• Der schlechteste Jongleur der Welt

    September 24 in Spain ☀️ 28 °C

    Ein letzter Sonnenaufgang in Spanien. Ich gehe mit Ari die Runde während langsam die Sonne hinter den Bäumen aufgeht. Außer den Vögeln ist nichts zu hören. Es ist eine wundervolle Stimmung während hunderte von Vögeln über mich hinweg fliegen, auf dem Wasser landen und dann wieder in den Himmel steigen. Als Jenny dazu kommt bin ich verwundert das sie Ilvy nicht dabei hat. Sie hat aber erwartet das wir alleine den Sonnenaufgang bewundern. Also geht sie noch schnell Ilvy holen und es ist Ari anzusehen wie sehr sie sich über Jenny und Ilvy freut. Wir wandern am Wasser entlang und rätseln über die Arten der Vögel. Gemini klärt uns auf das die hunderte von Vögeln unter anderem Flamingos sind. Unglaublich das es davon so große Gruppen gibt. Zurück am Womo zeigt uns Markus das auch er Tiere entdeckt hat, Ameisen. Anscheinend standen wir in der Nähe eines Ameisenhaufens und nun sind die Tiere dabei unser Womo zu übernehmen. Diese kleinen Biester sind auch schon im Womo zu sehen und das nicht nur einzeln, sondern als richtige Laufstraße. Zum Glück haben wir ein Sprühmittel dabei um sie wieder aus dem Womo zu vertreiben. Ein paar der Ameisen begleiten uns zu einem Reisbauern, der die älteste noch intakte Reismühle hat. Leider findet dort gerade eine Führung für eine Gruppe Behinderter statt so das wir die Mühle nicht in Aktion sehen können. Also gehen wir in den Shop wo uns der Reisbauer den Unterschied zwischen den einzelnen Reissorten erklärt. Ebenfalls dürfen wir den aus Reis hergestellten Wermut kosten, der wirklich lecker ist, es aber auch massiv in sich hat. Wir nehmen natürlich Reis und Wermut aus dem Deltatal mit nach Hause. Unser nächstes Ziel ist eine Cooperativa. Dies ist ein Zusammenschluss von Bauern die hier ihre regionalen Produkte verkaufen. Auch hier decken wir uns nochmal mit einigen Sachen z.B. Olivenöl ein. An der dazugehörigen Tankstelle wird nochmal getankt bevor es zu unserem letzten Ziel in Spanien geht. Loret de Mare. Jenny hat hierhin damals ihre Abiabschlussfahrt gemacht. Wir parken auf einem bewachten Platz, gehen noch mal mit den Hunden eine Runde und dann laufen wir los, immer Berg ab. Jenny erkennt natürlich viele Orte, ich bin eher enttäuscht da ich mir den Ort viel mehr als Partymeile vorgestellt habe. Allerdings laufen eher viele alte Leute durch den Ort. Wir gehen in die Souvenirläden und nach etwas Suche finden wir tatsächlich eine Glocke und eine Schneekugel auf der Spanien und nicht Loret de Mare dargestellt ist. Da es schon spät ist entscheiden wir uns noch etwas zu essen und zu trinken. Also setzen wir uns in ein Restaurant in der Flaniermeile und trinken Calimocho und Pina Colada und essen Pizza und Paella. Es ist unser letztes Essen in Spanien. Zum Kulurprogramm beobachten wir einen Straßenkünstler, der mit Kegeln jongliert. Leider jedoch scheint es der schlechteste Jongleur der Welt zu sein, denn ihm fällt permanent etwas runter so das es eher schon an fremdschämen grenzt. Trotzdem haben wir unseren Spaß nicht nur mit ihm sondern auch durch das Beobachten der Leute, die an uns vorbei flanieren. Es ist schon lustig die Menschen zu beobachten. Leider müssen wir heute noch bis nach Frankreich kommen, da dies die Streckenvorgabe von Markus ist. Während wir zum Camper zurück gehen sehen wir noch eine Frau die die Straßenkatzen füttert. Überall in Spanien werden die Straßenkatzen von Menschen versorgt, sie bekommen Futter, kleine Häuschen und Wasser. Wir fahren also während die Sonne untergeht in Richtung Frankreich. Der Grenzübergang ist kaum zu erkennen, nur 2 Grenzbeamte stehen da, winken uns aber durch. Wir kommen im Dunkeln bei einem Winzer an, wo Markus uns schon erwartet. Allerdings wartet auch der Hund des Winzers auf uns und ist auf den ersten Blick in Ari verliebt. Er ist sogar so verliebt das er die Nacht vor unserem Womo schläft.Read more