EurAsia-Trip '16

August - December 2016
August - December 2016
  • Day104

    Ende unserer Reise

    December 2, 2016 in Switzerland ⋅ ⛅ 2 °C

    Nun sind wir am Ende unserer Reise angelangt.
    Nach dem langen "Flugtag" sind wir gut wieder in der kalten Schweiz angekommen.
    Zum Schluss noch einige Fakten zu unserer Reise.

    - 13 verschiedene Währungen 💶💴💵
    - 43 mal den Rucksack gepackt 🎒
    - 38 Nächte in Hostels/Gasthäusern 🏦
    - 23 Nächte in Hotels 🏨
    - 21 Nächte in unserem Olaf 🚐
    - 10 Nächte im Zug 🚆
    - 3 Nächte auf dem Schiff 🚢
    - 3 Nächte im Zelt/Jurte ⛺️
    - 2 Nächte im Bus 🚌

    Auf unserer Reise haben wir einiges an Strecke zurückgelegt.
    • Mit dem Zug zirka 13'456km 🚂
    • Mit dem Flugzeug zirka 12'199km ✈️️
    • Mit unserem Olaf zirka 6'421km 🚐
    • Mit dem Bus zirka 3'171km 🚌
    • Mit dem Schiff zirka 1'590km 🚢
    • Mit dem Töff zirka 936km 🏍
    • Zu Fuss ungefähr 740km (Mailänder Dom - Visp - Europapark Rust - Frankfurt am Main)
    • Ungefähr 1'097'263 Schritte👣

    🇩🇰 🇸🇪 🇳🇴 🇫🇮
    Die Leute in Skandinavien waren sehr freundlich. Ebenso sprechen die Menschen im Norden sehr gut Englisch. Wir haben es sehr genossen mit unserem Olaf zu reisen. Mit dieser Reiseart ist man absolut frei, hat keine Verpflichtungen und macht was einem gefällt. Wir waren teils Stunden unterwegs, ohne dass uns ein Auto entgegenkam.
    Das Essen haben wir meist selber mit dem Campingkocher zubereitet, um den hohen Preisen Skandinaviens auszuweichen.
    Die Lofoten sind ein wunderschöner Fleck auf dieser Erde. Ich denke das wir nochmals dorthin gehen werden um die Polarlichter zu sehen. Was uns nicht so gefiel war Malmö. Diese Stadt war uns einfach zu modern und hatte keinen besonderen Charme für uns.
    Etwas sehr angenehmes in Skandinavien ist das Bezahlen mit der Kreditkarte. Man braucht eigentlich kein Bargeld. 💳

    🇷🇺
    Wenn man an Russland denkt, sieht man einen rüpelhaften Igor und wohl eine unsympathische Olga vor Augen. So zirka ist es uns am Anfang auch ergangen. Doch die Leute in Russland sind sehr herzlich und freundlich. Sie unterscheiden sich komplett von den russischen Touristen. Die Verständigung in Russland war nicht immer einfach, da die Leute nicht Englisch sprechen können oder wollen.
    Wir konnten jedoch rasch das Kyrillische Alphabet lernen und uns mit wenigen Russischkenntnissen durchschlagen.
    Die Preise in Russland sind eher niedrig. Nach Vietnam, wohl das günstigste Land. Was uns faszinierte an diesem Land war die Grösse und die verschiedenen Kulturen.
    Weniger faszinierend war das russische Essen. Uns hat es durchschnittlich geschmeckt und die Portionen waren meist klein.
    Moskau und Sankt Petersburg sind wohl die schönsten Städte die wir jemals besucht haben. Die Transsibirische Eisenbahn war ein wunderbares Erlebnis. Wir konnten dieses Spektakel im Herbst erleben. Schon dann war es sehr kalt. ❄️
    Eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn ist im sibirischen Winter sicherlich auch ein Riesenabenteuer.
    Die Reise von Moskau bis zum Baikalsee war eher monoton. Die Landschaften waren meist identisch.
    Die Strecke von Irkutsk bis Peking ist sehr abwechslungsreich und wunderschön.

    🇲🇳
    Die Mongolei haben wir nur kurz gesehen. Doch wir haben dieses Land sofort gemocht. Die Leute sind herzhaft am Lachen und so lieb. Die Landschaften sind atemberaubend. Das Schlafen in der Jurte sicherlich ein Highlight auf unserer Reise.

    🇨🇳
    China, ein weiteres riesiges Land auf unserer Reise. Die Chinesen sind ein spezielles Volk. Dies haben wir besonders beim Essen bemerkt. Rauchen, lautes Gerede, schmatzen, spucken, gebrauchte Servietten auf dem Boden und dem Tisch verteilt. Dies sind hier ganz normale Essgewohnheiten. Das tolle Essen genossen wir aber trotzdem. Auch wenn man manchmal nicht wusste was man bestellt hatte.🍜🍱
    Denn die Kommunikation in China war nicht wirklich einfach. Hier konnte man die Zeichen nicht so schnell lernen wie in Russland...🉐㊙️
    Wenn etwas nicht auf Englisch angeschrieben war, war man hilflos verloren. In China gibt es unendlich viel zu entdecken. Jedoch sind hier die Touristenattraktionen absolut überteuert... Wir konnten uns aber manchmal als Studenten ausgeben und konnten somit den überteuerten Preisen ein wenig entgehen. 🤓🤗
    Ebenfalls überteuert ist Kaffee. Natascha schnauzte lauthals eine Kassiererin an, weil sie dachte abgezockt zu werden. Im Nachhinein erst merkten wir, dass Kaffee überall so teuer war. ☕️
    Der Transport in China war sehr einfach. Online konnte man die Zugbillete bestellen. Man brauchte nur noch an den Schalter zu gehen und diese abzuholen. Die Züge waren sehr sauber und immer pünktlich!

    🇭🇰
    Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone von China. Hongkong aber ist ein eigenständiges Land und die Einwohner fühlen sich ganz und gar nicht als Chinesen. Dies merkten wir bereits bei unserer Ankunft. Das Personal, beispielsweise an den Metrostationen, begrüsste uns mit perfektem Englisch und grosser Hilfsbereitschaft. In Hongkong fühlten wir uns wie in England. Die Preise waren hier dementsprechend auch höher.
    In Hongkong assen wir keine typische Speise, man findet hier praktisch alles. Zudem war es zur Abwechslung auch mal toll wenn wir einfach in irgendein Restaurant gingen ohne vorher noch die Karte übersetzen oder uns nach einer Englischen Karte rumzusehen zu müssen. Von Hongkong nach Hanoi hatten wir den ersten Flug unserer Reise. ✈️️

    🇻🇳
    Vietnam, ein Land mit einer schrecklichen Vergangenheit, welche die Einwohner aber nicht davon abbringt, jeden Tag das Beste zu geben und glücklich zu sein! "Vergeben aber nicht Vergessen", dieser Satz hat uns auf unserer Vietnam-Durchreise häufig begleitet. Es ist unglaublich wie aufgestellt und freundlich die Vietnamesen sind. Wir haben uns in diesem Land sehr wohl gefühlt. Zahlreiche Tempel, wilde Dschungel, schöne Buchten, Strände, Kriegsüberbleibsel...
    Dieses Land bietet für jeden etwas. Das Essen werden wir auf jedenfall auch vermissen. Hier konnte man sich für wenig Geld durch die ganze Karte schlemmen. 😁🍖🍜🍰☕️
    Die Vietnamesen haben uns gezeigt, dass man trotz einer schlimmen Vergangenheit zuversichtlich in einen neuen Tag starten kann und die kleinen Dinge im Leben schätzt.
    Der Transport im Land wird meist mit Bussen geregelt. Die Preise sind wie in ganz Vietnam sehr günstig. Die Strassen sind aber nicht immer gut befahrbar. Die Fahrer fuhren teils wie die Verrückten. Doch glücklicherweise kamen wir immer Heil an unserem Ziel an.

    🇰🇭
    In Kambodscha waren wir nur eine kurze Zeit. Doch schon in dieser Zeit merkte man, dass diese Leute sehr bedrückt sind von ihrer Vergangenheit. Das Problem hierbei ist, dass der Feind in den eigenen Reihen ist, bis heute.
    Mit Englisch konnte man sich überall problemlos verständigen. Das Essen in Kambodscha ist weniger gut als in den Nachbarländern. Sie kopieren meist die Küche, jedoch nicht so gut wie nebenan. Im Gegensatz zu Vietnam war Kambodscha ein bisschen teurer, aber immer noch relativ günstig.
    Gereist sind wir mit Schiffen oder mit Bussen, beides hat immer gut geklappt. Die Besichtigung der Angkor Wat Tempelanlage war ausserordentlich gut. Mit unserem Tuktukfahrer konnten wir innerhalb zwei Tagen sehr viele verschiedene Tempel ansehen. Die Bauten sind Grossartig! Unglaublich, dass man zu jehner Zeit zu solchem fähig war.

    🇹🇭
    In Thailand sind wir nicht wirklich nah an die Geschichte herangekommen. Ausser dem Tod des Königs bekamen wir fast nichts mit. Der Tourismus hat Thailand fest im Griff, was die Kulturen ein bisschen verschwinden lässt. Das thailändische Essen ist wirklich gut. Die Preise im Bangkok waren angemessen, auf Phuket waren sie an die meist reich-russichen Touristen angepasst worden.
    Die Strände in Thailand sind perfekt. Sie sind sehr sauber und das Wasser ist ebenfalls klar.
    Mit Inlandflügen kommt man in Thailand relativ schnell und günstig umher. ✈️
    _________________________________________________

    Wir fühlen uns einerseits, als wären wir schon lange unterwegs. Da wir schon so viel erleben durften. Andererseits kommt es uns vor wie gestern, als wir das Wallis verliessen.
    Wir konnten drei unheimlich schöne Monate in sehr unterschiedlichen Ländern verbringen. Das Gefühl einfach machen zu können wonach man Lust hat und dorthin zu fahren wo die Bilder auf Google (in China auf Bing) am schönsten sind, ist einfach toll!
    Ebenfalls hat man keinen Drang alles zu entdecken, wenn man länger unterwegs ist. Wir haben nirgends das Gefühl etwas verpasst zu haben. Wir haben einfach gemacht was uns im Moment der Entscheidung am Glücklichsten gemacht hat.
    Ohne Smartphone wäre eine solche Reise unmöglich gewesen. Wir konnten kurzfristige Übernachtungsmöglichkeiten buchen, uns über die jeweiligen Länder und Orte informieren und natürlich die Momente in Bildern festhalten.
    Die Reisedauer war optimal. Denn mit der Zeit wird man ein wenig abgestumpft. Zum Beispiel: Wenn man einen Tempel besichtigt, der eigentlich sehr schön ist. Aber, man hat schon so viele Tempel gesehen, dass dieser einfach nur ein Weiterer ist...

    Wir in der Schweiz können uns sehr glücklich schätzen was wir für ein tolles Land haben. Andere Leute auf Welt haben viel bedeutendere Probleme als wir.
    Wir haben gelernt dankbar zu sein! Denn auch nicht jeder Mensch auf der Welt hat die Möglichkeit, seinen Horizont durch Reisen zu erweitern!
    Wir freuen uns riesig, mal wieder Wasser aus dem Wasserhahn trinken zu können. Das wir wieder das Essen zu uns nehmen können, das sich unser Körper gewohnt ist. Und das wir nicht mehr als laufende Dollarzeichen angesehen werden.

    Während den zehn Monaten im Militär, sahen wir uns nur an den Wochenenden.
    Die Umstellung drei Monate aufeinanderzusitzen ist zwar schön, doch nicht immer einfach. Ab und zu kommt man sich in die Haare. Die Hauptgründe dafür waren meist Schlafmangel oder Hunger. Doch mit dem nötigen Verständnis füreinander geht das wunderbar.

    Wir konnten gemeinsam etwas so Tolles erleben, was wir nie vergessen werden!
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  • Day102

    Phuket

    November 30, 2016 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser Flug nach Phuket war sehr angenehm. Während einem schönem Sonnenuntergang landeten wir auf der grössten Insel Thailands. Die ersten drei Tage unserer Entspannungswoche verbrachten wir am Karon und Kata Beach. Wunderschöne Strände!
    Man kann weit ins Meer hinauslaufen ohne den Grund unter dem Boden zu verlieren. Ebenfalls ist das Wasser sehr klar.
    Die letzten vier Tage verbrachten wir am Nai Harn Beach.
    Mit einem Roller erkundeten wir die Insel. Dies ist mit dem Linksverkehr noch eine ziemliche Herausforderung. 😄🏍
    Wir genossen die letzte Woche bei rund 32 Grad. ☀️ 🌴 🍻

    Morgen früh geht es mit einem Inlandflug nach Bangkok. Dort werden wir in einem Hostel in der Nähe des Flughafens übernachten.
    Am Freitag um 9:20 geht unsere Rückreise los.
    In einem 6'40 stündigen Flug geht es nach Muscat, ehe wir nach weiteren 7'35 in Zürich landen werden.
    Aufgrund der Zeitverschiebung werden wir Zürich zirka um 19:05 erreichen. ✈️ 🇹🇭 🇴🇲 🇨🇭
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  • Day96

    Bangkok

    November 24, 2016 in Thailand ⋅ ⛅ 34 °C

    Die Reise mit dem Bus von Siem Reap nach Bangkok dauerte rund 15 Stunden. Die Busfahrt war zwar lange, aber einigermassen komfortabel.
    In den frühen Morgenstunden, betraten wir thailändischen Boden. 🇹🇭 🚌
    Nach dem Hostel Check-In besuchten wir das Katzencafé "Caturday" und vergassen die Zeit zusammen mit den vielen Katzen. 🐱 ☕️
    Am Mittwoch gingen wir gemütlich durch den Lumphini-Park. Wir konnten uns einige Sporteinlagen an den Trainingsgeräten nicht verkneifen. Danach sassen wir gemütlich am See und beobachteten die riesengrossen Warane.
    Auf Empfehlung machten wir eine Longtail-Bootsrunde auf dem Chao Phraya Fluss. Wir konnten diese leider nicht so geniessen, da der Fluss sehr wild war. 🌊
    Ebenfalls war es sehr teuer und nicht wie versprochen eine Stunde lang...
    Am Nachmittag besuchten wir einige der vielen schönen Tempel, die Bangkok zu bieten hat.
    Den Wat Pho Tempel mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha.
    Sowie den Wat Ratchapobit, wo wir eine Mönchszeremonie miterleben durften. Ebenfalls besuchten wir den Wat Suthat und den goldenen Tempelberg.
    Die Staatstrauer wegen dem verstorbenen König ist nachwievor gross. Die meisten Menschen tragen schwarze Kleidung oder eine Trauerschleife. Der König ist omnipräsent in Bangkok.
    Bangkok ist entgegen unserer Vorstellung nicht wirkich verrückt. Es ist sehr sauber, geordnet und eher westlich. Preislich kann man Bangkok nicht mehr mit Vietnam oder Kambodscha vergleichen. Die Preise sind hier schon etwas höher. Zum Beispiel:
    - Bier in 🇻🇳 ~ 20 Rappen
    - Bier in 🇰🇭 ~ 50 Rappen
    - Bier in Thailand 🇹🇭 ~ 2 Franken

    Gleich geht es mit den "Thai Lion Air" nach Phuket. ✈️ 🌴 🌊 🍹
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  • Day93

    Kambodscha

    November 21, 2016 in Cambodia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach unserer langen Reise von Chau Doc nach Phnom Penh, erholten wir uns im Hotel. ⛵️ 🏡
    Das Hotel war leider sehr ausserhalb der Stadt. Mit dem TukTuk rund eine Viertelstunde entfernt.
    Am nächsten Tag planten wir unsere Reise in einem Café und trafen später auf Visal. Mit ihm machten wir spontan am Nachmittag eine TukTuk-Tour durch Pnohm Penh. Die Hauptstadt des Königreichs hat viele schöne Häuser und Paläste mit speziellen Verzierungen. Den königlichen Palast jedoch, durften wir wegen den Kleidervorschriften leider nicht betreten. Doch es gab viele weitere Dinge zu tun in Pnohm Penh.
    Sehr eindrucksvoll war der Besuch im S-21 Genozid Museum. An diesem Ort wurden tausende Menschen von den roten Khmer gefoltert und gequält, bevor man sie auf den Killing Fields hinrichtete und in Massengräber begrub.
    Wir haben bereits einige Museen auf unserer Reise besucht. Doch dieses hier war mit Abstand das Beste! Man erhielt viele Informationen über die Geschichte. Grauenhaft, was für Leid Menschen anrichten können...
    Es war ein sehr bedrückender Besuch, der uns lange beschäftigt hat.
    Die roten Khmer haben in den Jahren 1975-1979 einen Massenmord an der Bevölkerug Kambodschas ausgebübt. Zirka einen Viertel der Bevölkerung wurde umgebracht.
    Diesen gravierenden geschichtlichen Einschnitt merkt man den Menschen hier immernoch an.
    Den Schritt den die Leute in Vietnam gemacht haben, mit dem Vergeben aber nicht Vergessen, scheinen die Kambodschaner noch nicht gemacht zu haben.
    Sie wirken nicht wirklich fröhlich und frei.
    Der Audiobeitrag von SRF gibt einen Einblick:
    http://m.srf.ch/sendungen/international/kambodscha-der-lange-schatten-der-roten-khmer

    Mit dem Reisebus ging es weiter nach Siem Reap. Die Fahrt dauerte rund sechs Stunden.
    Unser gebuchtes Hotel war ausgebucht und wir wurden in einem anderen untergebracht.
    Wir kamen uns ziemlich komisch vor, als Backpacker in einem Luxushotel zu sein. Dennoch genossen wir es jeden Tag im Pool zu baden. 😊🏊🏻
    Am Sonntag besuchten wir die Angkor Wat Tempelanlage mit einem TukTuk. Die Tempelanlage ist wunderschön und gigantisch gross! Unglaublich, welch Bauwerke der Mensch früher erschuf.
    Einige Teile davon wurden renoviert, was aber sehr schön und nicht künstlich aussieht. Es war extrem heiss. ☀️ Als Souvenir haben wir beide einen Sonnenbrand bekommen. Diesen kurierten wir dann in unserem Hotelpool aus.
    Am zweiten Tag machten wir die grosse Tour und konnten wieder viele verschiedene Tempel besichtigen. Jeder Tempel sieht anders aus und hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Sehr schön sind die Urwälder, die teils mit den Tempeln verschmelzen.
    Am Abend wollten wir den Sonnenuntergang bestaunen, der leider aber von den Wolken verdeckt wurde. 🌅 ☁️
    Heute in der Nacht werden wir mit dem Nachtbus von Siem Reap nach Bangkok reisen. 🇰🇭 🚌 🇹🇭
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  • Day89

    Mekongdelta

    November 17, 2016 in Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach dem Frühstück ging es mit einem kleinen Bus in Richtung Mekongdelta. Unseren ersten Halt machten wir bei der schönen Vinh Trang Pagoda in My Tho. Dort gab es drei grosse Buddhastatuen. In sitzender, liegender und stehender Position. Die Statuen waren zirka 18 Meter hoch und sehr imposant.
    Danach ging es mit einem grossen Boot vom leider sehr dreckigen Hafen zu vier verschiedenen Inseln. Auf der Schildkröteninsel gab es Mittagessen. Danach ging es weiter zu den Coconut Candy. Dort werden aus Kokosnüssen und Malz leckere Süssigkeiten hergestellt. Auch konnten wir Reiswein und Schlangenschnaps kosten. Natascha traute sich dann noch als eine von wenigen mit einer Phython ein Foto zu machen. 🌴 🐍 🍚 🍭
    Mit einem Ruderboot fuhren wir, mit Reishüten durch den Mekongdschungel. 🚣
    Nach einer Stärkung mit Honigwein und Früchten, begleitet von vietnamesischer Volksmusik, ging es auf die dreistündige Busfahrt nach Can Tho.
    Dort übernachteten wir, um am nächsten Tag den Floating Market zu besichtigen. 🍍 🚣
    Nach der Besichtigung fuhren wir mit dem Fahrrad dem Fluss entlang und sahen eine Bambusbrücke und besuchten eine Tempelanlage. 🚲🌉🏯Kulinarisch gesehen war es ebenfalls ein Abenteuer. Neben Ratte, hatten wir Reisnudelpizza und Reiskuchen. 🐭🍚🍕
    Mit dem Bus ging es weiter nach Tra Su. Dort wurden wir auf dem grünen Wasser herumchauffiert und konnten die wunderschöne Landschaft mit den vielen Bäumen und Vögeln beobachten. 🚣🕊
    In Chau Doc, der Grenze von Kambodscha, assen wir zusammen das Abendessen und gingen dann schlafen. 😴
    Am Morgen besichtigten wir eine Fischfarm und eine muslimische Minderheit. 🐟
    Dann stiegen wir um auf ein Schnellboot, dass uns über den Mekong nach Phnom Penh chauffierte. Auf dem Boot haben wir die ersten Walliser auf unserer Reise getroffen. Zwei Rentnerpaare aus Brämis, die ebenfalls den Angkor Wat besuchen werden.
    Die Mekongdeltatour war der krönende Abschluss einer tollen Reise durch Vietnam. 🇻🇳
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  • Day87

    Ho-Chi-Minh-City

    November 15, 2016 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach unserer Ankunft in Ho-Chi-Minh-City wurde uns bewusst, dass es mit der Ruhe vorbei sein wird. Diese Stadt ist extrem belebt und der Verkehr ist komplett verrückt. Wir mussten uns nach der Ruhe in Mui Ne wieder an den Trubel gewöhnen. 🚲 🇻🇳
    Am Abend besuchten wir den verrückten District 1. Es gab hier unglaublich viele Leute, Verkehr, Restaurants und Bars.
    Am Sonntag schlenderten wir gemütlich durch die Stadt, besichtigten die Notre Dame (Made in Vietnam), das alte Postgebäude und den Ho-Chi-Minh Square.
    Um den Sonnenuntergang zu beobachten, gingen wir frühzeitig in den Bitexo Financial Tower.
    Mit dem Aufzug ging es rasant in das 52. Stockwerk (knapp 30 Sekunden). Ebenso rasant stiegen die Preise. Die Preise für ein Bier sind zirka 15x höher als zirka 200 Meter weiter unten.
    Den Ausblick ist es auf jeden Fall wert! Wir konnten die Stadt am Tag, beim Sonnenuntergang und bei Nacht bestaunen. Solange mussten auch unsere Getränke hinhalten, die wir dem Preis entsprechend langsam genossen haben. 🌅 🌃 🍻 🍹 😄
    Am nächsten Tag besuchten wir das Kriegsopfermuseum. Hier werden die schlimmen Kriegsgeschehnisse sehr einseitig präsentiert. 🇫🇷 🇺🇸⚔️💣
    Am Abend gingen wir zu Tri Pham, zum Ohrenreinigen. 👂🏻
    Das war ein absolut einmaliges Erlebnis. Mit verschiedensten Werkzeugen holt er Dinge aus dem Ohr, von denen man lieber nichts gewusst hätte. Die strich er einem dann auf den Arm, sodass man diese dann am Schluss auch begutachten konnte...
    Diese Behandlung machte er ins seinem kleinen Laden, direkt neben dem dichten Verkehr Ho-Chi-Minhs. Zum Programm gehörte auch eine Massage. Da wohl Lukas Frisöse in Mui Ne gepatzt hatte, korrigierte er seinen Haarschnitt kurzerhand. Für diese rund 40 minütige Tortur bezahlten wir zusammen 120'000 Dong. Das sind rund fünf Schweizer Franken.
    Heute geht es auf eine dreitägige Mekongdelta-Tour bis nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. ⛵️ 🚌 🇰🇭
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  • Day84

    Mui Ne

    November 12, 2016 in Vietnam ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer kurzweiligen Busfahrt sind wir in Mui Ne angekommen. Mui Ne liegt im Süden Vietnams und ist direkt am Meer. Es ist ein beliebtes Reiseziel der Russen. Dementsprechend sind viele Läden auf russisch angeschrieben. 🇷🇺
    Das einstige Fischerdorf hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Wo früher die Fischer ihre Netze einholten, stehen heute Resorts, Restaurants, Läden, Kite- und Surfschulen.
    Unser Hostel lag etwas ausserhalb des Touristenzentrums. Wir waren die einzigen Gäste und konnten so richtig entspannen. Das Hostel lag direkt am Meer und war wunderbar. Die Inhaberin Julia und ihre fünf Hunde haben unseren Aufenthalt perfekt gemacht. Jeden Tag gingen wir mit dem Stand-Up-Paddle ins Meer hinaus. Bei uns war es zwar meist ein Sit-Down-Paddle, super war es trotzdem. 😊🏄🏻🏄🏻‍♀️🏖
    Abends schauten wir uns mit den Hunden den Sonnenuntergang an. 🌅
    Mit dem Fahrrad ging es täglich in die zirka vier Kilometer entfernte Stadt. Mit dem Verkehr kamen wir problemlos zurecht. Probleme kreierten nur wir selber. Beim Versuch, Händehaltend Fahrrad zu fahren, "hets nisch glädrut". Kleine blaue Flecken sind die Überbleibsel von diesem total romantischen und idiotischen Unfall. 🚴🏻🚴🏻‍♀️😍😄
    Am Freitag galt "Morgenstund hat Gold im Mund". Um 04:45 Uhr ging es mit einem Jeep zu den weissen Sanddünen. Der Sonnenaufgang war sehr schön anzusehen. Auch die Landschaft war toll. Was störte waren die vielen lauten Quads, die faule Touristen auf die Dünen transportierten. Später besichtigten wir die roten Sanddünen. Zum Schluss liefen wir barfuss durch den Fairy Stream. Dies ist ein Bach der zu einem kleinem Wasserfall führt. Die zirka dreistündige Tour war abwechslungsreich und mit je fünf Dollar sehr preiswert. 🏜🏞💵
    Heute mussten wir uns leider von Julia und ihren Hunden verabschieden. Wir wären gerne noch länger dort geblieben. Doch irgendwann mussten wir unsere Reise fortsetzen, da wir noch einige Orte entdecken wollen. 🙆🏻 🐶 😄
    Nun fahren wir mit dem Bus nach Ho-Chi-Minh-City. 🚌 🌃
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  • Day80

    Da Lat

    November 8, 2016 in Vietnam ⋅ ☀️ 19 °C

    Mit dem Nachtbus ging es von Hoi An zuerst nach Nha Trang. Die Liegen waren zwar sehr bequem, jedoch konnten wir nicht gut schlafen. In Nha Trang stiegen wir in den Bus nach Da Lat um. Von Meeresebene ging es hoch in die Central Highlands auf rund 1500 Meter über Meer. Die "Busfahrerei" von Hoi An nach Dalat dauerte rund 19 Stunden. 🚌
    Am Nachmittag checkten wir im Hostel ein. Dieses war uns sofort sympathisch wegen dem netten Ehepaar und dem kleinen Ken. 👫🐶
    Nach dem Nachtessen trafen wir "Jackie Chan" von den Easy-Riders und besprachen die morgige Biketour. 🏍
    Schon am morgen holten uns Tin und Thuan (Jackie Chan) ab und unsere Biketour begann. Wir hatten diesmal Wetterglück und konnten einen tollen und erlebnisreichen Tag zusammen verbringen.
    Wir sahen den Paradise Lake, das Hühnerdorf mit den Goho-Einwohnern, eine Pilzfarm, die Pangour und Elefanten Wasserfälle, den riesigen Happy Buddha, eine Seidenfabrik, eine Tierfarm, eine Kaffeeplantage und eine Blumenfarm.
    Auch kulinarisch hatte der Tag einiges zu bieten. So assen wir gebratene Grillen, einen ganzen gebratenen Frosch, tranken hochprozentigen Reiswein und Wiesel-Kaffee. 🐔🏚🍄 💦 🐘🐊☕️
    Heute geht unsere Reise weiter mit dem Tagesbus nach Mui Ne. 🚌
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  • Day77

    Hoi An

    November 5, 2016 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    In Hoi An genossen wir drei entspannte Tage bei meist schönem Wetter und rund 28°. 🌤
    In Hoi An gibt es unzählig viele Schneiderläden, Restaurants, Cafés und Bars.
    Die schöne Altstadt lädt zum Bummeln ein und ist bei Nacht wunderschön beleuchtet.
    Wir liessen uns einen massgeschneiderten Anzug, zwei Kleider und einen Blazer machen. 👗 👔
    Nach zwei Anproben und Anpassungen sitzte alles perfekt!
    Der Preis den wir bezahlten, ist ein Bruchteil dessen, was man in der Schweiz bezahlen würde. 💰 🇨🇭
    Ein Highlight war der Besuch im Jack's Cat Cafe. Mit den über 60 Katzen verging die Zeit wie im Fluge. 🐱 😻
    Gestern lud das Hotel zum Abendessen ein. Anschliessend feierten wir mit den anderen Hotelgästen bis in die frühen Morgenstunden. 🎉 🍻 🍹
    Heute Abend werden wir mit dem Nachtbus 🚍 über Nha Trang nach Da Lat fahren!
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  • Day74

    Töfftour mit Quy

    November 2, 2016 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Donnerstagabend nahmen wir den Nachtzug von Hanoi nach Hue. Am Bahnhof in Hue holte uns Quy ab und wir besprachen unsere Tour. Er hatte Englisch und Geschichte studiert und konnte uns daher sehr viele Informationen geben. Wir liefen zur Imperial City und waren am Abend bei Quy eingeladen, zum Geburtstag seiner Tochter. Absolut tolles Erlebnis!
    Die Kinder hatten viel Spass an uns und guckten uns mit grossen Augen an. 👀 😲 Alle sassen friedlich auf dem Boden und haben gegessen. Die Schweizer Toblerone Schokolade kam sehr gut an, vorallem bei den Kids. 🇨🇭 🍫

    Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging unsere Biketour los. In den Strassen Vietnams gibt es keine Regeln, Ampeln werden nicht immer wahrgenommen. Es geht nach dem Motto "Go with the Flow".
    Darum sind die drei wichtigsten Dinge im Strassenverkehr:
    * gute Hupe
    * gute Bremse
    * viel Glück
    Schnell waren wir ausserhalb der Stadt und der Verkehr nahm glücklicherweise ab. Die Gefahren in den Provinzen sind Tiere auf der Fahrbahn, der viele Regen oder überholende Verkehrsteilnehmer.
    Unterwegs haben wir viele Kriegsdenkmale gesehen.
    Unter anderem den Highway of Hell, das Quang Tri Denkmal, die Tunnel bei Vinh Moqc, die DMZ (Demilitarized Zone)... Schrecklich, welche langen und grausamen Kriegsgeschichten dieses Land zu erzählen hat. Erstaunlicherweise sind die Leute in Vietnam aber sehr freundlich und offen. Nach dem Motto "Vergeben aber nicht Vergessen".

    Am Abend erreichten wir Phong Nha. Unsere Bleibe für zwei Nächte. Am nächsten Morgen wurden wir von starkem Regen begrüsst. Es ist Regenzeit! ☔️
    Nach dem Frühstück fuhren wir zur "Dark Cave". Mit einer Zipline ging es über den Fluss zum Eingang der Höhle. Der Weg hinein war abenteuerlich. Im Inneren der Höhle konnten wir ein Schlammbad nehmen. Den Weg zurück machten wir teils zu Fuss, teils schwimmend und teils mit dem Kayak. Die "Paradise Cave" die wir am Nachmittag besuchen wollten, war wegen dem Regen geschlossen. So machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag und planten ein wenig unsere Weiterreise!

    Am nächsten Tag fuhren wir bei teils extrem starken Regenfall den Ho-Chi-Minh Trail entlang bis nach Khe Sanh. Dort besichtigten wir das Battlefield Victory Museum. Am Abend genossen wir eine vietnamesische Spezialität: Chicken im Sticky Rice! 🍗 🍚

    Der nächste Tag begann, wie die meisten zuvor auch, mit Regen. ☔️
    Wir fuhren los von Khe Sanh um Prao zu erreichen. Wir durchquerten den Dschungel und konnten trotz dem Regen tolle Ausblicke geniessen. Am Nachmittag hatte uns ein Erdrutsch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir mussten umkehren und übernachteten in A Luoi. ☔️ 😴

    Weiter ging es von A Luoi Richtung Hue. Leider auch dort mit Regen. Später ging es über den Wolkenpass nach Danang, wo wir die Marble Mountains besuchten. Am späteren Nachmittag kamen wir in Hoi An an. Dort bezogen wir unser Hotel und verabschiedeten uns von Quy.

    Wir hatten richtig viel Pech mit dem Wetter. Es regnete fast andauernd und meist auch stark. Bei schönem Wetter könnte man es sicherlich noch mehr geniessen. ☔️ ⛈
    Trotzdem war es ein tolles Erlebnis. Danke an Quy!
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