Ne das geht wirklich besser
February 24 in Scotland ⋅ 🌧 9 °C
Die ganze Nacht wurden wir durch den starken Wind durchgeschüttelt. Und damit das Glück perfekt ist, regnet es ununterbrochen. Leider ist das der Zustand für den ganzen, heutigen Tag. Also startet der erste morgige Aufstieg auf einen kleinen Berg schon in Regenkleidung. Trotzdem ist die Aussicht wieder toll. Auch der Kilt Rock ein riesiger Wasserfall der 60 Meter tief ins Meer stürzt bietet einen tollen Anblick. Sicher ist er bei Sonnenschein noch tausend Mal schöner aber wir freuen uns auch so ihn zu sehen. Da unsere Schuhe durch den matschigen Boden verdreckt sind, waschen wir diese in dem See und hinterlassen so ein klein bißchen von uns. Man sagt ja immer wenn man etwas von sich zurück lässt, kommt man wieder. Eigentlich wollten wir jetzt auf eine Insel um uns dort Steinkreise anzusehen aber an der Fähre erfahren wir das diese nur alle 2 Tage fährt und dazu auch erst Nachts startet. Diese Zeit wollen wir dann doch nicht für ein einziges Ziel opfern. An der Fähre entdecken wir aber eine Bierbrauerei. Also besuchen wir diese und nehmen uns auch gleich ein paar Flaschen Bier mit. Neben der Brauerei ist sogar noch eine kleine Töpferei in der ich ein kleines Highlandrind erstehe. So hatte der Besuch an der Fähre doch noch was gutes. Unser nächstes Ziel sind die Feenkreise The fairy glen. Auch hier machen wir uns durch den Regen, der uns ins Gesicht peitscht auf den Weg. Wir fragen uns warum die Berge hier so merkwürdige Formen haben als wir an dem ersten Feenkreis ankommen. Jenny hat definitiv was anderes erwartet und ich muss zugeben das es schon etwas wie ein Schulprojekt von Kindern aussieht. Gerade weil die Menschen um die Kreise auch noch Steine gelegt haben und in der Mitte Rosen liegen. Wir klettern noch etwas höher und sehen zwei wunderschöne Wasserfälle in der Nähe und einen weiteren Feenkreis unter uns, diesmal ohne die Steine. Jenny klettert sogar nich andere Berge hoch, auf der Suche nach einem beeindruckenderen Feenkreis. Finden tut sie ihn aber nicht und so machen wir uns, vorbei an dem zweiten Kreis, an den Abstieg. Am Camper angekommen sind wir so nass, dass das Wasser an uns runter fließt. Wir setzen unseren Weg fort aber leider kann man alles nur durch einen Regenschleier sehen, so dass man die schöne Umgebung nur ershnen kann. Unser nächstes Ziel ist der Neist Point, ein Leuchtturm am äußersten, westlichen Punkt der Insel und der Highlands. Leider ist so starker Wind, das der Abstieg zum Leuchtturm lebensgefährlich wäre, da der Weg weder durch ein Geländer noch anders gesichert ist und an der Seite die Klippe direkt ins Meer abfällt. Also entscheiden wir uns gegen einen Weg dort hin und machen uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz. Heute Nacht stehen wir direkt am Meer. Der Wind pfeift um unsren Camper und der Regen prasselt weiterhin unaufhörlich auf unser Dach. Aber wir sind trocken und haben es warm. Was will man mehr.Read more


















Traveler
Wunderschön 🤩
Traveler
🥰