• Bert Böcking
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Hohe Tatra 2026

Panoramajagd durch das slowakisch-polnische Hochgebirge Read more
  • Trip start
    June 28, 2026

    Von Köln nach Lohmen

    June 28 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Um 04:00 Uhr** starte ich in Köln in Richtung Lohmen. Die angekündigte Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad ist der beste Grund, möglichst früh aufzubrechen. Die Straßen sind nahezu leer, die Luft noch angenehm kühl und die Fahrt über die Autobahn verläuft völlig entspannt.

    Mit den ersten Sonnenstrahlen steigt auch die Temperatur spürbar an. Nach einigen Trink- und Tankstopps erreiche ich vormittags das Treffpunkthotel in Lohmen, wo nach und nach die übrigen Teilnehmer eintreffen. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und erhalten das Tourbriefing für die kommenden Tage.

    Ein gelungener Auftakt – morgen beginnt endlich das eigentliche Motorradabenteuer durch die Hohe Tatra.
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  • Von Lohmen nach Králíky

    June 30 in Czech Republic ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach dem Frühstück beginnt unsere erste gemeinsame Etappe durch die Sächsische Schweiz und weiter nach Tschechien. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch der Felsenstadt. Die gewaltigen Sandsteinfelsen entstanden vor rund 90 Millionen Jahren aus Ablagerungen eines flachen Meeres. Wind, Regen und Frost formten über Millionen von Jahren die heute bis zu 30 Meter hohen Türme, engen Schluchten und bizarren Felsformationen – eine Landschaft, die fast unwirklich erscheint.
    Der restliche Fahrtag steht ganz im Zeichen der anhaltenden Hitze. Erst auf den letzten Kilometern überrascht uns ein kräftiges Gewitter. Innerhalb weniger Minuten sorgt der Regen für eine wohltuende Abkühlung und macht die Ankunft im Hotel deutlich angenehmer.
    Nach rund 300 Kilometern erreichen wir Králíky. Die erste gemeinsame Etappe war landschaftlich beeindruckend und macht neugierig auf das, was in den kommenden Tagen noch vor uns liegt.
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  • Von Králíky nach Belá

    June 30 in Czech Republic ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute begann der Tag etwas entspannter – erst um **09:00 Uhr** starteten wir zur rund 300 Kilometer** langen Etappe in Richtung Slowakei. Die Temperaturen lagen erneut weit über 35 °C**, sodass jeder Halt für etwas Schatten und ein kühles Getränk mehr als willkommen war.

    Die Strecke führte vorbei an idyllischen Seen, durch kleine Ortschaften und immer tiefer in die Ausläufer der Karpaten. Immer wieder passierten wir **Denkmäler zu Ehren der slowakischen Partisanen**, die an den Widerstand gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnern und bis heute einen wichtigen Teil der slowakischen Geschichte darstellen.

    Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel in Belá. Nach den vielen Kilometern in der sommerlichen Hitze kam der gemütliche Ausklang genau richtig: Der Abend endete mit einer gemeinsamen **Grillparty**, bei der die Erlebnisse des Tages ausgetauscht wurden und die Vorfreude auf die erste Etappe durch die Hohe Tatra weiter wuchs.
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  • Von Belá nach Vysoké Tatry

    July 1 in Slovakia ⋅ ☁️ 28 °C

    Der vierte Reisetag führte uns von der Slowakei zunächst nach Polen und später wieder zurück in die Hohe Tatra. Die Strecke bot heute alles, was das Motorradfahrerherz begehrt: herrliche Kurven, beeindruckende Bergpanoramen und immer wieder grandiose Ausblicke.

    Ein Höhepunkt war die Fahrt durch **Zakopane**, den bekanntesten Wintersportort Polens. Schon von Weitem war die berühmte **Skisprungschanze Wielka Krokiew** zu sehen, auf der seit Jahrzehnten Weltcupspringen ausgetragen werden. Anschließend führte uns die Route durch die traditionellen **Holzhausdörfer** der Region. Viele der kunstvoll verzierten Häuser bestehen vollständig aus Holz und werden bis heute mit einer Mischung aus Wasser und Schmierseife gereinigt. Diese schonende Pflege erhält das Holz und lässt die Fassaden über Jahrzehnte ihren typischen Charakter bewahren.

    Heute hatten wir zudem das Glück des Tüchtigen. Während sich über der Hohen Tatra ein heftiges Gewitter entlud, saßen wir gerade bei unserer Mittagspause im Trockenen. Bei **Pierogi** und einer herzhaften **Gulaschsuppe** konnten wir beobachten, wie sich dunkle Wolken über den Bergen entluden – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das wir aus sicherer Entfernung genießen konnten.

    Am Nachmittag klarte der Himmel wieder auf, sodass wir trockenen Fußes unser Tagesziel erreichten. Den gelungenen Abschluss bildete das gemeinsame Abendessen im stilvollen **Grand Hotel Praha**, das mit seiner ausgezeichneten Küche den kulinarischen Höhepunkt eines erlebnisreichen und abwechslungsreichen Reisetages setzte.
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  • Rundtour durch die Niedere Tatra

    July 2 in Slovakia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute stand eine rund 330 Kilometer lange Rundtour durch die Niedere Tatra auf dem Programm. Vom Hotel in der Hohen Tatra aus ging es im Uhrzeigersinn über kurvenreiche Passstraßen, vorbei an glasklaren Bergseen und durch dichte Wälder. Die Hohe und die Niedere Tatra bilden den höchsten Teil der Karpaten und werden oft als das **kleinste Hochgebirge der Welt** bezeichnet. Auf engem Raum wechseln sich schroffe Felsgipfel, saftig grüne Almen und tief eingeschnittene Täler ab – eine Landschaft, wie geschaffen für Motorradfahrer.

    Die Region ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein bedeutendes Naturparadies. In den weitläufigen Wäldern leben **Braunbären, Wölfe, Luchse, Rothirsche und Gämsen**. Mit etwas Glück lassen sich sogar Steinadler oder Murmeltiere beobachten. Da große Teile der Hohen und Niederen Tatra als Nationalparks geschützt sind, konnte sich hier eine außergewöhnlich artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten.

    Die Gruppe harmoniert von Tag zu Tag besser. Das gemeinsame Fahren funktioniert inzwischen nahezu perfekt. Selbst heftige Regenschauer auf den Passstraßen konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Nach jeder nassen Passage folgten wieder trockene Straßen und unzählige herrliche Kurven.

    Der erste Stopp führte uns in ein Café, das als eines der besten der Slowakei gilt – genau der richtige Ort für einen ausgezeichneten Kaffee, bevor es weiterging. Zur Mittagspause gab es wahlweise eine kräftige **Hühnersuppe** oder ein herzhaftes **Geschnetzeltes**, bevor wir die nächste Etappe über traumhafte Bergstraßen in Angriff nahmen.

    Am Nachmittag schloss sich der Kreis und wir erreichten wieder unser Hotel. Den perfekten Abschluss bildeten das obligatorische **Stiefelbier** und lange **Benzingespräche**, bei denen die schönsten Momente des Tages noch einmal lebendig wurden.

    Ein Tag, der eindrucksvoll gezeigt hat, warum die Tatra zu den schönsten Motorradrevieren Europas zählt.
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  • Von der Hohen Tatra nach Krakau

    July 4 in Poland ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach den eindrucksvollen Tagen in der Hohen Tatra führte uns die heutige Etappe über rund 185 Kilometer** nach **Krakau**, der ehemaligen Königsstadt Polens.

    Am Nachmittag stand eine interessante Stadtführung auf dem Programm. Krakau verbindet auf einzigartige Weise Geschichte und Moderne. Mit über 130.000 Studierenden zählt die Stadt zu den bedeutendsten Universitätsstädten Europas. Die vielen jungen Menschen prägen das Stadtbild ebenso wie die historischen Gebäude, gemütlichen Cafés und kleinen Gassen. Dadurch wirkt Krakau trotz seiner über tausendjährigen Geschichte lebendig, modern und ausgesprochen weltoffen.

    Unsere Führung begann am Barbakan, der mächtigen mittelalterlichen Festungsanlage. Von dort folgten wir dem berühmten Königsweg, auf dem einst Könige, Gesandte und Ehrengäste feierlich zur Krönung auf den Wawel zogen. Der Weg führte uns durch das Florianstor, vorbei am beeindruckenden Marktplatz mit den historischen Tuchhallen und der imposanten Marienkirche bis hinauf zum Wawel-Schloss, der ehemaligen Residenz der polnischen Könige. Auf Schritt und Tritt begegnet man hier der Geschichte Polens.

    Nach so vielen Eindrücken durfte natürlich auch die polnische Küche nicht fehlen. Am Abend erwartete uns ein typisch polnisches Essen mit einer großen Auswahl an Fleischspezialitäten, verschiedenen Pierogi und weiteren regionalen Köstlichkeiten. In geselliger Runde ließen wir den Tag ausklingen und tauschten unsere Eindrücke dieser faszinierenden Stadt aus.

    Heute standen einmal nicht die Kurven im Mittelpunkt, sondern Kultur, Geschichte und Gastfreundschaft. Krakau hat uns mit seiner Mischung aus königlicher Vergangenheit und jungem, modernem Leben nachhaltig beeindruckt.
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  • Krynica-Zdrój

    July 4 in Poland ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von Krakau. Die rund 240 Kilometer lange Etappe führte uns hinein in die beeindruckende Landschaft der Beskiden. Kaum hatten wir die Stadt verlassen, wartete bereits das erste außergewöhnliche Erlebnis auf uns: Eine Streife der polnischen Motorradpolizei winkte unsere Gruppe aus dem fließenden Verkehr. Zunächst rechneten wir mit einer Kontrolle, doch schnell stellte sich heraus, dass die beiden Beamten lediglich unsere Motorräder und die Reisegruppe bewundern wollten. Es wurden Erinnerungsfotos – mit und ohne Motorräder – gemacht, bevor wir nach einem herzlichen Austausch unsere Fahrt fortsetzen konnten.

    Die Strecke führte weiter durch die sanften Hügel der Beskiden bis in den Pieniny-Nationalpark. Dort erwartete uns ein weiterer Höhepunkt des Tages: eine Floßfahrt auf dem Dunajec. Lautlos glitten wir auf traditionellen Holzflößen durch die imposante Flussschlucht, während links und rechts bis zu 300 Meter hohe Kalksteinfelsen aufragten – ein beeindruckendes Naturerlebnis und ein willkommener Kontrast zum Motorradfahren.

    Die Beskiden zählen zu den ursprünglichsten Regionen der Karpaten. Dichte Buchen- und Fichtenwälder, einsame Bergstraßen und kleine Dörfer prägen die Landschaft, die zugleich Lebensraum für Braunbären, Wölfe und Luchse ist.

    Am späten Nachmittag erreichten wir das Wellnesshotel Belmonte in Krynica-Zdrój. Nach einem langen und erlebnisreichen Tag wartete dort ein reichhaltiges Abendbuffet mit zahlreichen regionalen und internationalen Spezialitäten – die wohlverdiente Belohnung für einen perfekten Motorradtag. Bei einem gemütlichen Ausklang wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal lebhaft diskutiert.

    Ein Tag voller Überraschungen: von der freundlichen Begegnung mit der polnischen Motorradpolizei über die beeindruckende Floßfahrt bis hin zu traumhaften Motorradstrecken und einem gelungenen Abschluss im Wellnesshotel.
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  • Regenfahrt durch die Beskiden

    July 6 in Poland ⋅ ☁️ 19 °C

    Der achte Reisetag stand ganz im Zeichen des Regens. Vom Start bis zur Rückkehr ins Hotel begleiteten uns dichte Wolken und immer wieder kräftige Schauer. Die rund 240 Kilometer lange Rundtour führte dennoch über herrliche, kurvenreiche Straßen durch die Beskiden– auch wenn die Landschaft heute oft nur schemenhaft durch Nebel und Regen zu erkennen war.

    Unterwegs passierten wir ein eindrucksvolles Panzerdenkmal, das an die schweren Kämpfe erinnert, die sich in den Karpaten während des Zweiten Weltkriegs ereigneten. Wenig später führte die Route durch das sogenannte „Tal des Todes“, in dem im Winter 1944/45 erbitterte Gefechte zwischen deutschen und sowjetischen Truppen stattfanden. Die zahlreichen Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten entlang der Strecke machen deutlich, welch tragische Geschichte diese heute so friedliche Landschaft erlebt hat.

    Der Regen verlangte den ganzen Tag höchste Konzentration. Nasse Fahrbahnen, Nebelfelder und teilweise schlechte Sicht machten die Etappe anspruchsvoll. Umso mehr zeigte sich, wie gut die Gruppe inzwischen harmoniert. Jeder fuhr aufmerksam und mit Rücksicht auf die anderen – genau das, was eine gute Motorradgruppe auszeichnet.

    Am Nachmittag kehrten wir durchnässt, aber zufrieden wieder nach Krynica-Zdrój zurück. Nach einer heißen Dusche und dem gemeinsamen Abendessen war der anstrengende Regentag schnell vergessen.

    Nicht jeder Tourtag muss sonnig sein. Gerade die schwierigen Etappen, die man gemeinsam meistert, bleiben oft am längsten in Erinnerung.
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  • Abschied von den Karpaten

    July 6 in Slovakia ⋅ ☁️ 21 °C

    Mit knapp 400 Kilometern stand heute eine der längsten Etappen der gesamten Reise auf dem Programm. Noch einmal führte uns die Route durch die wunderschöne Landschaft der Karpaten, vorbei an bewaldeten Berghängen, kleinen Dörfern und über langgezogene Passstraßen.

    Heute lag der Schwerpunkt ganz klar auf dem Fahren. Es wurden bewusst nur wenige Fotostopps eingelegt, sodass wir die vielen Kilometer zügig zurücklegen konnten. Zur Mittagszeit erwartete uns dafür ein kräftiges und reichhaltiges Mittagessen, das genau die richtige Stärkung für die zweite Tageshälfte war.

    Am Vormittag meinte es das Wetter noch gut mit uns. Die Straßen waren trocken und die Kilometer vergingen fast wie im Flug. Doch am Nachmittag änderte sich das schlagartig. Innerhalb weniger Minuten zog ein heftiges Unwetter auf. Starkregen, böiger Wind und zeitweise so schlechte Sicht, dass die Fahrbahn kaum noch zu erkennen war, verlangten jedem Einzelnen höchste Konzentration ab. Das Wasser stand stellenweise auf der Straße, und jeder war froh über gute Regenkleidung und ein Motorrad, dem solche Bedingungen nichts ausmachen.

    Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse zeigte sich erneut, wie gut unsere Gruppe inzwischen harmoniert. Das Tempo wurde angepasst, die Abstände vergrößert und jeder achtete auf seinen Vordermann. Gemeinsam meisterten wir auch diese anspruchsvolle Etappe sicher und erreichten am Abend erschöpft, aber zufrieden unser Hotel.

    Der heutige Tag hat einmal mehr gezeigt: Motorradreisen bestehen nicht nur aus Sonnenschein und perfekten Panoramen. Gerade die gemeinsam bewältigten Herausforderungen – wie diese heftige Regenfahrt – und die langen Kilometer machen eine Tour am Ende unvergesslich.
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  • Von Trenčín zurück nach Lohmen

    July 8 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute hieß es langsam Abschied nehmen von den Karpaten. Mit rund 475 Kilometern stand die längste und zugleich letzte gemeinsame Fahretappe auf dem Programm. Über weite Strecken ging es auf gut ausgebauten Straßen und später über die Autobahn zurück Richtung Deutschland.

    Nach den vielen kurvenreichen Passstraßen der vergangenen Tage stand heute das entspannte Kilometerfressen im Vordergrund. Das Wetter zeigte sich endlich wieder von seiner freundlichen Seite, sodass wir die Heimreise trocken genießen konnten. Unterwegs blieb genügend Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen – von den spektakulären Straßen der Hohen und Niederen Tatra über Krakau bis hin zu den Beskiden.

    Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Ausgangshotel in Lohmen, wo unsere gemeinsame Reise ihren letzten Abend fand. Beim gemeinsamen Abendessen wurde viel gelacht, Fotos wurden ausgetauscht und die schönsten Erlebnisse der Tour noch einmal erzählt. Aus anfänglich fremden Motorradfahrern war in den vergangenen zehn Tagen eine harmonische Gemeinschaft geworden.

    Mit einem letzten gemeinsamen Abend klang eine außergewöhnliche Motorradtour aus – voller beeindruckender Landschaften, unvergesslicher Begegnungen und vieler gemeinsamer Kilometer. Morgen geht es für jeden wieder individuell nach Hause – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
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  • Heimreise und Fazit der Motorradtour Hohe Tatra 2

    July 8 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Elf Tage, rund 4200 Kilometer, vier Länder und unzählige unvergessliche Eindrücke – die Motorradtour durch die Hohe Tatra war ein echtes Erlebnis.

    Von der individuellen Anreise über die ersten gemeinsamen Kilometer durch die Sächsische Schweiz, die Tschechische Republik und die Slowakei bis zu den beeindruckenden Landschaften der Hohen und Niederen Tatra führte die Reise über traumhafte Passstraßen, durch ursprüngliche Wälder und historische Städte. Höhepunkte waren unter anderem Krakau mit seinem Königsweg, die traditionellen Holzhausdörfer bei Zakopane, die Floßfahrt auf dem Dunajec sowie die kurvenreichen Straßen der Beskiden.

    Nicht nur Sonne begleitete uns. Extreme Hitze zu Beginn der Reise und mehrere heftige Regen- und Gewitteretappen verlangten Mensch und Maschine einiges ab. Gerade diese Herausforderungen schweißten die Gruppe zusammen und machten die Tour zu etwas Besonderem.

    Besonders in Erinnerung bleiben die herzliche Gastfreundschaft, die hervorragende regionale Küche, die Begegnung mit der polnischen Motorradpolizei, die beeindruckende Natur der Karpaten und die vielen gemeinsamen Abende mit Benzingesprächen und guter Stimmung.

    Am Ende stand weit mehr als eine Motorradtour: neue Freundschaften, unzählige gemeinsame Erlebnisse und die Gewissheit, eine der schönsten Motorradregionen Europas kennengelernt zu haben. Eine Reise, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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    Trip end
    July 8, 2026