• A Journey by Wuschels
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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Am Fischerhotspot

    August 3 in Finland ⋅ ☁️ 17 °C

    Nahe der russischen Grenze hat Alex einen Fluss gefunden, der anscheinend bekannt für seine grossen Forellen ist. Da wir ja gerade sowieso wieder hier oben sind, machen wir einen Abstecher dahin. Die abgestellten Wohnwagen in der Nähe des Flusses zeugen davon, dass nicht nur wir diesen Spot entdeckt haben.
    Der grosse Fang bleibt bei uns leider aus. Nur ein paar kleine Fischlein beissen an der Angel von Alex.
    Nach einer kurzen Pause und einer kleinen Stärkung will Alex nochmals los, als dann aber gerade wieder ein Regenschauer über uns losbricht, entschliesst er sich dagegen und kuschelt sich zu Anina ins warme Bett.
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  • Eine Nachtschicht später

    August 2 in Finland ⋅ ☀️ 16 °C

    Da der gestrige Sammelerfolg eher mässig ausgefallen ist, fahren wir heute noch weiter nördlich. (Schlussendlich dahin zurück wo wir den ersten grossen Fund gemacht hatten). Nun werden wir endlich fündig. Und können unsere Säcke füllen. Volle Säcke bedeuten dann aber auch einiges an Arbeit. Gar nicht so leicht in einem kleinen Camper einzukochen (vorallem wenn man bei Mama nicht immer ganz so gut aufgepasst hat und nun so vieles nicht mehr weiss) und wir nicht normale Marmeladengläser gefunden haben.
    Irgendwann im Laufe der Nacht sind dann auch die letzten Gläser befüllt und nun hoffen wir einfach dass diese auch halten und nicht die ganze Arbeit um sonst war.
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  • Nur wegen ein paar Beeren

    August 1 in Finland ⋅ ⛅ 20 °C

    Bei unserem letzten Fund von Moltebeeren kam uns die Idee, ein paar davon einzumachen um später noch davon zehren zu können. Deshalb haben wir uns ein paar Einmachgläser zugelegt. Wie wir nun aber feststellen mussten, sind wir bereits zu weit in den Süden vorgedrungen. Hier scheinen die seltenen Beeren kaum noch vorhanden zu sein. Da die Erntezeit auch nur wenige Wochen beträgt beschliessen wir kurzerhand (ein grosses Stück) wieder nördlich zu fahren um dort nach den beliebten Beeren zu suchen.
    So wirklich erfolgreich sind wir aber irgendwie nicht. Nach stundenlangem durchs Moor stapfen haben wir nur ein kleines Säckchen voll gebracht.
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  • Sechs handvoll Kilometer und ein paar Höhenmeter

    July 31 in Finland ⋅ ⛅ 21 °C

    Obwohl es noch immer warm (wir finden heiss) ist, starten wir heute auf eine kleine körperliche Herausforderung. Geplant sind ca 30km Wegstrecke und ca 500 Höhenmeter (spoiler, die Höhenmeter waren mindestens doppelt so viele).
    Wieder erwarten sind auf dem Weg kaum andere Leute unterwegs, sodass wir munter unser Tempo durchziehen können. Lediglich unterbrochen durch ein paar Snackstopps bei den vielen Himbeer- oder Heidelbeerstreuchern. Als kleines Armworkout zieht uns Alex mithilfe eines kleinen Flosses über eine Passage des Sees.
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  • Phu ist das warm

    July 30 in Finland ⋅ ☀️ 18 °C

    Wo wir es die letzten Wochen noch schön kühl hatten, ist es nun schnell relativ warm geworden (zumindest unserem Empfinden nach). So gehen wir es heute gemütlich an. Suchen ein paar Beeren, drehen kleine Runden und versuchen die Flecken aus der Hose zu bringen.
    Zum Znacht gibts Chili, eigentlich fürs kalte Wetter geplant (aber da mussten wir unseren Fisch noch essen).
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  • Das Nächste ausprobieren

    July 29 in Finland ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem Einkaufen suchen wir uns unseren nächsten Schlafplatz. Bei diesem angelangt wollen wir noch eine kleine Runde um die Seen drehen. Naja, eine Runde wird es nicht, da werden wir vorher ausgebremst, denn diesmal sind die Säckli eingepackt. Und so finden wir uns bald inmitten von vielen Heidelbeerbüschen am Sammeln (alle drei, wobei bei jemandem alle im Bauch landen).
    Damit wird dann auch gleich ein neues Rezept ausprobiert, eine klassisch finnische Blaubeer-Tarte (Mustikkapiirakka). Wir sind zwar etwas skeptisch ob das in unserem Omnia funktioniert (das mit dem Crumble war ja nicht so erfolgreich), wir starten aber trotzdem einen Versuch. Das Ergebnis? Alex: "der ist sogar noch besser als der Kuchen". Wird wohl nicht der Letzte sein den wir backen.
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  • Erstes Glace unserer Reise

    July 29 in Finland ⋅ ☀️ 19 °C

    Bisher haben wir es in Finnland irgendwie verpasst uns auf die Suche nach Geocaches zu machen. Das holen wir heute nach. Wir werden auch tatsächlich fündig und können ein paar loggen. Glücklicherweise haben wir unsere Säckli auch vergessen mitzunehmen, denn dann wären wir bereits nach kurzem bei den grossen Heidelbeeren steckengeblieben.
    Den Aussichtsturm besteigt Anina schön allein, während ihre Begleitung unten wartet.
    Beim späteren Einkauf gönnen wir uns auch das erste Glace unserer Reise. Bisher war es uns einfach zu kalt dafür (da haben wir viel lieber andere Sachen ausprobiert).
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  • Ein bisschen stöbern

    July 28 in Finland ⋅ 🌧 19 °C

    Nach dem Besuch des Wasserfalls gehts dann zügig weiter. Zügig in dem Sinn, dass wir wiedermal eine längere Selahfahrt unternehmen. Mit Zwischenstopp in einer kleinen Brocki und später noch in einem grossen Möbelhaus. Voller Vorfreude bestellten wir uns da "Panzerotti", wie sich herausstellte ist das in Finnland etwas anderes. Sieht von Aussen ähnlich aus, ist aber mit Reis und Ei gefüllt. Nicht ganz unser Geschmack.
    Während Nara auf dem Abendspaziergang in den Himbeersträuchern verschwindet um dort ein paar der Beeren zu pflücken, macht sich Alex an das langwierige filetieren seiner gefangenen Fische. Gar nicht so einfach, aber mit jedem Fisch wird er besser.
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  • Auf Empfehlung der Einheimischen

    July 28 in Finland ⋅ 🌧 20 °C

    Auf ihrer gestrigen Wanderung haben die Damen ein paar Einheimische an einer Grillstelle getroffen. Einer davon war erstaunlich redselig (die Finnen halten sich da normalerweise sehr zurück), jedenfalls meinte er, dass hier normalerweise nur Einheimische unterwegs seien. Aber wir sollen unbedingt den Wasserfall in der Nähe uns anschauen, der sei sehr schön. Da dieser Wasserfall aber nicht mehr auf der Wanderung lag, besuchten wir ihn erst heute (wobei wir mit Selah so nah wie möglich ranfahren, manchmal sind wir eben auch faul).
    So spektakulär war der Wasserfall dann zwar nicht, aber einen kurzen Ausflug allemal wert.
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  • Den Trick raus

    July 27 in Finland ⋅ ☁️ 20 °C

    Wie gestern geplant, geht es für Nara und Anina auf eine kleine Wanderung. Ziel eine Grillstelle wo Alex mit Selah dann bereits wieder warten soll (bzw. er daneben am fischen ist).
    Auf der Wanderung entdeckten wir viele Pilze und natürlich auch Beeren. Hat sich Nara diese bisher noch von uns pflücken lassen, macht sie sich nun selbstständig daran und knabbert die Beeren direkt vom Strauch.
    Während Anina anschliessend ihre Zeit mit lesen, kochen, recherchieren und riesigen Heidelbeeren pflücken verbringt.
    Geniesst Alex seine Zeit beim Fischen, sogar mit einigen Fang-Erfolg, sodass es die nächsten Tage wieder viel Fisch geben wird.
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  • Wo ist der Parkplatz

    July 26 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Wünsche für den heutigen Tag gehen auseinander. Anina möchte wandern, Alex fischen (da wir heute die Letzten von unserem grossen Fang essen wollen, hat es auch wieder Platz).
    Wir suchen also einen Platz wo beides möglich ist, doch als wir nach langer Fahrt (über die geliebten Schotterstrassen) endlich beim Startparkplatz der Wanderung angelangen, ist dieser hinter verschlossenem Zaun und als Privat markiert. Da damit auch der Wanderweg auf privatem Grund liegt, beschliessen wir weiterzufahren.
    Damit verbringen wir den Grossteil des Tages mit fahren und gelangen erst am Abend zum Nachtparkplatz. Wir verschieben das Fischen und Wandern auf Morgen. Stattdessen gibt es ein leckeres Ratatouille mit den Barsch-Filets und zum Dessert den verbliebenen Rest des Blaubeerkuchens.
    Da nun alle Blaubeeren verspeist sind, können wir am Abend gleich wieder für Nachschub sorgen. Was wir damit machen? Das entscheiden wir Morgen.
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  • Beerentraum

    July 25 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach der Wanderung wir der Rucksack abgeladen und die Behälter für die Beeren gepackt. Gleich neben Selah können wir zahlreiche leckere Beeren finden. Sogar die heiss begehrten Moltebeeren können wir hier finden. Nach relativ kurzer Sammelzeit haben wir bereits 600g Heidelbeeren und 500g Moltebeeren gepflückt. Nun ist mehr die Frage, was machen wir damit? Denn unser Tiefkühlfach ist bereits voll. So gibt es erstmal Heidelbeer-Pancakes und danach wird gleich noch ein Kuchen gebacken (dieser hält sogar etwas länger, da wir noch pappsatt sind von den Pancakes). Die Moltebeeren geniessen wir vorerst einfach pur.Read more

  • Auf der kleinen Bärenrunde

    July 24 in Finland ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Himmel ist zwar grau aber das hält uns nicht davon ab zu wandern. Wir sind offensichtlich auch nicht die Einzigen die sich das denken. Jedenfalls begegnen wir auf der Wanderung zahlreichen anderen Besuchern (der Weg sieht auch dementsprechend aus). Die Landschaft ist hier aber auch wieder sehr schön, mit dem Fluss der sich durch das Tal schlängelt. Dank zwei Hängebrücken gelangen wir auch ohne nasse Füsse darüber.Read more

  • In the middle of nowhere

    July 24 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern wurde es dann doch wieder Heute, bis wir unseren Fisch und Suppe verspeist hatten. So wurde am Morgen dementsprechend auch wieder länger geschlafen, sodass wir erst nach dem Mittag weiterkamen. Deshalb beschliessen wir die Wanderung die wir geplant haben erst einen Tag später zu machen.
    Stattdessen finden wir uns einige Stunden später mitten im Nirgendwo wieder (die Infotafel der Region hat den selben Spruch). Anina und Nara wollen sich natürlich trotzdem etwas bewegen. Motiviert gehen die beiden los und üben ein wenig mit dem Zuggeschirr (wird immer besser, wobei bei Anina die Kondition definitiv noch zu wünschen übrig lässt). Als die Wolken über den Beiden aber immer dunkler werden, drehen sie doch um und gelangen sogar noch trocken zurück zu Selah.
    Optimistisch macht sich Anina dann gleich noch ans Pflücken von ein paar Beeren. Naja, mehr als ein paar für eine Heidelbeer-Milch gibt es nicht, bevor der Regen losgeht.
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  • Waldbrandgefahr

    July 23 in Finland ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute Morgen fällt uns das Aufstehen schwer. Es regnet nicht nur, sondern die Temperaturen sind auch merklich gefallen. Zumindest hört der Regen auf bis wir uns endlich hinaus kämpfen und gegen die Kälte packen wir uns warm ein + ein heisser Kaffee gibt gleich wieder Kraft.
    Nach dem Frühstück beginnt tägliche Beratschlagung, was wir heute machen bzw wo wir heute denn hinwollen (da müssen wir uns wieder mehr an der Nase nehmen und Abends planen, sodass wir früher loskommen).
    Vor der Abfahrt kaufen wir noch ein leckeres Stück Rauchlachs mit Gorgonzola, von der Räucherei des Campingplatz-Anbieters. Danach geht es weiter zum Einkaufen (wo wir uns gleich zwei kleine Brötli kaufen um den Lachs zu geniessen und alle Zutaten die für verschiedenste Rezepte mit Blaubeeren notwendig sind, denn der Kuchen ist bereits weg).
    Alle Vorräte sind wieder voll, der Räucherlachs vefspeist und weiter gehts auf einen Wanderparkplatz.
    Da es (entgegen der Vorhersage) nicht regnet machen wir doch die kleine Wanderung, welche ausgeschildert ist. Nichts besonderes, einfach ein paar gemütliche Kilometer durch die wilde Natur Finnlands, über Bretter-Pfade und Steine, durch Heidelbeerfelder und Wälder.
    Danach ziehen wir nochmals kurz los um ein paar der dunklen Beeren zu pflücken, um heute Abend einen weiteren Dessert damit zu zaubern. Ganz so viele sammeln wir dann aber nicht, da wir unseren Mückenschutz vergessen haben...
    Bei den Feuestellen haben wir zudem überall die Schilder gesehen, dass bei Waldbrandgefahr kein offenes Feuer entfacht werden darf. Hmm, besteht denn aktuell Waldbrandgefahr? Erst mal eine kurze Google-Recherche um Klarheit zu bekommen. Wie wir herausfinden gibt es in einzelnen Regionen Finnland aktuell eine leichte Waldbrand-Warnung und in genau einer davon befinden wir uns gerade. Aber wenn wir ca 1h fahren sind wir in einer anderen Region, wo Feuermachen erlaubt ist. Also alles wieder einpacken und weiter gehts.
    Wir finden einen gemütlichen Platz direkt an einem Fluss, wo es sogar wieder eine Kota gibt (da dürften wir ohnehin immer Feuer machen). So kommen wir doch noch zu unserem gegrillten Fisch. Während Alex sich um diesen kümmert, köchelt Anina eine Heidelbeer-Suppe. Mal schauen ob uns das schmeckt (Fazit, jap ist super lecker und schnell weg).
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  • Endlich sind die ersten Reif

    July 22 in Finland ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer kurzen Nacht (etwas ausschlafen konnten wir schon, aber genug war es nicht) gibt es erstmal eine gute Tasse Kaffee. Danach geht es weiter zu einem kleinen Campingplatz, wo wir unser Wasser auffüllen, unsere Schmutzwäsche waschen und die Kota (eine Hütte in der man Feuer machen kann) nutzen können.
    Während sich Alex um die Wäsche kümmert, ziehen die Damen in den nahegelegenen Wald los. Aus dem kurzen Spaziergang wird schnell eine kleine Sammelrunde, denn endlich sind die ersten Heidelbeeren reif. Da kann Anina nicht wiederstehen und füllt gleich ihr mitgebrachtes Säckchen (wobei ein beachtlicher Teil auch seinen Weg in den bettelnden Mund von Nara findet).
    Zum Znacht gibt es dann natürlich selbst gefangenen Fisch. Und zum Dessert backt Anina aus den Beeren gleich noch einen Kuchen. Der Nachteil am backen mit dem Omnia ist, dass es so süsse kleine Stücke gibt. Da denkt man sich, nur noch ein Stück und zag ist mehr als die Hälfte des Kuchens weg.
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  • Von Klein bis Gross alles dabei

    July 21 in Finland ⋅ ⛅ 16 °C

    Na, was steht wohl heute wieder auf dem Plan? Falsch, wandern war gestern. Heute soll es wieder zum Fischen gehen (ja eigentlich sollten wir unser Wasser füllen und unsere Wäsche waschen, aber egal).
    Dafür muss erst ein geeigneter Platz gefunden werden. Wie immer nicht ganz so leicht, kennen wir die Gegend ja nicht so gut und sind ja auch noch Amateure. Wir entscheiden uns schliesslich für einen Fluss und fahren mehrere Stellen an. Bei gewissen werfen wir dann auch unsere Angel rein. Anfänglich mit magerem Erfolg. Nur ein Fisch findet den Weg an unsere Hacken. Zwischendurch macht Anina eine kurze Pause und geniesst etwas Kuschelzeit mit Nara (währenddessen nimmt Alex ein unfreiwilliges Bad).
    Aber aufgeben wollen wir noch nicht (wobei die Motivation bei Anina kaum noch vorhanden ist). Dieser (für heute) letzte Ausflug stellt sich als der Erfolgreichste heraus. Wir ziehen drei verschiedene Sorten von Fischen heraus, von allen mindestens 2 und ein paar Exemplare sind richtig gross. Da fällt uns das Aufhören für heute unglaublich schwer, immer wieder werden es noch 5 Minuten oder nur noch einen Fisch. Wir schaffen es dann aber noch vor Mitternacht zurück zu Selah, aber ins Bett gehts noch lange nicht. Die Fische wollen noch ausgenommen und teilweise filetiert werden.
    Müde aber mit grosser Freude auf die vor uns liegenden Fisch-Mahlzeiten geht es dann um fast vier Uhr endlich ins Bett.
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  • Zu Fuss auf der Veloroute

    July 20 in Finland ⋅ ⛅ 11 °C

    Für heute steht eine Wanderung an und wenn Anina die ausssuchen darf, sind sie meist länger, so auch heute. Dafür entgehen wir damit den unzähligen anderen Wanderern die ebenfalls unterwegs sind (wie der volle Parkplatz vermuten lässt). Wir begegnen lediglich einem anderen Wander-Pärchen, dafür ein paar Biker-Gruppen. Laut der Beschilderung am Weg-Rand befinden wir uns die meiste Zeit auch auf einer ausgewiesenen Veloroute, die Fussspuren weisen aber darauf hin, dass wir nicht die Einzigen sind, die mit ihren Füssen den Weg meistern.
    Ab und zu hören wir einen Vogel pfeifen, hören das rauschen eines Baches oder den Wind in den Büschen. Ansonsten umgibt uns herrliche Stille.
    Natürlich darf eine Picknickpause nicht fehlen.
    Den Endspurt der Wanderung legen wir dann doch auf der Rennstrecke der Wanderwege zurück (da bekommt Nara sicherheitshalber ihren Maulkorb auf, was die Dame natürlich nicht so toll findet, ist sie sich nicht mehr gewohnt).
    Ein bisschen Stolz auf unsere Leistung (wir haben die vorgeschlagene Wanderzeit um fast 2h übertroffen) gelangen wir zu Selah. Weit fahren wir heute aber nicht mehr, dafür sind wir zu müde. Das halbe Kilo Nudeln Arrabiata verdrücken wir aber mit Leichtigkeit.
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  • Weiter gehts

    July 19 in Finland ⋅ ☁️ 13 °C

    Erstmal wird heute schön ausgeschlafen (sogar Nara meldet sich erst spät und will dann doch noch eine Runde kuscheln).
    Nach dem Frühstück gehts dann an die Weiterplanung. Da der Fang-Erfolg noch immer auf sich warten lässt, zieht es uns immer wieder zum fischen, gleichzeitig ist Anina doch sehr demotiviert und will wieder etwas anderes machen. Da das mit den Patenten auch immer so eine Sache ist geben wir vorerst auf und beschliessen, uns für heute einfach zu erholen. Dafür soll es morgen wieder auf die Wanderwege zurückgehen und danach vermutlich mal etwas weiter in den Süden (die letzten Wochen haben wir uns ja kaum dahin bewegt).
    Fürs Abendessen wird natürlich ein schönes Feuer entfacht und Alex Fang darauf zubereitet.
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  • Nächtlicher Erfolg

    July 19 in Finland ⋅ ☀️ 7 °C

    Erstaunlicherweise stehen diese Nacht nur zwei andere Fahrzeuge auf dem Parkplatz (letzte Nacht war dieser gefühlt voll). So beschliesst Alex kurzerhand doch noch zum See zu laufen und sein Glück zu versuchen (Anina ist viel zu müde und kuschelt sich lieber ins Bett).
    Ganz allein umrundet Alex den See und wirft seine Angel immer wieder hinaus. Und tatsächlich, da zappelt es an der Leine und die Grösse passt auch. Stolz (und müde) kehrt er zurück zu seinen Damen (die bereits tief und fest schlafen). Nun heisst es auch für ihn Gute Nacht (bzw. guten Morgen).
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  • 4mal

    July 18 in Finland ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute verfolgt uns die Zahl vier, vier kleine gefangene Fische, vier nasse Schuhe und vier verspeiste Rüebli.
    Aber von vorne. Am Morgen treffen immer mehr Autos auf dem Parkplatz ein, aus denen Menschen mit Fischerausrüstung aussteigen. Der nahegelegene See scheint ein sehr beliebter Platz zu sein. Da wir auf der Karte aber sehen, dass noch viele weitere Seen zu dieser Region gehören, beschliessen wir ein paar andere anzufahren. Dafür geht es erstmal über abenteuerliche Schotterstrassen. Schliesslich finden wir eine kleine Parkbucht direkt neben einem kleinen See, wo wir unsere Sachen packen und loslegen. Der Erfolgt lässt dabei auf sich warten. So ziehen wir weiter, zu einem anderen See, den wir umrunden. Bei einer Bach überquerung werden Aninas Schuhe (obwohl sie diese extra ausgezogen hat) nass. Aber auch hier landet kein grosser Fang an unserer Angel. Dafür haben wir so einige Meter durch Sumpf und Gestrüpp zurückgelegt, auch das eine oder andere Rentier erscheint in unserem Blickfeld.
    Stunden später kehren wir mit leeren Händen zu Selah zurück. Nur vier kleine Fische hingen an unserer Angel.
    Doch wollen wir für heute noch nicht aufgeben. Wir legen eine Power-Pause ein, packen unsere Rucksäcke neu und weiter gehts. Zuerst versuchen wir den Weg zu einem weiteren See mit Selah zu bewältigen. Dieses Vorhaben verwerfen wir aber schnell und kehren zum Ausgangspunkt zurück, schnüren unsere Schuhe und laufen los (der Vorteil am hohen Norden, wir können die ganze Nacht unterwegs sein ohne uns um die Dunkelheit sorgen zu machen). Vor uns liegt ein ca 5km langer Marsch, bis wir den See erreichen. Zwar ist die Natur um den See wunderschön, aber der See selbst scheint ausgestorben und nicht das kleinste Fischchen können wir entdecken. Trotzdem laufen wir einmal rundherum (durch die nassen Büsche sind Aninas Trekkingschuhe dann irgendwann doch völlig durchnässt). Mittlerweile haben wir je auch unser zweites Rüebli verspeist. Müde machen wir uns an den langen Rückweg zu Selah. Dort heisst es alles einpacken und zum Übernachtunsparkplatz zurück.
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  • Kuschelzeit mit Fellknäueln

    July 17 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück mit herrlichem Sonnenschein und Blick auf den See, bekamen wir eine Führung zur Huskyfarm.
    Wir erfuhren wie das Ganze entstand und woher die Tiere teilweise stammen. Viele stammen aus zweiter Hand und dürfen hier nun ein Leben mit grossem Freilauf geniessen. Mit knapp 40 Hunden ist die Farm eher klein und dadurch weniger auf den Massentourismus ausgelegt, dafür ganz nah an der Natur. Jetzt im Sommer dürfen die Hunde sich in ihrem grossen Gehege mehrheitlich frei austoben. Wenn die Temperaturen auf unter 15°C sinken werden sie dann langsam wieder an die Arbeit gewöhnt und ihre Kondition aufgebaut. (Auf unserer Bucketlist für zukünftige Reisen steht jetzt jedenfalls ein Besuch im Winter mit Schlittenhund-Ausfahrt).
    Nach diesen einleitenden Informationen geht es ins Gehege der Tiere und es beginnt das grosse Kuscheln. Wir kamen uns vor wie in einer grossen Teddybärengruppe und konnten uns fast nicht mehr losreissen. Als Erinnerung haben wir jedenfalls gaaanz viele Haare (unfreiwillig) an unseren Kleidern mitgenommen, da sind Naras paar Härchen gerade harmlos.
    Schnell noch unsere Tanks geleert bzw. gefüllt und weiter gehts. Ein kurzer Abstecher in einen Fischereishop um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen und ab zum nächsten Schlafplatz, von wo es morgen zum Fischen gehen soll (heute ist das Wetter etwas unstetig, da bleiben wir lieber nah bei Selah).
    Nara geniesst es "endlich" (für sie haben sich die letzten Stunden wohl ewigs angefühlt) wieder ihre Ruhe und unsere volle Aufmerksamkeit zu haben (da wird ganz nah gekuschelt). Alex macht sich endlich daran ein paar Zeilen unserer Gutenachtgeschichte zu verfassen. Und Anina backt den Sonntagszopf (auch wenn erst Freitag ist) von dem sie geträumt hat. Im Omnia gar nicht einfach diesen durch zu bekommen, aussen hart innen gerade durch. Lecker war er trotzdem.
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  • Nomadic Naali

    July 16 in Finland ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem Einkaufen und volltanken geht es für heute auf einen Stellplatz der direkt neben einer Huskyfarm liegt.
    Heute sehen wir die Hunde zwar noch nicht (dafür hören wir sie umso besser, da fällt Naras Gebell auch gar nicht weiter auf).
    Auf dem Haussee der Betreiber dürfen wir mit dem Kanu rausfahren und sogar unsere Angeln auswerfen (heute sogar mit Erfolg, sodass wir auch etwas fürs Abendessen haben). Heute wagt sich Anina auch mal ans Ausnehmen und nicht nur ans Fangen.
    Später geht es das erste Mal in eine klassische finnische Sauna (in Finnland), mit Abkühlung im See (Alex ist sogar schneller drin als Anina).
    Ratet mal wer um halb elf dann nochmals seine Angel ins Wasser werfen wollte?
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  • Hängebrücke und Planung

    July 15 in Finland ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute gehen wir es etwas ruhiger an. Während Anina morgens telefoniert, recherchiert Alex fleissig.
    Später gibt es eine kleine Wanderung zur nahegelegenen Hängebrücke und ins nächst grössere Dorf. Dem Weg ist klar anzusehen, dass dieser öfters benutzt wird, eine richtige Rennstrecke. Wir haben aber Glück und es ist nicht allzu viel los (am Wochenende wäre dies vermutlich anders).
    Bis wir wieder zurück sind haben wir ausgiebig darüber diskutiert was unser Plan für die nächsten Tage/Wochen ist und so geht es danach ans organisatorische. Anfragen schreiben, Einkaufsliste erstellen, Kühlschrank putzen und nochmals recherchieren.
    Da das Lagerfeuer gestern so toll war, gibt es heute gleich eine Wiederholung. Heute aber ohne Champagner, dafür mit zwei der 1'000 Dosen die es in den Supermärkten zur Auswahl gibt.
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  • Auf drei Jahre Familie Mojzisek

    July 14 in Finland ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute vor drei Jahren haben wir uns das Ja-Wort gegeben. Wie schnell die Zeit verfliegt. So richtig überlegt was wir an diesem Tag besonderes unternehmen wollen haben wir uns nicht, denn aktuell machen wir ja eigentlich jeden Tag bereits das was uns gerade am meisten Spass macht.
    Da wir vom Fischen aber erstmal eine Pause brauchen geht es auf eine Wanderung (wen überraschts?). Obwohl es teilweise ziemlich sumpfig ist, werden wir kaum von Mücken geplagt, stattdessen bietet sich uns auf dem Gipfel des Hügels ein toller Rundumblick über die weiten Wälder, Hügel und Seen.
    Nach der Wanderung geht es in ein nahegelegenenes Restaurant (das Einzige, dass wir im Umkreis gefunden haben). Der Besuch war etwas enttäuschend, aber der Bauch war danach zumindest voll.
    Für das Nachtplätzchen geht es mit Selah noch einige Fahrminuten weiter. Dabei heisst es Augen auf, denn immer wieder stehen Rentiere auf der Strasse oder daneben. Diese wollen wir lieber nicht mitnehmen.
    Zum Abschluss des Tages entfachen wir ein gemütliches Lagerfeuer. Stossen mit Champagner auf unsere Ehe an und stellen uns ein paar Fragen aus unserer Fragebox.
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