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Camino Historico - Portugal

Erst zwei Tage in Lissabon und dann geht es zu Fuß auf dem historischen Weg von Santiago do Cacem nach Odeceixe Read more
  • Trip start
    April 3, 2026

    Tag 1 - Anreise nach Lissabon

    April 3 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C

    Tag 1
    Anreise nach Lissabon und ein paar Überlegungen

    Schon früh ging es los. Katzen versorgen, selbst etwas essen, letzten Kleinkram einpacken.
    5:30 Start an der Haustür. Die erste Etappe ist geschafft und ich bin pünktlich am Flughafen angekommen.
    Habe bereits mein Bündel abgegeben und sitze nun am Gate.

    Herausforderungen meiner Reise:

    - den Fahrer finden, der mich vom Flughafen abholt. Da bin ich wirklich aufgeregt. Aber wir werden uns schon irgendwie begegnen. Ich habe das noch nie so gemacht, aber der Transfer war kostenlos bei der Buchung der Unterkunft dabei

    - wie wird's mit meiner Erkältung? Seit Wochen plagt sie mich mal mehr, mal weniger. Derzeit mit leichtem Husten. Ich bin gespannt. 😆

    - wie kalt werden die Nächte? Diesmal bin ich mit dickem Schlafsack ausgestattet. 💪🏼 Und aller zwei Nächte habe ich eine Unterkunft gebucht.

    - schaffe ich es, spontan zu sein? 🤣 Groß vorgenommen, aber in den letzen Tagen doch etwas eskaliert in der Planung...

    Ihr werdet es sehen... Lesen... Von mir hören...
    Ich freue mich - wie immer - über Reaktionen oder Kommentare

    Anmerkungen vor der Veröffentlichung:
    - Treffpunkt einwandfrei gefunden
    - erste Schritte in der Altstadt gemacht. Treppenliebe ❤️
    - erster Hunger wird gestillt. Ich habe ein "veganes Brett" bestellt 😆
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  • Tag 2 - Lissabon/ Touristengedöns

    April 4 in Portugal ⋅ 🌙 19 °C

    9 km

    Gestern habe ich mich hingelegt um spät abends noch auf die Pirsch zu gehen. Wer mich kennt, kennt auch das Ende 🤣
    Heute morgen also um 8 Uhr aufgestanden, schonmal den Rucksack gepackt und ein bisschen den Tag geplant. 50 Meter von meiner Unterkunft gab es ein Frühstückslokal mit Pancakes auf der Karte. Lecker, aber nicht reichhaltig. Tja.

    Ein Geocache musste auch noch gefunden werden. Der überzeugte mit toller Aussicht.
    Zu Fuß und mit der U-Bahn ging es dann zum touristischen Teil. Ich habe drei unterschiedliche Baustouren mitgemacht und dabei über Kopfhörer ganz viele Infos bekommen. Gemerkt habe ich mir keine einzige.
    Dafür habe ich schöne Plätze gesehen, die ich später nochmal abgelaufen bin. Viel auf und ab. Aber es geht locker flockig.

    Geist, Arme und Dekolleté habe ich mir eingecremt. Die Innenseite des linken Beins verlangt nach after-sun-pflege 😅

    Generell habe ich einige Dinge entdeckt, die man hier noch besuchen könnte. Einkaufszentrum, Zoo und Jesus. Letzterer wurde mir von Kathleen ans Herz gelegt. Nicht er, sondern sein Phallus im Souvenirshop. Ich schaue am letzten Tag vielleicht bei ihm vorbei 😎

    Essen gab es in einem schönen Hinterhof. Es war sehr lecker. Leider wurde mein Dessert auch nach 45 Minuten nicht gebracht, so dass ich ohne Zuckerschock heimwärts gegangen bin. Von meiner Unterkunft kann ich dem Fado-gesang lauschen, der drei Häuser weiter im ausgebuchten Restaurant zelebriert wird. Yeah!

    Die Aussicht von heute morgen war im Dunkeln nicht schön. Davon gibt's kein Foto. Aber andere cacher habe ich getroffen
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  • Tag 3 - Santiago do Cacem --> Vale Seco

    April 5 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    24 km

    ... Wobei gefühlt die Hälfte dafür draufgegangen ist, den richtigen Busbahnhof zu finden. Es gab einfach keinen Eingang. Verzweifelt fragte ich Ben alten weißen Mann... Der gab mir zu verstehen, dass er Touristen und Frauen und bunte Haare und busfahrende Leute (...) nicht leiden kann...
    Ich bin dann durch die Parkhauseinfahrt ins Bus Terminal geschlichen und habe den Bus noch erwischt.

    In Santiago angekommen bin ich erstmal hoch zur Burg - schöne Aussicht. Und dann wieder runter auf meinen Weg.
    Es war heiß. Und sonnig. Und anstrengend. Der Weg war aber sehr schön und so hoch oben gab's immer wieder schöne Blicke, leuchtend bunte Natur und viel Einsamkeit.
    Viele Gedanken kreisten um meinen Wasservorrat und meinen Plan B, falls das einzige "Café" geschlossen hat.
    Viele Pläne später saß ich dann in dem Etablissement an meinem Zielort mit zwei Flaschen Wasser und einer Flasche Radler.

    Und nun hänge ich unweit dieser "Bar" zwischen zwei Bäumen, die gerne auch ein Müh weiter auseinander stehen könnten 🤣

    Ich habe bisher (zu?) wenig an, aber Socken und Pullover griffbereit. Den dicken Schlafsack nutze ich erstmal als Decke und schlüpfe später bestimmt rein.

    Erstmal muss ich sicherlich noch drei Mal Schiffen, wegen des "Bieres".

    Die Sonne geht gerade unter (Zeitverschiebung!!!) und ich denke an euch
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  • Tag 4 - Vale Seco --> Cercal

    April 6 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    16 km zu Fuß
    8 km mit Taxi

    Die Nacht war gut! Laute Frösche im Tümpel und bellende/quietschende Hunde im Dorf. Anne hätte ihre Freude gehabt. 🤪

    Es war nicht zu kalt und lobend sei zu erwähnen, wie toll man in der Hängematte in den Schlafsack kriechen kann. Bei meinem ist das immer eine enge Tortur.

    Der Weg war wieder sehr schön, aber zoooog sich.
    Meine Motivation liegt eher auf "draußen sein" und "draußen schlafen" anstatt täglich 25 km mit Marschgepäck zu laufen. Ohne schweren Rucksack wäre es sicherlich auch deutlich angenehmer. Aber der gehört nunmal zu mir :-)

    Es ging über mehrere Kuhweiden. Fotos habe ich da nicht gemacht, weil der Hirte ohnehin schon komisch geguckt hat. Vielleicht hätte ich ein Foto von ihm machen sollen?
    Auch Matsch gab's einigen. Darauf bin ich ja seit den letzten Urlauben gut vorbereitet.

    Ein kleines Stück Asphaltstraße und ein Staudamm waren die einzige Zivilisation. Vom Kuhhirten abgesehen.
    Da der Weg erst zu einem Drittel geschafft war beschloss ich dann am Staudamm*, mir ein Taxi zu organisieren. Selbst ist die Frau!

    Am Telefon (WhatsApp) noch ein junger englischsprechender Typ. Im Auto dann ein alter Mann der mich mit "kein Englisch, aber französisch sprechen..." in portugiesisch begrüßte. Ich habe kurz überlegt ihm den einzigen französischen Satz zu nennen, den ich kenne, fand aber "Voulez-vous coucher avec moi, ce soir?" etwas unangebracht.

    Kaum im Taxi fing es an zu regnen. Wohoooooo. Richtige Entscheidung!
    Auch später regnete es noch, während ich mich einem Schokokuchen hingab.

    Hotelzimmer ist schön. Riesiger Balkon. Warmes Wasser. Kein Föhn - den organisiere ich mir noch um meine gewaschene Hose zu trocknen.

    Ach ja... Da ich ja nun die Telefonnummer zum netten jungen Taxifahrer habe, habe ich ihn mir für morgen früh gleich organisiert. Denn die nächsten Etappen möchte ich genießen und daher kürzer gestalten.
    Knapp 45 km werden also in zwei Etappen geteilt. Und ein Teil davon im Vehikel zurückgelegt. Ich bin ja im Urlaub und nicht auf der Flucht

    * Die Idee gab's natürlich schon eher. Sie wurde aber erst dann in die Tat umgesetzt
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  • Tag 5 - Sao Luis --> Odemira

    April 7 in Portugal ⋅ ⛅ 12 °C

    33 km (laut Google fit)
    25 km laut Etappenplanung

    Jaaaa, ich bin nun doch die gesamte Strecke gelaufen anstatt sie aufzuteilen. Die Unterkunft konnte ich einen Tag vorziehen - alles fügt sich 😸

    Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Niesel niesel niesel. Nachdem das Taxi mich in Sao Luis abgesetzt hatte, bin ich in den Tante Emma Laden des Ortes gegangen und habe mir Essen gekauft. Bewaffnet mit einem Becher Joghurt (Mango) und einem Apfel zog ich los, um die Welt zu entdecken. Dabei stellte sich die ersten Kilometer die entscheidende Frage: "regnet es stark genug um den Poncho anzuziehen?"
    Irgendwann beantwortete sich die Frage dann und fortan war der Poncho mein Begleiter. Und auch der war schnell so nass dass ich mir nicht sicher war, ob er über die Nacht ein sicheres Tarp bieten würde.
    Ich sah mich gedanklich schon ein Dach aus Blättern über der Hängematte bauen. Nach ganz kurzem Sonnenschein zur Mittagszeit regnete es aber wieder und ich beschloss, nicht draußen zu schlafen.

    Später stellte ich fest, dass der kleine Umweg zu dem Ort an dem ich schlafen wollte, derzeit gesperrt ist. Hach. Alles fügt sich. Richtige Entscheidung.

    Die Nässe hinderte mich auch daran, Pausen zu machen. Zwei mal habe ich den Rucksack kurz abgesetzt. Ansonsten lief ich einfach. Hoch, runter, schöne wege, spannende Wege und durch Matsch und über (Jesus!) Pfützen.

    In der Stadt selbst gibt es nicht sehr viele Lokale die gutes Essen versprachen. Ich habe mich für einen himalayanesen (?) entscheiden und irgendwas mit Fleisch bestellt. Ich bin gespannt und werde diesen Text nach dem Essen noch ergänzen...

    Meine Unterkunft ist wieder super. Es freut mich auch, dass die Datumasänderung über booking so gut geklappt hat. Vor Ort war nämlich niemand, aber ich bekam Schlüsselinfos per SMS

    Zurück in der Unterkunft und frisch geduscht. Essen war lecker. Viel Reis mit mehreren Soßen und Spinat. Für morgen gab's noch nen Wrap... Wer weiß, ob der Joghurt bis dahin noch existiert... Höhöhö

    PS: ich habe zwar Blasen, aber bisher stören die nicht. Pflaster habe ich dabei...
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  • Tag 6 - Odemira->S.Teotonio->Odeceixe

    April 8 in Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

    25 km
    Bei einem großartigen Frühstück in der Unterkunft wurden Pläne für den Tag gemacht, um sie später wieder zu verwerfen.

    Das Wetter war sonnig, leicht bedeckt, kein Wind. Heute stand die Frage "wann ziehe ich die Jacke aus/an?" im Mittelpunkt 🤪
    Der Weg war mit "bequemste Etappe, kaum Höhenunterschiede" beschrieben... Hahaha.
    Ok, der Weg war zum größten Teil wunderschön und die schönste Etappe auf dem Weg.
    Statt Kühen gab es diesmal Schafe zu begucken und die Landschaft und die Ausblicke waren super.

    Ziel war es, heute nach Sao Teotonio zu laufen und dort zu schlafen. Gestern Abend wurde da noch eine Unterkunft angezeigt. Heute nicht mehr. In der gesamten Stadt kein Bett. Un mein Körper sagte mir deutlich, dass er das Risiko einer kalten Nacht nicht eingehen will.

    Da ich nun schon Weltmeisterin im taxibestellen bin, tat ich das also und bin heute schon am Zielort: Odeceixe (Odeschäsch gesprochen)

    Hier habe ich spontan noch eine Unterkunft im Dorf gefunden die ich zwei Nächte bewohne. Dann geht's noch ein Stück weiter direkt ans Meer zur letzten geplanten Unterkunft. Was ich hier morgen so treibe, entscheide ich spontan.

    Ein kleines bisschen ärgert es mich, Schlafsack und Hängematte nur einmal gebraucht zu haben... Wobei der Schlafsack im Bett eine super Beinerhöhung für meine Rückenschmerzen sind (Stichwort Stufenlagerung).

    Ich schweife ab...
    Ganz wichtig noch zu erwähnen: meine dreckigen Antiblasensocken hatte ich heute nicht an. Schwupps: Ferse offen. Gegen Blasen hatten sie aber auch nicht geholfen 🤣
    Ich lass jetzt noch Luft dran und verarzte morgen.

    Apropos Luft (wer liest denn wirklich bis hier her???).
    Einen Verlust gibt es zu beklagen: seit einigen Jahren immer dabei aber schon länger nicht mehr (zu) mir passend und nun kaputt: meine kurze Wanderhose. Hach
    Toll, dass ich noch ne zweite dabei habe, die nun zum Einsatz kommt.
    Generell sollte ich mal alle Klamotten anziehen, die ich die ganze Zeit mitschleppe...

    Mehr Schnack gibt's unter den Fotos...
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  • Tag 7 - in und um Odeceixe

    April 9 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    9 km

    Eine Wanderung verschlug mich heute in die Umgebung von Odeceixe. Hoch hinauf und wieder runter. Die Blasen gut abgeklebt bin ich aber erstmal zum Frühstück in ein Café gewackelt.

    Dort hatte ich ein Telefonat mit der Organisatorin einer Dating-Veranstaltung, die ich am 14.4. (!) moderieren darf. Immerhin hat sie sich 5 Tage vorher gemeldet um mir bescheid zu geben 🤣
    Aber ich bin ja spontan und in Gedanken erarbeite ich mir nun ein Konzept um durch den Abend zu führen. Wird schon schief gehen.
    Wenn jemand Ideen hat oder sich darüber austauschen möchte: immer her damit!

    Die Badewanne habe ich ohne Vorfälle getestet. Allerdings war die von unten so kalt, dass es trotz warmen Wassers total unschön war. Ich hab's nicht lange darin ausgehalten... Brrrr

    Langsam bekomme ich Hunger und werde mich nochmal nach draußen begeben. Mampf mampf
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  • Tag 8 - Odeceixe --> Meer

    April 10 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    8 km

    Heute habe ich gegen 10:15 Uhr meine Unterkunft mit Sack und Pack verlassen, mir in Odeceixe noch Frühstück gesucht und bin dann ca 45 Minuten lang ans Meer gelaufen.
    Unterwegs überholte mich eine Radfahrerin, die freundlich grüßte. Kurze Zeit später hatte sie eine Panne und ich holte sie wieder ein. "Brauchst du Hilfe oder kluge Ratschläge?" War meine Frage auf Englisch. Mit einem Löffel konnte ich dann aushelfen, aber auch mit diesem ließ sich das Kettenproblem nicht lösen. Schade. Wo Löffel doch sonst das Allheilmittel sind :-)
    Wir liefen dann also noch einen Kilometer gemeinsam zu den paar Häusern, die hier stehen. Ihr Fahrrad wurde von der Leihfirma repariert und unsere Wege trennten sich.

    Am Meer angekommen habe ich verschiedene Aussichtspunkte aufgesucht und dann an einem Ort rumgesessen, die Sonne genossen und in meinem Buch gelesen. Im Wasser war ich auch. Nur mit den Füßen, das war der Plan. Die Hose trocknet nun noch, weil die Welle doch größer war. Hach
    Kurz nach 15 Uhr habe ich meine Unterkunft bezogen. Groß und geräumig. Und drei Minuten bis zum Strand.
    Ab 17 Uhr gab's einen kräftigen Regenschauer. Den verbrachte ich mit Gin Tonic und warmen Salat mit Käse überbacken unter einem riesigen Sonnenschirm.

    Später gibt's nochmal was zu essen. Tintenfisch oder irgendwas außergewöhnliches steht noch auf meiner To-do-Liste.
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  • Tag 9 - zurück nach Lissabon

    April 11 in Portugal ⋅ 🌬 13 °C

    13 km

    Heute war es stetig bewölkt - wolkenreich, könnte man sagen 😁
    In Lissabon gab es dann noch Wind zu den 15 Grad, so dass es sich heute schon wie "nach Hause kommen" anfühlt.

    Ich bin mittlerweile in meiner Unterkunft angekommen. Direkt neben dem Flughafen. Davon hört man aber nichts, weil der Wind an allem laut wackelt und ich auch mein Fenster nicht öffnen kann... Für ne Nacht sollte das gehen.

    Nach drei Stunden Busfahrt bin ich nochmal Bus gefahren. Nämlich zum Christus. Leider gab's nur blaue und weiße Phallusse, so dass ich euch im Anhang ein Foto von Kathleen und Chris zeige. Auf dass alle Freunde in Lissabon sich immer auf die Suche nach dem fleischfarbenenem Phallus Christus begeben mögen!
    In Wahrheit handelt es sich dabei um eine rosa Taufkerze...

    Dem Wind dort oben habe ich getrotzt, die Aussichtsplattform habe ich mir gespart.
    Zurück ging es mit der Fähre und dann gab es noch lecker Bruschetta und Calzone.

    Ich war heute viel mit den Öffis unterwegs. Auch ein spannendes Erlebnis.

    Jetzt geht's ans Sachen packen für den Flug und dann ins Bett. Gegen 6:30 breche ich auf zum Terminal 1 und hoffe, dass mit dem Flug (Umsteigen in München) alles klappt.
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  • Tag 10 - zurück nach Leipzig

    April 12 in Portugal ⋅ 🌬 15 °C

    Und direkt zurück im Stress. Das begann schon am Flughafen in Lissabon. Um zur Abfertigung zu kommen gibt es Fahrstühle, die kann man aber leicht übersehen und rennt mehrfach dran vorbei.
    Gepackbanderole am Automaten geholt und dann wurde mir gesagt, es wäre Sperrgepäck. Also zum Sperrgepäckschalter... Der schickte mich zur "Aktivierung der Banderole" wieder zurück. Dort am Schalter ging nichts vorwärts... Mittlerweile waren es noch 15 Minuten bis Boardingbeginn... Und dann sah ich die Schlange vor der Sicherheitskontrolle. Fuck fuck fuck!!!

    Vorgedrängelt habe ich mich. Und unter Absperrbändernd durchgelimbot. Karma lässt grüßen...
    Und dann bin ich gerannt. Mit rutschender Hose (Gürtel bei Kontrolle ab gemacht) durch den dutyfree-Bereich gesaust. Verschwitzt am Gate angekommen um hier noch 10 Minuten warten zu müssen.
    Sorry schonmal an die, die auf Platz a und c sitzen. Die Frau die in ihren Wanderklamotten ggf transpirtiert bin dann wohl ich.

    Gelandet in München... Und später auch in Berlin.
    Was leider nicht mit dem Flieger gelandet ist, ist mein Rucksack. Anne nimmt mich also zu Hause in Empfang, denn dummerweise habe ich im Rucksack den Hausschlüssel gelassen.

    Ich reise nun also mit leichtem Gepäck. Der Rucksack wird mir nachgeliefert... Außer Schlüssel und Hängematte werde ich erstmal nichts vermissen (glaube ich).
    Da ich mich am Gepäckband nicht lange aufgehalten hatte (die Nachricht kam per SMS bei der Landung) habe ich auch alle Züge erwischt und sitze nun im ICE von Berlin nach Leipzig - auf dem Boden

    Was für ein Tag
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  • Warten aufs Gepäck

    April 12 in Portugal ⋅ 🌙 12 °C

    Noch heute soll mein Rucksack ankommen. Schade... Hatte ich doch die tolle Ausrede ohne Keller- und Fahrradschlüssel nicht mit dem Rad fahren zu können 🤪

    Statt zur Chorprobe zu gehen und Jesus zu preisen vetreibe ich mir die Wartezeit nun mit Morle und dem Schneiden eines Videos, welches eindeutig beweist, wie locker-flockig und immer tänzelnd und leichtfüßig ich durchs Leben hoppse.
    Auf Wunsch einer einzelnen Personen. Bitte. Danke. Ohne Stroh übrigens 😎
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    Trip end
    April 12, 2026