• 1.5. Gunung Mulu

    2023年5月1日, マレーシア ⋅ 🌧 25 °C

    Und noch ein Tag im Nationalpark: diesmal bei strahlend blauem Himmel. Wir besuchten den Lokalen Markt von Batu Bungan, auf dem die Frauen aus Ratan gewebte Tasche verkauften. Der Umsatz hielt sich in Grenzen und ich entwickelte die Idee, sie könnten doch traditionellen Essen, wie Reis in Kokosblättern den Touristen als Snack anbieten. Kam irgendwie nicht so gut an. So richtig habe ich die Begründung nicht verstanden, aber es stellte sich heraus, das für vieles eine Genehmigung bei der Regierung eingeholt werden muss, es jedoch keine Rückmeldungen auf die Anfragen aus dem Dorf gibt und damit die vielen kleinen Ideen, die die Einheimischen haben, nicht umgesetzt werden können. Zudem erklärte mir der Guide, dass die Penan People die hier leben, ehemals Nomaden waren, sich nun niedergelassen haben aber immernoch im Wald jagen gehen oder Holz fällen. Dabei entdecken sie regelmäßig illegale Waldarbeiten, die auf dem den Penan People zugeschriebenen Land statt finden. Die Dorfbewohner kommen kaum gegen die große Unternehmen an, die illegale Rodungen betreiben, aber sie versuchen sich als Gemeinschaft stark zu machen und aufzubegehren. Das Verhältnis zwischen den Dorfbewohnern, dem Nationalpark (der auf dem Land der Penan errichtet wurde, aber das Ersatzland ihnen nur informell vermacht wurde) und der Regierung sind daher sehr angespannt.
    Im Anschluss besuchten wir die Lady Cave, in der vorallem vielen Formen von Frauen In den Stalagtiten gesehen werden. Danach die Windcave mit zauberhaften schmalen aber sehr hohen und geraden Stalagmiten beeindruckte. Zum Abschluss die Clearwater Cave, bei der der dringende Wunsch entstanden ist, noch einen Tag adventure Caving ranzuhängen.
    Abends erfreute ich mich noch am Austausch mit Taz zu den Entwicklungen und der Geschichte Saudi Arabiens und den Bemühungen, sich mehr und mehr zu öffnen. Sehr spannend!

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    Hey Steff, wovon leben die Einheimischen dort?

    > Aus dem Dschungel und etwas Landwirtschaft oder als Selbstversorger. Ein bisschen verdienen sie sich dazu, in dem sie hier als Guides tätig sind, auf dem kleinen Markt etwas verkaufen, 2 kleine Restaurants und durch die Homestays verdienen sich sich Geld, was sie dann untereinander auch ausgeben, um mal beim Nachbarn essen zu gehen oder sich Frühstück zu kaufen... Ich denke sie haben kleine Einnahmequellen, aber können wirklich keine großen Sprünge machen. Alles ist hier natürlich teuer oder schwer zu beschaffen, wenn es mit dem Flugzeug eingeflogen wird oder 5 Tage mit kleinen Booten hergebracht werden muss. Dann kommt die Flut und reißt alles mit sich. Echt nicht so einfach. Das ist auch der Grund, warum es in unserer Unterkunft keine Fahrräder mehr gibt oder jeder Ventilator mühsam repariert wird oder jedes Stück Bauholz gestapelt und gelagert wird. Strom gibt es mit dem Generator nur am Abend.
    Von den meisten Einschränkungen bekommen wir als Touris nur am Rande was mit und finden es abenteuerlich. Die Einheimischen haben sich arrangiert, sehen aber auch die starke Stadtflucht und sind kritisch, was die Regierung so tut.
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