• Heike Schwarz
Aug 2017 – Jul 2018

Amerikareise

A 337-day adventure by Heike Read more
  • Trip start
    August 22, 2017

    Abflugstress in Frankfurt am Main

    August 21, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir sind so 10:18 per Bus zum Zug, voll schwer bepackt. Sogar mein Koffer wog doch über 19 Kilo, dann die Rucksäcke und Taschen, voll überladen. Per ICE lief alles super mit bequemem Platz und schnell, nur 1,5 Std.
    Doch in Frankfurt am Check in verkündigte ein ind. Angestellter, dass Guatemala in Zone 5 sei, kein sicheres Land und wir müssten daher noch einen Flug buchen, z.B. nach Kuba oder so. Nur um fliegen zu können. Er schickte uns zum Last Minute Schalter, dubiose Leute, er bot uns an für 500 ca. nach Kuba, oder direkt einen Stornoflug für nur 350€ zu nehmen. Wir waren unentschlossen. Machten es dann, damit wir fliegen können. Abzocke, meinte Andreas. Wir informierten uns noch am Condorschalter, dort wusste man erst nichts, rief an und es würde doch gehen. Wir wieder zum Check in, die Zeit lief...., der Mann nicht mehr da. Die Kollegin nahm unsere Koffer an. Wir stornierten den Fakeflug und gingen happy zum Gate, ich wollte noch ne Anzeige machen....Die Bodykontrolle war eingehend, wie ne Körpermassage... Andreas wurde das kostbare Anti Brumm los, zuviele ml Flüssigkeit.
    Am Gate ging ich auf Toilette und hörte Fam. Schwarz wird ausgerufen. Wozu das? Der Mitarbeiter war wieder da, er hätte uns alles erklärt , er orderte unsere Koffer zurück aus dem Flugzeug, die Chefin neben ihm hatte keine Meinung. Er war sauer, das wir uns nciht nach seinen Anweisungen gerichtet hatten. Ich wurde hysterisch, panisch, was sollten wir denn tun, alles ist gebucht und haarklein aufeinander abgestimmt und schon bezahlt. Ich schmiss meinen Pass hinter die Boardingkontrolleure. Andreas war still und betete nur. Das kann nicht sein. Schließlich telefonierte die Chefin, ihr Kollege war sauer, er arbeite doch 10 Jahre dort und kenne sich aus. Endlich sagte sie es geht, es sei jetzt ein sicheres Land und wir können fliegen, ich wollte sie umarmen, den anderen Kollegen haben wir tunlichst ignoriert. Wegen uns, damit die Koffer wieder in die Maschine kommen, wurde er Flug um 20 Min. verzögert. - Andreas meinte, wir hatten Stress, aber der Heilige Geist wusste das, sonst hätten wir für nichts 350€ gezalhlt. Gott bewahre uns vor weiteren solchen Hindernissen auf der Reise. Endlich sitzen wir im Flieger, es geht über Grönland.
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  • Fishermens Warf
    Bahnhof in DüsseldorfVom Columbus TowerCollege Innunser cooles Midclassauto

    In Seattle ausgebremst!

    August 23, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Was alles schiefgehen kann!
    Nachdem wir erst nicht ausreisen sollten, weil der Weiterflug nach Guatemala angeblich kein sicheres Land in Zone 5 sei, und wir in Tacoma kein Auto erhielten, weil Andreas nur den internationalen Führerschein, nicht das deutsche Basispapier dabei hatte. Verzweifelt mussten wir dann mit "Armen" stundenlang zum abgelegenen Hotel in Lakewood gefahren. Das ätzend viele Gepäck, ca.28 kg jeder, nervte.
    Nächsten Morgen nur im Hotel telefoniert, ob wir das Auto auf ne andere Company umbuchen könnten: jdenfalls ging nichts, alle haben nur nett bedauert.
    Jedenfalls bekamen wir im Travelodge vom spanischsprachigen Personal doch Hilfe und von Gästen. Aber da unser Immi zum Glück per Fedex den Ausweis ins HI Hostel Seattel schicken wollte, brauchten wir nun kein ERsatzpapier mehr. Ich blieb nicht im Hotel allein, war sauer auf A. aber wir wollten uns nicht trennen. Wir sind zum Bus gegen 11, waren sowieso seit 5 Uhr wach, ich angstgeplagt, wie alles ausgehen solle. Diesmal ging es schnell zum Airport dann zum Carrental. Dort war ne nette indische Mitarbeiterin bei Thriffty und diesmal ging es plötzlich doch mit dem Auto, obwohl noch keinen dt.Führerschein hatten. Sie meinte falls wir jetzt das Auto nicht nehmen, verfälle alles, 1200 Verlust, wir kriegen es nicht hintenangehängt, wie Andreas hoffte, vielmehr könnten wir am Ende 3 Tage dazunehmen; für normale Preise. Dumm nur, das ich schon alles für Olympic Park gecancelt habe, da wir ja ohne Auto dort nicht hinkönnten und als Postadresse Seatte nahmen.
    Andreas war trotzdem happy, bei dem herrrlichen Wetter mit Auto in einer Stadt ohne viele Parkplätze. Wäre liebe in die Natur gegangen. So ist halt alles ziemlich teuer.
    Aber das College Inn im Universitätsviertel nördlich der Stadt ist nostalgisch schön mit altmodischen Ventilatoren aus Holz an der Decke...
    Im Auto, Auswahl von 3 Midclass coolen Autos nahmen wir das dunkelrote mit California Nummernschild. Plötzlich fühlt man sich privilegiert!
    Wir verlebten einen heißen wunderschönen Tag in Seattle.
    Ich bin sehr früh wach, Möwen schreien, Straßenarbeiten, Jetlag, aber alles schön.
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  • Seattle, Fähre nach Bainbridge Island

    August 25, 2017 in the United States ⋅ 🌙 11 °C

    Heute haben wir uns erholt. Ein 3. Tag in Seattle, auf Mt. Rainer haben wir verzichtet, weil das Wetter nicht so gut sein sollte und wir nicht zuviel rumfahren wollten. Gestern der nette Graig aus NY empfahl es uns , bloß nicht nach Bremerton sondern hier zu den Islands. Bei der Fähre machte ich den Senior Bonus geltend. Cool! Die Insel war einfach hübsch mit Hafen und niedlich - schönen Läden. Brombeeren, riesige! Im kleinen Park am Wasser picknickten wir neben betagteren gut drauf Ladys, die ich dann auch fotografierte. Welch eine herrliche Stimmung!
    Es war einfach ein schöner Tag! Am 3. Tag in Seattle kam endlich per Fedex der deutsche Führerschein, den Imi uns eilig zugesendet hatte, teuer! Dann konnte es endlich weitergehen!
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  • Kanada - Vancouver

    August 26, 2017 in Canada ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute sind wir aus dem Hi Hostel nach Vancouver zum Barclay Hotel in der Robson Street gefahren. Es war schon eine Hinfahrt durch weite herrliche Natur. An Reservaten vorbei. An der Grenze lief alles sehr glatt, ich konnte sogar noch die Euro umtauschen. In Vancouver bekamen wir richtig günstig im Vergleich zu Seattle für nur 10,5 CAn Dollar einen Tagesparkplatz am Hotel. Es sieht edel aus, aber hat keinen Aufzug in den 3. Stock, schwitz!
    Ausgehungert aßen wir an der nächsten Ecke, ich Lachs und Andreas Curry mit Beef. Es war sehr lecker, wir dachten auch günstig, aber mit Tax und Tip, der direkt abgezogen wird dann so 32€, aber ein Genuss. Hier scheint es nur Chinesen zu geben. Aber das sind angeblich internationale Studenten, hier sei nicht Chinatown. Sind noch was im Sefaway einkaufen gegangen, was für hohe Preise für so wenig Essen. Welch eine Umstellung, wenn man Aldi usw gewöhnt ist.
    Morgen mal ne Radtour, haben uns schon erkundigt.
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  • Steam Clock in GastownMingdynastiegarten in Chinatown

    Vancouver, Radtour zum Stanley Park

    August 27, 2017 in Canada ⋅ 🌙 15 °C

    Leider habe ich beim Aufwachen direkt Handy eingeschaltet und bedient. Es ging um potentielle Mieter. Andreas wollte erstmal Stille machen, ihn tangiert das alles wenig und ich chatte hin und her mit Immi, der auch genervt ist, wieviel er nun tun muss. War ja anders gedacht. Marth kommt morgen zu Immi, der jg Mann Salib, weiss nicht er ist Ägypter und ob er hier in D. schon ist. Klingt nett. Hoffe Gott hilft uns mit Finanzen.
    Jedenfalls war megaschlechte Stimmung, ich fühl mich von Andreas im Stich gelassen, er hat fromme Sprüche, aber läßt die Whgsachen an sich vorbeigleiten. Mann schliesst er aus. Na mal sehn was drauß wird. Letzlich sind wir doch zus. zum Fahrradverleih und dann zu Stanley Island. Schlechtgelaunt ist doch alles halb so schön.....Auf Granville Island, was so beliebt ist hatte ich wegen der hohen Radmietkosten wenig Ruhe ausgedehnt auf dem Markt anzustehen. Wir gönnten uns einen schönen Kaffee. Aber kulinarisch ncihts. Die schönen Sachen in den Galerien und Tourigeschäften mit First Nation Motiven, leider kann ich ja nichts kaufen. - Herrlich liegt .G. Is. zwischen Schiffen, unterhalb der Stadt. - Nach ner Pause zuhause und Karten schreiben sind wir zum Paficic Center, wo Christen sangen und auch jg Leute horrormäßig verkleidet waren. Der Canada Place war der Hammer, tolle Aussichten. Dann durch Gastown spaziert. In einer Nebenstre. haben wir wunderbare Tacos gegessen. Bei MC nach dem schönen Ming Garten noch mit voll kaputten Milchshake getrunken.
    Irgendwann k.o. nach Hause gelaufen am Hafen, hier ist alles beieinander in Vancouver, Hochhäuser, Meer, da starten die Wasserflugzeuge, Berge im Hintergrund, die bewaldete Stanley Halbinsel, alles geht zusammen , echt krass, wunderschön. Aber ungewöhnlich viele Chinesen hier, als wenn ihnen die Stadt gehört. ng
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  • On the Road nach Kamloops

    August 28, 2017 in Canada ⋅ 🌙 15 °C

    Sind nach Frühstück mit Müsli im Zimmer ohne Tee Kaffee losgefahren. Es wurde immer heißer und wir ohne Wasser. Das besorgte mich doch ganz ohne Wasser, aber Andreas will ja ankommen. Haben heute ne Tour von ca. 350 km Richtung Osten, an schneebedecktem Berg vorbei und den Cascaden. Endlich entdeckten wir einen Tim Horton, das erinnerte an Maiers, wo wir zu unglaublichen 6,68 Cad Tee, Kaffee und 2 Muffins bekamen. Herrlich, Wasserflaschen füllte ich auch nach. Die Landschaft war atemberaubend schön, hohe bewaldete Berge, diese unendliche Weite, ich denke an Indianer und die Goldsucher, die sich damals durch die Berge begeben haben. Hab geschlafen, Andreas die Autofahrt genossen und herrliche Musik gehört.
    In Kamloops im billigen Motel konnten wir noch nicht einchecken, liefen eine lange Strecke zum Riverside Park . Dort ermutigte mich eine Amerikanerin in den 50 igern ruhig mit Unterwäsche zu Baden. Ich überwand mich, der Thompson River in dem in 1 Monat die Lachse vorbeiwandern, war herrlich kalt. Es war ein schöner Gang. Nur bis wir ein Restaurant fanden, was uns beiden gefiel, das dauerte. Im Motel nutzen wir noch den Innenpool. Mensch ist das hier ne Hitze von 30 Grad!! Wir brauchen die Klimaanlage...
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  • Mt Revelstocke und Golden

    August 29, 2017 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    Kleines Frühstück in Kamloops. Dann fuhren wir durch so atemberaubende Landschaften, das der Wunsch des Obstverkäufers:" i wish you an awesome day" sich wahrhaftig erfüllte. Schlimm war nur für mich, das wir nicht dauernd anhalten konnten. Es gab riesige bewaldete Berge und enorm große tiefblaue Seen, erinnerten mich an den Lage Maggiore, nur hier viel weniger Orte und Menschen, Natur. In Revelstoke stärkten wir uns noch mit einer Kleinigkeit bei Tim Hortens bevor wir uns auf den Weg hoch auf den Berg machten, erstmal 24 km Anfahrt. Wegen 150 Jahren Kanada war der Eintritt in den Mt Revelstoke Nationalpark frei! Nach atemberaubenden Aussichten wanderten wir oben einige Trails, es wurde vor Bären gewarnt, sogar einem Grizzly, man sollte in Gruppen laufen und Krach machen. Wir schlossen uns jemandem an, aber ich war nicht so fitt. Es war so heiß. Aber die Ausblicke - ich kam mir fast wie im Paradies vor. - Dann versagte der Navi. Aber zum Glück hatte ich Karten und erklärte Andi den weg so.
    In Golden am Columbia river zu Füßen der Rocky Mountains angekommen, fanden wir ein Motel, diesmal wieder etwas größer der Raum, wie entspannend. Wir waren an mäandernden pastellgrünen Flüssen vorbei, den Glacier Nat. Park hatten wir hinter uns gelassen mit Gletschern, aber auch Feuern in den Wäldern, wie traurig.
    Abends gingen wir noch im Island essen, es ist eine massive Blockhütte, wie in der Schweiz. Hier ist Erholungsgebiet, auch Wintersport und viele Sportarten, Kanu, Golf, Paragliding. Jedenfalls aßen wir gut und Andreas trank glücklich ein schwarzes Bier von hier.
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  • Banff

    August 31, 2017 in Canada ⋅ 🌙 15 °C

    sind heute schon früh aufgestanden und bei Banff den Marsh Loop und Sundance Canyon Trail und die Wasserfälle in 3 Std. gelaufen. Wir waren fast allein. Auf dem Rückweg am Fluss war es herrlich, einige Kanus unterwegs auch mit Kanadaflagge. Danach k.o. im Hostel erstmal Müsli gegessen und dann auf zum nächsten Trail, Surprise Corner to Hoodoos ( 4,8 km one way) der dauerte 3 Std. statt 2. Zum Glück nahm uns eine Amerikanerin von den Hoodos mit wieder runter zum Parkplatz, sonst wären wir nochmal 2 Std. gelaufen. Bei den Hoodos sahen wir auf einer Sandinsel eine Elchfamilie, welch eine Belohnung nach dem anstrengenden Marsch. Anschließend in Banff die Flaniermeile abgelaufen. Dabei faszinierten mich die Postkarten vom Lake Morraine. Im Visitor Center und auch im Hostel wurde ich bestätigt, das dass der schönste See ist, nur müssten wir um halb acht dasein. Die Sonne geht um 6:15 auf, das wäre noch besser, aber sehr kalt morgens.
    Hier um Banff gibt es soviel, so wunderschöne Natur zu bestaunen. - Im Hostel haben wir dann k.o. in der Bar Tacos und Bier oder Ginger Al gegessen. Nur 31 Cad, Hostel ist echt günstig. Auch den Kamin habe ich ausstellen lassen, der ließ und es wurde nur Ventilator angemacht. So genug für heute, das Bett ruft.
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  • Banff, Traumsee: Lake Moraine

    September 1, 2017 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    Schönes kostet Opfer.
    Wenn man so kurze Zeit in einer grandiosen Gegend hat, möchte Heike das Beste sehen. Also entschieden wir uns nach gutem Rat für den Lake Moraine, 60 km entfernt, wo man vor halb acht einen Parkplatz erwischen muss. D.h. früh aufstehen. Ich war so aufgeregt und seit 4 wach. Aber um 5 wollte Andreas noch nicht aufstehen. Also dauerte doch alles etwas und wir kamen in Stress. Aber wir bekamen noch einen Platz am Straßenrand. Die Kulisse des Sees war geheimnisvoll, schon voll von Leuten, die seit 6 da waren um den Sonnenaufgang zu erleben, der aber ja nur hinter den Bergen stattfand. Es waren Bergabbrüche ins Tal des Flusses gestürzt und bildeten den See, der wegen der Mineralien der Steine so türkis durchscheinend ist und nicht milchig wie andere Seen hier. Am Lakeshore lernten wir taiwanesiche Studenten und Arbeiterinnen kennen, die waren gut drauf. Wir gingen heute wegen meiner Knieschmerzen und den Lakeshoretrail und den Consolation Trail, der nur 2 Std. dauern sollte und recht eben wäre.... Jedenfalls musste man über viele Felsen im Flussbett klettern am Ende des Marsches zu Füßen von Geröllfeldern vor riesigen Felsen.
    Zurück waren wir sehr ko. und gingen im Hostel Bill essen.
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  • von Banff nach Montana, Columbia Falls

    September 2, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    War das ein langer Tag! Im Hostel noch gefrühstückt, dann auf dem WEg doch noch am Boom Lake im Bow Valley nähe Banff gewandert. Andreas hat sogar mitgemacht, obwohl es mit 10km für 3-4 Std. ausgewiesen war. Es war so einsam, keine Leute, das wir doch Schiss vor Bären hatten. Die Bärenglocke hatte ich vergessen im Auto, auch kein Wasser mit. Wollte ja nur bie zur Seeaussicht laufen, aber da es bewaldet war musste man bis zum See laufen. Wie herrlich. Auf dem Rückweg kamen uns einige Waldschrate entgegen, ältere dünne Amis mit riesenlangen grau-weisen Bärten, originelle Kauze.
    Dann musste Pees wegen mir öfter anhalten. Im Kooteney Nat. Park und später an einem See, wo ich sogar badete. Es wurde heiss heute. An der Grenze alles easy. In Montana sahen wir die großen Waldbrände.
    Diesmal, wo ich schon jammerte, das wir nicht mal zelten und soviel zahlen, 87Euro die Nacht, war das Travel Inn aber so toll; da bin ich happy, so viel Platz und einfach klasse, das Beste seit Beginn der Reise, aber es gab schon teurere.
    Wir müssen uns auf morgen vorbereiten, welche Trails wir im Glacier hiken wollen.
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  • Hidden Lake
    MurmeltierSt. Marys Falls TrailAm Wasserfall

    Glacier National Park, Montana

    September 2, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    2. Abend im Travel Inn Glacier, wir sind so im Eimer, Kopfschmerzen von zuviel Sonne und Anstrengung. Auch stresst, das meine neue Simcard nicht funktioniert , Andreas hat stundenlang alles versucht. Mist! Wir haben eingkauft und im Zimmer Salat und Hühnerbrust gegessen, lecker. Luxus das gr. Zimmer.
    Im Park konnten wir den Avalanche Trail wegen Feuer nicht machen, sogar ein Haus der Rangerstation ist abgebrannt. Sind dann per Auto zum Loganpass hoch und bekamen noch einen Platz! Gott sei Dank. Dann sind wir zum Hidden Lake ca. 10km hin und zurück getrailt, war sehr anstrengend wegen vieler Höhenmeter. Danach wollten wir mit dem Shuttel nur noch zu St. Marys Falls, den Wasserfällen. Nach langer Warterei durch dunstigen Brandgeruch dahingefahren, ist das ein Witz? Nein, wir liefen durch abgebrannten Wald, aber der Wasserfall war sehr schön.
    Auf der Autorückfahrt bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen, Andreas fast auch im Fahren. Ist doch alles sehr anstrengend. Wollen uns morgen am Lake Mc Donald am Ufer erholen und dann am Flathead Lake nach Missoula, vlt. noch am Bisongehege vorbei.
    Schön, das wir wenigstens Murmeltiere gesehen haben. Die Grizzlys haben sich nicht blicken lassen.
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  • Montana: Flathead Lake/ Bisonpark

    September 3, 2017 in the United States ⋅ 🌙 24 °C

    Heute nicht noch in den Glacier gefahren, am Flathead Lake soll es schön sein und wir fahren durch ein Indianerreservat!. Am See bei Bigfork erst einmal herrrlich gebadet in dem riesen See. Es war am State Park Camping. Hier tut man das Geld einfach in Umschlag, so 20$ und schmeißt es in einen Kasten, wie vertrauensvoll, in Deutschland kaum vorstellbar.
    Ich war verstimmt, weil ich Kontakt zu Indianern wollte und Andreas nicht wusste wie er auf mein Generve reagieren sollte. Eindlich hielten wir am Südende des See an einem Indianercasino. Am See sprach ich eine Frau an, es stellte sich heraus, das sie eine Salish ist, namens Naomi und ihr Mann ein Chipewa Cree und Crow und Ururgroßvater aus Hannover. Sie sprach Sualish, schön und lehrt es um die Tradition nicht sterben zu lassen Nur noch 25 Leute sprechen es fließend. Er hat einen Verwaltungsmaster gemacht und berät Indianer in Firmenführung gemäß der Werte der Indianer. Er würde gerne nach D. und auch Tänze vorführen.... Cool. Sie sind Christen, glauben an Jesus und leben trotzdem ihre Tradition. Am Ende wollten sie mit uns beten, sie auch in Sualish, so wunderbar.
    Beim Walmart wurde dann endlcih mein Handy mit Simcarte auch aktiv!
    Dann fuhren wir zum Bison Park, es war sehr heiß, mind. 33 Grad, trocken und staubig. 20 Meilen ihn zum umrunden und es wäre gefährlich. Nicht aussteigen nur an best. Punkten. Wegen Waldbränden soll man nicht auf trocknem Gras neben der Str. parken. - Wir haben soviele Tiere gesehen, ich stieg doch aus und ging näher dran. Ein Büffel kam mir fast ans Auto, ich filmte und musste die Kamera an die Seite von Andreas abgeben. Super, soviele Wünsche erfüllt. Endlich Tiere in Natur gesehen!
    Das günstige Hotel war der Hammer, mit heißem Pool, jeder ein riesiges Bett, supergünstig kann man Wäsche waschen, nur allles zuviel Arbiet abends. Keine Zeit zum Essengehen.
    Danke Jesus für den Tag.
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  • Rauch am Econolodge
    unser geduldiger GuideFamous Dave, Barbecue

    Missoula-Bozeman, Lewis Clark Caverns

    September 4, 2017 in the United States ⋅ 🌙 14 °C

    von Missoula sind wir im Feuerrauch, der über dem ganzen Land lag, losgefahren, nur weg hier. Wie traurig. Mit der Zeit lichtete sich der Smog, ich hörte, 17 Jahre hätte es nicht so gebrannt.
    Auf dem Weg machten wir einen Umweg in den State Park zu den Tobacco Root Mountains um die Höhlen von Lewis und Clark zu besuchen. War einiges an Eintritt, aber solche riesige Höhlen habe ich noch nicht gesehen, sie wurden schon über hundert Jahren ersschlossen und mühsam zugänglich gemacht mit Stufen, die Führung dauerte auch 2 - 3 Std. Habe ich zum Schluss gefroren. Fledermäuse gab es auch zu sehen und seltsame Stalagmiten, Stalagtiten und sie wuchsen auch bei Schinken in Scheiben oder sogar krumm.
    Abends musste Museum ausfallen in Bozeman. Einkauf war angesagt, wieder Walmart. Gingen sogar noch in einem Barbecue Restaurant im coolen Blockhüttenstil mit herrlichen nostaltischen Requisiten aus dem Outdoor liebevoll eingerichtet. Ich nahm Kinderteller und dunkles Bier, trotzdem zuviel Bier.
    Das Hotel hat doch Frühstück und wir haben ein Upgrade, weil in unserem keine Tür aufging, klasse!
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  • Yellowstone, Old Faithful, Geysire

    September 6, 2017 in the United States ⋅ 🌙 12 °C

    Heute wieder früh auf, um vor Besucheransturm zum Hauptgeysir, dem Old Faithful zu kommen. Es waren eisige 2 Grad, wurde aber in der Sonne wieder sehr heiß und die Geysire stoßen Schwefel aus, außerdem dauerte das Herumlaufen um viele Geysire in den schillerndsten Farben auch ca. 2-3 Std. Vor dem Grand Geysir riet jd . zu warten, denn der Außstoß des Old F. auf den einige Hundert warteten enttäuschte etwas, dafür war der Wasserdampf und Wasseraußstoß des Grand Geysir dramatisch und krass.Read more

  • Morgenfoto am River
    Wenigstens die Karte unseres Trails

    Mt. Washburn +Canyon of the Yellowstone

    September 7, 2017 in the United States ⋅ 🌙 12 °C

    Heute morgen sind wir wieder relativ früh in den Park, weil Andreas den Mont Washburn Trail, 11km lang und 400 höhenmeter aber von 2700 auf 3100 zu klettern war. Das schaffe ich kurzatmig nur, wenn es noch frisch ist. Es klappte sogar nicht schlecht, wir waren doch nicht so allein, Andreas hatte Angst, das wir ohne Spray Bären treffen könnten, so einsam war es denn doch nicht. Ober auf dem Berg war ne Feuerübersichtsstation. Die Aussich einigermaßen, wegen Rauch, hazy, aber war schön. Dann noch weiter nördlich zu dem Towerfalls gefahren, waren nicht so hoch, aber ein schöner Fluss, Leider hat Pees aus Versehne alle Fotos von heute gelöscht, sogar vom Wolf, den wir auf dem Rückweg ganz nah an der Straße auf Jagd beobachten konnten. Wir trafen mal wieder zufällig Helen und Mark aus Arizona, Sedona, auf dem Parkplatz. Kurzer Austausch und ich ermutigte sie die Bibel auch selbst zu lesen. Dann fuhren wir zum Southrim, zum Artistic point, wunderbar, so ein Wasserfall. Ein Paar ging mit uns, statt Bärenspray lieber zu viert, es war ein herrlicher Walk am Canyon, unbeschreiblich dramatische Abhänge, Farben alles. Dabei eine nette Unterhaltung mit 2 Californiern.Read more

  • Canyon of the Yellowstone, letzter Tag

    September 8, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Freitag im Yellowstone. Morgens erstmal mit Leonie gechattet. - Um 8 reingefahren. Erst zum Northrim, direkt an der Kante des riesigen Wasserfalls gestanden, gewaltig!!! Welche Kraft. Haben einige Aussichten genossen und sind dann nochmal zum Southrim, wo doch die Sonne sehr günstig stand, weil die gestrigen Fotos alle weg waren haben wir den Trail entlang am Canyon wiederholt. Es war wieder klasse. Ein Brautpaar poste dort, Andreas genervt von den vielen Fotos. Ich bin ja eher auch romantisch. Diesmal war ich so fertig, die Höhe wohl, ich war fast schwindelig, Herzklopfen, oh wie fertig, dann kaum Wasser, kein Essen mit, die 3 km so anstrengend!!! Kein Asthmaspray mit. Dumm. Musste mich öfter hinsetzen. Später am Yellowstone Lake am West Tumb erfuhr ich, das der See ja der höchste in USA ist, 2800 m hoch, dann die Hitze, nachts Null grad, wir froren nachts. Die Schwefelausdünstungen der Geyser, die kochen.... Heute sind wir schon halb 5 wieder aus dem Park gefahren, ich schlief auf dem WEg voll ko. Andreas musste gegen Müdigkeit kämpfen. Abends schön gegessen in WEst Yellowstone und Karten und Patches zum Aufbügeln gekauft. Alles gut.Read more

  • Grand Teton Wyoming - Swan Valley Idaho

    September 9, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    das war eine lange Fahrt, durch den Yellowstone, wie wunderbar er morgens qualmt auch vielen Geysiren in der Morgenkälte besonders schön.
    Der Teton ist ganz lieblich in gelb und Rottönen, herrliche Berge, kleiner und wunderschön. Haben am Taggertsee einen Trail gemacht zu einem traumhaften See.
    Abends spät im Swanvalley am Fluss sehr verborgen angekommen. Klos nichtmal mit Wasserbecken, nur Plumpsklos. Ich habe mir einen Kochtopf ausgeliegen um Wasser an der Zapfstelle zu holen. Andreas hat uns ein Feuer gemacht. Kühe muhen, hoffentlich laufen sie nicht unser Zelt in der Nacht um. Schliefen dennoch ok.
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  • Idaho: Craters of the Moon, Twin Falls

    September 10, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    von unserem Primitivcamping nach Idaho Falls zum Frühstück gefahren, eine wunderbare Recreationarea um die Fälle, auf einen Tipp aßen wir im Shilo Inn sehr gut. Sind doch statt zum Indianpoint Pocatello nach Craters of the Moon gefahren, wo die Astronauten auch Testversuche machen. Faszinierende riesige schwarze Lavalandschaft mit Höhlen.
    In Twin Falls war es umwerfend, so eine interessante Stadt, von dere Brücke kann man ohne Anmeldung mit Fallschirm runterspringen, aus allere WElt kommen die Leute, leider war am nächsten morgen kein Springer zu sehen. Diesmal haben wir gezeltet mit Dusche, aber ne Kuhle unter mir nervte. Auf einen Tipp aßen wir im Elevation428 direkt am Canyon sehr gut. Bei sowenig Geld für Ü. kann man ja mal gut essen. Sogar gebadet haben wir im Dierkes See. Zeit ist zu kurz.....
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  • Battle Mountain, Nevada

    September 11, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf der Fahrt von Twin Falls nach Battle M. haben wir ein Museum bescuht, was die Leiden der frühen Siedler auf dem Weg nach Kalifornien durchgemacht haben. Sie mussten viel durchstehen. Hitze, Kälte, Hunger, lange die Eiseskälte ertragen, viele starben, sie aßen sogar Fleisch der Verstorbenen um am Leben zu bleiben. Wenige kamen nach Gebet und Hilfe von Trappern, die sie entdeckten dann durch und die Frau,,,, wurde erfolgreich.
    Das Big Chief Hotel war sehr komfortabel, einfach nur erholt, endlich Wäsche gewaschen. Ich war unterzuckert und ziemlich fertig am Anfang, die Fahrt durch die Hitze... Im Pool erfrischt und nur auf dem Zimmer was gegessen. Nächsten Morgen mit Ma und Pa erfolgreich geskypt.
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  • Lake Tahoe, von wegen it never rains

    September 12, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    in Kalifornien. Fahrt durch triste wüstenähnliche Steppe, große Hitze. Wir haben die Grenze überquert, Lake Tahoe ist zu 2/3 kalifornisch und zu 1/3 nevadisch. Auch hier viele Kasinos, haben uns umgeschaut, denn leider ist eher typisches deutsches Regenmistwetter.
    Zimmer wieder mal cool groß für wenig Geld. Liegt nah am See. Aber leider, was macht man denn? Habe nach Ersatzbikinis geschaut, weil ich meinen wohl in einem Hotel liegen gelassen haben muss, aber teuer oder zu spät für die Saison. Mexikanische Tacos gegessen. Auf dem Zimmer.
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  • Lake Tahoe, Kalifornien

    September 13, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute morgen noch etwas bedrückt wegen der Wohnungsvermietungsgeschichte zuhause.Wenn doch endlich jd. ein Zimmer noch mietet! Immi ist es wohl auch etwas nervig. - Auch das Wetter war gestern mies, Regen und kalt wie in Deutschland und für 3 Tage Gewitter angesagt. Aber es wurde besser, wir machten uns auf den Weg und bekamen den Tipp zur Emerald Bay zu fahren. Im Visitor Center meinten sie da wäre ein Trail, 10 miles, aber könnte man ja abkürzen. Blick auf die Emerald Bucht, einen Kanuverleih gab es auch und es ging bergauf und bergab am wunderschönen Lake Tahoe zuletzt entlang. Welch ein schöner Trail. Ich badete am Ende doch in dem angeblich eiskalten Wasser. Danach einen neuen Bikinis im Ausverkauf im Sportshoph erstanden. Ich war schon wieder voll unterzuckert. Dringend einen Supermarkt aufgesucht, da konnte man am Buffet sich für 8$ Essen in einer Riesenbox zusammenstellen lassen. Dabei gutes gesundes Essen, sonst sind die Supermärkte aber recht teuer. Auf dem Rückweg gewitterte es heftig, kamen am Hotel ca. 17:30 an.Read more

  • Yosemite Nationalpark, Upper Pines

    September 14, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    14.9. bis 17.9. _3 Tage campen.
    Die Anfahrt von Lake Tahoe war schon voll aussergewöhnlich. Am Mono Lake vorbeigefahren und dann über den Tioga Pass in eisiger Höhe aber wunderschöne strahlend farbiger Natur gefahren in Tuolumne Meadows etwas gelaufen, leider nur kurz um rechtzeitig im Y. Tal anzukommen. Das Village ist von Curry in Halfdomevillage umbenannt worden. Im Tal nutzen wir nur den Shuttle, Auto solle man stehenlassen. Zelten am 1. Abend: Da es um 7 dunkel wurde, lagen wir halb acht im Zelt. Wir hatten kein Feuer, keinen Wasserkocher, nur primitiv Zelten. Essen musste man alles verschliessen in Bearboxes, einem Eisenschrank , sonst gibt es noch ne Feuerstelle. Eine nette coole Nachbarsfamilie hatten wir, sie boten uns morgens immer eine heiße Tasse Kaffee, auf ihrem Propangaskocher bereitet. Sie waren super ausgestattelt mit 3 Familien.
    Da wir hier Campen, sehr primitiv, können wir nur mal im Degnans kitchen WLAN nutzen.
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  • vernal Falls
    oben bei den Nevada Falls mit dem Halfdome im HintergrundVernal FallsFilm und Vortrag von Ron Kauk, First Nation Climber.

    Yosemite Valley, Hike zu den Nevada Fall

    September 15, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Frühmorgens aufgebrochen, natürlich bekamen wir kurz nach 7 geraden noch eine Tasse Kaffee. Gut das wir noch früh losgegangen sind, denn der Hike zu den Vernal Falls ging in die Knochen und dort wollten wir noch weiter hoch zu den zweiten, den Nevada Falls. Das war so cool. Welch eine Aussicht und ganz oben waren im Sonnenschein einige Plattformen und ein Flüsschen, wo man sich etwas erholen konnte und viel so krasse Fotos am Abhang und der Edge der Wasserfalls machen konnte. Nur der Abstieg dauerte ewig lang und ging mir trotz Stöcken sehr in die Knie, so das wir am nächsten Tag nicht zum Glacier hochgewandert sind, die Zufahrt war wegen Waldbränden gesperrt für Autos.
    Am nachmittag sind wir im Tal mit dem Bus zu Strand gefahren, wo man für 5 § auch Duschen können sollte. Baden war zu kalt, duschen ging, nur war keiner am Handtuchausgeben, so duschte ich umsonst nur mit meinem kleinen Reisehandtuch. Abends entdeckte ich ein Programm in der Village im Museum. Ein Film über einen Climber, er ist Ron Kauk und ist ein First Nation und im Film, der über 5 Jahre gedreht wurde kommt ein wunderbarer Bezug zur Natur und dem Yosemite in allen Jahreszeiten rüber. Sehr beeindruckend. Danach war es stockdunkel, wie sollten wir da unseren Zeltplatz im Dunklen hinter dem Flüsschen, was zu überqueren war, finden. Aber andere Frauen stiegen auch dort aus dem Shuttle und nutzten ihre Handys für Beleuchtung, so kamen wir sicher ohne in den Bach zu fallen zurück und ins Zelt. Huhu welch ein Tag.!!!
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