• Salinas Grandes und noch mehr bunte Steine

    September 27 in Argentina ⋅ ☀️ 17 °C

    Während unser Steuergerät noch auf seiner wahrscheinlich größten Reise unterwegs ist verbringen wir weitere Tage der Wartezeit in den bunten Bergen.
    Und ganz ehrlich - es tut auch gut, einfach mal eine Weile in einer Gegend zu sein und bissl rumzuhängen. Vielleicht hatte ja olle Blaubär so seinen eigenen Plan für unsere Reise gehabt 🤔

    Aktueller Standort ist nun Tilcara, ein kleines, beschauliches Städtchen auf 2500m Höhe inmitten der bunten Berge. Hier haben wir eine geräumige Ferienwohnung bezogen und lassen es uns einfach gut gehen.

    Nur rund 70km von Tilcara entfernt liegt der mit ca. 200km² Fläche größte Salzsee von Argentinien - die Salinas Grandes - und der stand natürlich auch auf unserer Anguck-Liste.
    Zur Salinas Grandes gelangt man über die s.g. Cuesta de Lipan - eine wunderbare Panoramastraße, die über einen 4180m hohen Pass führt.
    War eine tolle Fahrt und unser neuer Mietwagen macht sich wirklich gut.

    Der Salzsee wird industriell zur Salzgewinnung genutzt und von daher ist nur ein ganz kleiner Teil für die zahlreichen Touristen zugänglich, deren Hauptbeschäftigung darin besteht, alberne Fotos zu machen 😉
    Das haben wir natürlich auch gemacht und uns aber auch etwas mehr Zeit gelassen, um die ungewöhnliche Landschaft zu genießen.

    Gestern haben wir die Pucará von Tilcara und den botanischen Garten besucht. Die Pucará ist eine große präkolumbische Siedlung auf einem etwa 70 m hohen Hügel am Río Grande. Die ältesten Siedlungsspuren reichen ins 13. Jahrhundert zurück; unter den Inka wurde der Ort im 14. Jahrhundert stark erweitert. Heute sind rund 600 rekonstruierte bzw. erhaltene Anlagen zu sehen. Die Pucara ist zwar wohl nicht ganz originalgetreu rekonstruiert aber das tut der Sache keinerlei Abbruch und ohne die Hinweise hätten wir das ja auch gar nicht gemerkt 😉

    Nachmittags hatten wir dann sogar lieben Besuch. Gertraud&Birgit haben ihren Bremach wieder flott bekommen und auf dem Weg nach Bolivien einen Stop bei uns eingelegt. War ein sehr lustiger Nachmittag mit den Beiden und als Highlight gab's eine schöne Wanderung zur Garganta del Diablo ...und eine mindestens genauso aufregende Rückfahrt über üble Schotterpisten incl. Sackgassen.

    ..ansonsten gab's noch bissl rumbummeln in Tilcara und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen 😉
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