• Breslau kann Wow – selbst bei Regen

    17. mai, Polen ⋅ ☁️ 14 °C

    In Breslau angekommen hieß es nach einer kleinen Stärkung erstmal: Fahrräder abladen und los zur ersten Stadterkundung. Und schon nach den ersten Metern war er wieder da – dieser berühmte „Wow-Moment“. Kaum fuhren wir in die Altstadt hinein, wussten wir sofort: Diese Stadt hat etwas Besonderes.

    Die wunderschönen bunten Häuser rund um den Marktplatz, die prachtvollen Fassaden und das lebendige Treiben sorgten direkt für gute Laune. Breslau wirkt sofort elegant, gemütlich und gleichzeitig irgendwie jung und lebendig. Genau die Mischung, bei der man automatisch langsamer fährt, weil man ständig irgendwo hinschauen muss.

    Auf dem Marktplatz hörten wir plötzlich Musik und entdeckten ein Konzert mitten zwischen den historischen Gebäuden. Im ersten Moment dachte ich tatsächlich, wir wären zufällig in einen Flashmob geraten. Es fehlte eigentlich nur noch, dass plötzlich alle Menschen synchron zu tanzen anfangen und wir mitten drin stehen. Stattdessen war es einfach eine richtig tolle Stimmung mit Musik, Menschen und diesem besonderen Altstadtflair.

    Danach ging es weiter Richtung Oder. Wir folgten dem Fluss ein Stück und genossen die schöne Atmosphäre entlang des Wassers. Breslau zeigt dort nochmal eine ganz andere Seite – ruhiger, entspannter und fast ein bisschen mediterran. Zumindest solange man ignoriert, dass man dabei langsam durchgefroren ist.

    Denn natürlich hielt das Wetter seine Tradition aufrecht: Kaum waren wir richtig unterwegs, zog sich der Himmel wieder zu. Es wurde kalt, nass und der Wind erinnerte uns freundlich daran, dass wir eben doch nicht am Mittelmeer unterwegs sind.

    Also traten wir den Rückweg zu Grisu an, der geduldig auf uns wartete. Trotz des Wetters freuen wir uns jetzt schon riesig auf morgen, wenn wir Breslau in Ruhe weiter erkunden wollen. Und vielleicht – ganz vielleicht – meint es der Wettergott ja endlich mal einen ganzen Tag gut mit uns.
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