• Noch immer keine Brötchen

    17. September 2024 in Rumänien ⋅ ☁️ 20 °C

    Ilvy und ich wurden auf unserer täglichen Runde wieder von Kühen begrüßt. Als wir wieder am Auto ankamen fuhr direkt ein Traktor an uns vorbei, winkte uns und fuhr Schnur stracks durch den naheliegenden Fluss. Dann kippte fast sein Traktor bei einem kleineren Anstieg um und der Bauer war über alle Berge. Zuerst ging es zu der Seilbahn nach Bușteni. Kurz vor unserem Ziel wurden wir von einem Mann abgefangen. Er lotzte uns auf einen Penny Parkplatz und meinte die Seilbahn wäre wegen Reparaturarbeiten heute gesperrt, jedoch könne er uns in einem kleinen Bus nach oben bringen. Im Internet sahen wir, dass die Bahn wirklich heute geschlossen hatte. Dem Mann trauten wir trotzdem nicht. Es war nämlich nicht nur ein Mann sondern eine Gruppe von 4 oder 5 Männern, die immer wieder Touristen abgefangen haben. Wir fuhren weiter. Es ging zu dem Grab von Vlad, dem Vorbild für Dracula. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir zwei kleine Welpen ohne Mutter. Wir gaben ihnen Futter. Fürst Vlad wurde auf einer Insel in einer Klosterkirche begraben. Auf dem Festland standen überall riesige Villen aber die Straße dorthin war trotzdem katastrophal. Die Klosterkirche war wirklich hübsch aber in dem Grab hätte auch sonst wer liegen können. Es gab keine Inschriften sondern nur ein Bild von Vlad auf dem Grab. Nachdem wir die Klosterkirche von allen Seiten bestaunt hatten fuhren wir in Richtung schwarzes Meer. Ganz bis dorthin schafften wir es aber nicht also suchten wir auf der Hälfte des Weges einen Schlafplatz. Zwischendurch gingen meine Mutter und ich den vierten Tag in folge auf Brötchensuche, wir fanden wieder keine. Die Rumänen mögen wohl lieber Brot. Ich fand einen Schlafplatz an einem See. Dieser war umgeben von Melonenfeldern und anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen. Mit der Drohne fotografierte ich ein paar grasende Schafe und zum Abschluss des Tages gab es mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.Weiterlesen