• A Journey by Wuschels
Nykyinen
  • A Journey by Wuschels

Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Leuchtturm Melagavi

    19. tammikuuta, Kreikka

    Wenn die Rede von einem Leuchtturm ist, möchte Anina am liebsten dahin. So auch zu diesem und dann gab es auch gleich ein Schlafplätzchen in der Nähe. Perfekt.
    Am Morgen bestiegen wir dann erst die steinerne Treppe zu einer kleinen Kapelle, von welcher wir den Leuchtturm von Oben betrachten konnten. Nara brachten wir aber kurzerhand wieder zurück zu Selah als uns zwei sehr neugierige Hunde begrüssten (wir wollten die Aussicht einfach in Ruhe geniessen, was dann unmöglich gewesen wäre). Dafür hatten wir dann eine andere süsse Maus dabei.
    Natürlich schauten wir uns den Leuchtturm auch noch aus der Nähe an.
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  • Bis zum Frost

    18. tammikuuta, Kreikka

    Selah parkiert (wie die Griechen, wo es Platz hat ist auch ein Parkplatz), Rucksack mit Essen gepackt, Schuhe geschnürt, Nara angeleint und los gehts. Wie bei uns bereits bekannt, erstmal schön bergauf, sodass man richtig heiss bekommt. Zwischendurch den Schlamm-Anstieg bewältigt, die Car-Wandergruppe (es waren bestimmt so um die 80 Leute, so viele haben wir bisher noch nicht mal zusammengezählt auf Wanderwegen in Griechenland getroffen) vorbeigelassen und kurz innegehalten, als die Baumspitzen vor uns weiss wurden. Nun konnten wir sie aber aus der Nähe betrachten (ein Vorteil, wenn man so hoch hinauf wandert) und staunten ab den Eiskristallen an den Pflanzen. Hinter der Bergkuppe suchten wir einen etwas windgeschützen Platz um uns zu stärken. Danach ging es satt, dafür mit eiskalten Fingern weiter. Nun stetig bergab. Kurz vor Ende traffen wir eine Gruppe Jugendlicher, welche nach dem Gespräch mit uns doch lieber umkehrten und nicht auf die Bergspitze in ihren weissen Turnschüchen wandern wollten.Lue lisää

  • Durchfahrt gesperrt?...

    18. tammikuuta, Kreikka

    Um zum Startpunkt der heute geplanten Wanderung zu kommen, müssen wir noch ein Stück fahren. Gerade noch auf einer schön grossen Strasse als uns Google mitteilt, wir sollen auf eine ganz schmale wechseln, da die grosse weiter vorne gesperrt sei. So ganz glauben wir dem nicht und beschliessen weiter auf der breiten Strasse zu bleiben. Tatsächlich stehen wir ein paar hundert Meter später vor einem Durchfahrt-Verboten-Schild. Bereits haben wir gekehrt als ein Grieche an uns vorbeifährt und auf die scheinbar gesperrte Strasse einbiegt. Ja also, wenn der das kann, dann können wir das auch. Also wieder gedreht und ihm nach.
    Wie sich schnell zeigt, fällt hier wohl regelmässig der halbe Berg auf die Strasse, wodurch sie dann gesperrt ist. Aber auch spätere Abschnitte sind nicht gerade vertrauenserweckend, da die halbe Strasse vom Meer weggespült ist.
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  • Ist das Schnee?

    18. tammikuuta, Kreikka

    Wie bereits in den letzten Tagen ist es auch heute morgen kalt. Doch als unser Blick auf die Spitzen der Hügel um uns fällt sind diese nun weiss (gestern waren die noch grün). Ob es sich um Schnee handelt oder nur um frost ist von hier unten nicht sichtbar, aber kalt ist es auf jedenfall.
    Für Anina gibt es noch eine kurze Runde durchs Dörfchen, während Alex und Nara sich schon mal startklar machen.
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  • Und weiter zur nächsten Bucht

    17. tammikuuta, Kreikka

    Wo es an den bisherigen Orten in Griechenland gefühlt in jedem Dorf und an jedem Strand Wasseranschlüsse gab, suchen wir diese hier vergeblich. Da unser Wassertank aber praktisch leer ist, muss dieser heute noch gefüllt werden, also geht es die gewundene Strasse wieder hoch, direkt in die immer dunkler werdenen Wolken. In einem Dorf finden wir dann doch einen Anschluss und füllen unseren Tank und dann geht es weiter, in die nächste Bucht (natürlich wieder ganz viele Kurven nach unten).Lue lisää

  • Seeigelbucht

    17. tammikuuta, Kreikka

    Einmal noch kurz der Bucht entlang laufen und der Katze viele Streicheleinheiten geben (am liebsten würde sie in einen hinein Kriechen). Dann geht es die schmale, gewundene Strasse wieder hinauf, denn es gibt keine Strasse, welche direkt zur nächsten Bucht führt. So geht es ein paar Minuten später eine ähnliche Strasse wieder nach unten.
    In der nächsten Bucht packten wir uns warm ein und machten einen kleinen Spaziergang. Der Strand war von Seeigeln nur so übersäht, die meisten noch mit allen Stacheln dran. Anina musste sich sehr zusammenreissen um nicht alle mitzunehmen (das Säckli war in Selah geblieben und eigentlich haben wir auch schon ganz viele gesammelt). Alex fand aber eine Schweigeminute sei dann doch etwas übertrieben und sei auch zu kalt dafür.
    Hoch hinauf ging es dann zu einer gemauerten Wand. Ein Schild konnten wir aber nicht finden, welches uns erklärt hätte was es mit dieser auf sich hat.
    Einmal noch quer durch die Häuser laufen und herausfinden, dass es nicht wirklich möglich ist einen Rundspaziergang zu machen. Und dann zum Abschluss für die Anstrengungen noch einen leckeren Frappe.
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  • Auf die andere Seite

    16. tammikuuta, Kreikka

    Da wir gestern nicht einkaufen gingen, ist es nun heute wirklich notwendig. Sonst gibt es bald nur noch Reis mit Wasser. Deswegen und auch um Alex noch zu schonen verwerfen wir die auf heute geplante Wanderung. Da ab morgen in den höheren Regionen auch wieder Schnee angekündigt ist, beschliessen wir auf die andere Seite von Griechenland zu wechseln um dann im Verlauf der nächsten Tage auf die Peloponnes zu fahren.
    So war heute viel fahren angesagt. Davor gab es für Anina noch ein kurzes Bad (Alex durfte heute aber nicht mit hinein). Zwischendurch einkaufen, nun haben wir unter anderem ganz viele Manderinli (Anina fand das Körbchen sei doch gar nicht so gross), Oliven (wenn die Ausgehen würden wäre das ganz schlimm), zu wenige Tomaten (da Anina vergass, dass wir die für zwei Gerichte brauchen), Floopies (die dürfen mittlerweile nicht mehr fehlen) und Hundefutter (damit wir die Streuner weiterhin etwas verwöhnen können).
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  • Alle guten Dinge sind drei

    15. tammikuuta, Kreikka

    Der heutige Plan war: einkaufen und den Startpunkt für die nächste Wanderung anschauen.
    Da wir fürs einkaufen ein Stück zurückfahren müssen, war es naheliegend davor nochmals kurz bei den Thermen halt zu machen und einen Schwum zu machen.
    Während Anina das Bad in Zügen genoss, fand Alex Kreislauf es doch etwas zu warm. So legten wir eine Zwangspause nach dem Bad ein und fuhren dann zurück zum einen (uns bereits bekannten) Schlafplatz.
    Dann durfte Nara auch endlich herumdüsen. Den Abend gingen wir ruhig an mit Essen (was wir noch so fanden in unseren Vorräten), Sudokus, Frantic und lesen.
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  • Blick auf den Thermalfluss

    14. tammikuuta, Kreikka

    Endlich wieder alle fit und munter ging es heute auf eine kleine Wanderung.
    Gleich zum Start ging es steil bergauf, sodass Anina gleich ordentlich warm bekam.
    Der Weg führte uns so, dass wir wunderbar hinunter in die Bucht sehen konnten und auch auf den Thermalfluss.
    Zum Abschluss (und als "bestellte" Herausforderung für uns) gab es noch eine Begegnung mit einem Hunderudel und dem dazugehörigen Schäfer, welcher diese dann freundlicherweise (gegen ein Trinkgeld) von uns fernhielt.
    Nach der schweisstreibenden Wanderung darf ein warmes Bad nicht fehlen. Wie gut, dass wir da bereits ein Plätzchen kennen.
    Nach ausgiebiger Erholungszeit und einer Stärkung geht es weiter zum Platz für die Nacht. Kaum den Motor ausgeschaltet, als bereits ein Fellknäuel vor Selah Stellung genommen hat.
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  • Morgenbad

    14. tammikuuta, Kreikka

    Eigentlich wollte Anina im Dunkeln ein warmes Bad nehmen und hat sich auch schon riesig drauf gefreut. Aber dann kam ein anderer Camper, der sich direkt neben das Becken stellte und die dieses für die nächste Stunde auch belegten. Ganz enttäuscht ging Anina ins Bett (da es nun doch schon weit über ihre Bettzeit war). Am Morgen noch vor dem Frühstück liess sie es sich dann aber nicht nehmen. Im Gegensatz zur eisigen Kälte die draussen herrschte war das Wasser herrlich warm.Lue lisää

  • Flussbad

    13. tammikuuta, Kreikka

    Ins Meer haben wir bisher nur unsere Füsse hineingebracht, aber dafür sind wir in den Fluss gehüpft (jaja, er war auch schön warm so um die 38°).
    Danach füllten wir unser Gas auf (ja genau, das was wir schon vor einer Woche machen wollten), füllten Frischwasser, leerten das Grauwasser und spielten wieder Samichlaus.
    Für die Nacht stehen wir nun neben einem anderen Becken, des heissen Thermalwassers. Es kam sogar ein anderes Auto und der Herr fuhr ohne Bedenken neben uns, zog sich beim Auto aus, und hüpfte ins Wasser. (Wir haben aus Rücksicht bei uns den Sichtschutz geschlossen).
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  • Frostige Morgensonne

    13. tammikuuta, Kreikka

    Gestern wehte noch ein kalter Wind, welcher sich im Laufe der Nacht legte und einem sternenklaren Himmel wich. So wurde es auch hier merklich kühl, sodass am Morgen die Pfützen gefroren und sich Frost auf der Wiese gebildet hat.
    Dafür konnte ein herrlicher Sonnenaufgang bestaunt werden (wobei man draussen allerdings ziemlich fror).
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  • Krankenpause

    12. tammikuuta, Kreikka

    Bisher sind wir was Krankheiten anbelangt gut weggekommen. Aber nun hat es uns erwischt und Alex liegt flach (Anina und Nara sind noch fit und munter).
    Deshalb ging es heute nicht weiter.
    Während Alex sich fleissig auskurierte, vertrieb sich Anina den Tag mit lesen, Sudokus, Abrechnung, beobachten der anderen Camper, Spaziergängen mit Nara und einem kurzen Besuch im nahegelegen Dorf (das aber doch sehr klein war und der Wind schon sehr kalt).Lue lisää

  • Flacher Spaziergang

    11. tammikuuta, Kreikka

    Laut unserem Wetterbericht könnte es bei uns gefühlt jederzeit zu Regnen beginnen (und nach gestern wissen wir ja auch einmal mehr wie schnell das gehen kann). So gibt es auch heute keine Wanderung für uns. Die heissen Quellen wollen wir am Sonntag auch nicht besuchen, da wir hoffen unter der Woche etwas weniger Leute anzutreffen. So fahren wir lediglich in deren Nähe und machen einen gemütlichen und flachen Spaziergang.
    An unserem heutigen Plätzchen sind wir ausnahmsweise auch nicht allein, sondern gleich zwei andere Camper sind auch hier.
    Mit Lesen, Sudokus lösen, Znacht kochen und Frantic spielen lassen wir den Tag ausklingen.
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  • Kalter Sonnenaufgang

    11. tammikuuta, Kreikka

    Heute Morgen fand Nara bereits vor Sonnenaufgang, es wäre nun Zeit für einen ersten Spaziergang. Anina fügte sich in ihr Schicksal und packte sich warm ein. Dafür war sie endlich mal genug früh draussen um den Sonnenaufgang richtig bestaunen zu können.
    Übrigens, die Schokolade und die Sudokus gehören auch nach dem Advent noch zu unserem Frühstück.
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  • Von der Sonne in den Regen

    10. tammikuuta, Kreikka

    Am Morgen war es zwar noch frisch, aber dies vorallem, da wir hinter dem Hügel standen und so die Sonne uns noch nicht erreichen konnte.
    Deshalb machten wir uns bald auf um zur Halbinselspitze zu gelangen. Wo wir einen kurzen Spaziergang machten, da es uns aber nicht sonderlich gefiel weiteten wir diesen nicht weiter aus und fuhren die kurvige und schmale Strasse wieder zurück.
    Schon auf der Rückfahrt fielen uns die dunkel zusammenziehenden Wolken auf und wo gerade noch strahlende Sonne und angenehm warme Temperaturen herschten, regnete es im nächsten Moment und ein kalter Wind wehte.
    Aus der Vergangenheit gelernt, versuchten wir schon gar nicht zum geplanten Hafen-Parkplatz zu fahren (die Wellen waren bereits von weitem zu sehen), sondern bogen wieder auf die grosse Strasse ab.
    Auf einer kleinen Raststätte gönnten wir uns eine Pause (wir haben schliesslich schon so streng gearbeitet), bevor wir noch ein Stück weiter bis zu einer kleinen Landspitze fuhren. Alex warf seine beiden Damen ein Stück davor raus, sodass sie sich die Beine noch vertreten konnten. (Das Wetter hatte schon wieder gebessert, und auch die Vögel waren am sonnenbaden auf den Inselchen)
    Bevor wir die letzte Portion unseres geliebten Kohleintopfs aufwärmten, wurde das Badezimmer geputzt (bei so einem kleinen geht das ruckzuck).
    Anschliessend wurden noch ein paar Runden Frantic gespielt, Sudokus gelöst, ein paar Seiten gelesen und dann im Bett eingekuschelt.
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  • Noch mehr Kohleintopf

    9. tammikuuta, Kreikka

    Eine Bucht später schlugen wir unser Nachtlager auf. Zum Mittag-Abendessen gab es wieder Kohleintopf, ja wir essen auch anderes und ja wir können auch anderes kochen, aber der gekaufte Kohl vom Markt war einfach riisig und den hätte Anina auch mit viel drücken nicht in die Pfanne gebracht.
    Beim Essen war Anina dann aber ziemlich abgelenkt, denn sie hat aus dem Fenster wieder Delfine erspäht, da war dann alles andere natürlich vergessen.
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  • Flussdelta statt Schlossruine

    9. tammikuuta, Kreikka

    Um Alex Zehen noch etwas zu schonen gibt es heute keine lange Wanderung.
    Eigentlich wollten wir heute noch eine weitere Ruine (von einem Venetian Castle) besuchen, allerdings wurde am Hügel rund um die Ruine heute fleissig gearbeitet. Die Olivenbäume wurden geschnitten und die Zweige dann auch gleich in schön rauchenden Feuern verbrannt. Das fanden wir nicht ganz so prickelnd für einen Ausflug und fuhren stattdessen etwas weiter zu einem Flussdelta. Dort machten wir einen kleinen Spaziergang und setzten uns dann noch auf eine gemütliche Bank (Nara fand das mässig toll, darum planen wir das jetzt häufiger ein, zum üben 😉). Hier gab es nochmals ganz viele Boote, die gerne eine Runde schlafen wollten.
    Auf jedenfall genossen wir die Zeit mehr, als die scheinbar sich zu todelangweilende junge Dame (wir haben uns natürlich gleich eine Geschichte zu ihrem armen Schicksal ausgedacht).
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  • Kloster?

    9. tammikuuta, Kreikka

    Nach dem Frühstück machten sich Alex und Anina für eine kleine Entdeckungstour (mal ohne Nara) auf. So konnten sie das ehemalige Kloster (zumindest laut Google) genaustens inspizieren. Die zahlreichen Boote am Uferrand hatten ihre fahrtüchtigen Zeiten teilweise schon länger hinter sich oder wie Anina es ausdrückte: die wollen einfach mal schlafen.
    Auch der ehemalige Campingplatz wurde von uns eingehend inspiziert.
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  • Etwas zu laut

    8. tammikuuta, Kreikka

    Nach einem kurzen Einkaufsstopp fuhren wir wieder ans Meer.
    Bei unserem Plätzchen wurden wir auch gleich von zwei Streunern begrüsst, welche die Streicheleinheiten sichtlich genossen. Sie liessen es sich dann auch nicht nehmen uns auf der Abendrunde mit Nara zu begleiten. Nara fand zwar teilweise, dass sie etwas zu neugierig sind, störte sich aber mehr am Hundegebell von weiter weg (die Streuner ebenfalls).
    Wieder in Selah eingekuschelt, kamen wir aber nicht wirklich zur Ruhe. Während wir uns ans Hundegebell eigentlich schon gewöhnt haben, begann es plötzlich richtig laut zu dröhnen. Tja, da hätten wir selbst schon früher drauf kommen können, dass es in der Nähe eines Flughafens nicht leise sein wird. Da das Hundegebell, im Gegensatz zu anderen Plätzen, dann doch sehr laut und auch aggressiver tönte, packten wir unsere Sachen und fuhren nochmals weiter.
    Wobei die beiden Streuner von vorher sich vor Selah gemütlich eingekuschelt hatten. Da war es dann doch nicht ganz so leicht einfach zu gehen.
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  • Auf der Suche nach dem Wasserfall

    8. tammikuuta, Kreikka

    Der Morgenspaziergang startete für Anina und Nara gleich mit einer Trainingseinheit (mehrere bellende Hunde begrüssten die Beiden).
    Nach dem Frühstück und dem Füllen des Wassertanks ging es für uns weiter.
    Beim Tanken stolperte Alex ungünstig und verletzte sich leicht am Zeh, so mussten Anina und Nara den geplanten Spaziergang zum Wasserfall ohne ihn unternehmen.
    Entlang an unzähligen Olivenbäumen (wo Nara noch immer keine fressen darf) bis zu einem ausgetrockneten Flussbett. Da vermutete Anina bereits, dass der Wasserfall wohl auch nicht da sein wird. Trotzdem kletterte sie mit Nara über die Felsen noch etwas höher hinauf. Da wurden die beiden mit einem kleinen Bach und Wasserfall überrascht. Nicht so spektakulär wie andere die wir bereits gesehen haben und viel Wasser hatte es definitiv auch nicht, aber besser als nichts.
    Alex genoss währenddessen seine Ruhe in Selah.
    Wieder zurück brauchte Anina gleich eine Stärkung (die Oliven vom Markt sind nun leider alle weg...)
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  • Erholung von der Wanderung

    7. tammikuuta, Kreikka

    Nach den gestrigen Anstrengungen gönnen wir uns heute einen gemütlichen Tag.
    Das heisst für uns: gemütlich Frühstücken (und ein Sudoku mehr als üblich lösen), losfahren und ein ruhiges Plätzchen suchen, eine kleine Runde mit Nara, etwas am Strand sitzen (da es gerade sehr schön warm ist), lesen, telefonieren, Sudokus, knabbern, Frantic spielen und uns an einem Kohlauflauf probieren.
    Auf unserem Spaziergang trafen wir Elias (ein freundlicher Grieche) der richtig Freude hatte seine Deutschkenntnisse bei uns Schweizern anwenden zu können und mit uns zu plaudern, er war schon auf dem Säntis und schwärmte richtig davon.
    Dafür war uns der Typ, welcher direkt vor uns parkiert hat und immer wieder um Selah herumläuft eher etwas unheimlich. Aber vielleicht wollte er einfach gerne etwas von unserem Auflauf...
    Bevor es ins Bett ging, gab es für Nara noch eine Trainingseinheit, im Sinne von, nicht mitbellen auch wenn es draussen ständig weiterbellt.
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  • Wanderweg Schnitzeljagt

    6. tammikuuta, Kreikka

    Wie bereits geplant ging es heute auf eine längere Wanderung. Im Gepäck hatten wir dafür für alle Proviant dabei.
    An sich war der Weg wirklich gut beschildert (wenn man die roten Punkte fand...), allerdings waren gewisse Passagen mit totem Gehölz schon fast versperrt. Irgendwie haben wir uns einen Weg hindurchgeschlängelt. Auch hier begegneten wir wieder Jäger und auch diese wollten uns einen anderen Weg andrehen (das wäre dann aber eine starke Abkürzung gewesen). Dafür freuten sie sich darüber, dass sie unser Fahrzeug gesehen haben und wollten wissen woher wir kommen.
    Irgendwann wich der Wald felsigem Gelände wo unsere Trittsicherheit auf andere Art und weise gefordert wurde. Dafür konnten wir von hier sogar das Meer sehen. Hier liessen wir es uns auch nicht nehmen, die wohlverdiente Stärkung zu verspeisen.
    Kaum hatten wir den steilen Abstieg geschafft, ging es auf der anderen Seite genauso steil wieder bergauf.
    Gefühlt mitten im Nirgendwo war dann auch das bereits mehrfach beschilderte Kloster. Die müssen hier alle sehr gut zu Fuss sein, denn eine Strasse gab es bis vor deren Haustüre keine.
    Nach 6h (17.9 km, 1500 Höhenmeter) wandern erreichten wir das ersehnte Ziel (Selah). Müde aber auch zufrieden ab unserer Leistung wurde geduscht, Schuhe geputzt, gegessen und ausgeruht.
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  • Vom Meer in die Berge

    5. tammikuuta, Kreikka

    Unsere Vorräte für das tägliche Frühstück haben sich dem Ende zugeneigt und bis auf den Kohl hatten wir für den Kohleintopf auch noch nichts. Also stand heute einkaufen auf dem Plan.
    Danach suchten wir uns für den nächsten Tag eine Wanderung heraus (für heute ist es uns bereits zu spät) und fuhren zum Startpunkt. Glücklicherweise gab es noch eine zweite Anfahrtsstrasse und nicht nur die von Google zuerst vorgeschlagene (das wäre mal wieder ein Offroad Abenteuer geworden).
    Ein Plätzchen direkt neben der Strasse (wo aber wirklich kaum jemand vorbei kommt) reicht uns für die Nacht, hier werden wir zumindest sicher nicht von bellenden Hunden wachgehalten oder müssen vor den Wellen fliehen.
    Der anschliessende Spaziergang deutet uns an, dass die morgige Wanderung eventuell Interessant werden könnte was den Weg (bzw. eben nicht auffindbaren Weg) angeht. Mal schauen ob das etwas wird, oder wir uns wieder durch Gestrüpp kämpfen müssen.
    Den Tag wurde mit Kühlschrankputzen, Kampfstiefel polieren, Sudokus, lesen und Kohleintopf kochen beendet.
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