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  • Day109

    Roadtrip Neuseeland Teil 5

    February 13 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Roadtrip ist dieses Mal eigentlich der falsche Titel... von Christchurch bin ich fast durchgefahren bis Oamaru Richtung Süden. Die Stadt ist vor allem bekannt für seine Steem-Punk Kultur. Es gibt eine ganze Straße, in der man sich in die viktorianische Zeit zurück versetzt fühlt. Ich war noch damit beschäftigt wieder mit mir selbst klarzukommen und hab mich entschlossen in eine kleine Craftbeer-Brauerei zu gehen. Ich hatte gerade bestellt, als ein Typ, der auch zwei Bier bestellt hatte, einfach für mich mitzahlte! Natürlich kamen wir ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass er auf einem Weingut arbeitete, dass verkauft wurde und bald übergeben wird. Es war noch viel Arbeit und er bot mir an ein paar Tage zu bleiben und mitzuhelfen für Stellplatz, Essen und natürlich Wein! Ihr könnt euch vorstellen, wie lang ich für die Entscheidung gebraucht habe 😅🍷... Nach ca einer Stunde Fahrt fand ich mich auf einem schönen Weingut wieder Mitten im Nirgendwo. Seitdem leere ich Wein aus Flaschen in große Container, (manchmal schütte ich auch einen Schluck in mich 🤭) wasche Tanks und Weinfässer aus oder verschicke Reste von Wein mit der Post. Aber vor allem hab ich hier wieder tolle Leute kennengelernt. Jeden Abend wird gekocht und Wein getrunken (was sonst)! Gestern sind noch zwei Franzosen dazugekommen. Zwei Radfahrer, die eigentlich nur ihr Zelt im Garten aufstellen wollten. Aber wenn man zwei Franzosen „free wine“ anbietet machen sie fast jede Arbeit. (Nein, ich habe keine französischen Vorfahren!😅) Wobei einer fast mehr Wein in sich selbst gegossen hat und nicht in die Container. Bis Mittag konnte er kaum noch stehen und musste erst mal ausnüchtern. Als dann noch die französischen Mädels ankamen, die noch die nächsten Tage helfen sollten, hab ich beschlossen am nächsten Tag meine Reise fortzusetzen, bevor ich komplett versumpfe. Zum „Abschied“, und weil alle versammelt waren, hat Renzo noch seinen selbstgebauten Pool angeheizt. Das war fast eine Tagesaufgabe und er hat es auch etwas mit dem anfeuern übertrieben. Zum Anfang hätte man auch gut darin kochen können, aber mit Hilfe etwas kalten Wassers war es dann perfekt für eine Poolparty mit hauseigenem Champagner und Wein. Leider gab es keinen Sternenhimmel, aber das wäre schon fast zu kitschig gewesen! Mit etwas schwerem Herzen und schwerem Kopf hab ich mich dann am nächsten Tag auf den Weg weiter Richtung Süden gemacht. Zum Abschied gab es noch Wein und Manukahonig. Ich bin versorgt für die nächsten Wochen und freu mich auf neue Erlebnisse !Read more