Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up free

  • Day95

    Morgens hat mir Vila einen Rock und Gürtel aus Santiago mit meiner Bluse angezogen, engt ein beim Gehen, aber ein Pedrano wollte sich gleich mit mir fotografieren lassen. Mittags sind wir dann mal am Lago entlangspaziert, dort waschen die Frauen Wäsche und man wäscht sich, manche Kinder baden. Der "schöne Sandstrand" ist unheimlich dreckig. - Ich habe mir endlich auch eine halben Rock gekauft, das reicht. Waren noch Kaffee und Schokolade trinken und abends um 19 Uhr in der Iglesia Pentecostes, Bethesda. Die fühlten sich wohl geehrt über unseren Besuch. Soviel verstanden wir nicht, alles zweisprachig in Spanisch und Tsutujil. Andreas heißt hier "Lisch".
    Gott sei Dank klappt es wieder mit unserer Karte!!!
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day94

    Vormittags Unterricht mit Luis, weiter geht's mit Subjuntivo und Ausdrücken von Wünschen...Heute gab's mehr Hausaufgaben, ich schrei ja auch danach. Mit der Karte abheben hatten wir hier Probleme im Kaff hier. Hm. Hoffentlich klärt es sich, damit wir Sonntag nach Chichicastenango fahren können zum größten Markt Zentralamerika mit Farben- und Warenreichtum. -
    Mittags Hausaufgaben gemacht und um 17 Uhr zur Kochaktivität. Im Haus von Maria haben wir Chuchitos gebastelt aus einem Maismehl-Öl Wasserteig, der mit Hühnchenfleisch und Salsa gefüllt wird und in Maisblätter eingewickelt 2 Stunden gekocht wird. Zum Glück hatte Maria schon vorgekocht und wir genossen das Essen. -
    Unglaublich heute nur, dass wir im Regen zum Treff gehen und im Regen nach Hause gehen müssen. Das geht ja gar nicht, Regenzeit ist vorbei!!!
    Mittags war ich kurz auf Stoffjagd, etwas Passendes zu meiner Bluse. Es gibt wohl große Qualitätsunterschiede. Ich kaufe nur die Hälfte des Stoffes, die Frauen hier wickeln eine doppelte Stoffbahn (ca. 8 barras, vom Schlüsselbein bis zur Hand gemessen, ca. 80cm)um die Taille und halten sie mit einer gewebten Fajardo (Gürtel) fest. So könnte das also aussehen:
    Read more

  • Day93

    Morgens war normaler Unterricht. Ich habe viel über den 36 Jahre langen Bürgerkrieg bis 1996 erfahren. Ansichten von Luis besprochen auch über seine Ideen zur Rettung des Sees vor der fortschreitenden Umweltverschmutzung. Seiner Meinung nach sollten Firmen wie Coka Cola mehr Steuern zahlen, weil sie viel Müll verursachen.
    Nachmittags zur Bank, klappte nicht, so hohe Gebühren am Automat, Mist. - Webklasse gehabt zur Herstellung eines Gürtels, dauert das.. Mühsam. Kinder stellen den in 3 Stunden her. Una Faja, ein Gürtel, der ist steif und hält den Rock zusammen. Ich suche immer noch nen passenden Rock.
    Abends gab es Tamales, gefüllten Maisteig mit ein wenig Fleisch in Blättern gekocht.
    Vila sprach über Demut, für sie heißt das mit allem zufrieden sein, auch mit wenig und ungesundem Essen und erwarten das es reicht. Sie ist verletzt, das manche ihr Zuhause zu primitiv fanden, für sie ist es wunderschön. Sie besucht Familien die in einer Hütte aus Maistangen und -blättern leben.
    Read more

  • Day92

    Heute morgen begegnete uns wieder mal eine Frauen Gruppe auf dem steilen Weg bergab. Normal gelernt heute über Subjuntiv Presente, ein Gedicht und L. Tipps für eine Ehe und die 5 Sprachen der Liebe gegeben. Mittags Planung, wie es weitergeht und nachmittags war ein Ortsrundgang mit Francisco, der durchtrainiert einige Fotos wollte und herumflirtete. Von der Baptistenkirche im Zuckerbäckerstil gabes ne gute Aussicht. Der Park vor der Kathl. Kirche wurde für das Dorf für alles gespendet, aber nachts um 11 wird er abgeschlossen. Sehr schön der Park und ein guter Gemeinschaftsgedanke, damit hier Kinder spielen können und man sich hinsetzen kann.
    Auf dem Friedhof wurden wir schließlich eingeschlossen, es war schon dunkel. Mussten über die Friedhofsmauer springen.
    Abends lange mit Julio über seinen harten Werdegang gehört, mit 12 musste er schon 8 Stunden auf der Kaffeeplantage arbeiten und 46 Kilo Kaffee schleppen, nachmittags bis abends hatte er Schule. Sekundaria hat er in Xela ohne Familie angefangen und tags bei MC Donalds gearbeitet und spätnachmittag bis nachts die Schule besucht. Bei Lee war seine erste Stelle, als er sich für einen Stuhl für eine Schwangere einsetzte und für die Derechos Humanos kämpfte verlor er seine Stelle. Sein Vater starb in seiner Abwesenheit. Er empfiehlt uns: "Voces innocentes" über die Geschichte.
    Er erzählte von dem 36 Jahre langen Bürgerkrieg und was sie gewonnen hätten: sie dürfen prostestieren. ....Hm? Morgen hat er Geburtstag, 38 J. Er studiert noch nebenbei und will Englisch lehren können. Er arbeitet sehr viel. Ich hatte die Gespräche bei Tisch vermisst.
    Read more

  • Day91

    Durchfall war vorbei heute, ein Glück. Da die Familie heute nicht für uns kocht: Wir waren erstmal im Ort wunderbar frühstücken mit Obst und einem Minidip Joghurt und Müsli und Tee. Köstlich in einer Kaffeerösterei, sie machen sogar Schokolade selbst, nur die Abrechnung war zu unseren Ungunsten, hier muss man ständig nachrechnen und feilschen, wir Touristen haben heute 25 Q. por Bootsfahrt gezahlt, Einheimische zahlen 8Quetales, ca 1 Euro. Es war ne tolle Bootsfahrt, aber der Minihafen lag ganz woanders, deshalb mussten wir mit dem Tuktuk eilig an Straßensperre vorbei zur Abfahrt. In Santiago konnte ich mich vor Touristenläden mit Kunstgewerbe, Huipiles, Blusen und Decken usw. Kaum retten. Man wird massig aber lieb bearbeitet zu kaufen in jedem Laden. Zuletzt habe ich einer alten Omi mit Enkel die Bluse abgekauft mit Papageien natürlich, zu einen guten Preis, aber Vila sagt, sie ist gebraucht. Na ja. Das Mittag war auch köstlich, Fisch für Andreas für mich Pollo und Salat, endlich mal Essen mit Vitaminen. Lecker. Das Boot fuhr doch erst zurück, als es voll war. Traf eine Belgierin, die für Kost und Logi in einer Familie mit Landwirtschaft mitarbeitet. Sie hat ihr Boot nicht bekommen muss wohl in San Pedro übernachten. Abends war ich allein in der Baptistengemeinde fast nebenan, alles pikobello . Die Predigt ging um Gaben, jeder hat eine von Gott und soll sie auch einbringen. Aha.Read more

  • Day90

    Samstag, 1.freier Tag und was machen wir: um 3:30 aufstehen um dann mit dem Führer und der Gruppe eine Tour auf den Berg Rostro del Maya zu machen. Die Shuttle Tour war horror pur, unglaublich, das wir nicht andauernd Unfälle hatten, man wir so durchgeschüttelt durch die Schlaglöcher, alles ist kaputt und dabei schraubt die Straße sich unglaublich steil in Serpertinen, wie man sie bei uns nie sehen würde, den Berg hoch. Oben ist es kühl; mit Stirnlampe klettern wir die Strecke ca. 30 Minuten hoch, z.t. Japsend nach Luft zur Aussichtsplattform, wo schon ein Feuerten bruzelte und wir uns auf Bänke setzten um auf den Sonnenaufgang zu warten, Ein Minikaffee im Plastikbecher wurde uns auch angeboten. Unter uns sieht man San Marco und dahinter San Juan und San Pedro, spektakulär der Lago Atitlan! Der Fuegovulkan bei Antigua spuckt aus, man sieht es bis hier.
    Um 10 waren wir voll müde zurück, sind über den Markt gelaufen. Nachmittags mit Ralf zu einem Hotel das mit Frühstück für 20 Euro wäre. Unser Essen hier ist schwer verträglich für mich, mir fehlen Vitamine, viel Fett, Kohlehydrate wenig frisches Gemüse oder Obst. Das Essen nervt mich, auch kriegt man hier nichts einzukaufen nur Tütchen mit Chips und Nudeln usw. Oder auf dem Markt, aber die Ananas war auch scheinbar nicht ganz gut. Habe jetzt am Abend Durchfall, Mist. Nachmittags mit Ralf zunächst durch den Ort gelaufen und Alternativhotels gescuht, aber ist alles teuer als bei ner Familie und das Zimmer hier ist ja recht nett, auch wenn wir kaum Platz für Sachen haben und nur ein Minitischchen. Für die Familie scheint ja schon ein Bettlaken Luxus zu sein. Ach ich fühle mich nicht so wohl in meiner Haut, mein Körper streikt etwas, kaum das die Mückenstiche und das Fieber überstanden ist. -
    Read more

  • Day89

    Morgens hatte ich wieder mit Luis Unterricht. Heute hat er mir auch ein wenig von seinen Sorgen mitgeteilt. Er wollte wissen, wie mir der Unterricht gefällt, ein Resumee: alles gut, nur ich wüsste gern schon viel mehr, müssen soviel wiederholen, worin ich unsicher bin. Grammatik, Vokabeln. Sind jetzt beim Subjuntiv angelangt.
    Da die Schule am See liegt habe ich mich heute getraut bei den Waschfrauen die Felsbrocken ins Wasser zu nehmen und schwamm, gar nicht kalt. Nur etwas peinlich mit Bikini und Handtuch an 2 Lehrtischen dann zu den Banos zum Umziehen vorbeizugehen.
    Nachmittags hatte Andreas ja 3 Std. weil er noch nicht so fit war. Ich wollte mir eine Weberei mit tollen Sachen und Vorführungen (aus Tripadvisor) ansehen. Angeblich nur 30 Min. weg, eigentlich fährt man mit dem Tuktuk hin, aber das kostet und ich brauche Bewegung. Mit meiner App suche ich den WEg. Musste in San Juan ins Café gehen, um wieder Netz zu haben und schließlich fand ich sehr versteckt die Weberei. Hier in vielen Läden waren es Cooperative von ca. 30-60 Frauen, die damit ihre Familien ernähren. Und dann guck ich nur!!!! Tja der Rock letztens geht mir nicht aus dem Kopf. Nichts anderes gefällt mir so. Auf dem Heimweg, wieder zu Fuß, das versteht hier keiner, gabelte mich jd. Auf halber Strecke auf im Staub und Dreck der holprigen Schotterstr. Und nahm mich nach Verhandeln für 3 Q mit. Auch gut. Habe so süße Kinder heute getroffen , besonders Emanuela oder Elena mit ihrer Oma.
    Morgen machen wir doch den Ausflug zum Rostro Maya oder Nariz del Indio. Ein Führer holt uns und andere Schüler vor 4 nachts ab, man fährt mit Shuttle hoch und die letzten Kilometer , ca. 40 Min zu Fuß, um über dem herrlichen See den Sonnenaufgang zu sehen. Keine Vulkanbesteigung, das traue ich mir mit meiner Kurzatmigkeit hier nicht zu.
    Jetzt will ein anderer Gast unser Zimmer. Mal sehen wie das wird. Eine Woche mit Billighotel mit gesundem Frühstück in einer Woche fände ich auch nicht schlecht.
    Read more

  • Day86

    Luis, mein Lehrer von ca. 29 Jahren mit kleiner Tochter hat mich heute überrascht. Thema handelte von Jesus in Zusammenhang mit Grammatik und ein wunderschönes Lied von ... sollte ich analysieren auf Vergangenheitszeiten. War sehr divertido heute, unterhaltsam. Nur, ich lerne jetzt Zeiten von A2, bin doch eigentlich bei B2, aber kapiere noch nicht alles richtig zu gebrauchen.
    nachmittags sind wir im Ort mal nicht in der Touristr. rumspaziert, in den Tiendas gibt kaum Nettes zu essen, der Markt lockte auch kaum. Per Zufall sah ich Tiendas mit Trachten und so lernten wir Frauen kennen und eine, Annie, 23 J. begleitete mich zu einem ärmlichen Schneider, der mir den Rock den man hier nur mit viel Stoff, schwer, wickelt, nähen würde. Na so kam es zum anprobieren allerlei Sachen. Nett, daß Annie mich begleitete, sie hat ein 3jähriges Kind und kennt unsere Hausmittel Vila.
    Nach dem Besuch mit unserem Hausvater in San Juan, zum Kennenlernen eines Mayakräutergartens und Einkauf in deren kleinem Geschäft ging es nun mit dem Tuktuk zurück, vorher im Pickup stehend. So ist es am billigsten.
    Abends hatte Vila tolles Essen für uns: Tostadas mit Avocadocreme und Tomatengemüse und etwas Käse. Lecker hab 3 gegessen. Danach auch noch Tareas, wie nervig so spät am Abend. Unser Nachbarstudent, Ralf, deutsch, lernt lieber nachmittags und läßt die Aktivitäten aus.
    Ach der Schulleiter dieser Woche, Lukas sei auch Pentekostes, also könnten wir da Sonntags abends auch mal mit. Schön.
    Bin so dankbar, daß es mir besser geht die Erkältung geht zurück!!! Nur einige Stiche von Flöhen evtl. nerven mich.
    Read more

  • Day85

    -Also wir sind nun am Lago Atitlan, nachts viel angenehmer. Leider hatte mich in Xela ne Erkältung erwischt und ich habe noch Stirnhöhlenschmerzen und nehme Gylomyrtol forte und hoffe die paar Tabletten reichen und das ich nicht zum Arzt muss wegen Antibiotika. Auch viel Luft im Bauch haben wir öfter, vielleicht zuviele frijoles? Gestern hatte ich Schiss vor Flöhen, habe viele Stiche ... Im Shuttle trafen wir Deutsche, die sich auf dem Vulkan im Schlafsack wohl Flöhe weggeholt hatten. Tja ich muss die Schiss überwinden. Bin ein Sauberkeitsfanatiker. Jedenfalls ist es hier am See noch viel einfacher, mehr Hippietouris, aber auch viele Mayas. 1% der Haushalte hat nur Waschmaschine, Fahrzeuge im Ort: Tuktuk! Wir wohnen bei einer süßen Familie in der 2. Etage unterm Dach, alles nur kläglich gesichert. Aber abends hört man von nebenan intensivtes Gebet von einer Handvoll Frauen. Aussicht vom Zimmer: majestätisch auf den herrlichen See. 2 große Betten, Matratze durchgelegen, mein Laken war erst voller Farbklepse und ein Käfer. War ein Versehen. Wir haben diesmal sogar Banjo privado. Einen winzigen Schreibtisch, paar Regale. Mehr nicht. Aber es ist sauber, der Mann putzt, er ist studiert und unterrichtet an einer ländlichen Uni, hat Englisch usw studiert und gibt sich Megamühe uns zu unterhalten und uns span. beizubringen. Wow. Das haben wir noch nicht erlebt. Die Lehrer hier unterrichten mit Leidenschaft und verdienen besser als in Xela, weil sie sich auch die Schulverwaltung aufteilen, eine Comunidad sind.Es gefällt uns gut hier, die Entscheidung war gut, jedenfalls müssen wir weniger frieren und lernen hier gut denke ich. - Aber es sind soviele Eindrücke zu verarbeiten. Ich komme wohl auch nicht immer ganz mit. Bin ja sehr interessiert an allem. Dann noch täglich mein Internettagebuch und die Massen an Fotos runterladen.
    Kein Leben wie zuhause, kein Fernsehen abends. Was ich hoffe: das wir bald mal eine Iglesia besuchen trotz der Aktivitäten. Unsere Gastgeber sind Bautistas. 
    Read more

  • Day84

    Heute wurden wir erst 10 Uhr abgeholt, aber zu spät wegen Müll auf den Straßen. Die Fahrt mit Limousine von Daniel und anschließend im Shuttlebus sollte 3 Stunden dauern, warum wohl für nur 30 km. Es ging durchs Tal und einen Pass auf über 3000 Meter und die Gegend heißt Alaska, es ist dort sehr kalt. An ner Tankstelle der Wechsel, dafür müssen alle Megaschweren Koffer auf das Dach des Busses gehievt werden, Mist. Ansonsten sah der Bus gar nicht schlecht aus, 2 Polinnen waren drin, die in Deutschland wohnen und einen hohen Vulkan bestiegen hatten, war schrecklich anstrengend und sie konnten kaum schlafen und hatten sich in den Schlafsächen wohl Flöhe eingefangen, ich glaub ich habe auch Flohstiche???
    Die Fahrt wurde dann mörderisch steile Serpentinen die Berge runter durch schlimme Schlaglochstraßen. Hatte manchmal fast Schiss. Durch das Geschüttelt konnte ich keine Fotos aufnehmen.
    In San Pedro wurden win nicht zur Familie gebracht, steile enge Straßen, hier muss man mit einem Mini Tuk Tuk fahren, konnte mir kaum vorstellen wie? Es kostete mehr wegen Koffern und ich musste meinen Hinter neben den Fahrer quetschen und hing halb aus der Karre raus, ob die überhaupt den Berg hochkann, komisch irgendwie geht hier alles oder wird gehend gemacht.
    Unsere Familie mit Julio, Vila, Servin und ... empfing uns sehr aufmerksam. Wir haben ein sauberes Zimmer, Julio putzt es 2x die Woche, nur mein Bettlaken wer ein Käfer drauf und voller Olfarbflecken. Ich bat um eine neues, der Maler hatte wohl auf dem Betttuch die Decke gestrichen und es gelassen... Hier oben sehen wir auf das steile Dorf und den wunderschönen See.
    Julio kommiziert mit . Wir sind im Shanty Shanty was essen gegangen, hier ist vieles sehr indisch, Yogamäßig, Hippiemäßig aufgemacht, sind wohl viele Hippies hier und leider mehr Touristen. Am See das kleine Mädchen mit ihrer Mutter sagt auch nach dem Foto: Quiero dinero. Also Geld. Die Mutter hat 7 Kinder und das 8. Ist unterwegs. Sie waschen im See ihre Wäsche ... So ich bin noch krank, habe Kopfschmerzen von dem Druck in den Nebenhöhlen. Gute Nacht also. Hier wird wohl sehr viel Wert gelegt auf guten Unterricht mit Leidenschaft und die Lehrer leiten abwechselnd und verdienen alle dasselbe, fast das doppelte wie in Xela, deshalb ists hier auch etwas teurer, aber finde es so besser.
    Read more

  • Day83

    Sind heute um halb 5 morgens aufgestanden in der Kälte, und haben alles angezogen was wir hatten, 2 Liter Wasser sollten wir mitnehmen, Medizin, ich Asthmaspray, und Stirnlampe. Am Tor wartete Daniel, ein Indigena bereits. Wir holten noch 2 Kanadierinnen ab, Anni und Amanda. Es sollte nur 1,5 Stunden Aufstieg sein, insgesamt ca. 3,5 Stunden hiking, der Weg war sehr beschwerlich. Wir stiegen auf den Vulkan Santa Maria, (aber nicht zur Spitze, sondern um den Berg etwas herum zum Mirador) der war anfangs sehr steil, puh, ich kriegte keine Luft, von 2330 auf ca. 2700 zum Aussichtspunkt um den einzigen aktiven Vulkan in Amerika, den Santiaguito zu beobachen. Auf dem Weg trafen wir Leute, die oben übernachtet hatten, die Nacht hatte es mächtig gerumpelt. Mit meiner starken Erkältung und der Höhe, das ging fast gar nicht. Dauernd mussten die anderen auf mich warten, ich japste nach Luft, alle nahmen mir Gepäck ab. Wie lieb und verständnisvoll. Amanda ist Paramedic und selbst krank wegen Borreliose seit ca. 2 Jahren und hat viel Verständnis. Sie schien mir aber sehr fit. Das letzte Stück war dann eher flacher und ich konnte wieder Worte wechseln. Oben war es windig, schattig und kalt. Daniel ließ uns die letzten Schritte blind laufen, damit wir überrascht wären von der Aussicht, sie war so eindrucksvoll. Er konnte uns oben ein Käffchen und wir frühstücken und er sang damit der Vulkan für uns ausspuckt und stärker speit. Nach fast ne Stunde passierte das tatsächlich und es hörte sich an wie Meeresbrecherrauschen. Wunderschön. Daniel verstanden sich auf auf Fotoposing, Witze und später auf die Vogelbeobachtung, es gibt vlt. 700 wunderschöne bunte z.T. winzige Vögelchen.
    Um 12 sind wir heimgefahren, es hat sich gelohnt. Weil unsere Hausfrau heute weggefahren ist mussten wir Essen gehen, in einem typischen Restaurant war es sehr lecker. Tortillas, papas, pollo, ensalada.
    Danach habe ich meine 70jährige Lehrerin zuhause besucht , sie zum Kaffee eingeladen und ihr noch etwas Geld gelassen für einen Kuchen für ihre Enkelin. Die Tochter ist alleinerziehend und hat epil. Anfälle. Sie leben in erbärmlichen auch dreckigen Umständen. Da würde ich erstmal nen Putzfimmel bekommen.
    Read more