Wasserfall
September 22 in Spain
🌙 18 °C
Sonnenaufgang über dem Meer hatten wir viel zu wenig. Aber heute genießen wir diesen am Meer während wir das Wellenrauschen hören. Danach wird das Womo mit Wasser ver- und entsorgt und schon geht es los. Ich fahre heute mit Jenny mit. Da wir Mautstrecke meiden eingegeben haben, führt uns unser Weg woanders lang als Markus. Wir fahren einen Berg immer höher und auf eimmal glitzert das Meer im schönsten Blau und wir können Berge und Tal überblicken. Um eine noch schönere Aussicht zu haben klettere ich noch etwas höher. Jenny holt noch die Drohne die diese Kulisse am besten für uns verewigt. Auf unserem Weg begegnen wir noch einem Straßenverkäufer. Der erste Bauer der so seine Waren anbietet. Erst später lesen wir das der Verkauf an der Straße in Spanien verboten ist. Das er uns dazu auch noch massiv mit dem Preis über den Tisch gezogen hat, werden wir auch erst später erfahren. Unser nächster Punkt ist ein Olivenhändler. Der Hof ist sehr unscheinbar aber das Öl wird direkt für uns frisch abgefüllt. Der Preis von 5 Euro pro Liter ist okay und ich freue mich schon darauf zu Hause leckeres Knoblauchöl herzustellen. Unser weiterer Weg führt uns an der Stadt Benidorm vorbei. Von weitem sieht sie aus wie eine Großmetropole mit Wolkenkratzern.
In den 1950er-Jahren wandelte der damalige Bürgermeister das ehemalige kleine Fischerdorf in einen Touristenort um. Er legte damals fest das in die Höhe statt in die Breite gebaut werden soll um Platz zu sparen und viel Freifläche zu erhalten.
Die Hochhäuser wurden so angeordnet, dass nahezu jedes Gebäude freie Sicht aufs Meer hat und die Schattenbildung auf die Nachbargrundstücke und Strände minimiert wird. Die Stadt gilt deshalb auch als Vorreiter für touristisches Bauen. Da an unserem Ziel keinerlei Möglichkeiten sind sicher zu parken, fahren wir auf einen kleinen Campingplatz und sind dort fast die einzigen Gäste. Die Saison ist eben fast vorbei. Nachdem wir eingecheckt und unseren Platz bezogen haben gehe ich eine Runde mit Ari. Dabei begegnen wir dem Hund des Campingplatzes und beide verstehen sich sofort. Deswegen dauert es auch nicht lange bis Aris neuer Freund bei uns am Womo auftaucht um Ari zu besuchen. Blöd nur das Ilvy läufig ist und er beschließt ihr den Hof zu machen. Wie es sich gehört schleimt sich der Herr bei Ilvys Frauchen Jenny ein und gewinnt sofort ihr Herz. Sie ist sofort in den blonden Spanier verliebt. Selbst als wir bepackt mit Badesachen los gehen begleitet er uns noch ein Stück des Weges. Es geht den Berg runter und schon lange bevor wir das Ziel sehen, hören wir es, das Rauschen des Wassers. Dank des Tipps vom Campingplatz schließt der Park um 19 Uhr und dann kommt man kostenlos rein. Also gehen wir an den Absperrungen vorbei und schon sehen wir die Wasserfälle Fuentes d‘Algar. In großen und kleinen Wasserfällen strömt das Wasser abwärts. Das Beste aber ist das man in ihnen baden kann. Jenny und ich nutzen die Gelegenheit und gehen in das wunderbar erfrischende aber eiskalte Wasser. Erst sind wir bei zwei kleineren Wasserfällen bevor wir zu dem größten Wasserfall gehen. Es ist unglaublich welche Druckwelle das Wasser macht, selbst davor zu stehen ist fast unmöglich. Trotzdem erfüllt sich für mich ein Traum einmal unter einem Wasserfall zu baden. Das schöne ist auch das wir hier ganz alleine baden und wir können uns gut vorstellen wie voll es während der Öffnungszeiten hier sein muss. Als die Dunkelheit einsetzt machen wir uns auf den Rückweg immer den Berg hoch, immerhin bei einer Steigung von über 20%. Zurück am Womo dauert es nicht lange bis auch der Casanova wieder bei uns ist und sich häuslich einrichtet. Dabei ist er jedoch äußerst charmant, so das man ihn einfach ins Herz schließen muss.Read more








































