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  • Day137

    Auf Mission...

    January 14 in Canada ⋅ ⛅ 0 °C

    Meinen ersten freien Tag in diesem Jahr, nutzte ich, um endlich mal wieder aufs Snowboard zu steigen. Ich verabredete mich mit meinen Kollegen um 09.00 Uhr bei unserer Arbeitsstelle. Heute wollte ich nun endlich die Eishöhle sehen. Die anderen Tage hatte es bisher, aufgrund der Wetterbedingungen, nie geklappt. Aber heute sollte es so weit sein. Nach ein, zwei Abfahrten, auf ziemlich eisiger Piste, ging es auf den "Glacier Express Chair Lift" und dann schließlich auf den "Snowcase T- Bar - Lift" ganz nach oben. Es war wolkig, aber zum Glück waren die Wolken sehr hoch, sodass man bis ins Tal schauen konnte. Der Blick war einfach atemberaubend. Dann ging es nach einem kurzen Fussmarsch zur Abfahrt, welche zur Eishöhle führte. Diese war sehr steil. Kein leichtes Brot für mich. Aber nach ein paar Minuten ging es dann ziemlich schnell bergab. Powderschnee. Was für ein Spaß. Dann tauchte die Eishöhle wie aus dem Nichts auf. Viel größer als ich sie mir vorgestellt hatte. Auf direkten Weg sprang ich in die Höhle hinein. Wir machten tolle Fotos. Das Eis hat sich nicht kalt angefühlt. Es war eher wie eine Glasscheibe. Definitiv eins der größten Abenteuer hier in Whistler und eine unglaublich schöne Erinnerung. Nach einer etwas schwierigen Abfahrt, ging es für die meisten von uns auf Arbeit. Für Sophie und mich ging es jedoch weiter zum 7th Heaven Chair Lift. Dort versuchten wir uns in kleinen Sprüngen, welche meistens daneben gingen und boardeten auf verschiedenen Pisten. Ein unvergesslicher Tag😊Read more

  • Day135

    Aus Eins mach Zwei⛷️⛷️⛷️

    January 12 in Canada ⋅ 🌧 0 °C

    Früh morgens klingelte mein Wecker 6.00 Uhr. Aufstehen und raus in die Kälte. Es stand eine Doppelschicht an. Morgens 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr eine Lift-Line-Schicht und dann Nachmittags 13 Uhr bis 18 Uhr im Verkauf. Doch wie immer war das auch nur der Plan. Gegen 08.45 Uhr war nichts mehr los und meine Managerin winkte mich zu ihr. Sie meinte, wenn ich möchte, kann ich gehen. Ich zögerte nicht lange. Diese Lift-Line-Schichten machen nicht gerade viel Spaß. Rumstehen und den Leuten immer wieder das Gleiche erzählen. Nicht gerade ein Traum. Mein Kollege Reid durfte auch gehen und nach einen kurzen Hin und Her hieß es: "Wir gehen Snowboarden". Also Ich, er ist ein Skifahrer. Wir gingen zusammen zu unserem Skiverleih, um seine Ski zu holen. Ich in voller Snowboardmonteur. Dort angekommen meinte Reid: "Ronny lass uns deine Ski zusammensuchen und einstellen und dann ab auf den Berg." Nach meiner darauffolgenden Verneinung, begann ich darüber nachzudenken. Ich sagte: "OK dann versuche ich es halt" . Meine Kollegen halfen mir alles zusammen zu suchen und vorzubereiten und ab ging es in die Gondel. Dort meinte Reid, dass er es eigentlich als Spaß gemeint hat.

    Wer braucht schon den Skilernhügel, wenn man auch einen 1800 Meter hohen Berg zum Runterfahren hat😂😂😂. Es regnete, es war nichts los und auf der Spitze vom Berg angekommen, war es sehr windig. Natürlich ging es auf eine einfache Piste. Reid erklärte mir ein bisschen etwas und dann ging es auch schon los. Die erste Lektion: Wenn du die Kontrolle verlierst, lass dich nicht auf den Po blumsen, falle zur Seite. Nachdem ich das "auf den Po blumsen" mehrmalig ausprobiert habe und auch ich dann einsehen musste, dass man dadurch nur noch schneller wird, habe ich versucht anderweitig zu überleben. Nach ein paar Versuchen ging es ziemlich gut. Ich war zwar sehr langsam, aber zufrieden mit meiner Leistung. Und wieder einmal hat mir Kanada gezeigt: "Spontan sein lohnt sich". Nach der Skistunde ging es im rasanten Schneckentempo zurück. Schnell geduscht, Uniform angezogen und zur Arbeit gegangen. Alles schmerzt. Das gibt einen schönen Muskelkater. 😉
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  • Day129

    Und es gibt sehrrrrrr viel Schnee❄️❄️

    January 6 in Canada ⋅ 🌧 0 °C

    Heute war ich mit einer Kollegin gleich nach der Arbeit auf der Piste. Unser Ziel der "7th Heaven Chair Lift". Die Sonne blinzelte durch die Wolkenlücken und es gab in der Nacht 25cm Neuschnee. Sozusagen Neuschnee auf dem Neuschnee. Also alles in allem sehr, sehr viel Neuschnee. Nachdem wir unseren ersten Run gemacht hatten, fragte ich Sophie, ob wir dieselbe Piste gleich nochmal machen möchten. Sie meinte, dass sie eine neue Piste ausprobieren möchte. Gesagt, getan. Als wir oben angekommen waren, war ziemlich schnell eine Piste ausgemacht. Auf halben Wege zur Talstation saßen 10 Meter vor mir ein paar Snowboarder im Schnee. Ich konnte eigentlich nur ihre Köpfe und ein bisschen die Schultern sehen. Der Rest war von Schnee bedeckt. Ich rief ihnen zu, ob alles in Ordnung sei. Kaum hatte ich es ausgesprochen, verschwand mein Snowboard samt mir im Schnee. Ich lachte und meinte nur, dass ich jetzt weiß warum sie im Schnee sitzen. Es dauerte nicht lang und Sophie, welche direkt hinter mir war, fiel ebenfalls in den Schnee. Also saßen wir alle beisammen bis zu den Schultern im Schnee. Nach einem kurzem Kampf, um wieder auf die Beine zu kommen, sah ich einen Skifahrer herandüsen. Ich rief ihm zu (Be careful - Sei vorsichtig) , um ihn auf den Tiefschnee aufmerksam zu machen. Er lachte und gab mir zu verstehen, dass er es im Griff hat. Aber auch er gesellte sich nach ein paar Metern zu unserer Schneesitzgemeinschaft dazu. 😂🤣😂 Ein lustiger und sehr kräftezerrender Nachmittag, welcher mit einer verspäteten Weihnachtsfeier unter Kollegen endete.Read more

  • Day123

    Happy New Year - Corona Special

    December 31, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    2020 neigt sich dem Ende zu. Dieses Jahr gestaltete sich alles andere als einfach. Dennoch hab ich den vermutlich größten Schritt meines Lebens gewagt und ich bereue es keinesfalls. Ich bin mittendrin, im Abenteuer Kanada und fühle mich gut im kanadischen Leben angekommen. Mit Blick auf das kommende Jahr freue ich mich schon darauf, Kanada so ganz kennen zu lernen. Ich habe schon viel gesehen, aber es gibt noch so unendlich viel zu entdecken.

    Mein Silvester verlief dieses Jahr anders als sonst. Meine Stimmung war getrübt, durch die vielen schlechten Nachrichten aus der Heimat. Dennoch bin ich nach meiner Arbeit, auf direkten Weg, mit Kollegen in eine Bar gegangen. Aufgrund der Pandemie war ein großartiges Silvesterfeiern jedoch nicht möglich. Bars und Restaurants waren bis 22 Uhr offen. Durften aber nur bis 20 Uhr Alkohol ausschenken. Bei den Mitarbeiterunterkünften war an feiern nicht zu denken. Überall an den Eingängen Security, welche kontrollierten, dass man auch ja nicht in eine falsche Wohneinheit abbiegt. Dennoch hatten wir einen schönen Abend. 22 Uhr fiel ich jedoch ins Bett. Ein Silvester ohne Raketen und Geknalle.
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