Mapalo
15 Ağustos 2025, Zambiya ⋅ ☀️ 30 °C
Wir sind wieder zurück in Livingstone. Dieses Mal nicht nur zur Durchreise, sondern um für ein paar Tage, vielleicht auch Wochen, auf der Gemüse- und Früchtefarm von Tom zu bleiben. Schon am ersten Tag begegnet uns hier Mapalo. Ein kleiner Junge aus dem Dorf Simonga. Er kommt jeweils einmal in der Woche einen Tag auf die Farm um mit dem gleichaltrigen Leo zu spielen.
Doch hinter dem fröhlichen Lachen steckt eine Geschichte, die uns tief berührt. Wir merken, dass Mapalo Probleme mit seinem rechten Arm hat. Sandra kümmert sich um ihn und so erfahren wir nach kurzer Zeit mehr über ihn. Mapalo hat letztes Jahr seine Mutter verloren. Sie wurde auf dem Weg zur Schule von einem Elefanten angegriffen und zu Tode getrampelt. Mapalo war bei ihr, festgebunden im Tragetuch auf Ihrem Rücken. Er überlebte wie durch ein Wunder. Wo sein Vater ist weiss man nicht.
Wir erfahren, was es wirklich heisst, in einer Gegend zu leben, in der wilde Tiere nicht nur Faszination sind, sondern tägliche Realität. Für die Kinder bedeutet das öfter, dass sie nicht zur Schule können, weil Elefanten den Weg blockieren. Allein dieses Jahr gab es in Livingstone schon 13 Todesopfer durch Elefanten. Die Tiere ziehen regelmässig durch die Dörfer, werden vertrieben oder mit Steinen beworfen, bis sie sich bedrängt fühlen und zurückschlagen. Wenn ein Elefant zurück schlägt, gibt es kein entkommen. Es sind Konflikte, welche hier zum Alltag gehören.
Für uns sind Elefanten eines der grossen Highlights Afrikas. Wir reisen hierher, um ihnen zu begegnen und sie zu bestaunen. Für die Menschen vor Ort aber bedeutet dieses Zusammenleben oft Angst, Mühe und schwere Schicksale.
Es sind sehr oft Menschen, welche unsere Reise so unvergesslich machen und ganz speziell an diesem Tag zusammen mit Mapalo. Mapalo hat uns einen Tag begleitet. Wir haben gemalt, Fussball gespielt und im Dachzelt herum getollt. Seine Offenheit, seine Wärme und seine Lebendigkeit, hat uns tief berührt.Okumaya devam et






GezginVermutlich sind ds die Situationen die man nach dem Reisen mit nach Hause nimmt. Sag Mapallo einen Gruss aus der Schweiz. Viel Spass noch auf der Farm
GezginWir sind mittlerweile schon etwas weiter. Ich bin nämlich ein kleines Bisschen hinterher 🫣 aber wir werden ganz bestimmt hierher zurück kommen.