Von Schlössern bis Tempel
February 28 in Scotland ⋅ ⛅ 6 °C
Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang und Spiel für die Hunde im Watt. Es ist Ebbe und so können die Hunde mal richtig ausgiebig toben, was lange überfällig war. Im Anschluss geht es zu dem Castle Caerlaverock, einem Schloss im Wasser. Caerlaverock Castle wurde im späten 13. Jahrhundert erbaut und war sowohl eine imposante Festung als auch ein repräsentativer Adelssitz. Sein markantestes Merkmal ist der dreieckige Grundriss, der es zur einzigen Burg dieser Art in Großbritannien macht. Diese ungewöhnliche Bauweise diente nicht nur der Ästhetik, sondern bot auch strategische Vorteile, da die Verteidiger mit einer minimalen Anzahl an Soldaten alle Zugänge sichern konnten. Im Inneren des Schlosses sind wir überrrascht über die Schönheit, die hier noch immer zu erkennen ist. Verzierte Kamine und Wappen sind zu sehen. Aber auch Jahreszahlen, die in die Steine geritzt sind unter anderem von 1776 machen einem das Alter dieses Schlosses bewusst. Im Gespräch mit einer Angestellten bekommen wir den Tipp einen Weg hinter dem Schloss lang zu gehen. Dabei entdecken wir die Grundrisse des alten Schlosses die hier gestanden haben aber durch die Feuchtigkeit dort, hat man sich für einen Neubau des Schlosses entschieden. Um den Weg um das Schloss zu nehmen, gehen wir einen kleinen Trampelpfad und dann über einen Bretterweg. Dieser ist allerdings so morsch das wir zweifeln ob das der richtige Weg sei. Und dann stehen wir vor einem umgestürzten Baum, es geht hier definitiv nicht weiter. Aber wir nehmen es mit Humor und wandern zurück, gönnen uns eine heiße Schokolade und fahren weiter. Wieder sehen wir Highlandrinder, die Jenny so sehr liebt. Nach etwas Fahrt kommen wir in eine andere Welt. In eine friedliche, gewaltlose Welt. Das Kagyu Samye Ling Centrum ist ein Tibetisch, Buddhidtisches Kloster und Zentrum für Weltfrieden und Gesundheit. Es wurde im Jahr 1959 von 2 Mönchen gegründet. Die Figuren der Götter, der Tempel alles glänzt in Gold. Es ist eine andere Welt. Wir haben sogar das Glück im Tempel der Puja (Andacht) zuzuhören und den Buddha Shakyamuni und seine vielen Opfergaben (Lindschoki, Obst, Twix) zu sehen. Das die Urnen von Verstorbenen und auch verstorbenen Tieren mit ihren Fotos in einem Gang stehen, verblüfft mich sehr. Auf dem Gelände laufen viele Fasane rum und zum ersten Mal auch weibliche. Wir verlassen das Gelände und finden in den Bergen einen schönen Schlafplatz. Da der Platz etwas abseits der Straße liegt, können die Hunde hier frei laufen und sich erneut richtig austoben.Read more



























