• Shri Badrakali Amman Hindu TempleSleeping MonkeyRice PaddysWasserbüffel

    21.9.23, Scootertour rund um Trincomalee

    September 21, 2023 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 32 °C

    Schön, dass die Reiserei viel Platz für Spontanität lässt. So hängen wir nämlich noch einen Tag hier an der Ostküste ran, verhandeln mit unserem Host sehr hart um den besten Deal für eine Verlängerungsnacht und einen Roller zu bekommen (zum Ende springt für uns "nur" eine Flasche Wasser als Verhandlungserfolg bei raus) und schwingen uns auf den Roller, um abgelegene Strände, das ursprüngliche Hinterland und ggf. Auch Elefanten zu sehen.
    Morgens müssen wir jedoch ersteinmal Julias Sim Karte und die Registrierung erneuern lassen (das gleiche Problem hatte ich auch 2 Tage zuvor) und statten daher Trincomalee's Hinduistischem Tempel einen Besuch ab. Wir sind sprachlos. Im Innern eröffnet sich eine Farbenpracht, besondere Klänge von Glocken, Trompeten und Trommeln sowie bizarre Figuren. Je mehr wir die Skulpturen in den Innenräumen betrachten realisieren wir die vielen sexualisierten Elementen/Bilder/Figuren. Wir müssen noch rausfinden, was es mit diesem Hindu-Tempel auf sich hat.
    Mit unserem Roller erkunden wir das Fort Frederick, was auf einem Felsen vor der Stadt trohnt. Wir Schlängeln uns an den Ticketschaltern vorbei und können daher den überteuerten Eintrittspreis umgehen. An der Spitze befindet sich ein weiterer Hindu-Tempel, der von der Pracht und dem Extremen des ersteren nichts hat. Jedoch ist der Ausblick auf das türkisene Wasser und die Wellen jeden Besuch wert. Zudem versüßt ein schlafender Affe auf einer Hindu-Figur uns den Tag.
    Kurzer Zwischenstopp am Trincomalee Beach zum Schnorcheln (echt nicht lohnenswert), Mittagspause bei Dr. Smoothie und dann geht's weiter zum ruhigen Nilaveli Strand im Norden. Die Wellen sind stark und so halten wir es nur kurz aus. Gleichzeitig erhielten wir den Tipp für ein geheimes Wasserloch, an denen zum Nachmittag Elefanten, Wasserbüffel und Krokodile zu sehen seien. Auf geht's über Schotterpisten dort hin, vorbei an trockenen Reisfeldern mit zahlreichen Pfauen. Ich wusste gar nicht, dass Pfauen so frei lebend sind. Für mich gehören sie sonst doch immer nur in Schlossgärten oder Zoos. Zum Abendlicht erreichen wir das Wasserloch, an denen viiiiiiele Wasserbüffel baden. Ein phänomenaler Anblick, der mich an meine Botswana Reise 2021 erinnert. Krokodil- und Elefantenexperten sind wir nicht, sodass wir keine entdecken. Aber auch halb so wild - denn ich wüsste nicht, was ich gemacht hätte, wenn ein Elefant auf meinem Weg gestanden hätte.
    Julia unternahm auch einen (gescheiterten) Versuch Roller zu fahren. Ich muss noch an meinem Fahrlehrerskills üben ;)
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