• Michael Kruczinski
  • Sandra Kruczinski
  • Heike Pohler
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  • Heike Pohler
  • Marco Pohler

Vercors

Der Naturpark Vercors im Süden Frankreichs erwartet uns mit traumhaften Wanderrouten, romantischen Flussverläufen und einem ruhigen und idyllischem Campingplatz. もっと詳しく
  • 旅行の開始
    2026年6月26日
  • Ein letzter, kleiner Hüpfer

    6月27日, フランス ⋅ ⛅ 38 °C

    Die Übernachtung war in St. Marcel erwartungsgemäß hervorragend. Die Tagesspitze von 43 Grad konnten wir gut verkraften und sind natürlich erst nach Sonnenuntergang in unsere Nester geklettert. Morgens früh raus und die Hühner gesattelt, Richtung Camping Cote de Vercors. Mit den letzten 280km war die Strecke erfrischend kurz und wir könnten ab 14.00 Uhr alles aufbauen und den Ausblick in den Naturpark genießen. Ein großes Glück für uns ergab sich, durch das saisonale anbacken des selbstgemauerten Pizzaofen der Platzbetreiber. Sehr lecker und extra belegt mit Walnüssen und Käse aus der Region.もっと詳しく

  • La Montagne de Beure

    6月29日, フランス ⋅ ⛅ 17 °C

    Aufstieg am Bärenrundweg in Vercors

    Unsere erste Wanderung führt uns auf diese kurze Runde mit einer Starthöhe von 1460m bis zu dem Gipfel des Bärenrundweges auf 1680m. Die Eindrücke können nur in Teilen durch Fotographie festgehalten werden. Nach zweistündiger Wanderung kann man von oben den Adlern beim beuteschlagen und kreisen zusehen. Es ist schön und ruhig. Ein heiler Fleck Natur.もっと詳しく

  • Ortsrunde am Campingplatz

    6月30日, フランス ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach gestriger Wanderung haben wir heute nur einen entspannten Rundgang durch den Ort gemacht. Für Bergdörfer typisch erwarten uns hier liebevolle Gassen, Brücken und Hinterhöfe die sich terassenartig an die felsige Umgebung anschmiegen. Ein schöner Kontrast ist die wirklich gelungene Graffiti-Kunst an stillgelegten Gebäuden und ungenutzten Geschäftsräumen.もっと詳しく

  • Von einem Postboten und einer Idee

    7月2日, フランス ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute waren wir in Hauterives beim Palais idéal des Postboten Ferdinand Cheval – einem Ort, den man kaum erklären kann, man muss ihn einfach sehen.
    1879 stolperte Cheval auf seiner Postrunde über einen besonderen Stein. Aus diesem Moment entstand ein Lebenstraum: 33 Jahre lang sammelte er Steine, baute nach Feierabend weiter und erschuf ganz allein seinen eigenen Fantasiepalast. Später kam sogar noch sein eigenes Grabmal dazu.
    Warum dieser Ort so gut besucht ist? Weil er zeigt, was entstehen kann, wenn ein Mensch stur genug an seinem Traum festhält.
    Und natürlich waren auch unsere Lieblingsmenschen Heike und Marco wieder mit dabei – wie immer auf Reisen nicht ohne Cookie und Poppy, die beiden vierbeinigen Reiseprofis.
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  • Le Fauge - Bäume, Wasser und Berge

    7月4日, フランス ⋅ ☀️ 13 °C

    Für uns ging es zur Cascade de la Fauge – einem kleinen, versteckten Wasserfall im Vallon de la Fauge bei Villard-de-Lans.

    Das Besondere an diesem Ort: Dieses Tal wurde einst von einem alten Gletscher geformt. Heute schlängelt sich hier der Bach durch Wald, Felsen und Wiesen, bevor er sich als Wasserfall in die Tiefe stürzt.

    Warum dieser Ort so beliebt ist? Weil er genau das bietet, was man unterwegs manchmal sucht: frische Luft, Schatten, Wasserrauschen und ein Stück echte Vercors-Natur.

    Ein schöner kleiner Ausflug – natürlich wieder gemeinsam mit unseren Lieblingsmenschen Heike und Marco, Cookie und Poppy immer mit auf Tour.
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  • Castle in a nutshell

    7月5日, フランス ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Wanderweg führte uns zum Château de Beauvoir in Beauvoir-en-Royans – einer alten Burgruine am Rand des Vercors. Einst residierten hier die Dauphins von Viennois, heute erzählen Mauerreste, Kapelle und Donjon von der früheren Größe dieses Ortes. Besonders schön: der Blick über das Isère-Tal und die ruhige Atmosphäre zwischen Geschichte, Natur und französischem Charme. Ein kleiner, feiner Stopp, der perfekt in unsere Reise passt.
    Auf dem Rückweg unserer Runde genossen wir den Schatten in den hiesigen Walnusshainen. Ein Ort der Ruhe.
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  • Ein Stück entlang der Isère

    7月6日, フランス ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Isère begleitet diese Region wie ein stiller roter Faden. Sie entspringt hoch oben in den Alpen bei Val-d’Isère, fließt durch Savoyen, Grenoble und weiter Richtung Rhône, in die sie nördlich von Valence mündet.

    Mit rund 286 Kilometern Länge ist sie einer der wichtigen Alpenflüsse Südostfrankreichs. Für uns ist sie vor allem eines: ein Stück Landschaft, das diese Gegend prägt — mal ruhig, mal kraftvoll, immer mit diesem besonderen Blick auf Berge, Täler und das französische Leben am Wasser.

    Ein schöner Ort, um kurz stehenzubleiben, durchzuatmen und wieder einmal zu merken: Reisen muss nicht laut sein, um besonders zu sein.
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  • Eine Stadt am Hang gebaut

    7月8日, フランス ⋅ ☀️ 35 °C

    Pont-en-Royans ist ein malerisches kleines Städtchen am Eingang zum Vercors. Besonders bekannt ist der Ort für seine farbenfrohen Häuser aus dem 16. Jahrhundert, deren Balkone und Fassaden scheinbar frei über dem Fluss Bourne schweben. Diese außergewöhnliche Bauweise entstand, weil zwischen Fluss und steilen Felsen nur wenig Platz zur Verfügung stand.

    Nicht weit entfernt liegen die Cascade Blanche und die Cascade Verte. Während das Wasser am weißen Wasserfall kraftvoll und schäumend über die Felsen stürzt, verdankt der grüne Wasserfall seinen Namen den dicht mit Moos bewachsenen Kalksteinfelsen, über die das Wasser wie ein feiner Vorhang hinabfließt.

    Pont-en-Royans und seine Wasserfälle verbinden auf wunderschöne Weise Geschichte, außergewöhnliche Architektur und die wilde Natur des Vercors – ein abwechslungsreicher Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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  • Kunst, Landschaft, Natur

    7月9日, フランス ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf dem Skulpturenweg „Sculptures aux 4 vents“ bei Vatilieu begegnen uns entlang der Strecke zahlreiche Kunstwerke aus Stein, Holz und Metall. Die Skulpturen fügen sich wunderbar in die Landschaft ein und eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Natur und den nahen Vercors. Ein stiller, ungewöhnlicher Weg, auf dem Kunst und Natur ganz selbstverständlich miteinander verschmelzen.もっと詳しく

  • Kunst am Wegesrand – die „Sculptures aux 4 vents“

    7月9日, フランス ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf den Höhen von Vatilieu führt der etwa fünf Kilometer lange Skulpturenweg durch Wälder und über aussichtsreiche Bergrücken. Insgesamt 25 monumentale Kunstwerke aus Stein, Holz und Metall verbinden sich hier mit den Ausblicken auf den Vercors, die Chartreuse und Belledonne.

    „L’Arbre des 4 vents“ greift die Kraft des Windes auf, während „Levant dominant“ den Blick nach Osten lenkt. „Orion l’Annonciation“ und „Constellation“ erinnern an den Sternenhimmel, „Voile nocturne“ wirkt wie ein geheimnisvoller Schleier der Nacht. „Germination“ steht für Wachstum und neues Leben, „Quand rouille le vent“ verbindet Wind und verwitterndes Metall. Der doppelgesichtige „Janus“ schaut zugleich zurück und nach vorn, die „Têtes“ wirken wie archaische Wächter und die „Déesse de la fécondité“ symbolisiert Fruchtbarkeit und Lebenskraft.
    Im Wald spannt „Rayonner“ ein riesiges Netz zwischen den Bäumen, während bei „Face à face“ eine mächtige Eule aus dem Grün hervorzutreten scheint. „Fenêtre“ macht die Landschaft selbst zum Bild, „Point de mire“ richtet den Blick gezielt auf das Bergpanorama und die Metallketten der „Cascade“ können im Wind wie fallendes Wasser erklingen. „Vers corps“ spielt mit Körper und Bewegung, „L’Équilibre bidon“ mit Gleichgewicht und Geräuschen, und „Souriez, vous êtes filmés“ betrachtet das Thema Überwachung mit einem Augenzwinkern. Auch die „Grosse dame en touriste“ bringt eine humorvolle Note in die Ausstellung.
    Zum Ende begegnen uns die hoch aufragende „Dame au vent“, der steinerne „Domaine du vent“ und „Échos“, dessen große Mundöffnung den Wind in einen Klang verwandeln soll. Besonders nachdenklich stimmt „L’Ombre des regrets“: Zwei Figuren entfernen sich voneinander, obwohl sie einst eine Einheit bildeten. Später kam mit „Explosion de fleurs“ noch ein farbenfrohes Zeichen neuen Lebens hinzu.
    So wurde aus einer einfachen Wanderung eine Reise durch Fantasie, Klang und Formen – ein Weg, auf dem nicht nur der Wind, sondern auch die Kunst ständig ihre Richtung verändert.
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  • Wasserspiele in St. Laurent en Royans

    7月12日, フランス ⋅ ☀️ 32 °C

    Mitten im Grünen folgt der Bach seinem natürlichen Lauf durch Felsen, Bäume und dichtes Pflanzenwerk. Dazwischen sorgen vermutlich künstlich angelegte kleine Wasserfälle und Kaskaden für ein besonders idyllisches Bild. Das leise Rauschen des Wassers, die schattigen Wege und die üppige Natur machen diesen Ort zu einem wunderbar ruhigen Fleckchen im Royans – perfekt für eine kleine Pause und einen Moment zum Durchatmen.もっと詳しく

  • Ein Dorf voller Geschichte

    7月13日, フランス ⋅ ☁️ 21 °C

    Mehr durch Zufall als durch Streckenplanung führte uns unsere heutige Wanderung durch Saint-André-en-Royans – einen kleinen Ort, dessen wunderschöner alter Ortskern uns sofort beeindruckt hat. Zwischen steinernen Häusern, schmalen Durchgängen, alten Torbögen und kleinen Plätzen scheint die Zeit hier ein wenig stehen geblieben zu sein.

    Das Dorf blickt auf eine lange Geschichte zurück und entwickelte sich rund um eine Burg aus dem 12. Jahrhundert. Während der Religionskriege wurde die frühere Siedlung schwer zerstört. Anschließend errichteten die Bewohner ihre Häuser innerhalb der schützenden Mauern der mittelalterlichen Burganlage neu – Spuren davon sind bis heute im Ortsbild erkennbar.

    Besonders sehenswert ist auch die Kirche, die im Jahr 1680 wiederaufgebaut wurde. Im Inneren besitzt sie eine kunstvoll bemalte hölzerne Kassettendecke mit beeindruckenden Trompe-l’Œil-Verzierungen über dem Chor, die unter Denkmalschutz steht.

    Saint-André-en-Royans war für uns eine völlig unerwartete Entdeckung – klein, ruhig und voller geschichtlicher Details. Ein Ort, bei dem es sich lohnt, langsam durch die alten Gassen zu gehen und den besonderen Charme vergangener Jahrhunderte auf sich wirken zu lassen.
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  • Vom Arc zum Pic

    7月14日, フランス ⋅ ☁️ 17 °C

    Getrieben durch Neugier ging es heute zunächst hinauf zum Col de l’Arc auf 1.736 Metern. Der Pass verdankt seinen Namen seiner harmonisch geschwungenen Form, die durch die Erosion des Kalksteins entstanden ist. Früher war er sogar ein Treffpunkt der Bewohner des Val de Lans und des Trièves: Hier wurden Vieh, Öl und Wein gehandelt – wir hatten leider nur Wasser und Müsliriegel im Angebot.
    Vom Col ging es weiter über den aussichtsreichen Bergkamm zum Pic Saint-Michel. Mit seinen 1.966 Metern gehört er zu den markantesten Gipfeln des nördlichen Vercors und thront eindrucksvoll über dem Tal von Grenoble. Seinen Namen verdankt der Pic Saint-Michel vermutlich dem Erzengel Michael. Dieser galt als himmlischer Beschützer und wurde besonders häufig an markanten, hoch gelegenen Orten verehrt – ein durchaus passender Namenspatron für einen Gipfel, der fast 2.000 Meter über dem Vercors thront. Eine eindeutig überlieferte Geschichte zur genauen Namensgebung ist allerdings nicht bekannt.
    Der Weg führte durch Wald, über Bergwiesen und schließlich durch die typische helle Kalksteinlandschaft des Vercors.
    Oben angekommen wartete ein großartiges Alpenpanorama – und das wunderbare Gefühl, den Berg bezwungen zu haben. Wobei der Pic Saint-Michel vermutlich behaupten würde, er habe einfach nur geduldig dagestanden, während wir uns hinaufgekämpft haben. Dankbar steigt man langsam ins Tal hinunter und beim Blick zurück kann man kaum glauben, dass man kurz zuvor noch dort oben stand.
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