Kings Creek
Apr 13–14 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht war für mich als notorischer Seitenschläfer ein Horror. Der Boden war hart, die Hüfte und Schulter taten weh und es dauerte gefühlt Stunden bis ich eingschlafen bin. Die Aussage, dass Dingos hier rumlungern sollen, hat den Schlaf jetzt nicht sonderlich gefördert. Gegen 4 wurde es bei knapp über 10°C dann auch wirklich nicht gerade warm in meinem Schlafsackkonstrukt bei dem ich vergessen hatte, den inneren zu schließen. Außerdem ist meinr Washington Comanders Pudelmütze, die ich extra für diesen Zweck mitgenommem hatte, abhanden gekommen. Ich hoffe ja, sie taucht bei ordentlichem umsortieren wieder auf.
Weckzeit: 5:00Uhr. Und wie immer das wirklich schöne an meinem Körper: ich bin jeden morgen genau 10min vor Weckzeit wach gewesen. Kein Riss aus dem Tiefschlaf und dadurch ein eigentlich entspannter morgen. Anziehen frühstücken und um 5:15 waren die ersten Gruppenteilnehmer schon so gesprächsbereit, wie es andere nicht mal um 19Uhr Abends sind.
Einschub: Unsere Gruppe bestand sozusagen aus zwei Untergruppen: Einmal 7 Irische und 3 Schottische Mädels die sich selbstredent prächticht verstandem haben. Dann die Gruppe zu der ich gehörte: vor allem Alleinreisende aus England, Dänemark und weitere 3 Deutsche. Dann noch eim paar ohne Gruppenzugehörigkreit: paar (2) Australier, ein paar (4) sonstige (niederlande, Frankreich, und unknown). Einschuh Ende.
Und diese 7 Mädels ... 5min nachdem sie aus ihrem Schlafsäcken raus sind bis 5min nachdem sie Nachts wieder rein sind ham durchgehend gelabert, gekichert und gelacht. Manchmal ok, aber manchmal auch echt nevtötend...später mehr dazu.
Naja dann gings los. 45min zum Sonnenaufgangspunkt. Versucht etwas zu schlafen - vergebens.
Dort angekommen nach oben gestiefelt und tatsächlich den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens erlebt. Wäre da nicht eine Sache gwesen: Es war sehr unruhig und ca. 1mim vor Sonnenaufgang wurde es wirklich still. Niemand hat was gesagt, alle haben auf die Sonne gewartet. Alle?. Nein ein paar Mädels aus Schottland und Irland haben die Ruhe genutzt um lauthals zu reden, schreien und lachen. Wie kann man nur bitte so wenig Awareness haben. Als dann der Aufgang da war, und ich genießen wollte, habe ich in 40 Handydisplays schauen können. Ich weiß ja nicht. Außer mir haben vll noch 4 weitere Leute (nicht zwangsläufig aus der Gruppe) den Aufgang wirklich beobachtet. Echt schade. Sowas einmaliges will ich nicht in meinen Handydisplay erleben. Ich han zwar auch Fotos gemacht - aber erst ~ 4min nach Aufgang oder so.
Dann gings weiter zur ersten Wanderung. Ins Tal der Winde. Phoebe hat taktisch klug auch vor den anderen 3 Reisebussen das einzigr Klo angesteuert, was sehr von Vorteil war. Die Wanderung war echt gut, sie hat viel erklärt über Kultur und Entstehung der Formationen (die obviously einzigen großen Steine weit und breit). Es war auch nicht erlaubt, dort Fotos zu machen, da es heiliges Land ist und die das verbieten - was man natürlich in unserer Reisegruppe respektiert (bei anderen war das eher nicht so).
Zurück am Bus gab es neben Fliegen auch geschnittene Früchte. Es ging zurück zum Camp. Dort gabs Kamelburger zum Essen (etwas zäh aber nicht schlecht), dann hieß es packen ujd auf zum nächsten Camp. Und hier war dann auch schon der erste Mal der Einsatz von 'arbeitenden' Personen gefordert. Hänger einladen. Ich sags mal so, hätten Alina und ich uns der Sache nicht angenommen, würden wir heut noch da sein. Gekehrt ham wir auch und ja. Während die anderen, sagen wir mal eine gute Figur gemacht haben. Schon etwas nervig. Aber otherwise wären wir hald nie rechtzeitig wegekommne.
Busfahrt zum entspannen genutzt, aber schlafen war nich drin. Immer wieder mal Pause und kurz vorm Camp dann ein Stop zum Campingholz sammeln. Und wieder: Die deutsche Fraktion hat das Unternehmen getragen. Gesammelt, gesägt, nach oben auf den Trailer gereicht während der Rest....ja. Kein Ahnung was die gemacht haben, ich habe mich aufs Sägen konzentrieren müssen.
Mit ein paar schürfwunden gings dann zum Camp, wo wieder die gleichen Leute den Trailer entladen und das Feuerholz runter und das Feuer angemacht haben. Die anderen haben derweile Fotos gemacht oder ein Bier getrunken.
Anyway Abendessen: Kängurusteak. Sehr gut tatsächlich. Danach dann wieder der Stress bis 9 alles gepackt und bereit für den morgen zu haben. Das war echt unnötig, aber verständlich das die Tourguidein auch mal in Bett wollte.
Dann saßen wir noch am Lagerfeuer gesessen und versucht spiele zu spielen. Unsere Gruppe wollte quatschen bzw die anderen haben uns überredrt mit ihnen ein spiel zu spielen. Aber das war schon wieder schwer: Eine wollte ein Spiel erklären, die anderen habe dazwischen gelabert, dann wurde gelacht. Nach 10mon haben sie herausgefunden das sie gar nicht wissen, wie das Spiel funktioniert und uns dann ein anderes vorgeschlagen, was sie uns aber auch nicht erklären konnten. Wir haben uns danm schließlich ausgeklingt und selber gequatscht bis es schlussendlivh schlafen ging.
Und was ich an der Stelle schonmal sagen kann: ich bin nach 5min unter einem wunderschönen Sternenhimmel eingeschlafen.Read more

















