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  • Day11

    Orlando

    October 19, 2011 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Orlando, 19.10.2011
    Heute hatten wir den Wecker mal erst auf 8 Uhr gestellt. Dennoch wollten wir nicht gleich aufstehen. 
    Als wir uns dann doch dafür entschieden, war zunächst bei Karsten, dann bei mir der Schock groß. Karsten hatte gestern Abend zwar seine Wäsche gewaschen, nicht aber daran gedacht, dass die Akkus der Videokamera noch geladen werden müssen. Ich schloss selbige dann schnellstens noch an.
    Sodann schrieb ich das Urlaubstagebuch weiter. Mein Akku vom MacBook schaltete schließlich auf rot, da fast leer. Als ich ihn dann über den Adapterstecker anschließen wollte, funktionierte das nicht. Der Stecker passte nicht in den Adapter. Natürlich begannen wir wieder zu streiten. Wie eigentlich immer. Karsten meinte, dass er ja die Stege abschnedein wollte, ich das aber nicht zuließ. Stimmt so weit. Doch hatte ich was dagegen, weil ich dachte, er macht an der Elektrik was kaputt, und dann funktioniert gar nichts mehr. Das sagte ich ihm auch. Doch anstatt er mir mal zeigt, was er eigentlich vor hatte, ließ er die Stege dran. Selbige waren es nun, die meinen Stecker nicht in den Adapter ließen. Hier zeigte er mir selbiges innerhalb weniger Sekunden. Leider sah er nicht ein, dass er mir das auch in Deutschland in ebenso wenigen Sekunden hätte zeigen können. Sturkopf eben! Hier musste er sich also dann hinsetzen, und per Taschenmesser die Stege abschneiden. Keine Ahnung, warum wir uns nicht normal verständigen können...
    Nach einem leckeren Frühstück bei IHPO, einer Restaurantkette, welche ziemlich stark mit Dennys vergleichbar ist und einen kurzen Schlumper durch Wallgreens, wo ich nach einem Fön ausschau hielt und auch prompt fündig wurde, liefen wir, Karsten seinem Plan entsprechend Richtung Believe it or not. Klar hatte er recht, dass es besser ist, das Auto stehen zu lassen, weil wir sonst sicher keinen Parkplatz finden. An seine 1,3 Milen, die unser Ziel lediglich entfernt sein sollte glaubte ich jedoch nicht. Und tatsächlich liefen wir und liefen wir. Bestimmt 5 Milen, ehe wir am Ziel waren. In Anbetracht unseres Vorhabens für diese Nacht, nervte mich das natürlich sehr...
    Wir kamen an wunderschönen Anlagen vorbei, einer Pirateninsel, einem Dinopark, welche sich alle als total niedliche Minigolfanlagen herausstellten, wo selbst ich einmal probiert hätte.
    Irgendwann kamen wir dann am halb versunkenen Haus von Believe it or not an, wo wir nur von außen ein paar Fotos machten. Innen erkannten wir gleich, dass es wohl das gleiche ist, wie in San Francisco. 
    Wir liefen weiter zum Umgekehrten Haus, in welches wir rein gingen. Wow! Das war ein Spaß!!! Laufen durch eine Röhre, aus der ich wegen Orientierungsverlusts erstmal wieder raus musste, liegen auf einem Nagelbett, Klettern in einem Hochseilgarten und schließlich ein 4D Kino (rasante Fahrt durch eine Mine).
    Danach liefen wir noch durch eine recht verlassene Outdoormall, um schließlich unseren Rückweg anzutreten.
    Nach bestimmt 3 Milen entschied sich Karsten dann dafür, per Bus zurück zu fahren. Danke sehr!!!
    Im Motel ruhten wir uns kurz aus, um schließlich zu den Universal Horror Nights aufzubrechen. 
    Nach einem üppigen Abendessen auf dem City Walk, natüüüürlich bei Panda Express, ging es ins Vergnügen. Ich konnte meinen Teller nicht ab essen. So aufgeregt war ich. Gerade mal so, dass ich mein Orange Chicken runtergedrückt habe...
    Kaum waren wir im Park, versperrten uns unter dem düster werdenden Himmel und zwischen schauderiger Musik überall heruamlaufende Männer mit heulenden Kreissägen den Weg. Sie kamen auf einen zu, liefen hinter einem her und ließen ihre Sägen aufheulen. Furchtbar!!! Ich hätte mich am liebsten in einer dunklen Ecke versteckt. Es wäre nur schade um die 81 $ gewesen...
    O.K. ich wollte Halloween, ich bekomme Halloween. ...und das vom feinsten.
    Wir liefen durch verschiedene Hounted Houses. Alle dunkel, laut, ganz furchtbar, mit vielen herumlaufenden Gestalten besetzt, die einen diabolischen Spaß daran hatten, uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Im ersten Haus wurde mir kotzübel. Doch ich hielt durch. Im 2. Haus, war mir immer noch schlecht, aber nicht mehr ganz so schlimm. Ab dem dritten Haus war ich auf Karsten seine schützende Hand nicht mehr angewiesen. Mein Herz raste zwar wie wild, aber ich hatte einen riesigen Spaß!!!
    Irgendwann nachts gegen 2 fielen wir in unsere Betten. 
    Unsere Füße dankten uns dafür ohne Ende.
    Ein wahnsinnsschöner Tag ging nun zu Ende. Scarry!!!
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