• Roadtrip um den Zangori Nationalpark

    August 30, 2025 in Greece ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute war kein Tag für grosse Wanderungen sondern für Entdeckungen auf vier Rädern. Unser Roadtrip führte uns auf einer wunderschönen, teils abenteuerlichen Strassen um den Zangori Nationalpark: Von Monodendri über Kapesovo, Tsepelovo, Iliochori und Konitsa bis nach Aristi und schließlich wieder zurück. Es war ein Tag voller schöner Eindrücke, herzlicher Begegnungen und toller Natur..
    Kapesovo
    Ein Dorf zwischen Kindheit und Einsamkeit
    Einen längeren Halt legten wir in Kapesovo ein, einem Ort den man fast übersehen könnte. Unter der großen Platanen im Dorfzentrum spielten ein paar Kinder Verstecken. Wir setzten uns dazu und kamen ins Gespräch mit der Großmutter von Dimitris.
    Wie in vielen kleinen Dörfern nicht nur in Griechenland, sondern auch in der Schweiz, ist die Abwanderung ein großes Thema. Dimitris ist einer der wenigen Kinder im Dorf. Er besucht unter der Woche die Schule in Ioannina und kommt nur am Wochenende zurück. Im Winter bleiben nur noch sieben Familien in Kapesovo. Dann wird das Leben ruhig, oft einsam und auch die Lebensmittelversorgung wird zur Herausforderung. Trotz dieser Widrigkeiten bleibt der Stolz auf das Dorf und die tiefe Verbundenheit zur Heimat spürbar. Die Häuser werden ortsgerecht renoviert und die Dächer wie früher mit Steinplatten gedeckt.
    Weiter geht es zu einem mitten im Wald versteckten und idyllischen See.
    Hinter Iliochori beginnt das Abenteuer: Die Straße windet sich in Serpentinen den Hang entlang, mal asphaltiert, selten auch mal gekiest. Kopfgroße Steine liegen auf dem Weg,
    Konitsa – Stadttrubel und Busse
    Nach all der Ruhe traf uns der Trubel in Konitsa und wir waren etwas enttäuscht. Im Vergleich zu den Dörfern wirkt Konitsa wie eine Großstadt – belebt, laut, ein wenig chaotisch. Viele Busse, wenig Atmosphäre. Nach einem kurzen Spaziergang entschieden wir uns, weiterzuziehen.
    Ein schöner Abschluss bei Dimitris’ Mutter
    Den Tag liessen wir im Restaurant von Dimitris’ Mutter ausklingen, zurück in Kapesovo. Einfaches, authentisches und feines, Essen, ein Ouzo, was will man mehr.
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