• A Journey by Wuschels
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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Getragen

    1月31日, ギリシャ

    Wie bestimmt bemerkt, geben wir das Wandern auch in Griechenland nicht auf. Auch heute starten wir auf eine Tour. In die eine Richtung erwartet uns gleich zu beginn eine durch Gitter versperrte Strasse. Na dann laufen wir halt einfach in die andere Richtung los (wie gut diese Entscheidung wohl ist...?).
    Zuerst führt uns der Weg durch ein verlassen erscheinendes Dorf, wo scheinbar jeder Ritter spielen wollte und sich einen eigenen Turm baute. Dann geht es weiter bergauf auf einer kleinen Strasse, welche sich schon bald zu einem kleinen Pfad verengt. Dieser scheint zwar nicht oft begangen aber doch so gut in Schuss dass wir nur ein zwei mal einen abgebrochenen Ast auf die Seite räumen müssen. Aber dann scheint der auf der Karte eingezeichnete Weg zu verschwinden bzw. es gibt unzählige kaum noch sichtbare kleine Trampelpfade. Wir entscheiden uns für einen und laufen weiter. Dabei werden die Dornenbüsche immer dichter. Tapfer kämpfen wir uns weiter, denn ein schmaler Pfad ist noch zu erkennen. Als die stacheligen Sträucher den Pfad komplett überwuchert haben, wird Nara kurzerhand hochgehoben, da unsere Füsse durch die Schuhe besser geschützt sind (die Dame lässt das auch ohne Murren mit sich machen). Irgendwann lassen dann die Sträucher doch nach und der Weg wird auch wieder besser erkennbar. Das Abenteuer ist aber noch keineswegs zu Ende. Es folgen noch Passagen in denen wir uns wie durch einen Tunnel vorankämpfen müssen, teilweise von unserem Pfad abweichen müssen um nicht den Kühen (wie auch immer die hier oben gelandet sind) auszuweichen, irgendwie die verrosteten Gitter öffnen müssen oder über die grossen Felsen nach unten klettern müssen.
    Aber am Ende gelangen wir müde und nur mit ein paar Kratzern zurück zu Selah.
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  • 1 Jahr Selah

    1月30日, ギリシャ

    Damit wir uns nicht von Wasser und Brot ernähren müssen, ging es heute wieder zum Einkaufen (immer gefährlich mit hungrigem Magen). Huii, da trafen wir doch gleich ein paar Camper an. So war es nicht verwunderlich, dass die nahegelegenen Plätze zum schlafen bereits von zahlreichen anderen Campern belegt waren. Die Gesellschaft von anderen Campern brauchen wir nicht zwingend und auch finden wir es nicht gut, wenn so viele an einem öffentlichen Platz stehen, sodass wir ohne Umschweife kehrt machten und noch ein Stück weiterfuhren, wo wir schliesslich ein Plätzchen ganz für uns allein fanden (dafür konnten wir das Schiffswrack halt nur aus der Ferne bestaunen).

    Und nun wird gefeiert, also zumindest ein bisschen, denn vor einem Jahr haben wir den Kaufvertrag für Selah unterschrieben und sie Nachhause genommen.
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  • Zum Turm

    1月30日, ギリシャ

    Vom Strand her ist ein alter Turm auf einem Hügel gut sichtbar. Dieser bietet sich perfekt an um eine kleine Wanderung dahin zu unternehmen.
    Den Hinweg suchen wir uns, wie bereits gestern, selber zwischen den Dornenbüschen hindurch. Heute sind einige Passagen deutlich steiler, dafür weht der Wind nicht ganz so stark.
    Neben dem Turm gibt es sogar ein Bänkli, welches wir für eine kurze Pause gleich in Beschlag nehmen.
    Den Rückweg treten wir auf einer gemütlichen Schotterstrasse an. Vorbei an einem anderen Camper (nachdem wir uns wiedereinmal einig sind, dass die Begegnungen mit Streunern einfach angenehmer sind) bis zu unser geliebten Selah.
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  • Meeresrauschen

    1月29日, ギリシャ

    Für die Nacht stehen wir heute mal wieder nahe am Meer (aber mit genügend Abstand vor den Wellen). Die Wellen brechen hoch oben am Strand, wodurch ein Strandspaziergang schwierig ist.
    Während Anina sich mittlerweile langsam an den Wind gewöhnt hat, der an Selah heftig rüttelt (auch wenn sie sich immer noch etwas Sorgen macht es könnte uns umwehen) und damit gemütlich eingekuschelt im Bett schläft, erscheint er Alex nun doch etwas sehr heftig, sodass er nun nicht mehr schlafen kann (bisher war das immer Aninas alleinige Sorge).
    Am Morgen stand aber noch alles, sodass Anina und Nara eine windige Morgenrunde drehen konnten.
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  • Gut Festhalten

    1月29日, ギリシャ

    Vor unserer "Haustür" ragt ein mit Büschen bewachsener Hügel auf. Zwar ist kein Weg hinauf eingezeichnet, aber der gestrige Spaziergang hat gezeigt, dass sich gut ein Weg finden lässt. Und so machen wir uns auf den Weg. Wir schlängeln uns zwischen den stacheligen Büschen immer weiter hinauf (scherzhalber reden wir vom Real Life Hindernislauf). Je höher wir steigen, desto stärker zerrt der Wind an uns. Ganz Oben angelangt müssen wir uns an der Betonsäule festhalten, da uns die Böen fast von den Füssen reissen (aber für die Aussicht hat sich das eindeutig gelohnt). Hinunter geht es dann relativ flott, mittlerweile wissen wir wie wir uns bewegen müssen. Von der Schotterstrasse, welche uns zurück zu Selah führt, müssen wir dann aber nochmals abweichen um der Schafherde mit ihrem wachsamen Hund (irgendwie allein und ohne Hirte) nicht zu nahe zu kommen.もっと詳しく

  • Ausweichmanöver

    1月28日, ギリシャ

    Nach dem Trubel von Neapoli zieht es uns wieder in die Natur. So stehen wir wenige Fahrminuten später irgendwo unterhalb eines Hügels (oder doch fast Berg?).
    Anina zieht munter mit Nara los (Alex will sein spannendes Buch gerne weiterlesen). Auf dem Rückweg erscheint das Gebimmel der Ziegenglöckchen aber etwas sehr nah. Um diesen nicht zu nahe zu kommen (bzw. vorallem den Hirtenhunden) weichen die beiden schnell ins Gebüsch aus. Einem kleinen Hindernislauf gleich, bahnen sie sich frisch und fröhlich einen Weg durch die Sträucher und Steine. Obwohl die Hirtenhunde die beiden irgenwahrnehmen und aus der Entfernung gebührend verbellen, macht es Nara super und konzentriert sich auf das Finden eines Wegs zwischen den Dornen.
    Als die Herde bereits nicht mehr in Sicht ist sehen die beiden plötzlich Alex, der sich durch das Gestrüpp kämpft. Voller Sorge hat er sich auf die Suche nach ihnen gemacht, da er das Hundegebell hörte. Noch in seinen Schlap-Schlaps (Finken) ist er losgeeilt und zog sich diverse Stachel ein um seine beiden Frauen (die munter umherturnten) zu retten.
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  • Neapoli Bummel

    1月28日, ギリシャ

    Nach einem letzten Blick auf die wundervolle Aussicht von unserem Schlafplatz geht es wieder los. Zuerst wird der Wassertank gefüllt und dann beim nächsten Supermarkt die wichtigsten Sachen eingekauft.
    Danach haben wir uns einen gemütlichen Bummel durch Neapoli verdient. Wobei wir es geniessen die schmalen Gassen zu erkunden.
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  • Sacred Ground

    1月27日, ギリシャ

    Nur weil wir umgedreht haben, haben wir das Thema Wandern für heute keinesfalls abgehakt.
    Eine kurze Autofahrt später, parkieren wir Selah auf einem kleinen Parkplatz und wir marschieren wieder los. Zuerst auf einer gemütlichen Schotterstrasse (auf der wir aber mit Selah lieber nicht weitergefahren sind) und schliesslich auf einem felsigen Küstenpfad. Die Aussicht ist herrlich, nur zu fest nach Unten sollte man nicht schauen.
    Mitten im gefühlten Nirgendwo passieren wir ein Tor, welches uns mitteilt, dass wir uns nun auf "Sacred Ground" befinden. Wenig später erreichen wir kurz aufeinander zwei kleine Kapellen. Bei der Zweiten legen wir eine kurze Pause ein, bei der wir uns alle eine Stärkung gönnen. Danach geht es auf dem gleichen Weg zurück (leider gibt es nur diesen einen Pfad hier hinaus).
    Der Ziegenbock, welchen wir bereits beim Hinweg von weitem passiert haben, läuft nun immer in sicherem Abstand vor uns her (Nara legt dadurch gleich einen Zahn zu, aber Anina meint sie dürfe ihn nicht fangen. Sapperlott).
    Wieder bei Selah geht es ein kleines Stück der Strasse entlang zurück, wo wir uns in einer Parkbucht für die Nacht hinstellen.
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  • Ziegenherde auf dem Wanderweg

    1月27日, ギリシャ

    Nachdem am Abend nochmals ein Gewitter über uns hinweggezogen ist, begrüsst uns der Morgen mit schönstem Sonnenwetter. Zwar hat es in der Nacht an unserem Platz ordentlich gewindet, dafür können wir nun eine tolle Aussicht ins Tal geniessen.
    Eine kurze Fahrt später wollen wir eine kleine Wanderung starten, doch bereits nach wenigen Metern hören wir den Glockenklang von einer Ziegenherde. Da der Weg nach dem Regen teilweise auch ziemlich matschig aussieht, beschliessen wir kurzerhand umzudrehen.
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  • Verwöhnpaket

    1月26日, ギリシャ

    Nach dem Erkunden von Monemvasia schlendern wir noch kurz durch Gefira, bevor es uns in eines der Lokale zieht (mit dem Vorsatz nur etwas kleines zu knabbern).
    Doch nach dem Blick auf die Speisekarte konnten wir uns gar nicht Entscheiden und vom Lokal selbst gab es gleich noch ein paar Probiererlis.
    Pappsatt und mit einem Likör als dank ging unsere Fahrt dann weiter.
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  • Und plötzlich war da ein Dörfchen

    1月26日, ギリシャ

    In Gefira stellten wir Selah an den Hafenparkplatz, allerdings weit genug von den Wellen entfernt, welche Teile des Parkplatzes bereits überspülen. Theoretisch könnte man mit dem Fahrzeug auch über die Brücke auf die Insel, doch die Wellen halten uns davon ab. Stattdessen überqueren wir sie zu Fuss und laufen das kurze Stück der Strasse entlang. Wo vom Festland her nur ein riesiger Fels auf der Insel zu sein scheint, werden wir nach einer Kurve von einer Stadtmauer überrascht und dahinter liegt gut verborgen ein kleines Dörfchen (Alex wusste das schon, da er die Runde herausgesucht hat, aber Anina war völlig überrascht und hatte damit gar nicht gerechnet). Die Gassen von Monemvasia sind so schmal, dass kein Auto dort durchkommt. Die Steine sind dabei bereits so abgelaufen, dass sie aufgrund des Regens super rutschig sind und wir ganz schön aufpassen müssen. Natürlich geht es für uns bis nach vorne zum Leuchtturm und dann noch hinauf auf den Fels um uns das Ganze von Oben anzuschauen. Gerade bestaunten wir da den Regenbogen, als uns die dunklen Wolken einholen und sich ein Regenschauer über uns ergiesst. Schnell spurten wir zur nahen Kirche, wo wir etwas Schutz unter einem Vordach finden. Wenig später hört der Regen auch bereits wieder auf, sodass wir uns vorsichtig (auf den nun noch glitschigeren Steinen) an den Abstieg wagen.もっと詳しく

  • Es gewittert

    1月26日, ギリシャ

    Bei der morgendlichen Kuscheleinheit wurden Nara und Anina unsanft aufgeschrekt, als ein lautes Gewitter über uns hinwegzog. Das Innere von Selah wurde von den Blitzen erleuchtet, der Donner dröhnte, der Wind schüttelte an allen Ecken und wenig später ging ein Hagelschauer nieder. Da wollte Nara dann doch lieber noch etwas länger eingekuschelt bleiben, als nach draussen für ihre Morgenrunde.
    Nach einiger Zeit legte sich aber zumindest der Regen, sodass die beiden Damen trocken eine Runde drehen konnten.
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  • Bis zu den Windrädern

    1月25日, ギリシャ

    Heute probieren wir etwas "neues" aus. Anstatt uns auf die Suche nach Wanderwegen zu machen, bei denen wir nicht wissen wie sie ausschauen werden, haben wir eine Runde auf den Schotterwegen geplant.
    Am Morgen müssen wir uns dann aber noch etwas gedulden, da dunkle Wolken über die Hügel ziehen und auch ein paar Regentropfen fallen. Irgendwann ziehen wir aber trotz der Wolken los.
    Die ausgesuchte Runde erweist sich als herrlich. Für einmal müssen wir uns nicht mühsam von Markierung zu Markierung suchen oder den Pfützen ausweichen. Dafür werden wir mit einer herrlichen Aussicht, Ruhe (bis auf das Dröhnen der Windräder), gut begehbaren Wegen und viel Natur verwöhnt.
    Wieder zurück springt Anina unter die Dusche (nur ganz schnell, so kaltes Wasser ist halt schon nicht ganz so angenehm), Nara hält einen Mittagsschlaf und Alex putzt unsere Schuhe.
    Eine wohl verdiente Stärkung später setzten wir unseren Weg mit Selah fort.
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  • Steil, steiler und noch steiler

    1月24日, ギリシャ

    Nach unserer kurzen Wanderung geht es auch gleich weiter. Wo die Strasse vorher bereits kurvig und zum Meer hin steil abfallend war, kam nun die Steigerung dazu. Auf der einen Seite senkrecht (oder sogar überhängend) hinauf und auf der anderen hinunter. An kaum einem Ort gibt es Leitplanken und die breite der Strasse lässt darauf hoffen, ja keinen Gegenverkehr zu haben. Die einzigen anderen Camper, welche wir getroffen haben, waren im kleinen Bergdörfchen wo es recht eng war, und wir haben den Zürcher mit seinem breiteren und längeren Wohnmobil belächelt, da wir wussten wie die kommende Strasse aussieht.
    Alex fährt uns alle tapfer und sicher bis zu unserem Nachtplätzchen bei einem alten Steinbruch. Anina ist froh nicht selbst fahren zu müssen, sie wäre wohl einfach an den Rand gefahren und wäre keinen Meter mehr vor oder zurück gefahren.
    Da die Sonne bei unserer Ankunft noch warm scheint, schnappt sich Anina ihren Tolino und Nara und setzt sich kurz entschlossen nach draussen. Bis sie vom Hunger getrieben wieder reinkommt und sich ans kochen macht.
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  • Beleuchteter Wanderweg

    1月24日, ギリシャ

    Auf Google wurde uns nahe des Dörfchens ein Wanderweg angezeigt. Da dieser wohl kaum weniger begehbar sein kann als frühere, machten wir uns auf auch diesen zu erkunden.
    Nach einer kurzen Strecke dem Strand entlang und durch das süsse Dörfchen (welches aber wie fast überall ausgestorben wirkte) fanden wir sogar die Beschilderung zum Wanderweg. Was uns dann erwartete überraschte uns positiv. Nicht nur war es ein super gepflegter Wanderweg, nein in regelmässigen Abständen waren sogar Strassenlaternen aufgestellt, auf einem Wanderweg.
    Der Weg war zwar nicht sonderlich weit und leider musste man den gleichen wieder zurücklaufen, dennoch genossen wir die Strecke und legten am Kirchlein eine kleine Pause ein.
    Der ausgeschilderte Weg zur Ruine war dann das genaue Gegenteil zum bisherigen Weg. Und nachdem wir uns bereits ein gutes Stück durch Gestrüpp gekämpft hatten, kehrten wir um.
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  • Morgendliche Aussicht

    1月24日, ギリシャ

    Direkt neben einer neuen und relativ breiten Strasse lag unser Schlafplatz. Doch auf dieser Strasse scheint kaum jemand unterwegs zu sein, bis auf ein paar Jäger am frühen Morgen, sahen wir keine anderen Fahrzeuge bis zu unserer Abfahrt.
    Dafür hatten wir einen wundervollen Ausblick und in der Nacht haben wir den sternenklaren Himmel bestaunt.
    Nach dem Frühstück und einem Powernap für Nara ging es auf der kurvigen Strasse weiter bis ins nächste Dörfchen, welches direkt am Meer liegt.
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  • Unfreiwillige Flusswanderung

    1月23日, ギリシャ

    Wir wagen uns wieder einmal an eine selber eingezeichnete Wanderrunde, direkt neben einem Naturschutzgebiet. An sich wäre es eine sehr schöne Runde, wenn da nicht der Regen der letzten Tage gewesen wäre. Da war an einigen Stellen statt einem Strässchen nur noch Wasser zu sehen.
    Schlau wie wir sind, haben wir nach der ersten grossen Pfütze umgedreht, aber nicht etwa um das Ganze abzubrechen, sondern um es von der anderen Seite zu versuchen. Man kann sich denken, dass es auch da nicht besser wurde. Da die Pfützen hier aber erst später in Sicht kamen, wollten wir nun nicht mehr umdrehen. So hiess es Balancieren, von Grasfleck zu Grasfleck hüpfen, durch Schilf kämpfen und über Graben springen (wie in einem Computerspiel meinte Anina). Aller Mühen zum Trotz hatte Anina (Alex mit seinen Kampfstiefel nicht) am Ende nasse Füsse.
    Verdreckt und Nass (nicht nur die Schuhe) gelangten wir nach etwas über zwei Stunden wieder bei Selah an. War zwar anstrengend und herausfordernd, hat aber auch irgendwie Spass gemacht (und wir müssen ja etwas zu erzählen haben, wie wir uns in solchen Situationen jeweils zureden).
    Danach ging es Wäsche waschen und Duschen. Dabei kamen wir ins Gespräch mit verschiedensten anderen Campern, lustigerweise auch gleich ein paar Schweizer.
    Erst wollten wir hier in der Nähe bleiben, aber es gab so viele Camper, dass wir es vorzogen weiterzufahren (wir geniessen es halt schon einfach unsere Ruhe zu haben).

    PS: Der bereits verloren geglaubte Ehering wurde heute wieder gefunden.
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  • Überspühlter Strand

    1月22日, ギリシャ

    Auf dem Parkplatz in Nafplio wollen wir nicht übernachten, so geht es noch ein Stück weiter. Auch müssen wir noch kurz einkaufen und unser Wasser füllen (ja die Manderinli hat Anina bereits alle gegessen und so gab es wieder ein ganzes Chratli).
    Bei unserem Nachtplätzchen angekommen, wurden Anina und Nara doch noch von Regentropfen empfangen. Aber gut eingepackt, macht das nicht so viel. Da war es dann eine grössere Herausforderung am Strand entlangzulaufen. Da die Wellen teilweise schon fast bis zur Strasse hinauf kommen und immer wieder kleine Bäche/Flüsse ins Meer münden, die dann übersprungen werden mussten (oder durften, je nachdem wen man von den beiden fragt).
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  • Nafplio

    1月22日, ギリシャ

    Zwar ist der Himmel noch wolkenverhangen, aber der Regen hat grösstenteils aufgehört und nur ab und zu fallen ein paar Tropfen. Es geht also wieder weiter für uns.
    Erst das naheliegende Städtchen Nafplio erkunden. Dieses entzückt uns mit seinen kleinen Gässchen und den zahlreichen kleinen Geschäften. Überall sehen wir Katzen, in den verschiedensten Positionen und Orten eingekuschelt. Auf dem Rückweg zu Selah sehen wir "den" Camper-Parkplatz (zahlreiche Fahrzeuge stehen da und wir können sogar zwei Schweizer darunter entdecken) und gönnen uns einen leckeren Kaffee.もっと詳しく

  • Warnung der Kategorie "Extrem"

    1月21日, ギリシャ

    Bereits einige besorgte Familienmitglieder schrieben uns bezüglich des aufziehenden Sturms in Griechenland. Auch wir haben den Wetterbericht regelmässig (und häufiger als bisher) verfolgt und sind deshalb bereits weiter über die Peloponnes gefahren als eigentlich geplant. So sollten wir (laut Wetterbericht) nicht direkt im Auge des Sturms sein.
    Gerade eingekuschelt wurden wir dann von einem schrillen Alarmton aufgeschreckt. Unsere Smartphones meldeten eine Unwetter Warnung für die Region in der wir uns aktuell befinden. Haben wir da doch falsch geplant? Kurz nochmals den Wetterbericht konsultiert (dieser zeigt noch immer dass das Unwetter an uns vorbeiziehen sollte) um dann wieder einzukuscheln. So viele andere Camper wie hier stehen können wir ja nicht so falsch überlegt haben. Zudem haben wir unser Plätzchen so gewählt, dass wir nicht direkt unter einer Felswand stehen oder direkt am Meer. So sollten wir auch bei stärkerem Regen kein Problem haben.
    Schon in der Nacht konnten wir dann die Regentropfen auf dem Dach hören und auch den ganzen kommenden Tag hörte es nur für ein paar Minuten auf. Doch mehr als etwas Regen und Wind (da hatten wir auf unserer Reise von beidem schon deutlich mehr auf einmal) kam nicht.
    Wir bevorzugten es aber trotzdem uns einfach einen gemütlichen Tag in der Wärme und Trockenen zu machen (abgesehen von den kurzen Spaziergängen mit Nara).
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  • Einsame Bucht? Nicht ganz.

    1月20日, ギリシャ

    Für die Gegend ist für die nächsten Tage starker Regen angesagt. Deshalb suchten wir uns einen asphaltierten Platz, der möglichst auch nicht direkt am Meer liegt.
    Eine Autostunde später befanden wir uns an einem solchen Plätzchen. Ein Labyrinth aus Strassen führt hinunter in die Bucht, überall führen kleine Sackgassen weg und in jeder steht ein Fahrzeug. Wir können aber noch eine für uns ergattern.
    Wo wir die letzten Monate die meiste Zeit alleine oder mit maximal 2-3 anderen Campern standen sind das hier ganz andere Mengen. Aber es hat viel Platz und alles verteilt sich gut. Anina ist jedenfalls beschäftigt mit Beobachten, doch noch immer konnte sie keinen anderen Schweizer entdecken.
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  • Kletterkünste gefragt

    1月20日, ギリシャ

    Während Anina bei kaltem Wind eine kleine Runde durchs Dorf dreht, kuscheln sich Nara und Alex lieber nochmals ins warme Bett ein.
    Beim nächsten Stopp (am Ende des Dörfchens) müssen dann aber auch die beiden in die Kälte. Bei der Erkundung der Ruinen entdecken wir dann der Küste entlang einen markierten Wanderweg. Wir finden ihn zwar auf keiner unserer Karten, beschliessen aber spontan ihm zu folgen (man kann ja immer noch umdrehen, zumindest in der Theorie). Bereits von Beginn an war unsere Trittsicherheit gefragt, doch ein klarer Weg war erkennbar und etwas gekraxel macht uns nichts aus. Irgendwann verschwanden die Markierungen aber (oder wir fanden sie einfach nicht mehr) und auch der Weg war nicht mehr erkennbar. Aber Umkehren wollten wir halt doch nicht und so wurde aus Wandern eine kleine Kletterpartie. Als das Ganze dann aber in einem ziemlich losen Geröllfeld endete, waren wir dann doch alle erleichtert, als wir auf eine breitere Schotterstrasse stiessen.
    Einmal um den Hügel, der Strasse entlang, und plötzlich tauchten auch die Markierungen des Wanderwegs wieder auf. Wo der wohl entlangegangen wäre?
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  • Korinth

    1月19日, ギリシャ

    Sicher auf der anderen Seite machten wir uns auf Entdeckungstour von Korinth. Naja, das hatten wir uns irgendwie schöner vorgestellt. Und leider waren auch fast alle Geschäfte geschlossen, sodass wir nicht einmal wirklich herumstöbern konnten. Statt in eines der Restaurants zu sitzen fanden wir im Supermarkt ein bereits gebratenes Hühnchen. Dieses durfte, im Gegensatz zur flauschigen Kuscheldecke, in den Einkaufskorb.もっと詳しく

  • Fast 21 Jahre später

    1月19日, ギリシャ

    Vor fast 21 Jahren durchquerte Anina den Kanal von Korinth mit dem Segelschiff. Heute ging es darüber hinweg.
    Vor unserer Überquerung ging es aber zu Fuss zum einen Eingang des Kanals. Phu, ganz schön anstrengend auf dem Kiesstrand und dann konnten wir nichteinmal wirklich etwas sehen.
    Mit Selah ging es dann über eine Brücke, welche man hinunterlassen kann, sodass die Boote dann darüber fahren können. Anina war jedenfalls froh, dass sie erst als wir bereits darüber gefahren sind ausgestiegen ist zum fotografieren (das Ganze sah nicht ganz so vertraunserweckend aus ).
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