• Mein kleiner grüner Kaktus...

    September 20 in Argentina ⋅ ☁️ 23 °C

    ...den nennt man hier Cardon 🎶

    Wobei man über das "klein" nochmal reden müsste...

    Bevor es ein paar Bemerkungen zu den letzten Tagen gibt - habt erstmal vielen lieben Dank für die guten Wünsche zur Genesung und eure Kommentare 🙏
    Wir bemühen uns natürlich stets, den (steigenden) Anforderungen gerecht zu werden 😎

    Nachdem wir uns am Mittwoch in Salta von Blaubär verabschiedet haben, sind wir schnurstracks zu Hertz gedackelt (bzw. ge-Uber-t), haben dort einen schnittigen Silberpfeil namens Fiat Cronos gemietet und uns auf den Weg nach Cachi gemacht.
    Dieses weithin bekannte Ziel auf ca. 2500m Höhe hatten wir schon letztes Jahr auf dem Schirm und die rund 180km Anreise haben sich zweifellos gelohnt.
    Wir wurden bei strahlendem Sonnenschein mit unzähligen Kakteen, roten Felsen und den weiß bezuckerten Gipfeln der Nevada de Cachi belohnt. Die Strecke nach Cachi führt über einen 3457m hohen Pass und schon nach den ersten Kilometern kam dann auch das erste Mal auf dieser Reise das ersehnte Unterwegs-Gefühl auf.
    Blaubär wird es uns nachsehen...

    ...und wenn man dann so im goldenen Abendlicht auf der über 15km schnurgerade verlaufenden Recta del Tin Tin auf die nächste Bergkette mit schneebedeckten Sechstausendern zu rollt - dann ist alles gut - und wir haben die 5 Tage sehr genossen.
    Es war landschaftlich einfach nur schön und auch die Quartiere haben unsere Erwartungen sogar deutlich übertroffen.

    Gesundheitlich war die zeitlich entspannte angelegte Aktion dergestalt hilfreich, dass ich am Donnerstag mit diesem Erkältungs-/Grippe-Ding lang gelegen habe und jetzt wieder nahezu fit bin. Dummerweise hat es am Sonntag nun Manu gestreckt 😕
    Wir arbeiten an dem Problem, jedenfalls kamen die Ruhe und ein bisschen mehr Komfort uns gut zupass.

    Damit es uns nun nicht zu langweilig wird hat sich auf der heutigen Rückreise nach Salta (auf der schon besagten Recta del Tin Tin) ein von rechts heranschießender, mittelgroßer Greifvogel unseren dahin brausenden Silberpfeil als Fahrstuhl in die ewigen Jagdgründe ausgesucht. Rumms und Scherbel und schon war das Plastegitter vor dem Kühler im Eimer und El Greifvogel fuhr dann auch bis zur Rückgabe bei Hertz in seiner eher misslichen Lage mit. Inwieweit er oder seine Familie sich nun an der uns seitens Hertz auferlegten Zahlung von 250€ beteiligen wird ist noch nicht abschließend geklärt 😉
    Irgendwas ist ja immer...

    Aktuell sind wir mit dem nächsten Hertz-Silberpfeil in San Salvador de Jujuy angekommen und wollen die nächsten Tagen die bunten Felsen und ggf. die Salinas Grandes besuchen. Insofern die Rüsselpest es uns erlaubt...
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