Fazit
September 27 in Germany
⛅ 19 °C
Wir sind über 9000 km gefahren und haben Spanien einmal umrundet. Insgesamt waren wir in 7 Ländern auf dieser Reise. Spanien ist von der Natur her ein wunderschönes Land, in dem es alles gibt, Berge, Seen, Flüsse, das Meer und wunderschöne Täler. Außerdem gibt es in Spanien eine vielfältige Tierwelt. Wir haben unter anderem Delfine, Aasgeier, Flamingos und freilebende Affen gesehen. Wissen die Spanier mit diesem schönen Land umzugehen? NEIN. Ich bin schockiert wie rücksichtslos die Spanier mit ihrem Land umgehen, wie sehr sie es verdrecken lassen. Gefühlt gibt es keinen Ort wo nicht irgendwelcher Müll liegt. Für so ein kultiviertes Land eine wirkliche Schande. Auch der Geruch nach Kloake ist in Spanien so stark wie vorher in keinem anderen Land, in dem wir waren. Sicher ist Geruchsbildung bei den Temperaturen nicht leicht zur verhindern aber andere Länder schaffen es auch. Auch die Menschen selber haben nicht den besten Eindruck bei uns hinterlassen. Die Spanier zeigten sich uns gegenüber überheblich und unnahbar, was sehr schade war. Ein Lächeln zu erwidern dürfte auch diesen Menschen eigentlich nicht weh tun. Natürlich sind nicht alle Spanier so aber es war schon sehr zu spüren. Feiern dagegen können die Spanier und der Stolz auf ihr Land ist schon sehr beeindruckend und beneidenswert. Was uns ebenfalls positiv überrascht hat war der Umgang mit Straßenkatzen. Überall wurde sich rührend um diese Lebewesen gekümmert. Sie wurden gefüttert und kleine Verschläge vor der brütenden Sonne waren auch vorhanden. Leider haben wir viele Kitten gesehen, so das ohne Kastration der Katzen dieses Problem mit freilebenden Katzen immer stärker werden wird. Was den Umgang mit Stieren betrifft sollte man hier gewisse Traditionen überdenken und als veraltet verwerfen.
Zum Schluss noch ein paar Worte zum Essen. In den südlichen Touristenorten ist das Essen an die Urlauber angepasst aber eben auch nur dort. In den nördlichen Regionen sieht es da schon eher anders aus. Tapas sind einfach nicht für unsere deutschen Gaumen gedacht. Schon bei dem Gedanken morgens Sardellen und andere Fische essen zu müssen löste eher Übelkeit in uns aus. Und selbst wenn man Tapas nach seinem Geschmack findet, ist es der Preis der einem auf den Magen schlägt. Auch das späte Abendessen ist eher für uns Deutsche schwierig. Die meisten Gaststätten öffnen erst gegen 20/21 Uhr. Wer früher essen möchte hat ein Problem. Einen Bäcker zu finden der Brötchen oder Baguettes hat, ist auch eher schwierig. Zum Glück hat Lidl eine gute Backabteilung, die oft unsere Rettung war. Die gute spanische Wurst war oft sehr fettig und kaum gewürzt. Zumindest die man beim Fleischer bekam. Käse und Früchte allerdings waren sehr lecker.
Im Endergebnis konnten wir durch unsere Reise das Land und die Leute gut kennenlernen und müssen sagen, Spanien ist definitiv kein Land in das wir auswandern würden.Read more


