• On the road in Sambia

    30 Ağustos 2025, Zambiya ⋅ ☀️ 34 °C

    Im Konvoi rollen wir weiter Richtung Osten. Links und rechts der Strasse spielt sich das laute, alltägliche Sambia ab. Es ist bunt, lebendig, manchmal chaotisch, immer faszinierend.

    Am Strassenrand finden sich jegliche Waren zum Verkauf. Hühner, kleine gebratene Mäuse, Ziegenfleisch und immer getrockneter Fisch, der schon von Weitem seinen ganz eigenen Duft verströmt. Daneben glänzen oft Tomaten, Zwiebeln, Zitronen, Avocados, Erdnüsse und Bananen auf den Marktständen.

    Das Leben bewegt sich hier anders. Sambia ist zu Fuss oder auf dem Fahrrad unterwegs. Oft bis zur Unmöglichkeit beladen. Mit Kohlesäcken, Hühnerkäfigen, einer Matratze oder auch mal mit einer Dame auf dem Gepäckträger. Manchmal entdecken wir Fahrräder, die sogar mit einem Sonnenschirm ausgerüstet sind.

    Motorräder scheinen ebenfalls keinerlei Beschränkung zu kennen, wenn es um die Anzahl der Passagiere oder Fracht geht. Ganze Familien sitzen auf zwei Rädern, lachend, plaudernd und völlig unbeeindruckt von dem, was wir als halsbrecherisch einstufen würden.

    Frauen balancieren Wasserkanister auf den Köpfen und/oder Kinder in Ihren Tragetüchern am Rücken, während Kinder in Schuluniformen in allen Farben des Regenbogens am Strassenrand laufen. Die Bücher tragen sie manchmal ebenfalls auf dem Kopf.

    Und immer bleibt da die Überraschung. Der mögliche Elefant, der plötzlich aus dem Busch tritt und die ganze Szenerie noch eindrucksvoller macht. Die Landschaft selbst trägt ihre Spuren. Häufig sind die Felder entlang der Strasse abgebrannt. Nicht, um die Erde fruchtbarer zu machen, sondern um besser sehen zu können. Gefahr in Form von wilden Tieren soll so rechtzeitig erkannt werden.

    So ist unterwegs sein in Sambia ein Kaleidoskop aus Gerüchen, Farben, Geräuschen und Begegnungen.
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