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  • Day82

    Xela, Vulkanbesteigung Santiuaguito

    November 11, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Sind heute um halb 5 morgens aufgestanden in der Kälte, und haben alles angezogen was wir hatten, 2 Liter Wasser sollten wir mitnehmen, Medizin, ich Asthmaspray, und Stirnlampe. Am Tor wartete Daniel, ein Indigena bereits. Wir holten noch 2 Kanadierinnen ab, Anni und Amanda. Es sollte nur 1,5 Stunden Aufstieg sein, insgesamt ca. 3,5 Stunden hiking, der Weg war sehr beschwerlich. Wir stiegen auf den Vulkan Santa Maria, (aber nicht zur Spitze, sondern um den Berg etwas herum zum Mirador) der war anfangs sehr steil, puh, ich kriegte keine Luft, von 2330 auf ca. 2700 zum Aussichtspunkt um den einzigen aktiven Vulkan in Amerika, den Santiaguito zu beobachen. Auf dem Weg trafen wir Leute, die oben übernachtet hatten, die Nacht hatte es mächtig gerumpelt. Mit meiner starken Erkältung und der Höhe, das ging fast gar nicht. Dauernd mussten die anderen auf mich warten, ich japste nach Luft, alle nahmen mir Gepäck ab. Wie lieb und verständnisvoll. Amanda ist Paramedic und selbst krank wegen Borreliose seit ca. 2 Jahren und hat viel Verständnis. Sie schien mir aber sehr fit. Das letzte Stück war dann eher flacher und ich konnte wieder Worte wechseln. Oben war es windig, schattig und kalt. Daniel ließ uns die letzten Schritte blind laufen, damit wir überrascht wären von der Aussicht, sie war so eindrucksvoll. Er konnte uns oben ein Käffchen und wir frühstücken und er sang damit der Vulkan für uns ausspuckt und stärker speit. Nach fast ne Stunde passierte das tatsächlich und es hörte sich an wie Meeresbrecherrauschen. Wunderschön. Daniel verstanden sich auf auf Fotoposing, Witze und später auf die Vogelbeobachtung, es gibt vlt. 700 wunderschöne bunte z.T. winzige Vögelchen.
    Um 12 sind wir heimgefahren, es hat sich gelohnt. Weil unsere Hausfrau heute weggefahren ist mussten wir Essen gehen, in einem typischen Restaurant war es sehr lecker. Tortillas, papas, pollo, ensalada.
    Danach habe ich meine 70jährige Lehrerin zuhause besucht , sie zum Kaffee eingeladen und ihr noch etwas Geld gelassen für einen Kuchen für ihre Enkelin. Die Tochter ist alleinerziehend und hat epil. Anfälle. Sie leben in erbärmlichen auch dreckigen Umständen. Da würde ich erstmal nen Putzfimmel bekommen.
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