• Mekong-Delta: Chau Doc - Bye Vietnam🥲

    Feb 4–5 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer 3-stündigen Busfahrt, die mir meine Homestay-Mutti ohne Vermittlungsprovision gemanaged hat, komme ich in Chau Doc an. Der letzte Tag in Vietnam bricht an 🥲 - ich befinde mich nun schon nahe der Grenze zu Kambodscha. Ich find es heute super heiß, und schaue mich ein bisschen im Zentrum um. Viel geboten ist hier nicht, es gibt eine Promenade am Fluss und kaum Touristen, weswegen ich des öfteren angesprochen werde 😆 mehr als "hello" können die meisten aber nicht. Zum Essen gönne ich mir heute die 1. Adresse der Stadt, das Victoria Hotel mit tollem Blick auf den Fluss. Ich esse eine lokale Mekong-Speise, karamellisierten Fisch aus dem Tontopf 🤤 danach noch ein letzter Kokos-Kaffee, ich denke nicht dass es das ab morgen noch gibt 🥹

    Da ich Vietnam morgen verlasse, hier nochmal ein paar Eindrücke und Gedanken zu meinen letzten 4 Wochen:

    - Ich bin über 2.500km von den wilden Bergen im Norden bis zum Mekong-Delta im Süden gereist
    - Ich habe unzählige Banh Mis, Kaffees und leckeres Essen verdrückt
    - Ich habe Vietnam in seiner ganzen kulturellen Vielfalt erlebt: vom landschaftlich beeindruckenden, kühlen und konservativen Norden über den historisch bedeutsamen zentralen Landesteil bis hin zum vibrierenden, heißen und modernen Süden
    - Fortbewegung auf Fähren, Rollern, Bussen, Booten, Fahrrad und Flugzeug
    - Ich habe die unglaublich netten Vietnamesen lieb gewonnen: direkt, fleißig, ehrlich, resistent und immer offen und herzlich für Besucher ohne dabei aufdringlich zu sein. Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass mich hier einer bescheißen möchte wie so oft in vielen anderen Ländern. Und: die Frauen haben meist das Sagen und einen sehr unternehmerischen Geist 😆 Boss Ladys!❤️
    - Das Land der Roller... Das Leben spielt sich mit und auf Rollern ab. Transport, Handel, Einkaufen oder als Platz für einen Nap... Alles wird damit und darauf erledigt. Es gibt 80 Mio. Roller auf 100 Mio. Menschen 😅🛴🛵
    - Der Verkehr ist verrückt, aber alle sind ruhig und rückssichtsvoll. Ich habe nicht einen aufgebrachten oder wütenden Menschen in 4 Wochen gesehen.
    - Street-Food ist King... Man kann hier überall bedenkenlos auf den Straßen schlemmen und alles probieren was man möchte. Ich hatte nie ein Problem.
    - Ich habe nie Obdachlose, Junkies etc. gesehen. Es gibt zwar viele simple und in unseren Augen vielleicht sinnlose Jobs, doch es scheint, dass die allermeisten damit in der Gesellschaft integriert sind und sich ihr Auskommen verdienen können.
    - Englisch ist nicht überall sehr verbreitet, doch die Vietnamesen (auch die alten) sind Profis in Übersetzungs-Apps, und WLAN und Lademöglichkeiten gibt es sogar in den kleinsten Garküchen und Orten immer umsonst
    - Budget-friendly: obwohl der Tourismus hier manchmal schon zu sehr angekommen ist, bekommt man sehr viel für sein Geld. (Privatzimmer 7-15€, Banh Mi 1€, Hostel-Dorm 4-12€, frischer Saft oder Bier 1€, Essen im Restaurant: ca. 3-4€, Grab Roller Taxi: ca. 0,90€ für 15min Strecke)
    - Und zu guter Letzt: Sicherheit! Ein riesiges Plus... Man kann sich ohne viel nachzudenken sicher fortbewegen zu jeder Zeit und überall. Eine Sache, die ich sehr schätze.🙌

    Cảm ơn Vietnam!❤️❤️❤️
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