• Ron Ny
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China - 2026

China Rundreise Read more
  • Trip start
    August 29, 2026

    Perfekte Anreise

    August 29 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Angekommen am Dresdner Flughafen hatte ich noch eineinhalb Stunden zu überbrücken. Ein schöner Flughafen, aber tote Hose.

    Die Zeit verging rasend schnell und dann hieß es schon Boarding. Der Flieger war nur halb voll und der Flug landete 10 Minuten vor der eigentlichen Ankunftszeit in München. Zu meinem Glück stand mir diesmal kein Terminalwechsel bevor. Ich schaffte es pünktlich zum Gate meines Weiterflugs.

    Dann ging es los, ich betrat den neusten Flieger der Lufthansa Flotte, den A350-900. 8800 Kilometer später bezog ich eine erste Bilanz. Sitzkomfort top, Sitznachbar nicht störend, Essen und Service super, nur die Temperatur war etwas außerhalb der Komfortzone. Ach ja und schlafen konnte ich auch ganz gut.

    Mit dem Landeanflug stieg wieder etwas die Aufregung. Eine halbe Stunde vor dem Zeitplan landete das Flugzeug. Jetzt bin ich gespannt was mich alles erwarten wird.
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  • Komplett Lost😅

    August 30 in China ⋅ ⛅ 30 °C

    Die Einreise war überhaupt kein Problem und verlief gut organisiert und reibungslos. Binnen von 10min war ich durch, inklusive Fingerabdrücke, Health Screening und Kontrolle. Auch mein Rucksack hat es wieder geschafft, was für eine treue Seele😅. Bis ins Stadtzentrum ging es auch problemlos, allerdings da wo laut Karte mein Hotel stehen sollte, stand ein Haus was eher einen Abrisshaus gleichte. Eine Stunde suchte ich mein Hotel, um dann herauszufinden das dieses gleich neben der U-Bahn Station war.

    Durchgeschwitzt und den ersten Kulturschock verdauend, checkte ich ein und bekam ein Zimmer im 18. Stock.

    Bisschen frisch gemacht, alle Daheim beruhigt, dass ich angekommen war begab ich mich auf Entdeckungstour. Tausende Leute, überall blinkende Lichter, überall Polizei und alles sehr hektisch.

    Ich lief die Nanjing Road (berühmte Einkaufsstraße) entlang und kam aus dem staunen nicht heraus. Eigentlich wollte ich nur etwas zu Essen suchen, aber daraus wurde so schnell nichts.

    Ich lief Richtung „Bund“, wo man die futuristische Skyline der Stadt bestaunen kann.

    Einfach Wahnsinn. Nachdem ich dann doch was zu Essen gefunden hatte, fand ich noch einen Massagesalon und lies mich durchkneten.
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  • Jetlag

    August 31 in China ⋅ ⛅ 31 °C

    Ein tolles Hotel, ein schönes Zimmer im 18. Stock und die deutsche Zeit noch voll drin.
    Die halbe Nacht war ich putzmunter, an Schlafen war nicht zu denken. Kurzzeitig überlegte ich nachts halb zwei einfach loszulaufen und Sightseeing zu betreiben, aber ich lies Vernunft walten. Ein paar Stunden Schlaf wurden es schließlich trotzdem, aber ich war ganz schön gerädert.

    Ich stürzte mich in die riesige Stadt und fuhr als erstes zu eines der Wahrzeichen der Stadt zum Wukang Building, dieses durchaus markante Gebäude aus der Kolonialzeit liegt im Viertel der ehemaligen französischen Konzession.

    Mit knurrenden Magen entdeckte ich auf der anderen Straßenseite ein Starbucks. Ich bestellte etwas zu Trinken und ein Schokomuffin und setzte mich an einen kleinen Tisch. In entspannter Athmosphäre genoss ich meine Stärkung und beobachtete dabei die Leute.
    Ein alter Chinese setzte sich neben mich und zeichnete das Bild einer jungen Frau von seinem Telefon ab. Irgendwie war ich fasziniert.

    Die folgenden zwei Stunden schaute ich mir das Viertel mit den schönen Kolonialbauten an, die Straßen war von großen Bäumen durchzogen. Irgendwie ein toller Vibe, alles ruhig. Zum ersten Mal fiel mir bewusst auf wie leise der Verkehr trotz hohen Verkehrsaufkommen ist. Grund dafür ist das nahezu alle Roller/Motorscooter mit Strom betrieben werden. Auch die meisten Autos sind E-Autos oder Hybrid.

    Ich lief weiter ins Viertel Tanziafeng, welches mir mit den kleinen Gassen, Läden und Cafés echt gut gefallen ht.
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  • The Bund / North Bund

    August 31 in China ⋅ ⛅ 32 °C

    Nachdem ich einen kurzen Abstecher Xintiandi gemacht hatte, lief ich für ein kurzes Mittagspäuschen ins Hotel. Neben der Müdigkeit, machte mir die schwüle Hitze und mein Abendessen vom Vorabend zu schaffen.

    Nach einer Dusche, etwas zu Trinken und einen Powernap, ging es in die zweite Runde. Ich lief die belebte Einkaufsstraße richtig Bund zu und flanierte über mehrere Stunden mit vielen Pausen an der Uferpromenade des Huangpu Flusses entlang. Dabei hatte ich die ganze Zeit diese wahnsinn‘s Kulisse vor Augen. So schön, so unwirklich. Einfach toll🥰🥰🥰.
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  • Lichter der Stadt

    August 31 in China ⋅ ⛅ 30 °C

    Jeder Ernährungsberater würde mir in meinem Falle vom Bier abraten, aber das musste einfach sein.
    Eigentlich wollte ich eine Bootstour machen, geendet bin ich in einer Rooftopbar.
    Bei meinem ersten chinesischen Bier schaute ich zu, wie die Lichter der Stadt eingeschaltet wurden. Ich konnte mich einfach nicht satt sehen.

    Doch ich bekam Hunger, also ging es auf Nahrungssuche. Schnell hab ich ein Lokal gefunden, was ich bestellt habe, wusste ich nicht. Das Bild sah aber lecker aus. Und das war es, zwar vegetarisch, aber ein echter Schmaus. Ich habe nicht gegessen, ich habe geschlungen, so begeistert war ich.

    Mit 31.600 Schritt und 22,1km auf dem Tacho war ich im Hotel angekommen. Für heute bin ich echt platt.
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  • Yu Garten

    September 1 in China ⋅ ⛅ 30 °C

    Trotz Jetlag‘s 2.0 und einer mehrstündigen Wachphase in der Nacht bin ich auch wenn etwas gerädert gut in den Tag gestartet.

    Eigentlich wollte ich gern bei Tim Hortens frühstücken (hatte ich am Vorabend entdeckt), aber die Auswahl war keineswegs mit Kanada zu vergleichen und deshalb endete ich wieder im Starbucks.

    Fussläufig erreichte ich den Yu Garten, ein wunderschön angelegter chinesischer Garten aus der Zeit der Ming Dynastie. Leider waren viele Touristengruppen unterwegs, was die schöne Athmosphäre etwas kaputt machte.

    Ich suchte mir eine Ecke und setzte mich auf eine Zickzack geschwungene Brücke. Dies wurde mir aber erst nach ein bisschen Recherchearbeit bewusst. Die Brücke ist nämlich so gebaut, weil böse Geister und Energien nicht durch eine ZickZack-Form kommen.
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  • Basar

    September 1 in China ⋅ ⛅ 30 °C

    Gleich am Ausgang des Gartens, lief man unmittelbar in eine Gasse, welche mit hohen chinesischen Gebäuden umgeben war.
    Ich war auf dem Basar gelandet.

    Schon im Ju Garten hatte ich darüber gelesen, dass die Gebäude Nachbauten au den 80er/90er Jahren sind.
    Das war mir aber herzlich egal, denn es war echt schön und beeindruckend und gab einen eine Vorstellung vom alten China.
    Ganz nebenbei entdeckte ich den Shanghai Tempel of God.

    Mein erster Tempel in China, denn in China gibt es nämlich nicht so viele Tempel, wie zum Beispiel in Thailand oder Vietnam. Ich hatte gelesen, dass in China die Religion ihren Platz im Privaten findet. Für mich war es etwas überraschend.
    Der Tempel war schön und ich genoss die ausstrahlende Ruhe in diesem doch jetzt wilden Shanghai.
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  • Das dritthöchste Gebäude der Welt

    September 1 in China ⋅ ⛅ 30 °C

    Ich habe es mir echt nicht einfach gemacht. Bei so vielen Wolkenkratzern und Aussichtsplattformen sich zu entscheiden, ist mir echt schwer gefallen.

    Ich setzte mit der Fähre über (hab gelernt wie ich das mit Alipay hinbekomme) und lief den Blick die ganze Zeit nach oben gerichtet auf das drittgrößte Gebäude der Welt zu, den Shanghai Tower (632m). Jetzt habe ich die Dreierspitze voll 🥳 und kann ein Haken dran machen.

    Eigentlich wollte ich auf den Jin Mao Tower und dort einen Skywalk außen am Gebäude mit Sicherung auf 340m machen, aber sagen wir es mal so, mein Mut ist während der Fährfahrt abhanden gekommen.

    Also ging es auf den Shanghai Tower, wo überraschenderweise nichts los war. Mit 18m pro Sekunde fuhr der zweitschnellste Fahrstuhl der Welt hoch.

    Wenn die hohen Wolkenkratzer nur noch klein aussehen, ist das schon echt krass😅
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  • Pudong

    September 1 in China ⋅ ☁️ 30 °C

    Der Finanzdistrikt wirkt wie die Stadt der Zukunft und ist genau meins.

    Ich schlenderte den höher gelegten Fussgäbgerpromenaden entlang und lief zum Oriental Pearl Tower.

    Dort besuchte ich das Shanghai Museum, welches sich direkt unter dem Fernsehturm befindet.
    Es war nicht schlecht und ich konnte einen kleinen Eindruck in die Geschichte Shanghai‘s bekommen, auch wenn das Museum an sich manchmal fasst schon etwas gruselig war mit all den Puppen😅😳.

    Am späten nachmittag ging ich ins Hotel, machte mich frisch und gönnte mir noch einmal eine Massage.
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  • Longhua Tempel

    September 2 in China ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Tag startete entspannt mit einem Frühstück bei Costa Coffee. Mit der U-Bahn fuhr ich einmal quer durch die Stadt zum Longhua Tempel.

    Ein riesiger Tempel und einer der aktiv genutzten Tempelanlagen in Shanghai.

    Schon vor dem buddhistischen Tempel kam mir der Geruch von Räucherstäbchen entgegen. Diese erhielt jeder Besucher am Eingang. Um die riesige Pagoda liefen viele Gläubige mit Räucherstäbchen im Kreis. Überall wurde gebetet und sich verneigt.
    Sehr überwältigend und spitituell zugleich.
    Wenn überhaupt sind mir zwei oder drei westliche Menschen begegnet, ansonsten war ich gefühlt der einzige Tourist.

    Die Budhastatuen waren mächtig und überwältigend. Eine Stunde verbrachte ich in der Anlage.
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  • Abbruch

    September 2 in China ⋅ 🌧 30 °C

    Schon im Tempel grummelte es tüchtig im Bauch, also entschied ich mich vor meiner nächsten Station einen Halt in der Apotheke einzulegen. Dort war ich da auch schnell 34€ los -ich sehe halt europäisch aus, also zahle ich auch so.

    Der nächste Halt war die Sankt-Ignatius-Kathedrale, eine Backsteinkirche von 1851, welche von den Franzosen erbaut wurde.

    Leider war sie geschlossen, aber von außen wirkte sie als würde sie eine Geschichte erzählen. Ich setzte mich auf die Bank und beobachtete die Leute, in der Hoffnung das die Magentablette schnell anschlagen würde.
    Das tat sie leider nicht also entschied ich mich eine Zwangspause im Hotel einzulegen. Gegen Abend wagte ich mich wieder auf die Straße und durchstöberte ein paar Geschäfte. Das chinesische Geschäftsmodell: Alles muss blinken, es muss laut sein und der Kunde muss durch maximale Reizüberflutung so überfordert werden, dass er die Orientierung verliert😅. Ob das auch in Deutschland funktioniert?🤔

    Zum Abendbrot gab es heute das Magenfreundlichste was ich finden konnte „Gelb-Fisch Suppe mit Eiernudeleinlage“, extrem lecker und eine wahre Delikatesse aus Shanghai.
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  • Abgezockt

    September 2 in China ⋅ 🌧 26 °C

    Mit der U-Bahn ging es für 39Cent nach Pudong. Ich wollte unbedingt einmal die Nachtansicht der Wolkenkratzer von nahen erleben.

    Es hat sich echt gelohnt. Die Gebäude waren mega. Ein paar Videoanrufe nach Hause getätigt und dann bin ich noch ein bisschen der Fussgängerwege entlang geschlendert.

    Wie überall in Shanghai, standen viele Straßenfotografen herum und machten von den Touris Bilder. Auf den Tabletts konnte ich sie erkennen, die sahen nicht schlecht aus.
    Eigentlich bin ich was sowas betrifft eher vorsichtig, aber ich hatte auch in Social Media nichts schlechtes davon gehört, also nahm das Schicksal seinen Lauf.😅 Ich hab es ja nicht anders gewollt.

    Ich sprach einen Fotografen an, natürlich mit Übersetzer und fragte nach den Preis. Umgerechnet 5€ für ein Foto wollte er haben.
    Ich sagte ihm das ich gern eins möchte und sah mich relativ schnell im Fotoshooting wieder. Er hatte die Bilder auf mein Telefon geladen, noch bevor ich sie mir anschauen konnte. Kurzfassung😅: Ich hab jetzt ein paar mehr Bilder, auf der Hälfte sehe ich affig aus und 20€ bin ich losgeworden. In diesem Sinne habe ich meine Modelkarriere hiermit offiziell beendet🤣🤣🤣.

    Dann setzte noch ein Sturzguss ein und ich ging wie ein Trottel über mich selbst ärgend zurück ins Hotel. Ein Satz mit X das war wohl nichts😂. Morgen wird das dann wieder mein Tag😎
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  • Kulturell frühstücken

    September 3 in China ⋅ ☁️ 29 °C

    Etwas platt bin ich heute morgen los. Frühstück gab es heute bei Starbucks. Ich bestellte mir etwas und konnte die chinesische Kultur hautnah mit erleben.
    Schon mehrmals konnte ich früh morgens beobachten wie Gruppen Sportübungen, Tänze etc. machen. Dies hat hier auch einen Namen: „Guangchangwu“.

    So kann der Tag starten…
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  • Kezhi-Garten

    September 3 in China ⋅ ☁️ 30 °C

    Zwei Stunden lang fuhr ich zu den Stadtgrenzen von Shanghai (da wäre ich in Deutschland schon in einem anderen Bundesland😅).

    Mein heutiges Ziel: Zhujiajiao die Wasserstadt.
    Schnell war mir klar, die lange Anfahrt hat sich gelohnt. Touristisch keine Frage, aber sehr schön.
    Zuerst besuchte ich den Kezhi-Garten. Ein wunderschön gestalteter chinesischer Garten.
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  • Schlendern

    September 3 in China ⋅ ☁️ 31 °C

    Ich schlenderte entlang der Kanäle, stöberte in den Läden und sah von tollen Kunstobjekten, bis hin zu Kuriositäten wie lebenden Schildkröten, gegrillten Tausendfüsslern oder Skorpionen, lebenden Perlenmuscheln zum selber knacken über Schweinefüsse alles.

    Ein bisschen kam es mir vor wie der chinesische Spreewald. Ich trank frischgepressten Granatapfelsaft und aß ein leckeres Eis.

    Kurzum, mir könnte es schlechter gehen.
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  • Chinesische Pediküre oder auch Xiūjiǎo🦶

    September 3 in China ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach meiner Ankunft in der Innenstadt von Shanghai am späten Nachmittag, lief ich nach einer kurzen Entspannungsphase im Hotel zu einem Gesundheitssalon.

    Pediküre soll in China ganz anders sein, als bei uns. Das wollte ich ausprobieren. Dadurch ich noch nie eine Pediküre hatte, hab ich quasi ehh kein Vergleich😅.

    Und damit es eine richtig authentische Erfahrung wird, wählte ich nicht den teuren Touristentempel von nebenan, sondern suchte per KI einen für Einheimische heraus.

    Als der einzige Westliche im Laden, nahm ich Platz und wurde gleich zu einem Sonderprogramm mit Massage und Pediküre zum absoluten Sonderpreis überredet.

    Es gab Tee, ein warmes Kräuterbad und dann ging es ran an den Speck😂, hier wird das nämlich mit extra scharfen Messern gemacht. Wegzucken ist da keine so gute Idee. Nach 20 Minuten war alles runter was runter musste und die Massage begann. Während meine chinesischen Mitstreiter, auf den Nachbarsesseln, während ihrer Massage fast einschliefen, hüpfte ich regelmäßig fast vom Stuhl vor Schmerz. 😅 Nach einer Stunde war ich dann erlöst. Für 18€ ein schmerzhaftes Schnäppchen. 😎 Und definitiv eine interessante Erfahrung
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  • Mit 347km/h durch China

    September 4 in China ⋅ ⛅ 26 °C

    06:00Uhr klingelte heute früh der Wecker. Ich verlasse Shanghai und das auf dem schnellsten Wege, dem chinesischen High Speed Train.

    Auf dem Bahnhof angekommen war ich erst einmal von der Größe völlig überwältigt. Aber ich muss sagen, Google Gemini (Ki) hilft mir hier echt durch jede schwierige Situation. Ich habe nach dem Aussteigen aus der U-Bahn einfach eingegeben, welchen Schildern ich folgen soll und schwupp di wupp war ich dort wo ich hin musste.

    Schon beim Security Check In wurde ich allerdings rausgezogen. Mein Rasierschaum wurde konfisziert. Jetzt werde ich wohl mir einen Bart wachsen lassen müssen😅.

    Ich holte mir etwas zu essen und ging dann immer noch völlig überwältigt zum Check-In Gate. Nach 40 Minuten Wartezeit öffnete der Einstieg, alles nahezu perfekt organisiert und verständlich.

    Die Sitze waren nicht so bequem wie etwa im Shinkansen, aber der Service war Weltklasse. Per Telefon war es möglich Essen zum nächsten Bahnhof liefern zu lassen, welches dann an den Platz gebracht wird. Da kann sich die Deutsche Bahn die zeitweise kein Warmwasser mehr hat, echt ne Scheibe abschneiden.

    Von der eigentlichen Zugfahrt kann ich nicht viel berichten. Von den 4,5 Stunden habe ich 4 Stunden geschlafen, ich glaube ich musste mal was nachholen😅.

    Jetzt bin ich in Peking🥰
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  • Hello Peking

    September 4 in China ⋅ ☁️ 32 °C

    Mit der U-Bahn fuhr ich noch einmal 25 Minuten zu meinen Hotel und irgendwie habe ich in dieser Zeit schon gemerkt, dass diese Stadt einen ganz anderen Vibe hat, als Shanghai.

    Die Menschen sind hier irgendwie auch viel freundlicher. Im Hotel checkte ich ein, wechselte nur noch einmal das Zimmer, weil das erste Zimmer stark nach Rauch gestunken hatte. Aber auch dieses Hotel kann sich echt sehen lassen.

    Ich warf nur meinen Rucksack ins Zimmer und startete. Beim ersten Restaurant machte ich Halt und gönnte mir eine sehr, sehr scharfe Nudelsuppe.

    Mit der U-Bahn fuhr ich in den Stadtteil „Shichachai“. Dort besuchte ich eins der 3600 Hutongs (eine Art Altstadt, kleine Gassen, alte Häuser mit Restaurants und Läden) in Peking.
    Auf Anhieb fühle ich mich sehr wohl. Alles passt, eine schöne Atmosphäre und geschichtsträchtig.

    Ich setzte mich in einen alten kleinen Hinterhof und trank einen Matcha Frappe.
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  • Drum Tower

    September 4 in China ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach meiner Pause im wunderschönen chinesischen Hinterhof, hatte ich eigentlich einen Plan. Der war aber mit dem ersten Schritt vergessen und so bestieg ich den Drum Tower.

    Oben angekommen, hatte man den Blick über die ganze Stadt. Der Trommelturm diente damals dazu, den Menschen eine zeitliche Orientierung zu geben, die Trommeln wurden genau 108 mal geschlagen. Diese Zahl kommt aus dem Buddhismus und steht für die 108 Sorgen/Plagen.

    Auch interessant, das komplette Gebäude ist selbsttragend, für die Holzkonstruktion wurde nicht ein Nagel verwendet.

    Zu meinen Glück fand eine kleine Trommelvorführung statt. Ein tolles Erlebnis.
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  • Jingshan Park

    September 4 in China ⋅ ☁️ 30 °C

    Für gerade einmal umgerechnet 26 Cent kaufte ich mir ein Ticket für den Jingshan Park. Vom höchsten Punkt hatte man eine atemberaubende Aussicht auf die Verbotene Stadt. Leider haben die Touristenmassen diesen ehrfürchtigen Anblick etwas kaputt gemacht. Wahnsinn was da los war. Die meisten meisten hatten gar keinen Blick für die beeindruckende Sicht, sondern nur für das beste Foto.

    In der Parkanlage unterhalb des Hügels erweckte ein dröhnendes Geräusch meine Aufmerksamkeit. In der Ferne sah ich ein paar ältere Menschen bei schnellen Drehungen. Ich lief hin und beobachte das
    Geschehen. Die Herschafften spielten „Kongzhu“. Ich war einfach baff. Und gab das auch zum Ausdruck, worüber sich der eine Mann sehr freute. Ich sagte „Wow“ er verstand „Hau“ 😅🤣. Mit einem Lächeln ging ich weiter und zückte aus der Ferne dich nochmal heimlich die Kamera.
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  • Geschafft

    September 4 in China ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit total vielen Eindrücken lief ich zurück ins Hotel. Die dunkelsten Gassen entlang, aber hier fühlt man sich sicher. Selbst die kleinste Gasse ist Kameraüberwacht.

    Und auch in meiner zweiten Großstadt habe ich noch nicht ein Graffiti gesehen.Read more

  • Die verbotene Stadt

    September 5 in China ⋅ ⛅ 25 °C

    06:00Uhr klingelte heute mein Wecker. Nach einem Frühstück im Hotel fuhr ich ins direkte Zentrum.

    Dort begann meine gebuchte Führung. Doch bevor es richtig los gehen konnte, hieß es erst einmal Kontrolle. Strenger als am Flughafen wurde man kontrolliert. Ich musste während meines Aufenthalts in der verbotenen Stadt vier Passkontrolle, sowohl eine Personenkontrolle, eine Taschenkontrolle und einen Taschenscan durchlaufen. Wahnsinn.

    Eine Stunde hat die Anfangsprozedur gedauert dann war ich im Zentrum von Peking, von China, in der verbotenen Stadt.

    Verbotene Stadt? Damals war das 72 Hektar große Grundriss der Stadt ausschließlich den Kaiser und seinen Bediensteten vorbehalten. Jeder Normalsterbliche, welcher versucht hatte die Stadt zu betreten, wurde mit dem Tode bestraft.

    Trotz brütender Hitze ohne eines einzigen schattigen Fleckchens, war diese gigantische Größe überwältigend.

    Wir erfuhren viele Infos über die Kaiserzeit und die ein oder andere Geschichte, was hinter den Mauern dieser unglaublichen Stadt alles passiert ist.

    Nach mehreren Stunden, war der Rundgang vorbei. Ich setzte mich in den Schatten und nutzte die Pause, um noch einmal ein paar Fakten für mich zu sammeln.
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  • Die weiße Pagoda

    September 5 in China ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der verbotenen Stadt lief ich in den Beihai Park, welcher wunderschön am Fluss gelegen war. Dort stieg ich zur weisen Pagode empor, welche über 750 Jahre alt ist.
    Auch der angrenzende Tempel war sehr schön.

    Ich war danach ganz schön kaputt und lies es in Ruhe angehen. Ich lief durch den Park und setze mich immer mal an den Rand und beobachtete das Treiben. Mich zog es wieder in die Hutongs, wo ich mir einen leckeren Kaffee mit Schwarztee in einem kleinen chinesischen Café mir bestellte.

    Beim Schlendern durch die engen Straßen mit den vielen Cafés, Läden und Boutiquen wurde ich von einer Frau angesprochen, ob ihr Sohn mit mir ein Foto machen kann.
    Ich stimmte dem zu und beide Mutter und Kind freuten strahlten über beide Gesichter, als sie sich das Foto ansahen.
    Für manche hier ist das der erste Kontakt zu einem Europäer und ich hab mich gefühlt wie ein Superstar😎😂.
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