• Dublin

    3. juni, Irland ⋅ ☁️ 17 °C

    Meine Fotoserie zum Ausflug nach Dublin beginnt mit einem Regenbogen, der uns das Frühstück verschönert hatte.

    Meteorologisch steht der Regenbogen dafür, dass das Wetter sich nicht für Regen oder Sonne entscheiden kann. Wir hatten jedoch das Glück, dass trotz schlechter Prognose die Sonne den Vorrang erhalten hatte. Und wenn dann doch ein kurzer Schauer runtergekommen ist, findet sich in Dublin immer ein Pub.

    Aber zunächst war nach der kurzen Zugfahrt zur Pearse-Station Pflastertreten angesagt. Wobei sich am Merrion Square und in St. Stephen‘s Green auch wunderschöne Parkanlagen befinden. Und wen trifft man dort so, wenn man durch eine doch ziemlich große Stadt bummelt? Natürlich Alexandra und Markus, die auch auf eigene Faust unterwegs waren. Über Grafton Street, Powerscourt Centre führte der Weg zum Temple Bar District. Und als hätte das Wetter darauf gewartet, bis man dort war, fing es an zu nieseln. Der Temple Bar Pub war mir vor lauter Touristen nicht irisch genug. Aber die Jigs and Reels, die aus der Gogarty‘s Bar tönten, trafen absolut meinen Geschmack. Damit hatte ich meinen Aufenthaltsort für die nächste Stunde gefunden.

    Es war eine tolle Atmosphäre dort. Man hätte dort locker bis zum Abend versacken können. Aber ein paar Fotospots mussten ja noch abgearbeitet werden. Zunächst die Ha‘penny-Bridge (wieviel ist das eigentlich jetzt in Euro?) und die obligatorische Molly-Malone-Skulptur. Irische Feministinnen hatten kürzlich darauf gedrungen, dass die durch viele Hände an ganz bestimmten Stellen verloren gegangene Patina wieder künstlich aufgetragen werden sollte. Aber es hatte sich heute gezeigt, dass die Aktion nicht besonders von Erfolg gekrönt war.

    Dort hatte ich auch unsere Galeristin Angela Holzhauer getroffen. Und auf die Frage, was den aus Sicht einer Kunst-Spezialistin empfehlenswert sei, empfahl sie mir die National Gallery of Ireland. Dort hätte man auch ganz viel Zeit verbringen können. Aber ich beschränkte mich auf den Bereich der modernen Werke, wo man Bilder von Monet, Degas und Francis Bacon bewundern durfte.

    Das hatte erst einmal gereicht. Kurz darauf saß ich dann im DART (Dublin Area Rapid Transport) und im Tenderboot, um endlich mal auch in den Genuss der legendären Waffeln zu kommen.

    Ach ja, noch mal zur Musik: Wie hätte ich heute einen anderen Song auswählen können als die Hommage an die legendäre Persönlichkeit Dublins, an deren hier schon erwähnten Denkmal im Zentrum der Stadt man einfach nicht vorbei kommt.

    Das Lied dann auch noch gesungen von den Urgesteinen irischer Folkmusik, deren Gruppennamen keinen Zweifel an der Herkunft der Musiker lässt.

    https://www.facebook.com/Bestoldiemusic/videos/…

    > In Dublin's fair city
    Where the girls are so pretty
    I first set my eyes on sweet Molly Malone
    As she wheeled her wheelbarrow
    Through the streets, broad and narrow
    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh"

    Alive, alive, oh

    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh"
    She was a fishmonger
    And sure it was no wonder
    For so were her father and mother before
    And they wheeled their barrow
    Through the streets, broad and narrow

    Crying, "Cockles and mussels, alive,

    She died of a fever
    And sure, no one could save her
    And that was the end of sweet Molly Malone
    Now her ghost wheels, her barrow
    Through the streets, broad and narrow

    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh" <
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