserer Sicherheit auf das Wandern zu verzichten. Wir fahren also noch ein Stück weiter mit Selah, suchen uns einen geeigneten Schlafplatz und sind über unsere Entscheidung froh als über uns Regentropfen fallen und der Donner den ganzen Nachmittag über grollt.Weiterlesen

  • Keine Lust mehr also drehen wir um

    3. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 14 °C

    Wer lange wachbleibt, schläft natürlich am nächsten Tag aus. Zumindest war das der Plan von Anina, doch Nara wollte wie jeden Morgen noch etwas kuscheln (wobei sie dies heute ganz lange wollte und sie somit durchaus ausgeschlafen hat).
    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zurück in den Norden, da wir dort eine schöne Wanderung entdeckt haben (und weil wir noch in der Region bleiben, da wir für den Sonntag etwas gebucht haben).
    Je weiter wir nordwärts fahren desto dunkler werden die Wolken über uns und auch vereinzelte Regentropfen fallen. Zudem ist es gar nicht so leicht die Rentiere auf der Strasse rechtzeitig zu entdecken, da diese farblich gut getarnt sind (bisher ist die Bilanz der angefahrenen Tiere aber noch null).
    Auf dem Wanderparkplatz angelangt, wird alles gerichtet und dann losgelaufen. Bereits nach kurzem sind wir von zahlreichen Mücken umschwirt, trotz des Mückensprays. Nach einigen Kilometern findet Anina, jetzt habe sie keine Lust mehr (da ist ein kleines Hüngerchen aufgetaucht und viel lieber will sie ihren Geburtstaskuchen backen). Da hat auch Alex nichts dagegen (denn er verzweifelt an den ganzen Mücken) und Nara findet auch sie sei für heute genug gelaufen. Wieder bei Selah werden die Damen mit Essen versorgt und dann geht es ins Niemandsland, denn nach der finnischen Grenze aber noch vor der norwegischen befindet sich ein Parkplatz, den wir für die Nacht anfahren. Bevor es ins Bett geht wird aber noch fleissig gebacken. Zuerst ein leckerer Schokoladenkuchen (der nur unten etwas schwarz wurde) und ein Feta-Spinat-"Muffin" (der leider in der Form klebte und deshalb nicht so fancy aussieht).
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  • Wanderung zur Mitternachtssonne

    2. Juli in Finnland ⋅ ☀️ 12 °C

    Im Bezug auf unsere Schlafenszeit sind wir ja eher wie "alte" Leute unterwegs, denn meist liegen wir bereits um 21 Uhr im Bett. Doch nun befinden wir uns ja über dem Polarkreis wo aktuell die Sonne nie ganz untergeht. Zumindest einmal will Anina dieses Phänomen auch wach bestaunen (und nicht nur daran merken, dass es in Selah nicht mehr dunkel wird). So kämpft sie tapfer mit ihrer Müdigkeit und schnürt um 23 Uhr ihre Schuhe nocheinmal. Mit Nara als Begleitung geht es erneut auf die Runde vom Nachmittag. Wieder ganz allein auf dem Weg geniessen die Beiden die Stille und Aussicht im Abend-/Morgenlicht. Beim Abstieg muss dann gut aufgepasst werden, denn die Äuglein sind doch langsam müde.Weiterlesen

  • Pause oder eine zweite Runde

    2. Juli in Finnland ⋅ ☀️ 16 °C

    Während Alex glücklich darüber ist seine Schuhe auszuziehen und die Beine hochzulegen, hat Anina noch zu viel Energie und beschliesst eine zweite Runde auf den nebenanliegenden Hügel zu unternehmen. Auf dieser Runde ist kaum jemand unterwegs, sodass Anina die Ruhe und Aussicht für sich allein geniessen kann. Am Ende findet sie sogar noch den Eichhörnchen-Pfad.Weiterlesen

  • Rentiere überall wo das Auge hinsieht

    2. Juli in Finnland ⋅ ☀️ 11 °C

    Ein stahlblauer Himmel empfängt uns heute morgen beim Aufstehen. Somit ist schnell klar, was wir heute machen wollen. Wir suchen uns eine mittelgrosse Wanderung im nahegelegenen Nationalpark heraus und fahren wenig später zum Startparkplatz los.
    Bereits als wir auf den Parkplatz fahren, sehen wir eine Rentierherde die es sich genau auf diesem gemütlich gemacht hat. Von klein bis gross sind alle vertreten und scheinen sich kein bisschen am ganzen Trubel um sie herum zu stören.
    Wir packen unseren Rucksack, klatschen etwas Sonnencreme ins Gesicht (wir wollen ja nur braun werden nicht rot) und los gehts. Nara findet die Rentiere zum Jagen süss, sodass Anina ganz schön zu tun hat. Auf dem Wanderweg sind wir heute nicht allein unterwegs, neben anderen Wanderern treffen wir noch so manches Rentier. Zudem bietet sich uns ein herrliches Panorama über die Weiten Finnlands.
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  • Zwei nasse Dödels im Wald

    1. Juli in Finnland ⋅ ☁️ 15 °C

    Man kann sich denken, wer heute wieder den Drang hatte sich zu bewegen (Alex hat die dunklen Wolken gesehen und sich dagegen entschieden).
    Dementsprechend wurden nur die beiden Damen auf ihrer Runde nass. Dafür konnten sie erste Erfahrungen mit super gepflegten Wanderwegen sammeln. Alex recherchierte derzeit etwas darüber, was wir in den nächsten Tagen so unternehmen wollen.Weiterlesen

  • Tag der Überfahrt

    30. Juni in Finnland ⋅ ☁️ 14 °C

    Auch heute gibt es noch viel zu tun, bevor wir uns ins nächste Land unserer Reise begeben.
    Müll entsorgen, Wasser entleeren und frisches Tanken (da wir das auf einem Campingplatz machen haben wir gleich noch die Möglichkeit eine heisse und lange Dusche zu geniessen), schwedische Gasflasche zurückgeben und die Deutsche auffüllen, tanken (und einen letzten schwedischen Snack geniessen) und dann die lange Fahrt durchs Nichts bis zur Grenze.
    Die Grenzüberquerung verläuft schnell und ohne Kontrolle, sodass wir wenig später auf einem gemütlichen Plätzchen in Strassennähe stehen.
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  • Vorbereitungen für Finnland

    29. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 18 °C

    In den nächsten Tagen soll es weiter nach Finnland gehen. Dafür müssen wir mit Nara zum Tierarzt um ihr in dessen Anwesenheit eine Entwurmungstablette zu verabreichen. Man kann sich denken, dass wir nicht die Einzigen mit diesem Vorhaben waren (denn auch für Norwegen ist dies notwendig). Wohl weisslich haben Anina und Nara im Büsli gewartet bis Alex sie für die Behandlung holte. Denn das Ganze fand direkt im Eingangsbereich statt, wo zahlreiche andere Hunde ebenfalls warteten. Man kann sich vorstellen, dass Nara für ordentlich radau gesorgt hat (für unser Empfinden lief aber alles relativ ruhig). Wenige Minuten später standen wir wieder draussen und hatten die Bestätigung in der Hand.
    Danach ging es ein letztes Mal einkaufen in Schweden, wo natürlich ein Süssigkeitensäckli gefüllt wurde (mal schauen ob es das in Finnland auch gibt).
    Da wir erst frühestens in 24h über die Grenze können und bei allen Plätzen die wir davor angesehen haben von vielen Mücken die Rede ist, fahren wir zurück zum letzten Schlafplatz.
    Wo wir eine gemütliche Runde mit Nara drehen, Abendessen kochen, lesen und Podcast hören. Das Draussen sitzen, lassen wir dann aber doch lieber bleiben, da sich die dunklen Wolken über uns mit grossen Regentropfen entleeren.
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  • Wieder zu dritt

    28. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Gelegentliches Heulen und der ohrenbetäubende Sound von ein paar Halbstarken mitten in der Nacht haben uns zwar teilweise wachgehalten, ansonsten haben wir gut geschlafen.
    Bereits von unserem Schlafplatz her haben wir eine tolle Aussicht über die unter uns liegende Ebene, doch wir wollen ganz hinauf um den besten Blick zu erhalten. Heute ist auch Alex wieder mit von der Partie. Und so geht es hinauf (nicht so schnell wie die zahlreichen Trailrunner die hoch und runter sprinten) und dann mit kurzer Verschnaufpause ganz oben. Das hat sich mal wieder gelohnt. Nun geht es aber nicht auf direktem Weg wieder hinunter sondern um die abgesprerrten Minen herum und so bietet sich uns immer wieder eine andere Aussicht.
    Fürs Mittagessen geht es dann zu einem Fast-Food-Truck bei dem es Burger und Co mit Elch und Rentierfleisch gibt.
    Und weil der letzte Kuchen bereits so lecker war, gibt es heute gleich noch einen.
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  • Wanderweg-Rennstrecke

    27. Juni in Schweden ⋅ 🌬 8 °C

    Das mit dem Füsse stillhalten hat bei Anina nicht lange angehalten. Bereits gestern hat sie in der Nähe die Wanderwege herausgesucht und eine Runde zusammengestellt.
    Als Alex auf den Wanderparkplatz fährt ist bereits sichtbar, dass das heute nicht ganz so eine ruhige Wanderung werden wird. Der relativ grosse Parkplatz ist mit zahlreichen Fahrzeugen gefüllt und überall sind Menschen mit grossen Wanderrucksäcken zu sehen. Davon lässt sich Anina aber nicht abhalten, sie schnappt sich Nara und die Beiden wandern los. Kurz sind sie sich aber nicht sicher ob das wirklich etwas werden wird, denn im Tal (wohin sie laufen wollen) scheint es stark zu Regnen. Egal, einfach mal loslaufen und falls man doch verregnet wird, kann man ja einfach umdrehen.
    Der Wanderweg den die Beiden antreffen entspricht, dann auch den vielen Besuchern, ein relativ breiter Weg schlängelt sich das Tal hinab. Dadurch können die Damen zügig einen Fuss/Pfote vor die Andere setzten. Nach der Hängebrücke (über die Nara sogar getragen wird) wird dann aber auf einen schmalen Trampelpfad abgebogen. Dieser schlängelt sich stetig den einen Hang hinauf, mit jedem Schritt hinauf wird die Aussicht spektakulärer. Hier ist bis auf einen anderen Wanderer auch niemand mehr unterwegs. Am Ende des Pfades, dann eine kurze Verschnauf- und Stärkungspause. Dann geht es zügigen Schrittes wieder hinab ins Tal bis zum Restaurant, leider sind Hunde darin nicht erlaubt und auf der Terrasse ist es den Damen zu kalt, also wird schön fleissig weitergelaufen. Den Rückweg will Anina aber nicht auf dem gleichen Weg zurücklegen und so befinden sich die Beiden auf der Schotterstrasse, die wohl nur von Quads befahren wird. Erstaunlicherweise ist auf diesem Weg auch sonst niemand unterwegs (im Gegensatz zum Wanderweg), naja bis die Beiden zum Fluss gelangen. Wo beim Wanderweg die Hängebrücke hinüber geführt hat, gibt es hier nichts. Da gibt es nichts anderes als Schuhe aus, Augen zu und durch. Brr, das war kalt. Der Anschliessende Blick von Nara sagt Anina auch alles. Danach sind es nur noch ein "paar" Meter bis zum Parkplatz wo Alex auf die Beiden wartet.
    Mit Selah geht es dann weiter zu einem Schlafplatz mit toller Aussicht, wenn da nicht die Huskylodge unterhalb des Hügels wäre. Mal schauen wie ruhig wir wirklich schlafen werden.
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  • Flucht vor den Mücken

    26. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Scheinbar haben wir unseren Schlafplatz schlecht gewählt. Bis wir ins Bett gingen war noch keine Mücke in sicht aber danach schienen sie durch alle Spalten ins Innere von Selah zu kriechen und es surrte nur so um uns herum.
    Irgendwie haben wir die Nacht hinter uns gebracht, aber am Morgen hatten wir genug und suchten uns ein ruhigeres Plätzchen für das Frühstück.
    Später fuhren wir nochmals ein paar Stunden zu einem Plätzchen mit Feuerstelle. Wir grillten gemütlich und genossen unser Essen (drinnen, da auch hier die Mücken umherschwirren).
    Neben lesen, Podcast hören und Nickerchen machen, steht heute nichts weiter auf dem Plan.
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  • Nasse Füsse und Elch-Begegnung

    25. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute geht es für die Damen wieder zu Zweit los. Alex lässt sie an einem Punkt raus und lädt sie 5h später an einem anderen wieder ein. Während seine Damen schwitzen und einige Kilometer hinter sich bringen, geniesst er ein ruhiges Nickerchen.
    Der heutige Wanderweg ist nicht ganz so gut in Schuss wie der gestrige, so verschwinden die Holzplanken plötzlich im Sumpf und kurz darauf auch Aninas Schuhe. Tja, so heisst es wieder mit nassen Schuhen/Füssen weiterlaufen. Auch hier sind die Mücken ein ständiger Begleiter, sodass nur eine kurze Apfel-knabber-Pause eingelegt wird. Im dichten Wald steht dann plötzlich ein Elch vor den Beiden. Kurz sind alle Beteiligten wie angewurzelt, während Anina dann hektisch nach dem Handy für ein Foto kramt, will Nara auf die Jagd und der Elch verschwindet im Unterholz (alles viel zu schnell als das es für ein Foto gereicht hätte).
    Am Abend merkt dann auch Anina langsam ihre Beine und findet dass ein Tag Pause wohl nicht verkehrt ist.
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  • Getrennte Wege

    24. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Im Muttos Nationalpark dürfen Hunde nur zwischen Januar und Mai hinein. Nach einigem Hin und Her beschliesst Anina die Wanderung alleine zu machen.
    Am Morgen wird also der Rucksack gepackt und dann marschiert sie alleine los. Auch hier gibt es einige Mücken und sobald man stillsteht wird man umschwirrt, so legt Anina ein zügiges Tempo ein und bleibt nur kurz für Fotos stehen oder aus Schreck wenn plötzlich keine 2 Meter vor einem ein Rentier steht in das sie fast hineingestolpert wäre.
    Als fast nur noch ein fünftel des Weges fehlte, tauchten ein paar Hütten im Wald auf. Die Grösste war unverschlossen und scheinbar eine "Berghütte". Da hier kaum Mücken herumsurrten packte Anina kurzerhand ihr Essen aus und genoss so in Ruhe eine Stärkung.
    Gestärkt ging es damit an den Schlussspurt zurück zum Ausganspunkt, wo Alex und Nara sie bereits wieder erwarteten. Dann mit Nara noch kurz ein paar Meter laufen, damit auch diese ihre Beine ein wenig vertreten kann und dann hiess es die Füsse hochhalten.
    Während Anina auf ihrer 25km Wanderung war, gingen es Alex und Nara gemütlich an. Mit Selah fuhren sie zum naheliegenden Stausee, genossen die Sonne und kuschelten sich ein. (Das Fotos machen haben sie dabei vor lauter geniessen gleich vergessen). Da sich Anina wie besprochen regelmässig meldete mussten sie sich auch keine Sorgen machen, dass diese allein irgendwo am herumlaufen ist.
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  • Knabbersäckli für die Grossen

    23. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück geht es für die beiden Damen wieder allein los. Dieses Mal flussabwärts, aber nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück sondern zu einem verlassenen Bahnhof wo sie von Alex mit Selah bereits wieder erwartet werden. Kurz einen Schluck trinken und weiter gehts ins nächstgelegene Städtchen zum Einkaufen. Hier gibt es sogar für Alex und Anina ein Regal wo sie sich ihre Säckli mit ihren Wünschen füllen können.
    Aus der Besichtigung vom Städtchen wird aber nichts, da die Füsse von Alex zu fest rebellieren, dafür setzten wir uns in ein kleines Kaffee, für eine kleine Fika (googelt schön selber was das heisst).
    Danach gehts weiter zum Eingang eines weiteren Nationalparks.
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  • Tosendes Wasser

    22. Juni in Schweden ⋅ 🌬 10 °C

    Nach fast zwei Tagen die Füsse stillhalten zieht es Anina wieder los (Nara muss wie immer einfach mit, Alex kann aufgrund seiner Blasen noch immer nicht mit). So geht die heutige Fahrt zu einem Fluss bzw. direkt zu einer Hängebrücke die zu einer Insel auf ebendiesem führt.
    Gemeinsam ziehen die beiden Damen los (und fühlen sich schon etwas schlecht ein Teammitglied einfach zurückzulassen). Langsam (und doch etwas vorsichtig) geht es über die schwankenden Bretter der Hängebrücke. Gerade noch umgeben von ein paar anderen Besuchern sind die Beiden wenige Meter später völlig allein. Gemeinsam "kämpfen" sie sich einmal um die Insel. Wiedereinmal gilt es zahlreiche Felsen zu erklimmen oder auf der anderen Seite herunterzukommen, über Baumstämme durch den Sumpf zu balancieren, mit trockenen Füssen/Pfoten über die Bäche zu gelangen oder nicht in die tosende Strömung des Flusses zu fallen. Zwischendurch erhaschten die Beiden noch ein paar Regentropfen, doch bei der kurzen Apfelsnack-Pause blieb es schön trocken. Zurück bei der Hängebrücke musste diese nun nocheinmal überquert werden (schnell rüber war da Naras Devise).
    Für die Nacht geht es ein paar Meter Flussabwärts wo wir etwas abseits der Besucher stehen. Als Erstes gibt es eine Stärkung für die ganze Mannschaft, danach für die Einen ein kleines Nickerchen für die Anderen ein paar Runden Skyteam, die das Hirn herausfordern.
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  • Rentiere und Apfelkuchen

    21. Juni in Schweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Mit offen gelaufenen Blasen lässt es sich schlecht wandern, so gibt es auch heute eine zwangsläufige Pause. Dafür fahren wir ein gutes Stück weiter nordwärts. Zu unserer Freude sehen wir heute endlich unsere ersten Rentiere, die direkt vor uns über die Strasse spazieren (sogar ein paar Jungtiere sind dabei).
    Der herausgesuchte Platz liegt direkt an einem See und bietet gleich drei verschiedene Feuerstellen. Glücklicherweise gibt es kaum Mücken, sodass es auch draussen angenehm ist (naja fast, der Wind und die gelegentlichen Regentropfen sind schon nicht ganz so angenehm).
    Wir (also eigentlich mehr Alex) entfachen ein Feuer und geniessen später die leckeren Würste vom Grill (schmecken so halt schon besser).
    Während Alex sich in seinem Buch vertieft wagt sich Anina an ihren ersten Kuchen im Omnia. Der Duft der bald durch Selah zieht macht das Warten ganz schön schwierig.
    Die Skepsis ob das überhaupt funktioniert ist spätestens beim ersten Bissen verschwunden.
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