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- Dag 64
- dinsdag 16 mei 2023
- ☀️ 29 °C
- Hoogte: 11 m
MaleisiëPulau Mabul4°14’45” N 118°37’53” E
16.5. Mabul Island

Es ist 22 Uhr abends, das Handysignal ist ausgefallen und nun sitze ich hier auf meinem Steg, schaue dem Wetterleuchten über dem Ozean zu, spüre Sonnenbrand und lausche dem Generator. Das ist Inselfeeling - local Inselfeeling. Ich sitze in keinem Traumresort, sondern in einer einfachen Unterkunft (sphere divers), zu der nur ein zerschlissener Holzsteg führt. Doch das reicht! Es ist schön hier.
Um mich herum sind Vielzahl dieser einfachen Unterkünfte der Einheimischen zu finden. Sie sind arm, aber ich glaube, sie sind keine Gipsies. Während ich durch ihre Siedlung lief, bin ich neugierig von den vielen Kindern angesprochen worden, habe viele High 5s verteilt und Selfies gemacht. Hingegen berichteten heute die Jungen Männer in der Tauchschule, dass sie ständig angebettelt worden sind. Wie kann es diesen Unterschied in der Wahrnehmung geben? Ich fand es toll die Lokals zu beobachten, wie sie Fisch grillen, ihre Wäsche waschen, die Kinder Fußball spielen oder die Jugendlichen sich beim Basketball duellieren. Klar, es sind sehr arme Verhältnisse, aber solange ich mit Offenheit den Menschen begegene, wird mir diese auch zurück gespielt.
Doch das war nur meine Nachmittaggestaltung. Tagsüber genoss ich bei einem geführten Schnorcheltripp mit Scuba Junkies die Unterwasserwelt rund um Mabul. Es war beeindruckend! Erst die bunten Korallen, dann die tief abfallende Wand und dahinter die Tiefe und Dunkelheit des Ozeans. An dieser Stelle machte ich immer Kehrt und schwamm wieder in das Seichtere Wasser zurück (vllt 2 bis 4 Meter Tiefe), beobachtete Green Turtles, folgte bunten Fischen und sah einen Aal. Es war mit Abstand das schönste Unterwassererlebnis was ich bis jetzt erleben durfte. Und somit chille ich morgen doch nicht nur am Strand, sondern habe mich wieder für 2 Schnorcheltouren angemeldet. 🐠🦀🐟🐡🦐⭐️🪼🐢🦑🐚🪸Meer informatie
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- Dag 65
- woensdag 17 mei 2023
- ☁️ 29 °C
- Hoogte: 11 m
MaleisiëPulau Mabul4°14’45” N 118°37’53” E
17.5. Schnorcheln im Paradies

(Sorry, etwas verspätet! Aber mich hats gesundheitstechnisch die letzten Tage ganz schön umgehauen)
Die Übernachtung auf Stelzen im Spheredivers war wirklich schön. Ich weiß nicht, ob es in mir schwankte, weil ich den ganzen Tag im Bot verbracht hatte oder ob es daran lag, dass die Stelzenhäuser eben auch mit den Wellen gehen. Frühstück mit Blick auf den weiten Ozean, aber auch mit dicken Regenwolken über uns. Das Meer war demnach etwas unruhiger, aber zum Glück stand dem Schnorchelabenteuer vor Kapalai-Island nichts entgegen. Diese "Insel" ist viel mehr eine Korallenbank, mit Sand oben drauf. Bei Ebbe zeigt sich ein Stück Strand, bei Flut ist alles bedeckt. Auf dieser Korallenbank steht ein fantastisches Luxusresort auf Stelzen. Hier schnorchelte und tauchte ich mit meinem Guide ab, der eigentlich Tauchlehrer ist. Da er aber etwas krank war, konnte er nicht tauchen, mir beim Schnorcheln aber all die besonderen Dinge zeigen, die ich nie hätte beim Namen nennen können. Richtig Kuhl! Stonefish, scorpionfish, crocodilefish, lionfish, harlequin fish, leopardfish (das ist der ausgewachsene harlequin fish, der überhaupt nicht aussieht wie sein jüngeres ich) - alles verrückte Namen, angelehnt an der Tierwelt zu Lande. Und die meiste Zeit passen diese Attribute wirklich gut. Und dann haben wir 23 (!) Schildkröten gesehen, zwei davon sogar eine sehr seltene Art dessen Namen ich vergessen habe. Nicht zu vergessen die ganzen Fischschulen von yellow Snapper oder auch baracuda. Verrückt sehen auch die kleinen Sardinen aus, die unter Wasser glitzern und dann aus dem Wasser hüpfen. Papa, das sind deine Anchovies zum Frühstück 🙈
Ich war so angetan von der Unterwasserwelt (es hat sich echt gelohnt nach Semporna zu kommen), dass ich nicht auf meinen Körper gehört habe, das Drücken in der Stirn ignorierte und ständig abtauchte, um die Korallen und Co zu bestaunen. Als Strafe habe ich bereits Mittags mich super unwohl gefühlt und scheinbar mir eine Infektion in den Nasennebenhöhle zugezogen. Strafe muss sein. Nun ja und seit dem bin ich dann für die kommenden Tage eher wie ein Zombie unterwegs gewesen.
Abends kamen wir wieder in Semporna an, dann sogar mit einem 3 stündigen Blackout in der Stadt. So dunkel habe ich eine Stadt noch nie gesehen. Einige Restaurants haben mit Kerzen gemütliche Tische gezaubert, uns aber nicht mehr bedient. Also hieß es irgendwie im heißen Hostel (Klima und Ventilator gingen ja nicht) irgendwie in den Schlaf finden und etwas erholen ...Meer informatie
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- Dag 66–68
- 18 mei 2023 - 20 mei 2023
- 2 nachten
- ☁️ 33 °C
- Hoogte: 76 m
MaleisiëSungai Gombak3°8’59” N 101°41’52” E
18.5. Bis 20.5. 3 Tage Kuala Lumpur

Das Ende der Reise steht kurz bevor. Mit dem Flieger von Tawau geht's noch für 2 Tage nach Kuala Lumpur, bevor ich mich dann auf den Roadtrip nach Italien zu Tilos Hochzeit mache und danach das "normale Leben" mich wieder einholt. Da ich schoneinmal in KL war und ich auch die Natur der Großstadt vorziehe, hält mich für die letzten Tage der Entdeckergeist nicht so sehr auf Trapp. Vom meinem Hostel im 34. Stock mit Infinity Pool habe ich eine grandiose Aussicht auf die Petronas Twin-Towers (lange Zeit das höchste Gebäude der Welt, heute immernoch die höchsten Twin tower) und die am Abend beleuchtete Skyline.
Mit einer Freewalkingtour verbrachte ich einen der Vormittag, schlenderte durch China Town oder auch über den Wet Market im Stadtviertel Cow Kit. Warum wet market? Weil er nass ist! Also hier werden Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse angeboten und die Händler hantieren mit allerlei Flüssigkeiten, der Boden ist pitsch nass.
Ansonsten viel Schlafen, schlafen, schlafen ...Meer informatie
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- Dag 69
- zondag 21 mei 2023
- ☁️ 31 °C
- Hoogte: 30 m
MaleisiëBukit Nanas3°9’6” N 101°41’39” E
21.5. Auf Wiedersehen!

68 Tage vergehen schnell. Vielleicht sogar viel zu schnell. Nun sitze ich im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Hause. Schaue noch einmal Fotos an. Und schaue auch den Film "Virunga", eine Naturdoku über einen Nationalpark im Kongo, in dem die letzten Berggorillas heimisch sind. Der Film bewegt mich, nicht nur weil süße Affen zu sehen sind, sondern weil er die Intrigen und Machenschaften großer Konzerne zur Ressourcengewinnung aufzeigt. Zu dem wird berichtet, wie die illegalen Geschäfte, die durch ein britischen Ölkonzern in einem UNESCO Weltnaturerbe gemacht werden, den Krieg in einem Land befördern, was endlich verdient hat zur Ruhe zu kommen. Der Film macht mich auf vielen Ebenen zum Ende meiner Reise nachdenklich, denn insbesondere als ich die großen Palmölplantagen gesehen habe, frage ich mich, was im Hintergrund für Verstrickungen herrschen. Wie kann es sein, dass ein Ölkonzern ein Rehabilitationszentrum für Nasenaffen schafft, was zuvor den Regenwald abgeholzt hat? Wie können mir die Einheimischen im Nationalpark Mulu erzählen, dass Sie bei Ihren Erkundungen auf Ihren Flächen auf Abholzungsfirmen stoßen, die keine Fäll-Genehmigung haben, die Regierung aber nicht hilft?
Die Probleme sind groß, zu groß für einzelne Menschen alleine, ich fühle mich gelähmt, wie ich damit umgehen soll. Die Journalistin in dem Dokumentarfilm sagte "Am erschreckendsten finde ich, dass viele Menschen Reportagen schauen und wenige Minuten später wieder ihrem Alltag nachgehen". Und sie hat so recht, aber auch ich weiß nicht, was nun die Konsequenz ist. Wenigstens möchte ich auf diesem Wege meine Emotionen teilen und euch diese Dokumentation nahe legen - selbst wenn "Afrika" (Afrika ist ein großer Kontinent, Kongo wäre hier spezifischer und besser gewählt) soweit weg ist, wir nicht wissen, was die Berggorilla für uns bedeuten oder der Krieg und die Rebellem schon nicht so schlimm seien. Auf jeden Fall hat mir die Dokumentation zum Abschluss ein weiteres Mal die Augen geöffnet und mich erinnert, was ich die letzten Wochen (oder auch in den letzten Reisen) so erleben und sehen durfte. Umweltverschmutzung durch Abgase, Umweltverschmutzung durch Plastik, Armut und (vielleicht zu) schnell voranschreitende Industralisierung. Gleichzeitig bin ich unfassbar denkbar, die finanziellen, körperlichen und staatsbürgerlichen Möglichkeiten zu haben, solche bildenden Reisen zu unternehmen. Ich schätze erneut, wie wertvoll unser deutscher Pass ist, welche Ländergrenzen er uns eröffnet, ich bin dankbar über meinen Bildungsstand und über unser Bildungs- und Gesundheitssystem. Ich bin dankbar, in einem funktionierenden Rechtsstaat zu leben (in dem bestimmt auch nicht alles immer mit rechten Dingen zu geht, aber weitestgehend!) Und die entsprechenden Privilegien genießen zu dürfen. Dieses Gefühl der Dankbarkeit möchte ich nicht mehr missen!
Und in diesem Sinne möchte ich mich auch bei euch allen bedanken, denn ihr - als meine Freunde und Familie - unterstützt mich auf diesen Wegen und euer Interesse an meinen Reisen motiviert mich, auch das ein oder andere Mal noch zusätzlich weiter Hinter die Fassade zu gucken. Vielen Dank!
___
Hast du schon „Virunga“ geschaut?
Das ist übrigens der Film!Meer informatie
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- Dag 69–79
- 21 mei 2023 - 31 mei 2023
- 10 nachten
- ⛅ 24 °C
- Hoogte: 141 m
ItaliëFosso Rio42°48’3” N 12°24’7” E
Hochzeit Tilo & Ju

Kurzer Zwischenstopp zuhause in Neuenhagen und schon geht es mit dem ausgebauten Golf weiter nach Italien. Als Traurednerin liegt die ehrenvolle Aufgabe vor mir, Tilo und Ju zu trauen. Ich bin ganz aufgeregt.
Und so düse ich 1.600km nach Umbrien, kurze Übernachtung in einer Brauerei bei München und viele Zwischenstops für Espressio Macchiato mit Schokonote. Und dann erreiche ich das wunderbare Italien und kann Tilo und die Hochzeitsgesellschaft in den Arm schließen. Ich sehe auch Mari und Martin wieder. Gemeinsam machen wir die italienischen kleinen Städte unsicher und verbringen den Vorabend der Hochzeit mit einer Pizzaparty und ersten Hochzeitsspielen. Das Anwesen ist ein Traum, schöner Pool, Kaminzimmer und Rosengarten. Hier zwischen geben sich die Zwei das Ja-Wort. Herzerwärmende Liebesworte und kullernde Tränen.
Ganz nach brasilianischer Lebenskultur tanzen wir bis in die Morgenstunden. Wunderschön!
Noch eine weitere Woche hänge ich in der Toskana ran. Tilo`s Lenting-Crew nimmt mich herzlich mit in ihr Häuschen auf und so genießen wir das italienische Leben mit viel Kaffee, gutem Essen und Sonnenschein. So schön, neue herzliche Menschen kennenzulernen.Meer informatie
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- Dag 77–81
- 29 mei 2023 - 2 juni 2023
- 4 nachten
- ⛅ 26 °C
- Hoogte: 99 m
ItaliëTorrente Foci43°27’31” N 11°8’20” E
29.5.-2.6., Toskana mit den Lentingern
