• Thomas Pulver
  • Petra Ramsauer
  • Thomas Pulver
  • Petra Ramsauer

France 2019

Über Stuttgart und die Normandie in die Bretagne Read more
  • Trip start
    April 27, 2019
  • Jardin exotique de Roscoff

    May 5, 2019 in France ⋅ ☁️ 10 °C

    Der Garten präsentiert der Öffentlichkeit eine der größten Sammlungen von australischen Pflanzen, die in unseren Klimazonen im Freien angebaut werden (+ 3500 Arten): hauptsächlich bestehend aus Pflanzen aus Südafrika, Ozeanien, Südamerika, den Kanarischen Inseln, Madeira und Mittelamerika.
    Diese Pflanzen werden nicht nach Kontinenten klassifiziert, sondern so angeordnet, dass sie eine "natürliche" Landschaft bilden. Jedes Jahr führen wir neue Arten ein. Wir ordnen die Pflanzen im Garten nach ihren Bedürfnissen und nicht danach, wo sie herkommen, und die Natur erledigt den Rest!

    Viele Pflanzen sind nämlich keine mehrjährigen Pflanzen, sondern säen sich auf natürliche Weise reichlich aus, wie z. B. die kanarische Echium-Pflanzen.

    Im Jahr 2017 haben wir einen Gemüsegarten angelegt, in dem wir mit dem Anbau von Gemüsepflanzen aus dem Süden experimentieren. Wir sind ein Garten der Akklimatisation in ständiger Bewegung.

    Seit 2014 beherbergt ein kaltes Gewächshaus Kakteen, Zwiebeln oder nicht winterharte Sukkulenten im Boden. Die widerstandsfähigsten Sukkulenten werden in Steingärten aufgestellt.
    Read more

  • Altstadt von Roscoff

    May 7, 2019 in France ⋅ ☀️ 14 °C

    Ein wichtiges landwirtschaftliches Produkt der Region ist eine spezielle Zwiebel. Sie wird traditionell zu Zöpfen geflochten und wurde früher geschätzt als Schiffsproviant. Bauern aus Roscoff vertrieben die Zwiebeln früher als Fliegende Händler in Süd-England. Daher stammt der Spitzname Johnnies für die Zwiebelhändler, denen im kleinen Heimatmuseum Maison des Johnnies gedacht wird. Mit der Weltwirtschaftskrise und spätestens mit dem Zweiten Weltkrieg und der Abwertung des Britischen Pfund ging das Geschäft nach und nach zurück. Erst in den 1980er und 1990er Jahren erfuhr die Roscoff-Zwiebel dann als Spezialität ihre Renaissance.Read more

  • Ausflug nach Pont-Aven

    May 14, 2019 in France ⋅ ☀️ 13 °C

    Ab 1886 arbeitete eine Künstlergruppe um Paul Gauguin und Émile Bernard hier und in Le Pouldu an der Laïta. Diese sogenannte Schule von Pont-Aven entwickelte den Impressionismus weiter in Richtung Synthetismus. Hier malte Paul Sérusier um 1888 unter dem Einfluss von Gauguin sein Bild Landschaft mit dem Wald der Liebe in Pont-Aven, das als prägendes Bild dieser Stilrichtung gilt.

    In Pont-Aven zeigt das 1985 eröffnete Musée de Pont-Aven Werke von Künstlern aus der Bretagne, aber auch Gemälde, die die Bretagne zum Thema haben. Das Museum konzentriert sich auf die Zeit zwischen 1860 und 1970, in der sich sowohl französische als auch internationale Künstler in der Stadt aufhielten.
    Read more

  • Ausflug nach Locronan

    May 16, 2019 in France ⋅ ☁️ 14 °C

    Locronan (bretonisch Lokorn) ist eine Gemeinde im Westen Frankreichs im Département Finistère in der Region Bretagne. Sie hat 806 Einwohner (Stand 1. Januar 2022) auf einer Fläche von 8,08 km² und ist als eines der Plus beaux villages de France (Schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.
    Der Name Locronan leitet sich vom heiligen Ronan ab – einem aus Irland stammenden Mönch, der in Locronan begraben liegt. Loc ist dabei ein bretonisches Wort für eine Eremitage.[2] St. Ronan soll die Einwohner von Locronan das Weben gelehrt haben. Tatsächlich beruhte der Wohlstand von Locronan im Mittelalter auf der Herstellung hochwertigen Segeltuches. Heute beruht er auf den in Massen durch den Ort strömenden Touristen.
    Read more

  • Ausflug zum Cairn von Barnenez

    May 17, 2019 in France ⋅ ☁️ 12 °C

    Die jungsteinzeitliche Megalithanlage von Barnenez liegt in der bretonischen Gemeinde Plouezoc’h, auf der Halbinsel Kernéléhen im nördlichen Département Finistère in der Bretagne in Frankreich.

    Barnenez entstand etwa 4500 v. Chr. und ist damit eine der ältesten Megalithanlagen der Welt. Zur Zeit seiner Erbauung überblickte der Hügel eine fruchtbare Tiefebene, die heutige Bucht von Morlaix. Er hat gewaltige Abmessungen. Das 13.000 bis 14.000 Tonnen wiegende Bauwerk ist 72 m lang, bis zu 25 m breit und 8 m hoch.
    Für einen Kubikmeter der Hügelaufschüttung von Barnenez benötigten seine Erbauer 1.500 kg Stein. Vom Brechen und Spalten der Steine, über den Transport und das Aufschichten bedeutet dies vier Tage Arbeit für einen Arbeiter, bei einem angenommenen 10-Stunden-Tag. Unter Berücksichtigung der Hohlräume des ursprünglichen Hügels kommt man auf ein Volumen von 2.000 Kubikmetern. Dies bedeutet, dass hier ca. 3.000 Tonnen Dolerit und 1.000 Tonnen Granit verarbeitet wurden. Die Gesamtarbeitszeit am Hügel nahm laut Pierre-Roland Giot (1919–2002) 15.000 bis 20.000 Arbeitstage in Anspruch. Bei 200 Arbeitern hätte die Errichtung des Hügels ca. 3 Monate gedauert. Das Gesamtvolumen der verschiedenen Abschnitte des Hügels beträgt fast das Dreifache des Volumens des Hügels der ersten Phase.
    Read more

  • Ausflug zum Fort de Bertheaume

    May 18, 2019 in France ⋅ ☁️ 13 °C

    Bertheaume (französisch Fort de Bertheaume) liegt auf einer Insel vor der bretonischen Küste auf der Gemarkung von Plougonvelin. Sie diente zur Verteidigung der Meerenge von Brest und wurde von 1694 bis 1944 militärisch genutzt.

    Ein erstmals 1474 urkundlich erwähnter Vorgängerbau der heutigen kleinen Festung war wahrscheinlich 1558 zerstört worden.

    Vauban ließ hier eine Geschützstellung errichten, um die Bucht von Brest zu schützen. Brest war zuvor unter Kardinal Richelieu zu einem Militärhafen ausgebaut worden. Die Geschützstellung spielte in der Schlacht von Camaret eine wichtige Rolle. Der heutige Bau, einschließlich eines 13 Meter unter der Erde gelegenen Pulverlagers, stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

    1835 wurde die erste Brücke gebaut; vorher war das Fort nur per Boot erreichbar. In den 1880er Jahren wurden Bunkeranlagen ergänzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau als Teil des Atlantikwalls von deutschen Einheiten verwendet, die dort während der Schlacht um die Bretagne heftigen Widerstand leisteten.

    Nach dem Krieg war die Insel wieder im Besitz des französischen Verteidigungsministeriums, wurde aber nicht mehr genutzt. 1990 wurde sie von der Gemeinde Plougonvelin erworben. Seither wurde die Geschichte des Forts durch archäologische Forschungen erschlossen, und es wurde für Besucher hergerichtet. Dabei musste die Fußgängerbrücke mehrere Male neu gebaut werden, da sie durch Stürme immer wieder zerstört wurde. Auf der Festlandseite befinden sich inzwischen eine Freilichtbühne, ein Klettergarten, ein in den 1990er Jahren installiertes Hinkelsteinensemble und Grillplätze.
    Read more

  • Lannion

    May 23, 2019 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Ende des 16. Jahrhunderts erreichten die Religionskriege auch die Bretagne. Lannion bekannte sich zum Lager des protestantischen Königs Heinrich IV. und wurde viermal von den katholischen Spaniern erobert und niedergebrannt. Nach dem Frieden durch das Edikt von Nantes des Jahres 1598 standen nur noch die Kirche, das Gefängnis, ein paar Türme der Stadtmauer und zwei steinerne Häuser. Alle anderen Gebäude, sämtlich aus Holz, waren ein Raub der Flammen geworden. 1669 wurde beim Hausbau letztmals Holz erlaubt, von da an waren Steinwände vorgeschriebenRead more