Joined April 2019 Message
  • Day335

    I’m coming home

    July 31 in Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Elf Tage Mexiko 🇲🇽 sind schon wieder vorbei und wir haben ein paar echt schöne Tage gehabt. Das wahre Mexiko war leider in Cancun dann aber doch nicht zu finden. Viel zu touristisch.

    Heute geht der Flug zurück nach Hause. Gestern hieß es ein letztes Mal unsere Rucksäcke packen. Wir stellen uns beide die Frage: “Wo ist das Jahr hin?”. Gefühlt sind wir gerade erst los geflogen und jetzt geht es heim und das mit einen riesigen Übergepäck an wunderschönen Momenten, Erlebnissen und tollen Menschen.

    Die Gefühlspalette hält heute alles für uns bereit. Von der Vorfreude auf all unsere Lieben zu Hause, bis hin zur Traurigkeit darüber, unsere Freiheiten wieder ein Stück weit abzugeben und uns in den Alltag hinein pressen zu müssen.

    Voller Stolz blicke ich auf 335 Tage zurück, in denen wir insgesamt drei Länder 🇨🇦🇺🇸🇲🇽kennen lernen durften. So viele Eindrücke wird es in nächster Zeit zu verarbeiten geben.

    Danke für diese schöne Zeit voller Aufregung und allen, ohne deren Unterstützung das nicht möglich gewesen wäre.

    Germany 🇩🇪 wir kommen!
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    Kerstin Lange

    Dann einen guten Flug gewünscht

    7/31/21Reply
    sandra reist ab

    Danke für das Teilhabenlassen! Es war schön, ein bisschen dabei gewesen zu sein!

    7/31/21Reply
     
  • Day331

    In einer anderen Welt

    July 27 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach meinen schlechten Taucherlebnissen in der Türkei 🇹🇷 vor ein paar Jahren, kostete es mich schon etwas Überwindung, mich noch einmal in solch ein Abenteuer zu stürzen. Das erste Mal buchten wir den Ausflug über AirBnB Experience und waren begeistert. Um 11 Uhr war derTreff in einem anderen Hotel, wo wir den Papierkram erledigten und unsere Ausrüstung bekamen. Unsere Tauchlehrerin hieß Gabriela und zu unserer Überraschung waren wir die Einzigen in der Gruppe. Zuerst ging es in den Pool, wo wir die Basics gezeigt bekommen haben und auch schon mal üben konnten. Gabriela sagte uns, dass wir bis auf 10 Meter hinab tauchen werden und ich dachte nur an mein erstes Taucherlebnis, wo schon bei einen Meter Schluss war. Im Pool lief alles glatt, nur der Satz “Wenn es ein Problem unter Wasser gibt, lösen wir das auch unter Wasser” ließ in mir ein mulmiges Gefühl aufkommen. Dann ging es aufs Boot. Wir fuhren über das Meer, welches so gigantisch himmelblau war, wie ich es so nur aus verschönten Reisekatalogen kannte. Einfach unglaublich. Wir unterhielten uns mit Gabriela über Covid und die Situation in Mexiko.

    Dann hieß es Taucherflossen an, Brille auf und Taucherflasche auf den Rücken. Rückwärts ließen wir uns ins Wasser fallen, was für mich schon eine erste Überwindung darstellte. Alle tauchten unter. Ich schaute mit meiner Brille unter die Wasseroberfläche und war mir nicht mehr ganz so sicher. Etwas Panik kam in mir auf. Dann kam Gabriela zu mir und los ging es. Auf dem Weg nach unten hatte ich wie damals große Probleme mit dem Druckausgleich, aber im Gegensatz zum letzten Mal, zerrte mich niemand nach unten, sondern half mir mit dem Druckausgleich klar zu kommen.

    Da war er, der Moment. Ich berührte den 10 Meter unter der Wasserlinie befindlichen Boden und konnte mein Glück kaum fassen. Im gleichen Moment realisierte ich die unglaubliche Unterwasserwelt, in welcher ich mich befand. Noch waren nicht viele Fische zu sehen, aber wir befanden uns wieder in einen Skulpturenpark, welcher ziemlich cool war. Nachdem die Luft fast alle war ging es nach 35 Minuten unter Wasser wieder nach oben. Ich war ganz schön geschafft, warum auch immer.

    Auf dem Boot angekommen, kam noch die Seeübelkeit dazu. Zum Glück war es nicht weit bis zum nächsten Tauchspot. Und alles auf Anfang, alles angezogen und aufgesetzt und ab ins Wasser, unwissend, ob ich mich gleich übergeben muss. Im Wasser war alles wieder gut und dann ging es wieder abwärts, in eine von Natur gemachte Welt.

    Jetzt ging es viel besser als beim ersten Mal und wir befanden uns in einer Welt voller Korallen, anderen Meerespflanzen und Fischen in sämtlichen Farben und Größen. Unglaublich, einfach Fantastisch.

    Ich kam immer besser zurecht und genoss den zweiten Tauchgang so sehr. So eine bunte Welt dort unten. Einfach Wahnsinn.

    Dann ging es wieder zurück aufs Boot. Verena und Ich genossen überglücklich, die Farbe des Meeres im Fahrtwind. Ein tolles Erlebnis und wahres Highlight.
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    An GI

    Wow😍

    7/28/21Reply

    Unglaublich faszinierende Bilder 😍 [Carola Söhnel]

    7/29/21Reply
    Ines Mehnert

    Einfach nur schön. 🥰

    7/29/21Reply

    Wahnsinn die Fotos...😍😍 [Claudia]

    7/30/21Reply
     
  • Day329

    Mein zweites Weltwunder

    July 25 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Verena hatte den Wunsch die Maya-Pyramiden mal zu besuchen, bevor überhaupt klar war, dass wir nach Mexiko 🇲🇽 zu gehen.

    Ich hatte diese, ehrlich gesagt, so gar nicht auf dem Schirm. Jetzt hatten wir die Möglichkeit und diese haben wir heute genutzt. Es ging für uns nach Chichen Itza. An das auf eigene Faust reisen wagen wir uns nicht so richtig heran. Zum einen ist der Verkehr etwas gewöhnungsbedürftig und zum zweiten ist da auch das Thema Sicherheit, welches unterschwellig immer wieder auftaucht.

    Wir buchten also einen All Inclusive Ausflug über das Internet und waren begeistert. Die Abholung hatte funktioniert und wir bekamen eine Menge Informationen über die Maya. Nach einer zweistündigen Fahrt waren wir da. Gleich am Bus wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen einen Gästeführer. Es waren Menschenmassen dort, aber das ist ja auch klar, immerhin ist es eines der Sieben Weltwunder.

    Wir bekamen viele Fakten erzählt und liefen über das Gelände, welches nur zu geringen Prozentteilen ausgegraben und rekonstruiert ist.

    Da stand sie, die Mayapyramide, welche unglaublich faszinierend auf mich wirkte. Mathemathisch ausgeklügelt bis ins kleinste Detail.

    Wir liefen weiter zu einer Art Stadium/Spielfeld. Selbst hier wurde reinste Mathematik verbaut. Die zwei gegenüberliegenden Tribünen wurde so konstruiert, dass, wenn man einmal in die Hände klatscht, exakt 7 mal ein Echo des Klatschenden zu hören ist. Unglaublich beeindruckend.
    Dann war noch etwas Zeit für Fotos. Wir verabschiedeten uns von unseren Gästeführer, welcher sein Trinkgeld reglich verdient hat.

    Weiter ging es dann zum Mittagessen mit einem mexikanischen Buffet und einer der heiligen Maya-Cenoten, in welcher wir baden gingen. Ich hatte aufgrund der vielen Leute beim Mittag etwas die Befürchtung, dass diese vollgestopft mit Menschen sein wird. Allerdings bestätigte sich diese Befürchtung nicht. Kleine schwarze Fische schwammen im dunklen Wasser, umgeben von steilen und mit Pflanzen bewachsenen Felswänden. Hinzu kam ein kleiner Wasserfall, welcher von oben herunter tropfte. Mythisch und fast schon romantisch. Davon bekamen Verena und Ich allerdings nicht viel mit, da wir mal wieder mit unserer Lieblingsbeschäftigung waren, “Diskutieren”. 😂😂😂 Wie ein altes Ehepaar, ob ich nun von der Sprungplattform herein springen soll oder nicht.

    Bevor es heim ging machten wir noch einen kurzen Stop in einem kleinen mexikanischen Städtchen, welches von den Spaniern erbaut wurde, und dann ging es zurück nach Cancun.
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  • Day327

    Isla Mujeres

    July 23 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück zogen wir los, zu unserem Treffpunkt, für den Schnorchelausflug nach Isla Mujeres. Etwas gezeichnet von gestern, ging ich etwas skeptisch an die Sache, dadurch wir den Ausflug ebenfalls bei dem selben Mann gebucht hatten.

    Wir kamen an und wurden schon erwartet. Dann ging es ab in die Badehose und rauf auf eines der kleinen Boote. Unsere Guides waren ziemlich jung und auf Spaß eingestellt. Wir fuhren auf dem türkisblauen Wasser hinauf aufs Meer. Einfach nur überwältigend, diese Farbe. Verena und Ich waren noch nie Schnorcheln und jetzt hieß es einfach 1,2,3 und runter vom Boot. Beim ersten Stop konnte man ein paar Skulpturen unter Wasser bewundern. Es hatte riesigen Spaß gemacht, auch wenn ich mit dem Schnorchel zu kämpfen hatte. Nach 20 Minuten sollten wir alle wieder aufs Boot. Ich dachte nur: “Schade schon vorbei”. Wir fuhren weiter bei mexikanischer Musik über das wunderschöne Wasser, bis nach Isla Mujeres. Dort angekommen durften wir noch einmal kurz ins Wasser hüpfen, bevor es zu unserer Überraschung zum zweiten Teil des Schnorcheltauchgangs, zu einen kleinen Riff ging. Dort hatten wir eine Stunde Zeit und schnorchelten zwischen den Felsen. Wir sahen so viele Fischschwärme von gar nicht mal so kleinen Fischen. Auch zwei Große waren dabei, sowie ein kleiner Tintenfisch.

    Dann ging es auf die Insel, wo wir etwas Freizeit hatten. Wir waren ganz schön kaputt gespielt. Wir tranken einen Cocktail und schlenderten durch das kleine Küstenstädtchen.

    Dann ging es zum Mittagessen und wieder zurück. Was für ein wunderschöner Tag.
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  • Day326

    Tulum

    July 22 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser erster Ausflug stand an. Wir buchten gestern bei Walmart ganz spontan zwei Ausflüge. 6.40 sollten wir abgeholt werden. Leider warteten wir wieder einmal über eine Stunde auf den Bus. Nach unserem Anruf traf nach 1.5h Verspätung der Bus schließlich ein.

    Alles im Bus war nass. Die Klimaanlage lief aus und tropfte alles voll. Auf den falschen Plätzen bekam man eine Dusche bei jeder Bremsung.

    Dann wechselten wir den Bus noch zweimal. Keiner hatte einen Plan. Und wir ahnten, dass dies den Tag über so weiter gehen wird.

    Endlich waren wir in Tulum angekommen. Dort sollten wir eine Führung bekommen, welche wir leider nicht erhielten. Wir schauten uns das Gelände auf eigene Faust an. Eigentlich total schön, aber es machte sich etwas Frust in uns breit. Nach einer Stunde mussten wir schon wieder in den Bus. Dieser stand Dank einer Demonstration nun fast zwei Stunden in Stau. Deswegen entschieden sich die Verantwortlichen das Schwimmen in der Cenote, sowie eine weitere Ausgrabungsstelle, ersatzlos ausfallen zu lassen und das mexikanische Buffet in ein Asia-Imbiss in eine Einkaufs-Mall zu verwandeln.

    Wir schoben uns das Essen gefrustet rein und dann ging es weiter zu dem letzten Höhepunkt dieses Ausflugs, “Playa del Carmen”. Dieses kleine touristische Städtchen hatte uns sehr sehr gut gefallen. Touristisch, aber dennoch sehr authentisch. Auf dem Hauptplatz angekommen, sahen wir einen riesigen Pfahl, auf welchen 5 Menschen saßen, musizierten und eine kleine Performance abhielten. Wir schauten eine Weile ein paar Tänzern zu und durchstöberten die kleinen Geschäfte.

    Dann ging es mit einem “Happy End- Gefühl” in unsere Unterkunft.
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  • Day325

    Kulturschock😂

    July 21 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Die erste Nacht haben wir gut geschlafen und an unserem ersten Tag haben wir uns vorgenommen, in die Stadt zu fahren um ein paar Lebensmittel bei Walmart zu kaufen. Das Ganze gestalteten wir etwas experimenteller. Wir liefen los und fragten an den vielen kleinen Minibussen vor der Haustür mit Händen und Füssen, ob diese zum Walmart fahren. Gleich beim ersten Bus hatten wir Glück. Der Fahrer bekam 1 US Dollar und wir stiegen ein.

    Die Fahrt war ein kleines Abenteuer. Der Haltewunsch wurde dem Fahrer zugerufen. Haltestellen gab es nicht. Die Tür war die meiste Zeit offen. Und die Geschwindigkeit richtete sich nach dem Verkehrsaufkommen.

    Mit jedem Halt wurde es voller und voller. Aber hier bekommt jeder einen Platz. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich die Menschen zusammen rutschten, um auf den vier Bänken im Bus, die sowieso schon voll waren, noch einen Platz frei zumachen.

    Nach einem Einkauf, der mal wieder Spaß machte, weil alles so günstig war, ging es per Taxi für 90 Pesos / 3,30€ zurück zu unserer 3,5km entfernten Unterkunft.

    Dort machten wir ein gemütliches Frühstück und sprangen in den Pool. Abends gingen wir in ein wunderschönes kleines Restaurant am Strand 🏝. Ein wollig warmes Urlaubsgefühl machte sich breit.
    Ich trank genüsslich meinen Cocktail und Verena hatte wieder einmal Spaß mit den Kellnern, welche sie umgarnten. 😂😂😂
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  • Day324

    Hola Mexico

    July 20 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Immer wenn wir ein Land wechseln ist mir etwas mulmig zumute. Natürlich wieder einmal völlig unbegründet. Alles ist gut gegangen und wir landeten gut auf dem Airport Cancun. Nachdem wir unsere Aufenthaltszettel erhalten haben, holten wir nur noch unser Gepäck und suchten uns ein Taxi. Auf diesem kleinen und etwas in die Jahre gekommenen Flughafen waren unheimlich viele Menschen. Jeder hielt ein Zettel hoch, jeder wollte uns eine Taxifahrt anbieten. Wir waren angekommen, in einer anderen Welt. Nachdem wir ein sehr seriösen wirkendes Taxiunternehmen gefunden haben fuhren wir für teure 1000 Pesos - 44€ hinein ins Zentrum von Cancun. Nach 30 Minuten erreichten wir den Apartmentkomplex, in welchem wir uns ein AirBnB gebucht hatten. Durch viele Sicherheitskräfte bewacht, fuhren wir ohne Probleme durch die erste Sicherheitsschleuse. Bei der zweiten blieben wir hängen. Niemand wusste von uns. Unsere Taxifahrer diskutierten und rätselten mit dem Sicherheitsmann wo wir wohl hingehören. Wir verstanden nur noch Spanisch 😂. Ich gab in Englisch ab und zu meinen Senf noch dazu. Dann nach 10 Minuten war das Problem gelöst und wir waren froh, so engagierte Taxifahrer gehabt zu haben. Dies wurde mit einem passend Trinkgeld natürlich von uns honoriert. Nachdem wir das Gepäck abgeladen haben, machten wir einen kleinen Rundgang über das Gelände, wo wir von riesigen Echsen begrüßt wurden. 🇲🇽😎🏝🇲🇽Read more

  • Day324

    Tschüss USA

    July 20 in the United States ⋅ ⛅ 30 °C

    Seit 58 Tagen sind wir nun in den USA. In dieser Zeit haben wir 11 Städte und 9 Nationalparks gesehen und haben 21 Staaten durchreist. Das Ende unserer Reise ist allgegenwärtig und unsere letzten 11 Tage werden wir in Cancun, Mexico verbringen.

    Es war schon immer mein großer Wunsch die USA 🇺🇸 einmal zu bereisen und am Anfang dieses Jahres hätte ich es kaum für möglich gehalten, dies in dieser Zeit zu schaffen (Besonders in solch einer schwierigen Zeit).
    Wir haben so viele unglaubliche Orte, wilde Tiere, riesige Städte und Landschaften gesehen, dass wir einfach nur voller Dankbarkeit zurück blicken können. Wir haben die Menschen in den USA als sehr offen, freundlich und hilfsbereit erlebt und so manches Vorurteil, mit dem wir hier angereist sind, hat sich schlicht und weg nicht bestätigt. Jetzt sind wir etwas geschafft vom Dauerreisen und die Freude auf die Lieben zu Hause und etwas Zeit, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, steigt minütlich. Aber auch ein bisschen Wehmut kommt auf. So einfach Aus und Vorbei, zurück ins alte Leben, ist zur Zeit schwer vorstellbar.

    Noch sind 11 Tage Zeit und wir sitzen gerade am Gate D33 in Miami und warten auf unseren Flieger nach Mexiko. Etwas aufgeregt blicke ich dieser Zeit entgegen, so ganz ohne spanische Sprachkenntnisse, dürfte es definitiv noch zu amüsanten Situationen kommen.

    Goodbye USA 🇺🇸
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    Kerstin Lange

    Dann genießt die letzten Tage

    7/20/21Reply
     

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