Ein tolles Hotel, ein schönes Zimmer im 18. Stock und die deutsche Zeit noch voll drin.
Die halbe Nacht war ich putzmunter, an Schlafen war nicht zu denken. Kurzzeitig überlegte ich nachts halb zwei einfach loszulaufen und Sightseeing zu betreiben, aber ich lies Vernunft walten. Ein paar Stunden Schlaf wurden es schließlich trotzdem, aber ich war ganz schön gerädert.
Ich stürzte mich in die riesige Stadt und fuhr als erstes zu eines der Wahrzeichen der Stadt zum Wukang Building, dieses durchaus markante Gebäude aus der Kolonialzeit liegt im Viertel der ehemaligen französischen Konzession.
Mit knurrenden Magen entdeckte ich auf der anderen Straßenseite ein Starbucks. Ich bestellte etwas zu Trinken und ein Schokomuffin und setzte mich an einen kleinen Tisch. In entspannter Athmosphäre genoss ich meine Stärkung und beobachtete dabei die Leute.
Ein alter Chinese setzte sich neben mich und zeichnete das Bild einer jungen Frau von seinem Telefon ab. Irgendwie war ich fasziniert.
Die folgenden zwei Stunden schaute ich mir das Viertel mit den schönen Kolonialbauten an, die Straßen war von großen Bäumen durchzogen. Irgendwie ein toller Vibe, alles ruhig. Zum ersten Mal fiel mir bewusst auf wie leise der Verkehr trotz hohen Verkehrsaufkommen ist. Grund dafür ist das nahezu alle Roller/Motorscooter mit Strom betrieben werden. Auch die meisten Autos sind E-Autos oder Hybrid.
Ich lief weiter ins Viertel Tanziafeng, welches mir mit den kleinen Gassen, Läden und Cafés echt gut gefallen ht.Read more