• Christoph Schömer
Nuværende
  • Christoph Schömer

Rund um Großbritannien

Et 16-dags eventyr af Christoph Schömer Læs mere
  • I øjeblikket i
    🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Edinburg, Schottland

    Sound of Mull

    6. juni, Skotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Den Nachmittag verbrachten wir dann teils draußen, teils im Belvedere bei einer ganz entspannten „Flusskreuzfahrt“. Denn bei der Durchfahrt durch den Sound of Mull ließen wir das schottische Festland an Steuerbord und die zum Greifen nahe Hebriden-Insel Mull auf Backbord-Seite bei langsamer Fahrt an uns vorbeiziehen.

    Alle anderen Programmpunkte des Nachmittags wurden ganz schnöde ignoriert. Bis auf einen, den Besuch auf der Brücke
    Læs mere

  • Belfast

    5. juni, Nordirland ⋅ ⛅ 12 °C

    von Dark Hedges, Grumpy Giants und Terrible Troubles

    Schön wäre es, wenn die Übernahme eines Leihwagens überall so einfach wäre wie in Belfast. Das Auto wartete schon an der Pier auf uns, sodass wir nur noch einsteigen und uns auf den Weg in den Norden Nordirlands begeben mussten.

    Erstes Ziel waren die „Dark Hedges“, eine der berühmtesten Alleen der Welt, die im 18. Jahrhundert mit inzwischen eng ineinander verwobenen Buchen bepflanzt worden ist. Leider jetzt auch als Drehort von „Game of Thrones“ bekannt, was täglich eine Vielzahl von Influencern ebenfalls dort hinführt. Da fällt es schon schwer, die Schönheit dieses Naturdenkmal noch auf sich wirken lassen zu können. Aber sollte man sich wirklich als Tourist über zu viele andere Touristen beklagen? Nachdenkenswert!

    Noch mehr Menschen erwarteten uns am nächsten Ziel, dem „Giant‘s Causeway“, wobei sich die zahlreichen Besucher dort in der Landschaft besser verteilen können. Der von mir sehr geschätzte Dr. Hajo Lauenstein, Geologie-Experte auf den Hanseatic-Schiffen, wäre mal wieder entzückt gewesen von den grandiosen Basaltsäulen und hätte uns sicher haarklein alles Wissenswerte über die vulkanische Entstehungsgeschichte der sechseckigen Strukturen erklärt.

    Viel besser gefällt mir allerdings die Geschichte von den beiden Riesen, dem Iren Fionn McCumhaill und dem Schotten Benandonner. Die hatten dort der Sage nach zwischen der Antrim-Küste und der (geologisch ähnlichen) schottischen Insel Staffa zunächst für einen gegenseitigen Besuch einen Damm errichtet, ihn dann aber nach dem dramatischen Bruch der Freundschaft auch wieder eingerissen, den Damm der Riesen, oder eben den „Giant‘s Causeway“.

    Wir wanderten hinter der meistbesuchten Stelle noch etwas weiter, um dann von oben noch mal einen herrlichen Blick auf die Basaltsäulen zu genießen. Um dort hoch zu kommen, war zunächst ein passabel ansteigender Weg zu absolvieren, bevor dann die von mir so benannte „Treppe des Schreckens“ mit 162 Stufen auf uns wartete. In Wirklichkeit heißt sie „Shepard‘s Steps“. Und die Schäfer waren im Gegensatz zu uns über den Bau der Treppe sehr erfreut. Vorher hatten sie noch viel mehr Mühe, Ihre verirrten Schafe den steilen Hang hochzubekommen.

    Danach ging es für uns zunächst zur Bushmills Distillery. Dort wurde uns erklärt, warum es in Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Whisky heißt und in Irland 🇮🇪 Whiskey. Das „e“ stehe für „Excellence“.

    Weiter dann an der Küstenstraße zum faszinierend schön gelegenen Dunluce Castle, bevor uns unser elektrisch motorisierter KIA zurück nach Belfast brachte. Welch ein Kontrast dann zwischen der reizvollen, leuchtend grünen Landschaft und dieser manchmal doch etwas tristen Industriestadt. Noch viel trister sind allerdings die noch überall sichtbaren Erinnerungen an die üblen Geschehnisse, die mit dem doch ziemlich euphemistischen Wort „Troubles“ nur sehr unzureichend beschrieben werden. Und wenn man sich die Murals im Stadtbild so betrachtet, dann ist dort zwar gelegentlich auch von „Peace“ die Rede, die sehr martialischen Malereien an vielen Häusern sprechen da aber immer noch eine andere Sprache.

    So kommen wir zum heutigen Song, der bei uns eigentlich eher Erinnerungen an fröhliche Disco-Besuche in den Siebziger Jahren weckt, der aber auch die gerade zu jener Zeit besonders heftigen Konflikte in der Stadt zum Thema hat. Allerdings mit der hoffnungsvollen Botschaft „Got to have a Believing“

    https://www.facebook.com/share/v/1GDaKERvVa/?mi…
    Læs mere

  • Dublin

    3. juni, Irland ⋅ ☁️ 17 °C

    Meine Fotoserie zum Ausflug nach Dublin beginnt mit einem Regenbogen, der uns das Frühstück verschönert hatte.

    Meteorologisch steht der Regenbogen dafür, dass das Wetter sich nicht für Regen oder Sonne entscheiden kann. Wir hatten jedoch das Glück, dass trotz schlechter Prognose die Sonne den Vorrang erhalten hatte. Und wenn dann doch ein kurzer Schauer runtergekommen ist, findet sich in Dublin immer ein Pub.

    Aber zunächst war nach der kurzen Zugfahrt zur Pearse-Station Pflastertreten angesagt. Wobei sich am Merrion Square und in St. Stephen‘s Green auch wunderschöne Parkanlagen befinden. Und wen trifft man dort so, wenn man durch eine doch ziemlich große Stadt bummelt? Natürlich Alexandra und Markus, die auch auf eigene Faust unterwegs waren. Über Grafton Street, Powerscourt Centre führte der Weg zum Temple Bar District. Und als hätte das Wetter darauf gewartet, bis man dort war, fing es an zu nieseln. Der Temple Bar Pub war mir vor lauter Touristen nicht irisch genug. Aber die Jigs and Reels, die aus der Gogarty‘s Bar tönten, trafen absolut meinen Geschmack. Damit hatte ich meinen Aufenthaltsort für die nächste Stunde gefunden.

    Es war eine tolle Atmosphäre dort. Man hätte dort locker bis zum Abend versacken können. Aber ein paar Fotospots mussten ja noch abgearbeitet werden. Zunächst die Ha‘penny-Bridge (wieviel ist das eigentlich jetzt in Euro?) und die obligatorische Molly-Malone-Skulptur. Irische Feministinnen hatten kürzlich darauf gedrungen, dass die durch viele Hände an ganz bestimmten Stellen verloren gegangene Patina wieder künstlich aufgetragen werden sollte. Aber es hatte sich heute gezeigt, dass die Aktion nicht besonders von Erfolg gekrönt war.

    Dort hatte ich auch unsere Galeristin Angela Holzhauer getroffen. Und auf die Frage, was den aus Sicht einer Kunst-Spezialistin empfehlenswert sei, empfahl sie mir die National Gallery of Ireland. Dort hätte man auch ganz viel Zeit verbringen können. Aber ich beschränkte mich auf den Bereich der modernen Werke, wo man Bilder von Monet, Degas und Francis Bacon bewundern durfte.

    Das hatte erst einmal gereicht. Kurz darauf saß ich dann im DART (Dublin Area Rapid Transport) und im Tenderboot, um endlich mal auch in den Genuss der legendären Waffeln zu kommen.

    Ach ja, noch mal zur Musik: Wie hätte ich heute einen anderen Song auswählen können als die Hommage an die legendäre Persönlichkeit Dublins, an deren hier schon erwähnten Denkmal im Zentrum der Stadt man einfach nicht vorbei kommt.

    Das Lied dann auch noch gesungen von den Urgesteinen irischer Folkmusik, deren Gruppennamen keinen Zweifel an der Herkunft der Musiker lässt.

    https://www.facebook.com/Bestoldiemusic/videos/…

    > In Dublin's fair city
    Where the girls are so pretty
    I first set my eyes on sweet Molly Malone
    As she wheeled her wheelbarrow
    Through the streets, broad and narrow
    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh"

    Alive, alive, oh

    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh"
    She was a fishmonger
    And sure it was no wonder
    For so were her father and mother before
    And they wheeled their barrow
    Through the streets, broad and narrow

    Crying, "Cockles and mussels, alive,

    She died of a fever
    And sure, no one could save her
    And that was the end of sweet Molly Malone
    Now her ghost wheels, her barrow
    Through the streets, broad and narrow

    Crying, "Cockles and mussels, alive, alive, oh" <
    Læs mere

  • Showprogramm „Breakin‘ Mozart“

    2. juni, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 14 °C

    Mozart im 21. Jahrhundert

    Die Darbietung von DDC Entertainment mit dem Titel „Breakin‘ Mozart“ war eine Mischung aus Akrobatik, klassischem Tanztheater und Breakdance. Das Thema war, dass Mozart ins 21. Jahrhundert gebeamt wurde und seine Musik in Techno- und Hip-Hop Version verwandelt worden ist.

    Definitiv ein Highlight des Entertainment-Programms
    Læs mere

  • HafenCity

    29. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Ausschecken im Hotel ging es erst mal zum Hauptbahnhof, wo dienstbare Geister der Reederei unser noch vorhandenes Gepäck in Empfang genommen hatten.

    Was tun bis zum Boarding des Schiffs um 16 Uhr? Bei den hohen Temperaturen sollte es nicht die ganze Zeit im Freien sein. Zunächst stand die Kunsthalle zur Diskussion. Aber Tischnachbarn beim Hotelfrühstück hatten von ihrem Besuch im „Port de Lumières“ geschwärmt. Und da das Schiff ganz in der Nähe festgemacht hatte und uns die neu gebaute HafenCity auch interessiert, ist die Entscheidung dafür gefallen.

    Das Thema „Faszination des Ozeans“ war auch wirklich gut gemacht. Den Rest der Zeit konnten wir bei einen kleinen Imbiss in einem der zahlreichen Restaurants und beim Bummel durch das riesige Westfield-Shopping Centre verbringen
    Læs mere

  • Reeperbahn, Schmidt-Theater

    28. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem Blankenese-Ausflug haben wir etwas der Ruhe gepflegt, bevor wir uns ins Hamburger Nachtleben gestürzt hatten.

    Und wo geht man in Hamburg abends schon hin? Nach St. Pauli auf die Reeperbahn. Und eine Kultstätte ist dort das Schmidt-Theater am Spielbudenplatz.

    Gespielt wurde eine fröhliche Komödie mit Musical-Charakter. Es gab viel zu lachen und trotzdem war es ein Stück mit Tiefgang. Uns hat es jedenfalls riesig Spaß gemacht.
    Læs mere

  • Blankenese

    28. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 17 °C

    Pflastertreten im Trubel einer Millionenstadt ist bei den aktuellen Temperaturen nicht unbedingt ein Zuckerschlecken. Wie also den Tag sinnvoll nutzen?

    Da bin ich auf die Idee gekommen, mal einen etwas ruhigeren Stadtteil zu besuchen, der bei der Fahrt die Elbe hinab immer als besonders sehenswert aufgefallen ist: der Stadtteil Blankenese.

    Wenn man ihn von Land aus besucht, ist es besonders empfehlenswert, sich das Treppenviertel anzuschauen. Wunderschöne Villen mit herrlichen Gärten schmiegen sich an den steilen Hang. Zu erreichen sind sie nur über schmale Wege und -wie der Name des Viertels ja schon vermuten lässt- über unzählige Treppen.

    Von der S-Bahn-Station ging es glücklicherweise immer bergab. Nach unzähligen Fotomotiven kam man dann irgendwann bei der Elbe heraus, wo man an der weitläufigen Promenade in einem Café einkehren konnte und den großen Pötten zuschauen konnte, die auf dem Weg in den Hafen oder hinaus aufs weite Meer waren.

    Theoretische Überlegungen, in diesem noblen Viertel ein Ferienhaus zu erwerben, wurden dann doch verworfen. Natürlich nur wegen der steilen Treppen 😜.
    Læs mere

  • Hamburg,

    27. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach der Ankunft in Hamburg erst mal einen Bummel durch die Umgebung gemacht. Durch das architektonisch wunderschöne Komponistenquartier in den Park „Planten und Blomen“.

    Daran anschließend der Elbpark mit dem etwas monströsen Bismarckdenkmal zu den Landungsbrücken. Dort war es aber viel zu rummelig. Viel besser hat es uns im Portugiesenviertel gefallen, wo wir auch zu Abend gegessen hatten.

    Bei schon tiefstehender Sonne dann am Hamburger Michel vorbei zurück ins Hotel. Das sollte dann auch für den ersten Tag reichen.
    Læs mere

  • Bahnhof Bickenbach

    27. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem das schwere Gepäck gestern schon abgeholt worden ist (laut Airtag waren die Koffer schon am frühen Morgen in Hamburg), ging es unbeschwert mit dem eigenen Auto zum Bahnhof Bickenbach. Gut, wenn man Freunde hat, die das Auto dann bald mit dem Zweitschlüssel abholen und bis zur Rückkehr in Verwahrung nehmen. Danke Gerhard!

    Dass die Fahrt mit der Regionalbahn nach Frankfurt nicht erfreulich werden würde, war der Bahn-App schon vorher zu entnehmen. „Hohe Auslastung erwartet“ war zu lesen. Im Klartext: Die Bahn hat nicht genügend Wagen angehängt.

    Erwartungsgemäß war der Zug proppenvoll, sodass wir im engsten Gedränge nur mit großer Mühe einen Stehplatz ergattern konnten. Für die beiden kleinen Trolleys war kaum ein Platz zu finden. Thank you for travelling with Deutsche Bahn. Und wir waren heilfroh über unsere Entscheidung, die großen Koffer zu verschicken.

    Umso erleichterter dann der Umstieg in Frankfurt. Denn das war kein ICE, sondern ein ECE. Betrieben von der Schweizer Bahn. Pünktlich, mit funktionierender Klimaanlage, Einzelsitze gegenüber mit Tisch und genügend Stauraum für das Gepäck war das schon mal ein ganz anderes Reiseerlebnis . Also pure Vorfreude. Hamburg, wir kommen.
    Læs mere

    Start på rejsen
    27. maj 2026