• Die Wehrburg von Prejmer

    16. September 2024 in Rumänien ⋅ 🌙 13 °C

    Heute ließen wir uns etwas mehr Zeit und so ging es erst gegen 14 Uhr los zur Wehrburg nach Prejmer. Der Bau der Burg fing im Jahre 1218 an. Fast alleine schlenderten wir durch den Wehrgang, der um die ganze Burganlage führte. Man konnte eine alte Schule, ein Bauerngebäude, eine Kirche und die Todesorgel begutachten. Diese erkannten wir garnicht, obwohl ein großes Schild daraufhin wies. Unter der Todesorgel stellten wir uns eine eiserne Waffe vor, die mehrere Geschosse gleichzeitig abfeuern konnte und währenddessen neu befüllt werden konnte. Wir fanden aber nur ein Brett in der Mauer vor, welches sich drehen konnte. Später erklärte man uns dann, dass genau dieses Brett die Todesorgel war. Auf sie wurden Gewehre gelegt und unten wurden gleich neue befüllt, damit die Feinde durchgehend unter Beschuss standen. Insgesamt verfügte die Burganlage über 272 Kammern, wo einzelne Bauernfamilien untergebracht waren. In den hölzernen Gängen musste man aufpassen, da einige Bretter schon bedenklich nachgaben. In über 12 Metern Höhe war das nicht so witzig. Die Rumänen legen einfach nicht so viel Wert auf Sicherheit. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz gingen wir noch einkaufen und an unserem Schlafplatz angekommen zogen ein paar Bauern mit ihren Kühen vorbei. Ruhig ließen wir den Abend ausklingen. Aber heute werden wir wohl nicht alt.Weiterlesen