• Christoph Schömer
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La Palma

Pengembaraan 15hari oleh Christoph Schömer Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    10 Januari 2026
  • Finca Horizonte Azul

    10 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Am Nachmittag sind wir in unserer Finca angekommen. In Anbetracht der Minusgrade in der Heimat bei richtig angenehmen Temperaturen.

    Faszinierend die Blütenpracht in unserem Garten und überall am Straßenrand. Auf dem Weg zum Einkaufen dann diverse Fotostops eingelegt, um den Sonnenuntergang zu bewundernBaca lagi

  • Lavafeld von Vulkanausbruch 2021

    10 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Unser Feriendomizil liegt am Rand des breiten Lavastroms, der 2021 ganze Ortschaften ausgelöscht hatte. Die Besitzer unseres Ferienhauses gehörten auch zu den Leidtragenden der Katastrophe. Am vorletzten Tag, bevor der Vulkanausbruch zum Stillstand gekommen war, ist ihr Haus, das schon in ihrer Kindheit ihr Feriendomizil war, von der Lava erfasst worden und in Flammen aufgegangen.

    Aber ihre Liebe zu La Palma ist so groß, dass sie im letzten Jahr ein neues Objekt erworben haben.
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  • Sonntagsmarkt in Argual

    11 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 15 °C

    La Palma ist ein beliebtes Ziel für deutsche Aussteiger. Und der Sonntagsmarkt ist ein beliebter Treffpunkt dieses Klientels. Teilweise wird das übliche Flohmarktgerümpel angeboten. Aber manchmal auch wirklich kreative Kunst. Über dem Ganzen schwebt der Geruch von Räucherstäbchen und Marihuana.

    Nutznießer der Location und des festen Termins ist ein kanarischer Glasbläser, der am Rande des Marktgeländes seine Werkstatt hat und sich an jedem Sonntag über gutes Geschäft freut.

    Wir jedoch sind fündig geworden bei einer schon über 80-jährigen deutschen Künstlerin, die jetzt auf La Palma lebt. Sie hat uns im Gespräch in kurzen Worten ihren abenteuerlichen Lebenslauf in vielen Ländern dieser Erde erzählt. Die Langversion würde sicher ein Buch füllen.
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  • Los Llanos de Aridane

    11 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 15 °C

    Los Llanos ist der größte Ort der Insel. Trotzdem hat er seinen liebevollen Charakter erhalten. Da der wichtigste Tag der Weihnachtszeit in Spanien „Los Reyes“, die Heiligen Drei Könige, noch nicht so lange zurückliegt, ist auch die Weihnachtsdekoration im Stadtbild verblieben.

    Oberhalb der Stadt haben wir mit dem „Balcon de Taburiente“ ein großartig gelegenes Restaurant gefunden. Wir hatten das Glück, einen Tisch am Rand der Terrasse und auch noch in der Sonne zu ergattern. Der Blick auf die Taburiente-Schlucht und die gegenüberliegende Felswand war grandios. Und das Essen hat auch noch geschmeckt.
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  • Puerto Naos

    12 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 16 °C

    Was wäre eine Reise auf eine Insel ohne einen Ausflug ans Meer. Das Besondere der Kanareninsel La Palma ist, dass es dort überhaupt keinen Massentourismus gibt. Der einzige Ort, der ein klein wenig touristisch ist, ist Puerto Naos mit seinem schwarzen Strand.

    Allerdings ist dieser Ort vom Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja im Jahr 2021 hart getroffen worden. Es wurde zwar nicht wie Todoque von der glühenden Lava erfasst. Aber ganz besonders in diesem Ort ist nach dem Ausbruch in erheblichem Maße CO2 ausgetreten, das sich in tiefer gelegenen Räumen gesammelt hatte und dort den Sauerstoff verdrängt hatte. Zahlreiche Tiere sind dadurch zu Tode gekommen.

    Um keine Menschen zu gefährden, musste der Ort einige Jahre evakuiert werden. Erst seit kurzem ist er wieder für Tourismus offen. Jedoch sind einige tiefer gelegene Teile des Orts immer noch gesperrt.

    Entsprechend ruhig hatte sich uns der Ort heute präsentiert. Aber natürlich waren einige Sonnenanbeter am Strand zu finden. Und im Meer wurde auch geschwommen.
    Wir hatten das Treiben bei einem kühlen Getränk an der Strandbar genossen.
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  • El Remo

    12 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Eigentümer unseres Feriendomizils kennen natürlich La Palma wie ihre Hosentasche. Und so hatten wir das Glück, dass sie uns den einen oder anderen Geheimtipp mit auf die Reise gegeben hatten.

    Einer dieser Geheimtipps ist das Dörfchen El Remo. Die Straße dorthin führt zwischen hohen Bananenplantagen hindurch, die den Blick auf das Meer nehmen. Unterbrochen nur von dem kleinen Strand Playa de Charco Verde.

    Dort, wo die Straße aufhört, also quasi am Ende der Welt, präsentiert sich ein liebevoll verschlafenes Dörfchen. Die einzigen touristischen Einrichtungen sind drei oder vier „Kioscos“, an denen man etwas zu trinken und auch zu essen bekommt. Heute geöffnet war nur Kiosco 7, der auch sehr gut besucht war. Bemerkenswert die architektonische Gestaltung durch einen sehr kreativen Designer. Dort ließen wir uns von lokal angebautem Wein und frischem Fisch verwöhnen und genossen anschließend den Spaziergang durch dieses kleine Idyll
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  • Tazacorte

    13 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 17 °C

    Das reizende Städtchen Tazacorte ist zweigeteilt. Der Hauptort liegt auf einer Anhöhe. Er versprüht auf seiner belebten Plaza San Miguel und seinen vielen Cafés so herrlich südländischen Charme. Auch seine mit vielen Treppen erschlossene Altstadt mit ihren versteckten Plätzchen und blumengeschmückten Häusern war definitiv einen Bummel wert.

    Direkt am Meer liegt Puerto del Tazacorte an der Mündung des Barranco de las Angustias. Zwischen zwei schroffen Felswänden gelegen hat es sich zu einem nicht überlaufenen Urlaubsort mit Badestrand an einer geschützten Bucht entwickelt.

    Den Abschluss des Tages bot der ganz in der Nähe, allerdings 700 Meter höher gelegene Mirador El Time. Bei einem Kaffee und einem sehr guten Stück Kuchen hat man einen großartigen Überblick über den Südteil der Insel. Allerdings auch einen erschreckenden Blick auf die Ausmaße des Lavafelds
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  • Fuencaliente

    14 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Ort Fuencaliente liegt ganz im Süden von La Palma. Das spürt man besonders daran, dass der Bergrücken, der für die unterschiedlichen Klimazonen der Insel verantwortlich ist, sich dort langsam Richtung Meer verabschiedet. Insofern setzt sich aufgrund der niedrigeren Berge manchmal das Klima des wolkenreichen Ostens durch. Und manchmal auch das wesentlich sonnigere Klima des Westens. Wir haben heute beides erlebt.

    Highlight der Region ist allerdings nicht der recht verschlafene Ort. Wenn man die kurvenreiche Straße bergab zur Südspitze nimmt, erreicht man als markantes Ziel einen Leuchtturm. Der allein ist allerdings nicht die Attraktion. Das sind die Salinen. In zahlreichen Becken wird an dieser Stelle aus dem Meerwasser Salz gewonnen. Und die zahlreichen Becken haben eine unterschiedliche Konzentration. Wobei die mit dem höchsten Salzgehalt rötlich schimmern.

    Ebenfalls interessant in der Umgebung ist das Vulkangestein aus einem länger zurückliegenden Ausbruch, bei dem die Vegetation sich langsam wieder das Grün zwischen dem Schwarz zurückerobert. Wobei dabei der Mensch auch mitgeholfen hatte und dort in dem Lavasand Weinreben angepflanzt hat. In zahlreichen Bodegas der Region kann man den Wein mit einem ganz besonderen Aroma verkosten
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  • Las Manchas

    15 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute haben wir gar keinen weiten Ausflug gemacht. Aber ganz in der Nähe waren auch drei interessante Dinge zu besuchen.

    Als erstes die kreativ gestaltete „Plaza da la Glorieta“. Diesen Platz hatte ein Künstler, der von Antoni Gaudi inspiriert war, mit bunten Mosaiken und phantasievollen Sitzgelegenheiten erbaut.

    Nicht weit davon die Heiligenfigur der Jungfrau Fatima, die aus Dankbarkeit für das Ende des Vulkanausbruchs 1949 errichtet worden. Ironie des Schicksals, dass sie aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Ausbruchsstelle von 2021 damals zentimeterdick mit Vulkanasche überzogen worden war.

    Und um mich noch intensiver mit der Vulkanthematik zu beschäftigen folgte ein Besuch im „Centro de Interpretación Caños de Fuego“, dem Informationszentrum zu den im Lavastrom entstandenen röhrenförmigen Höhlen mit Besuch einer der Höhlen.
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  • Livemusik im Tasca La Luna

    15 Januari, Sepanyol ⋅ 🌙 13 °C

    Abendessen in Spanien ist nicht so unseres. Weil üblicherweise vor halb zehn keiner dort zum Essen geht. Glücklicherweise hat man sich aber auf deutsche Urlauber und Residents eingestellt. Das gilt besonders für das „Tasca La Luna“, in dem deutsch die vorwiegende Sprache ist. Trotzdem hat es seinen urigen Charakter erhalten und die deutschen Gäste waren im Gegensatz zu manch anderen kanarischen Touristenorten auch durchweg angenehme Menschen.

    .Es gibt leckere Tapas. Und die Gäste wurden an großen Tischen zusammengesetzt. So hatten wir den ganzen Abend über ausgesprochen nette Gesellschaft.

    Das Besondere dort ist, dass am Donnerstag immer Livemusik gespielt wird. Diesmal war es ein reizendes deutsches Paar, das dem begeisterten Publikum mit Klarinette und Akkordeon ein Repertoire von Klezmermusik bis hin zu südamerikanischen Rhythmen präsentiert hatte.

    Es war ein wirklich gelungener Abend im „Tasca La Luna“
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  • Mirador de Cancelita

    16 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 15 °C

    Beim gestrigen Tapas- und Musikabend hatten wir einen Tipp zu einem Aussichtspunkt bekommen, den wir nicht verpassen sollten.

    Die Fahrt dorthin führte an herrlich mit Blumen geschmückten Grundstücken und großartigen Wandgemälden vorbei.

    Nach dem Ende des besiedelten Bereichs wurde es allerdings abenteuerlich. Eine einspurige Straße -links steiler Hang und rechts Abgrund- führte mit ganz wenigen Ausweichstellen zum Aussichtspunkt. Glücklicherweise kam uns weder am Hin- noch am Rückweg jemand entgegen. Denn einer hätte dann ein gehöriges Stück rückwärts zur nächsten Ausweichstelle fahren müssen.

    Aber die Tour hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Der Ausblick auf die Caldera de Taburiente war atemberaubend.
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  • Wanderung zum Torre Del Time

    17 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 14 °C

    Von unserem letzten Aufenthalt auf La Palma vor mehr als 10 Jahren ist uns die Wanderung zum Aussichtspunkt am „Torre del Time“ lebhaft in Erinnung geblieben. Der Aufstieg zum Torre glich manchmal einem Klettersteig, den man auf allen Vieren bewältigen musste. Schlagkaputt sind wir damals am Aussichtspunkt angekommen, um dann statt in die Caldera lediglich in dichten Nebel zu schauen. Glücklicherweise war wenigstens der Rückweg zum Parkplatz besser begehbar.

    Ich hatte mir deshalb zum Ziel gesetzt, den Torre in diesem Leben noch einmal zu erwandern. Diesmal allerdings auf der Strecke, die damals der Rückweg war, und auf dem gleichen Weg auch wieder zurück.

    Am Parkplatz El Pinar angekommen, ließ der Blick nach oben nichts Gutes erwarten. Dichte Wolken lagen nur wenige Höhenmeter über uns. Und der Blick ins Tal fiel auch noch auf einen Regenbogen, der dann wohl noch Nässe von oben erwarteten ließ.

    Aber nichts ändert sich so schnell wie das Wetter auf La Palma. Je höher wir gestiegen sind, desto mehr ist die Sonne herausgekommen. Und am Torre erwartete uns ein traumhafter Blick in die „Caldera de Taburiente“.

    Nach dem Abstieg wieder am Parkplatz angekommen, erwartete uns nur wenige Meter entfernt noch ein weiteres Schmankerl. Der „Mirador del Universo“, ein wirklich kunstvoll mit Mosaiken gestalteter Platz in „the Middle of Nowhere“. Also rundum ein gelungener Tag.
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  • Parque Antonio Gómez Felipe

    18 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    Am Morgen sind wir von einem grandiosen Regenbogen begrüßt worden. Der Wetterbericht hatte ja auch einen Regentag angekündigt. Aber der Regenbogen steht ja für Regen und Sonne. Und die Sonne hatte sich schlussendlich durchgesetzt.

    Aber nicht nur wegen des angekündigten Regens, sondern auch aus einem anderen Grund hatte ich für heute keine großen Aktivitäten geplant. Denn um 12:30 Uhr wollte ich den Rückrundenauftakt der Darmstädter Lilien im Livestream verfolgen. Zum Sieg hat es leider nicht ganz gereicht.

    Aber trotzdem gut gelaunt haben wir uns dann doch noch die Zeit für einen Ausflug in den nahe gelegenen Parque Antonio Gómez Felipe genommen. Und wir waren wirklich begeistert. Es war so kreativ, so farbenfroh, einfach ein Platz zum Wohlfühlen.
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  • Tazacorte zum Zweiten

    19 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Der ursprüngliche Plan war eigentlich ein anderer. Denn wir wollten in die Caldera de Taburiente hinab fahren, um dort eine kleine Wanderung zu machen. Doch ein Sperrschild auf der Straße ins Tag hatte uns zur Umkehr gezwungen.

    Was also mit dem angebrochenen Tag anfangen. Doch schnell war ein Plan B ins Auge gefasst. Von unseren bisherigen Zielen hatte uns Tazacorte richtig gut gefallen und es war auch nicht weit weg. Zunächst zog es uns an den altbekannten und immer belebten zentralen Platz für einen Kaffee. Danach aber sind wir auf uns noch unbekannten Wegen durch die Altstadt gegangen und ich hatte wieder viele neue Motive vor der Kamera.

    Jedoch für den weiteren Weg mussten wir schon wieder umplanen, weil auf der Straße nach Puerto Tazacorte eine Baustelle eingerichtet wurde. Aber auf Umwegen hatten wir das geschafft und zunächst den Yachthafen und die ziemlich überdimensionierte Hafenmole besucht.

    Doch als wir das Hafengelände verlassen wollten, standen wir zum dritten Mal vor einer Straßensperre. Die Fischer hatten sich zu einer Demonstration versammelt und das Hafengelände abgeriegelt. Erst die bald danach erschienene Polizei hatte uns die Ausfahrt ermöglicht.

    Damit stand einem Restaurant-Besuch an der Strandpromenade schlussendlich doch nichts mehr im Wege.
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  • Roque de Los Muchachos

    20 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 8 °C

    Die Fahrt zum 2426 Meter hoch gelegenen Roque de Las Muchachos ist das Highlight jeder La Palma-Reise. In endlosen Kurven windet sich die Straße hinauf zu dieser magischen Location. Es ist der Ort in Europa mit der klarsten Luft und der geringsten Luftverschmutzung. Deshalb ist es auch bestückt mit riesigen Teleskopen zur Weltraumbeobachtung.

    Ich bin schon bei Dunkelheit losgefahren, um auf menschenleeren Straßen schon vor dem täglichen Ansturm von Touristen dort oben sein zu können. Während die Menschen sich weiter unten für den Strandbesuch und das Schwimmen im Meer fertig gemacht haben, konnte ich dort oben die zahlreichen Eiszapfen bewundern. Faszinierend dann vom höchsten Punkt der Insel aus in die Caldera de Taburiente zu blicken, den größten Vulkankrater der Welt.

    Und natürlich auch begeisternd, bei der Rückreise auf der Ostseite der Insel hoch über den Wolken den Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa zu entdecken, bevor die Straße nach unzähligen Kurven wieder in die Wolkendecke eintaucht.
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  • Santa Cruz de La Palma

    21 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Hauptstadt der Insel mit ihrer Umgebung wird von vielen Touristen verschmäht, weil sie auf der vom Wetter nicht immer begünstigten Ostseite La Palmas liegt. Aber das wird diesem Schmuckstück wirklich nicht gerecht.

    Besonders die Wahrzeichen der Stadt, die mit herrlichen Blumenkompositionen geschmückten traditionellen kanarischen Balkone sind unbedingt einen Besuch wert.

    Und auch wenn es in den Hauptgeschäftsstraßen natürlich die obligatorischen Andenkenläden mit dem üblichen Plunder gibt, waren doch auch ganz liebenswerte Boutiquen zu finden, die jetzt dafür gesorgt haben, dass der Koffer für die Rückreise doch etwas voller sein wird.
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  • San Andrés

    21 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 17 °C

    Ganz weit im Nordosten der Insel liegt ein Geheimtipp. Das kleine Dörfchen San Andrés. Schon kurz nach dem Abzweig von der Hauptstraße wurde mir als ehemaligem Rallyesportler klar, dass die Anfahrt wohl interessant würde. Schwarze Bremsspuren vor jeder scharfen Kurve ließen unzweifelhaft darauf schließen, dass hier vor kurzem Rallyeautos auf der Jagd nach Bestzeiten unterwegs waren. Spätere Recherchen hatten ergeben, dass die Strecke regelmäßig bei der „Rallye Cielo de La Palma“ genutzt wird.

    Wobei die Piloten wohl nur wenig Zeit hatten, während der Durchfahrt des Örtchens San Andrés die Schönheit des Dorfs gebührend zu würdigen.

    Wir dagegen erkundeten den Ort zu Fuß und waren begeistert von dem liebevoll arrangierten Blumenschmuck, der allgegenwärtig zu entdecken war. Einer der Höhepunkte war ein Abstecher zum alten, nicht mehr genutzten Friedhof. Die Gräber waren zwar verfallen, aber die Blumen blühten scheinbar üppiger als je zuvor.

    Gelungener Abschluss war die Einkehr in die Dorfgaststätte „El Vaquero“, wo wir richtig gute kanarische Hausmannskost serviert bekamen.
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  • Barranco de las Angustias

    22 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 15 °C

    Die schmale Straße hinunter in den Barranco de Agustias, die am Montag wegen eines Erdrutschs gesperrt war, war glücklicherweise heute wieder offen. Allerdings brauchte es zum Befahren der schmalen Straße ganz tief hinein in die Caldera de Taburiente schon etwas Mut, Schwindelfreiheit und genügend Selbstvertrauen in seine fahrerischen Fähigkeiten. Oft nur einspurig mit manchmal ziemlich weit entfernten Ausweichstellen musste man immer damit rechnen, bei Gegenverkehr ein ganz schönes Stück weit rückwärts fahren zu müssen.

    Auf jeden Fall kamen wir gut in der Talsohle an. Von dort aus gingen einige Wanderwege ab, die ziemlich steil auf die Hänge des engen Tals hinaufführten. Wir entschieden uns für den Weg mit wenig bis keinen Höhenunterschieden. Der allerdings führte ausschließlich durch das steinige Flussbett.

    Wir wurden deshalb auch mit einem Schild vor Überflutungsgefahr gewarnt. Doch glücklicherweise war der Fluss aufgrund der Trockenheit der letzten zwei Wochen eher ein Rinnsal. Trotzdem mussten wir auch dieses öfters überqueren und ziemlich große Schritte machen, um keine nassen Füße zu bekommen.

    Es war ein Erlebnis, dieses großartige Stück Natur dort zu erleben. Die große Wanderfreude kam allerdings nicht auf, sodass wir nach einiger Zeit wieder umgekehrt hatten. Aber wir waren froh, dass wir die Gelegenheit hatten, in dieser so unwirklich erscheinenden Welt sein zu können.
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  • Mirador Cumbrecita

    24 Januari, Sepanyol ⋅ ☀️ 12 °C

    An unserem letzten Tag stand der Ausflug zum Mirador Cumbrecita auf dem Programm. Deshalb am letzten Tag, weil ich zu spät daran gedacht hatte, eine Online-Reservierung für den von der Kapazität sehr limitierten Parkplatz zu beantragen. Wenigstens ist es mir gelungen, für heute noch ein Zeitfenster für zwei Stunden Aufenthalt zu ergattern.

    Das hätte auch locker gereicht, den relativ einfachen Wanderweg zum Aussichtspunkt Loma de las Chozas zu nehmen. Doch leider war dieser Weg wegen Steinschlag gesperrt. Der Alternativweg war deutlich anspruchsvoller und auch länger.

    Glücklicherweise gab es im ersten Teilstück dieses Wegs noch einen alternativen Aussichtspunkt, den Mirador de Los Roques, der dann auch unser Ziel wurde. Auch von dort hatte man einen beeindruckenden Blick in die Caldera de Taburiente mit ihren legendären Wolken-Wasserfällen.

    Das vorgesehene Picknick hatten wir dann nach dem Rückweg am Parkplatz eingenommen, wo uns ein Rabe mit eindeutigen Absichten Gesellschaft geleistet hatte.

    Es war ein gelungener Abschluss unseres Aufenthalts auf einer wirklich schönen und abwechslungsreichen Insel
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    Tamat perjalanan
    24 Januari 2026