• Mount Fuji

    April 5 in Japan ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Tag begann früh, mein Bettnachbar hielt drei Wecker auf maximaler Lautstärke offenbar für eine gute Idee und snoozte sie konsequent durch. Also war ich wach. Ich nutzte den Morgen sinnvoll, erst ein entspannter Kaffee, dann nochmal über den Wochenmarkt geschlendert.
    Um 8:50 ging’s mit dem Bus nach Fujikawaguchiko. Die Fahrt war stark – Berge, Täler, überall diese 3000er um einen herum. Ich saß da mit einem Dauergrinsen im Gesicht. Und dann tauchte er auf: der Mount Fuji. Gänsehaut. Deutlich beeindruckender, als ich es mir vorgestellt hatte. Wir hatten komplett freie Sicht, und als Bonus noch Sonnenuntergang mit Licht auf dem Berg – absoluter Ausnahme-Moment.
    Später noch schnell in den Supermarkt, Abendessen und Getränke organisiert. Und weil ich meine Stimme so gerne höre und gern Leute anquatsche, hab ich Igor und William kennengelernt. Wir haben zusammen gegessen, viel gelacht. William ist mit dem Bike durch Japan unterwegs, ich durfte auf seinem Helm unterschreiben, hat mich ehrlich gefreut.
    Das Lustige hier: Je länger jemand arbeitslos und unterwegs ist, desto „cooler“ ist er. Die beiden sind cooler als ich.
    Hostel ist wieder ein 10/10 Kapselhotel. Riesige Betten und geile duschen.
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