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  • Day87

    Letzter Stop in China: Guangzhou

    September 23 in China ⋅ ☀️ 30 °C

    Da wir die letzten Tage in Guangzhou eher entspannt verbrachten, können wir die Geschehnisse zusammen fassen.
    Auf dem Weg zum Bahnhof trafen wir eine französische Familie mit 3 Kindern (vielleicht 6,8 und 13 Jahre), die sich auf einer 9-monatigen Weltreise befanden und ihre Kinder selbst unterrichten - immer wieder erstaunlich welch inspirierende Leute man auf so einer Reise trifft.
    Unsere vorletzte Zugfahrt in China brachte uns von Guilin nach Guangzhou, wo wir am riesigen Südbahnhof in der 11 Mio. Metropole (10t größte Stadt der Welt!) ankamen. Am Horizont konnten wir auch erstmals den Smog sehen, der in einer solchen Stadt entstehen kann.
    Guangzhou (auch als Canton bekannt) war bereits zu Kolonialzeit (von England und Frankreich) eine wichtige Handelstadt und ist heute einer der wichtigsten Industrie- und Handelsstandorte Chinas und der globalen Wirtschaft.
    Am Abend unserer Anreise entdeckten wir nicht weit von unserem Hotel eine köstliche Spezialität Guangzhous, die wir gleich probieren mussten - Cheongfen (gefüllte, gedämpfte Reisnudelrolle) und Meeresfrüchte-Porridge. 🥣 Klingt erstmal ein bisschen merkwürdig, war aber erstaunlicherweise so lecker, dass wir dieses Menü noch ein zweites Mal während unseres Aufenthaltes in der Stadt zu uns nahmen (allerdings zum Frühstück 😬).
    Am Folgestag erkundeten wir den Traditional Chinese Medicine Market der Stadt. Der Markt breitet sich eher über ein ganzes Viertel aus - hunderte an Shops, die verschiedene getrocknete Dinge wie Meerestierchen (u. a. Seepferdchen, Seegurken, Seesterne, Teile vom Oktopus), Pilze, Wurzeln, Schildkrötenpanzer, Kräuter und Geweihe verkauften (und vieles mehr, was wir nicht enträtseln konnten). Alles Zutaten für die chinesische traditionelle Medizin 😵🤔.
    Nach diesen Eindrücken brauchten wir erstmal eine Kaffeepause, die wir nutzten um die nächsten Tage und Wochen zu planen. 😎
    Nach der Planungseinheit erkundeten wir das Textilviertel - hier wurden dutzende vollbepackte Karren mit Paketen in einem nicht nachvollziehbaren Logistiksystem hin und her gefahren. Danach ging es zur Shamian Island, ein Erbe aus der Kolonialzeit, mit wunderschönen Bauten, die einem das Gefühl in Europa zu sein, verleihen. Dies war tatsächlich das schönste Stadtviertel, das wir bisher gesehen haben in China.
    Am zweiten Erkundungstag machten wir uns auf den Weg zum Business District, wo als Besonderheiten das Opera House und der Canton Tower mit 604 m zu finden sind. Durch die Hitze endete unser Spaziergang allerdings schnell in einem Café. 😅
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