Lower Sambezi
31 Ağustos 2025, Zambiya ⋅ ☀️ 34 °C
Wir machen Halt im Mukuyu Camp, direkt am Ufer des Sambezi. Der Platz direkt am Wasser ist genial und wir installieren uns um ein paar Tage zu bleiben.
Sambias Nationalparks sind nicht günstig. Die Eintrittspreise werden in USD angeschlagen und bewegen sich auf einem Niveau, das für uns als Reisende aus der Schweiz zwar noch machbar wirkt, im lokalen Vergleich jedoch ein wahnsinnig hoher Betrag scheint. Zwar gibt es fast überall drei verschiedene Preiskategorien. Für sambische Staatsbürger in Kwacha, für SADC-Bewohner etwas günstiger in Dollar und für internationale Besucher zum vollen Preis. Doch die Unterschiede ändern wenig an der Realität.
Denn wenn man bedenkt, dass der gesetzliche Mindestlohn in Sambia oft unter 60 USD im Monat liegt, wird die Diskrepanz schnell sichtbar. Ein einzelner Parkeintritt entspricht für einen lokalen Arbeiter bereits einem beachtlichen Teil seines Monatslohns, manchmal sogar mehr. Es ist der Gegenwert von mehreren Wochen Lebensunterhalt. Selbst eine Übernachtung auf einem offiziellen Campingplatz ist verglichen ähnlich köstlich. Ich frage mich dann unweigerlich, wie es wohl wäre, wenn man in der Schweiz plötzlich 2000 CHF für eine Nacht auf dem Campingplatz hinlegen müsste. Eine absurde Vorstellung, die hier jedoch bittere Realität ist.
So bleibt der Reichtum an Natur und Tierwelt in erster Linie Gästen aus Übersee vorbehalten. Ein merkwürdiger Kontrast in einem Land, dessen grösster Schatz (für uns) doch eigentlich allen gehören sollte. Auch wenn die Preise hoch sind, sollen sie offiziell dazu beitragen, diese einzigartigen Landschaften und die wilde Tierwelt zu schützen. Ob das Geld wirklich dort ankommt, wo es am dringendsten gebraucht würde, bei den Menschen vor Ort und beim praktischen Naturschutz, bleibt für uns allerdings fraglich. Eine andere Möglichkeit uns wenigstens in Afrika noch eine intakte Wildnis zu erhalten scheint es bis jetzt nicht wirklich zu geben.
Weil es auch beim Lower Zambezi National Park keinen Zaun gibt, können wir uns ohne Einschränkung ausserhalb installieren. Die Tierwelt besucht uns ganz genau so. Und wie! So besuchen uns Elefanten im Camp, ein Hippo grast genüsslich in der Nacht um unser Zelt und verschwindet zum Glück rasch, wenn jemand dringend aus dem Zelt muss 🙄.Okumaya devam et











GezginZum glück haben die hippos die dringlichkeit respektiert!😜
Gezgin😂
Gezgin
Das nenn ich mal campen
Gezginyep, einfach traumhaft schön, die Hippos hört man nachts grasen, im Wasser plantschen und die Elefanten haben es auf die satt grünen Blätter am Camp abgesehen…
Gezginwie immer tolle Erlebnisse :)