31.08.: Die Fahrt mit dem Bus war angenehm. Für meinen mir unbekannten Sitznachbar sogar so angenehm, dass er sich an mich kuscheln musste. Angekommen in Riga bin ich ins Hostel, hab mir Essen gekocht und bin da ins Zimmer. Dort hab ich einige Mitbewohner kennengelernt. Zwei Italiener und ein Australier...der Rest war nicht so gesprächig. Naja, dann noch etwas die grandiose Aussicht aus unserem 5. Stock-Fenster genossen und ab in die Heia.
01.09.: Die Nacht verlief angenehm - wenig schnarchen, wenig Bewegung. Trotzdem glich die Stimmung in meinem Zimmer eher einer Trauerfeier als einem Urlaub. Keiner redete mit dem anderen, und wenn du versucht hast eine Gespräch zu starten, bekamst man nur einsilbige Antworten. Ein Itlienischer Schlafgenosse verabschiedete sich dann doch recht freundlich. Aber trotzdem: schnell weiter. Gepäck abgegeben und durch die Stadt gebummelt, Sehenswürdigkeiten betrachtet und dann weiter zur Nationalbibliothek. Architektonisch sehr eindrucksvoll und eine super Aussicht aus dem 12. Stock. Dort habe ich meinen Italienschen Freund wiedergetroffen, dem das aber augenscheinlich unangenehm war. Ich bin weiter in die Stadt gelaufen, hab 1-2 Sehnswürdigkeiten betrachtet und bin dann zum KGB-Museum gewandert. Dort eine wirklich interessante Führung genossen, wobei der interessante Part der inoffizielle Austausch über die Situation der Letten durch die russische Bedrohung war. Dann zwei Stunden Kontakte zur Heimat gepfelgt (was immer schön ist) um mich dann auf den Weg zum Abendessen mit Larissa zu machen, die ich bereit ein zweites Mal getroffen habe.
Koffer abholen, Kompressionsstrümpfe an und ab gehts in den 10h Nachtbus nach Warschau. Guts Nächtle (hoffentlich)
***Einschub: Man merkt tatsächlich sehr, das die Menschen, die man in den jeweiligen Städten trifft, sehr dazu beitragen, wie man diese wahrnimmt und wieviele Spaß man hat***Read more
TravelerAbsolut! Tallinn einfach deshalb schon besser als Riga weils einfach so lustig war. (Und die Sauna natürlich...) :))
Michael P😶🌫️😂💪