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  • Swenja Püschel
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Von Oslo nach Hause mit Wilma

Een 25-daags avontuur van Franz & Swenja Meer informatie
  • Het begin van de reis
    2 juli 2026

    Hamburg-Kiel-Oslo

    2 juli, Duitsland ⋅ 🌧 18 °C

    Wir habe extra extra viel Zeit für die Anreise zum Hamburger Hauptbahnhof eingeplant und es war trotzdem halb knapp. Vielleicht lag es daran, dass ich mit Wilma beim Schläfchen eingepennt bin.
    Der Zug nach Kiel war nicht allzu voll und wir hatten ein großzügiges Radabteil.
    In Kiel noch Falafeldöner und Milchpulver gekauft und ab zum Hafen.
    Wir würden vorgelassen, mussten dann aber doch vor der Fähre warten. Das Ding hatte einfach 15 Etagen in der 10. haben wir geschlafen. Überraschen viel Platz und Badezimmer in der Kabine.
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  • Fähre-Campingplatz

    3 juli, Noorwegen ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Nacht war durchwachsen. Für Swenja war es der angekündigte nächtliche Seegang. Für mich war es der sehr enge ständige Kontakt zu Wilma.
    Deswegen sind wir nicht ganz wie geplant die ersten beim Frühstück um 7 Uhr gewesen. Die einzige Mahlzeit die wir uns an Board gebucht hatten. Um kurz nach 10 Uhr ging es dann entspannt von der Fähre und Richtung Campinplatz. Die erste mittel harte Herausforderung, die knapp 200Hm bis dorthin.
    Nach einer Stunde waren die 10km dann auch geschafft. Der Campingplatz ist groß und an sich ganz schön, aber leider zählt das nicht für die Sanitären Anlagen.
    Beim Zelt wurde es dann nochmal kompliziert. Wir haben uns von einem Freund ein Zelt zum aufpumpen geliehen, da wir für uns drei jetzt deutlich mehr Platz brauchen. Der Adapter von unserer Fußpumpe hat aber nicht ganz gepasst. Mit etwas feilen ging es dann aber irgendwie. Die Fußpumpe hat dann aber auch seinen Geist aufgegeben. Also nochmal runter in die City und andere Pumpe kaufen. Damit ging dann alles, aber ich habe das Gefühl, da kommt noch was…
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  • Ein Tag in Oslo

    4 juli, Noorwegen ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute hatten wir einen Pausentag in Oslo und haben uns die Stadt angesehen. Wir sind also mit den Rädern wieder den ganzen Berg runter bis zur Oper von Oslo, unserem Startpunkt für den Tag, ein Touri Hotspot und architektonisches Wahrzeichen von Oslo. Die Kubatur soll einen Eisberg darstellen und man kann fast das komplette Öl Dach begehen.
    Danach ging’s dann weiter mit einem Abstecher über die Akershus Festung und die Innenstadt zur Oslo Mathallen, eine Streetfood Halle an dem Fluss Akerselva, wo es für uns Burger, Pommes und Corndog gab - typisch norwegisches Essen also.
    Nachdem wir noch ne Weile im Park am Fluss auf einer Decke entspannt haben haben, gings auch schon zurück für uns, denn für den Berg zum Campingplatz brauchten wir Zeit und Kraft und außerdem wollten wir etwas früher im Camp sein.
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  • Erster Tag auf dem Rad und Pizza mit Knobi Sauce

    5 juli, Noorwegen ⋅ ☀️ 21 °C

    Gegen 10 Uhr und nach 3,5h Abbauen und einpacken (inklusive Frühstück natürlich) haben wir es geschafft uns auf den Weg gen Süden zu machen. Diese Prozedur ist mit Baby dann doch etwas herausfordernder.
    Auf dem Weg quer durch Oslo - unser Campingplatz lag nördlich des Stadtzentrums - legten wir einen kurzen Stopp beim Bäcker ein, wo es köstliche Kardamom Knoten gab. Weiter gings, auf gut ausgebauten Radwegen, hinaus aus der Stadt. Anfangs verlief der Radweg entlang einer der Hauptzufahrtsstrassen entlang der Küste und scheinbar der Rennradstrecke Nr. 1.
    Mittag und eine kleine Spiel-und Wickelsession gab’s für uns an einer kleinen Bucht mit Strand.
    Währenddessen haben wir uns dazu entschlossen heute ein Stück mit dem Zug zu fahren. Die geplanten 80km plus Höhenmeter bis zum nächstmöglichen Campingsplatz, waren zeitlich und krafttechnisch mit Baby und dem ganzen Zeug, das wir mitschleppen, nicht zu schaffen.
    Also ging’s anschließend nach Ås wo wir auf den Zug gewartet und gehofft haben, dass dieser uns und unsere Räder mitnimmt.
    Und wir hatten Glück, als der Zug kam hatten wir gefühlt 10 Sekunden um unseren Krempel reinzuschaffen, ein Fahrradabteil haben wir auf die Schnelle nicht gesehen - also haben wir die Räder einfach schnell in zwei verschiedene Eingänge geschoben und schon fuhr der Zug los. Als der Schaffner kam, meinte er zwar das ginge so nicht, da wir im Grunde die Eingänge komplett blockiert haben, wir durften aber an der nächsten Haltestelle einen Waggon weiter wo es tatsächlich ein kleines freies Fahrradabteil gab.
    In Moss angekommen haben wir festgestellt, das Sonntag ist und die Supermärkte geschlossen sind und spontan entschieden in dem Hafenimbiss neben dem Campingplatz Abendbrot zu essen.
    Dort gab es dann, nachdem wir unser Zelt am Wasser unter Bäumen aufgeschlagen haben, Pizza mit Knobisauce zum Abschluss des Tages.
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  • Moss-Skjeberg

    6 juli, Noorwegen ⋅ ⛅ 17 °C

    Diesmal sind wir erst kurz nach 7 Uhr aufgestanden und haben knapp 3 Stunden bis zum loskommen gebraucht. Wir verbessern uns. Die Sonne strahlte schon ordentlich. Sonnenaufgang ist ca 4:30 Uhr Sonnenuntergang ca 22:30 Uhr und in der Nacht wird es auch nicht so richtig dunkel.
    Wir hatten „nur“ knapp 50 km geplant, was auch gut so war. Es ging meist wieder in der Nähe der viel befahrenen E6 entlang.
    Pause konnten wir wieder am See machen. Es gab super gesalzene Pommes.
    Später saß Wilma das erste Mal in einem Einkaufswagen, war super glücklich, hat nur gestaunt und versucht alles in die kleinen Finger zu bekommen.
    Hier gab es dann auch die erste bunt gemischte Süßigkeitentüte für uns.
    Leider gab es keinen Flecken Schatten auf dem sonst angenehmen Campingplatz.
    Zum Tagesabschluss gab es einen langweiligen Hotdog im wrap, einen Cheesburger und ein Softeis für 12€. Danach mussten wir noch Brot am Zelt essen und dann ging es ins Bett.
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  • Skjeberg-Strömstad (Häuschen)

    7 juli, Zweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es über die Grenze, davor mussten wir aber noch einen kleinen Anstieg bewältigen. Zum Glück waren in einiger Entfernung zwei schiebende Radfahrende zu sehen, das war Motivation genug um auf jeden Fall nicht zu schieben und nochmal richtig reinzutreten. Nach 15 km hatten wir dann Schweden erreicht. Direkt hinter der Grenze durften wir schon Mittagspause machen. Swenja war im „Godis“ und hat die nächste Tüte für uns zusammengestellt, diesmal allerdings deutlich günstiger. Einmal über die Straße ging es dann zum kleinen Großeinkauf in den Supermarkt. Die nächsten zwei Nächte kommen wir im Ferienhaus meines Cousins unter. Glücklicher Weise, liegt das ziemlich nah an unserer Route. Die kleine Pause tut uns allen sehr gut. Wir haben Zeit um die nächsten Tage zu planen, die Footprints nachzuholen, Wäsche zu waschen und uns vor allem auszuruhen. Es ist insgesamt herausfordernder mit Baby (das zahnt) und Rad zu reisen, als wir uns vorgestellt haben.
    Bevor wir dort ankommen sollten, gab es aber noch den bisher interessantesten Streckenabschnitt über einen schmalen Pfad bergab durch den Wald.
    Nach Ankunft an der Hütte hat es dann auch den restlichen Tag mehrfach geregnet.
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  • Pausen- und Badetag

    8 juli, Zweden ⋅ ☁️ 23 °C

    An unserem Pausentag wurde erstmal gemütlich ausgeschlafen - was bei Wilmi immerhin 7 Uhr heißt. Danach gab es ausgiebig Frühstück mit Rührei und baked beans. Und dann wurde der dringendste Punkt auf unserer To Do Liste abgehakt, Wilmi baden! Das war dringend notwendig und fand im faltbaren Wäschekorb, den es zum Glück in der Hütte gab, statt. Nach 1-2 kleinen Überschwemmungen, haben wir es uns für Wilmas erstes Schläfchen kuschelig gemacht und auf dem Sofa entspannt.
    Gestärkt durch ein kurzes Reste-Mittagessen sind wir dann an den nahegelegen wunderschönen See gefahren, wo immerhin eine von uns baden gegangen ist, Wilma und Franz haben vom Ufer zugeschaut und Tannenzapfen inspiziert.
    Danach haben Franz und Wilmi noch einen Abstecher nach Strömstad gemacht und eingekauft, während ich noch etwas entspannt und dann schon mal Taschen gepackt hab.
    Der Abend endete dann mit leckeren Quesadillas und einer mittelgut gelaunten Wilma - wir glauben dass nun auch schon direkt das 2. Zähnchen durchkommt.
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  • Häuschen-Halden-Göteborg(Zug)

    9 juli, Zweden ⋅ ⛅ 23 °C

    8:55 Uhr in Worten acht-Uhr-fünfundfünfzig, so früh wie noch nie ging es heute aufs Rad. (Beweisfoto oben)
    Kein Zelt zusammenpacken und der ganze andere Kram und Swenja hatte abends schon die meisten Taschen vorgepackt.
    Da unsere ursprüngliche Planung etwas zu optimistisch war mussten wir neu planen. Da kamen wir um eine weitere Zugfahrt nicht herum. Es ging also ein Stück des Weges wieder zurück über die Grenze. Diesmal haben wir aber das abenteuerliche Waldstück umfahren. Etwas zu pünktlich 100min vor Abfahrt des Zuges waren wir in Halden. Die Buchung der Tickets mit den Rädern war auch ein kleines Abenteuer. Hätte auch sein können, dass sie mich mit dem Lastenrad nicht mitnehmen. Aber dem war nicht so. Die Zugbegleiterin wollte uns nur in einem anderen Abteil, also bin ich gerannt um mein und Swenjas Rad noch umzuladen. Als alle und alles im Zug war konnte ich mich dann wieder entspannen. In Göteborg haben wir für zwei Nächte ein Mini Gartenhäuschen.
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  • Pausentag in Göteborg

    10 juli, Zweden ⋅ ☁️ 26 °C

    Nachdem der morgen, dank Wilma, heute fast schon um 5 Uhr begonnen hatte, ging es zum Glück dann doch erst um 8 aus dem Bett und gegen halb 11 runter in die Stadt. Wir hatten einen Fahrradpausentag geplant und sind bei der Oper direkt am Wasser gestartet. Leider war dort sehr viel Baustelle, weswegen wir relativ schnell weiter durch die Innenstadt und in einen wunderschönen Park ging. Dort haben wir etwas mehr Zeit verbracht, ich war im Palmenhaus, Wilma schaukeln und dann haben wir noch ein paar Runden gedreht damit Wilma endlich ihr Schläfchen macht. Danach gab’s Mittag in der Saluhall, wieder eine Streetfoodhalle, dieses Mal mit etwas besserer Ausbeute für uns - Köttbullar, ein Ultra leckeres Sandwich und zum Nachtisch wirklich gutes gelato. Dann sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben ein paar street performances gesehen - in der Stadt war irgendein Kulturfestival und sind dann auf dem Nachhauseweg noch einkaufen gewesen.Meer informatie

  • Göteborg-Västra Hagen

    11 juli, Zweden ⋅ ☀️ 24 °C

    Wilma wollte heute wieder um ca 5 Uhr den Tag starten. Nach einer Stunde Überzeugungsarbeit von Swenja wurde der Start in den Tag doch auf 7:30 Uhr verschoben. Los gerollt sind wir dann gegen 10 Uhr. Nach einigen Kilometern standen wir leider vor einer Sperrung. Ein vorbeikommender Einheimischer stand vor dem gleichen Problem wie wir und wollte auch über die Älvsborgsbron, die westlichste Brücke von Göteborg. Mit verdrehten Umleitungsschildern und Suche im Internet, haben wir auch mit Glück nur einen kleinen Umweg machen müssen. Dann ging es endlich auf den Kattegattleden, dem wir bis zu seinem Ende nach Helsingborg folgen. Jetzt konnten wir wundervolle Aussichten genießen und das bei zügigem vorankommen. Nach knapp 50km kamen wir am Campingplatz an. Hier stand ein Schild: Ausgebucht!
    Es standen schon 3 Radreisende vor uns. Die hatten auch schon angerufen und keine Chance gehabt. Im weiteren Verlauf hat sich herausgestellt, dass ein Spanier schon reserviert hatte und der teilt nun seine Parzelle mit uns. Hier hätten auch noch weitere Zelte Platz gehabt. In der Nähe konnten wir auch gleich noch kurz baden und uns nach dem heißen Tag erholen. Zur Stärkung gab es gerade leckeren Mais-Feta-Frühlingsziebel-Salat und zwei nicht so leckere alkoholfreie Biere.
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  • Västra Hagen-Frillesås

    12 juli, Zweden ⋅ ☁️ 25 °C

    Leider hatten wir heute Früh das gleiche Spielchen wie gestern. Wilma war gegen 5 Uhr wach. Ein bisschen spielen und kurz wickeln, dann ist sie mit Fläschchen und Summen nochmal für eine Stunde eingeschlafen. Gegen 10 Uhr ging es dann wieder los. Wir hatten einen kürzeren Tag von ca 40km geplant. Unterwegs haben wir noch zwei Abkürzungen wegen Gegenwind und Höhenmetern genommen.
    Zum Mittag waren wir an einem Imbiss, daneben waren wir gleich bei einem ICA einkaufen.
    Um ca 14 Uhr sind wir dann auch schon angekommen. Schnell das Zelt aufgebaut, denn der Regen hat uns verfolgt. Jetzt liegen wir für Wilmas Schläfchen bei leichten Regen im Zelt. Im Anschluss gehen wir nochmal ans Meer. Unsere Zeltwiese liegt nur wenige Meter entfernt.
    Hier nutzen wir später die Küche mit Ofen und haben alles für eine Pizza zum belegen gekauft.
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  • Pausen- und Badetag die Zweite

    13 juli, Zweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Gestern Abend haben wir uns spontan dazu entschieden, heute wieder einen Tag am selben Ort zu bleiben. Der Campingplatz gefällt uns nämlich einfach zu gut - schön gelegen und minimale Entfernung zu Sanitäranlagen/Küche, sowie Sitzbank im Schatten direkt am Zelt - und wir haben uns ohnehin vorgenommen regelmäßig einen Pausentag einzulegen.
    Also wurde heute mal wieder mit Unterbrechung ausgeschlafen, dieses Mal bis kurz vor 9!!!
    Dann gab es ein entspanntes Frühstück, währenddem wir bangen mussten, ob wir auch tatsächlich bleiben dürfen, da sich einige Zeltgäste angekündigt haben. Aber die Rezeptionistin hat ein Auge zugedrückt (juhu!) und gesagt, dass wir das aber für uns behalten sollen, da sie ein paar andere Gäste schon abgewiesen hat.
    Also konnte der entspannte Tag starten, es wurde gebadet, im Meer und im Waschbecken, ich hab viel gelesen und Franz und Wilmi haben sich wieder um den Einkauf gekümmert.
    Alles in allem war es ein ziemlich schöner Tag mit tollem Wetter, einigen Kaltgetränken und Eis!
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  • Frillesås-Varberg

    14 juli, Zweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Zu unser aller Glück, hat Wilma heute mit wenigen Unterbrechungen bis 6:30 Uhr geschlafen. Ich hab gestern etwas viel eingekauft, daher mussten wir unter anderem noch Eier, Yogurt und Eis zum Frühstück aufessen. Beim losfahren, war es uns schon zu warm und wir haben direkt angefangen unsere Kleidung nass zu machen. Die Strecke war angenehm flach und gut zu fahren. Am Eingang zum neuen Campingplatz haben wir uns doch nochmal für den kleineren Platz ein paar Minuten weiter entschieden. Hier ist es gemütlicher und es gibt Obstbäume die Schatten spenden. Das Lager schnell aufgebaut und direkt nochmal baden gefahren. Wilma ist im Wasser das erste Mal „richtig“ gekrabbelt. Zurück auf dem Campingplatz ist sie dann auch direkt im Anhänger eingepennt. Es gab noch Reste von gestern zu essen und einen kleinen Abendspaziergang.Meer informatie

  • Erst Rückenwind, dann Gegenwind

    15 juli, Zweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind heute heute tatsächlich schon um 9.04 Uhr (!) losgekommen und haben für die morgendliche Prozedur nur 2,5h benötigt. Der erste Teil der Strecke war dann etwas eintönig und ging an einer stärker befahrenen Landstraße entlang. Dafür haben wir für die Mittagspause eine italienische Schiacciatteria in Falkenberg gefunden und es gab leckere Sandwiches, Peroni und Cappuccino zu Italo disco vibes.
    Nachdem Mittag hat der Kattegatleden einen kleinen Schlenker gemacht, dem wir außerplanmäßig auch gefolgt sind, weil wir so gut in der Zeit lagen. Die paar zusätzlichen Kilometer haben sich auch gelohnt, da der Weg wenig befahren und die Natur sehr schön und abwechslungsreich war.
    Gegen 14:30 sind wir dann bei unserem geplanten Campingplatz angekommen…und wurden abgelehnt. Zum ersten Mal und trotz bedröppelter Gesichter mit Wilmi auf dem Arm! Also mussten wir umplanen, haben den nächstgelegenen Campingplatz angerufen und noch eine kleine Badepause eingelegt. Danach sind wir dann noch die 45 min zum bisher teuersten und größten Campingplatz gefahren.
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  • Haverdal-Laxvik

    16 juli, Zweden ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute war Wilma ab 5:45 Uhr wach und notgedrungen sind wir auch bald aufgestanden.
    Dafür hatten wir die ganze Küche für uns. Der Tag sollte wieder sehr warm werden, daher war es gut, dass wir schon kurz vor 9 Uhr unterwegs waren. Ca 90 min später hatten wir schon unsere Versorgungsstadt Halmstadt erreicht. In einem Café gab es einen kleinen Snack für uns alle. Darauf folge der tägliche Einkauf. Wir haben einfach zu wenig Platz und können nicht mehr so viel Gewicht dazu laden um für mehrere Tage einzukaufen.
    Jetzt standen wir vor der Wahl des Campingplatzes. Lieber klein und dichter am Strand, aber dafür keine Waschmaschine und Küche. Oder größerer Platz in der Nähe der Autobahn, aber mit allem was wir für unseren nächsten Pausetag brauchen. Letztendlich haben wir uns für den größeren und meinen Favorit entschieden. Wir konnten uns selbst ein schönes schattiges Plätzchen aussuchen und haben glücklicher Weise auch weniger als normal bezahlt.
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  • Wäsche waschen auf dem christlichen Campingplatz

    17 juli, Zweden ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute war wieder Pausentag, wir mussten nämlich dringend Wäsche waschen und haben auch nicht mehr so viele Kilometer vor uns.
    Morgens haben Franz und Wilmi mich länger schlafen lassen und ein wenig den sehr großen, christlichen Campingplatz erkundet. Hier gibt’s fast alles: ne Kirche, ein Restaurant, Spielplätze, Shop, Eisladen und ziemlich viel Programm. (Was eher nicht so unser Ding ist, aber der kleine süße Campingplatz nebenan hat leider keine Waschmaschine und Küche)
    Nach dem Frühstück hab ich dann zwei Maschinen Wäsche gewaschen, die wir dann zwischen den Bäumen aufgehängt haben.
    Zum Mittag gab’s Reste und Eis und danach bin ich nochmal zum Strand um eine Runde zu schwimmen, bevor mich eine Regenwolke zum Aufbruch gezwungen hat. Wilma und Franz haben parallel ihr zweites Schläfchen gemacht.
    Abends haben wir dann im Restaurant Pizza gegessen und sind dann vor dem Abendprogramm - irgend ein Ratespiel - geflohen.
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  • Laxvik-Torekov

    18 juli, Zweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Zur Abwechslung gab es heute mal Müsli zum Frühstück. Es hat auch zum Glück noch nicht gleich geregnet, wie es eigentlich angesagt war. So konnten wir entspannt starten. Dann kam aber doch der Regen. Dafür war aber die Strecke heute ganz schön. Die ersten 10km durch den Wald, später noch ein bisschen Küstenweg und den Rest Nebenstraßen. Pause haben wir in Båstad gemacht, da war gerade das jährliche Tennisturnier und die ganze Stadt war auf den Beinen. Es folgte der gefürchtete Berg zum Campingplatz. Ich habe hin und her geplant um so viel Höhenmeter zu sparen wie es nur geht. Im Endeffekt waren die 150hm halb so schlimm. Kurz Zelt aufgebaut und dann erst einkaufen. Einmal am Strand hin und an der Straße zurück. Lecker Nudeln und Köttbullar in Tomatensoße hat Swenja uns zum Abendessen gezaubert. Für Wilma gab es Brei mit ein bisschen frischen Erdbeeren. Alle sind glücklich und können gesättigt ins Bettchen.Meer informatie

  • Torekov-Mölle

    19 juli, Zweden ⋅ ☁️ 19 °C

    Swenja hat gestern Abend bemerkt, dass ihr Kissen Luft verliert. Ich habe ihr meins gegeben und auf dem Wäschesack geschlafen, leider ergab sich dadurch nicht der beste Schlaf für mich.
    Morgens habe ich dann das Kissen geklebt und es hält bisher. Leider hat es auch genieselt. Da macht das einpacken besonders viel Spaß. Heute hatten wir mit knapp 60km einen eher langen Tag vor uns. Anfang wurden wir nochmal etwas nass, den restlichen Tag hatten wir aber Glück. Teilweise ging es wieder nah am Wasser lang. Aber insgesamt hatte ich mir die Route noch etwas schöner und näher am Wasser gewünscht. Mittagspause gab es mit Meerblick und Resten von gestern. Der Campingplatz ist mit ca 40€ die Nacht wieder ziemlich teuer, dennoch bleiben wir zwei Nächte. Abends gab es endlich mal Hotdogs die wir selbst gemacht haben und Wilma isst jetzt auch wieder ein bisschen entspannter. Die letzten Tage waren manchmal echt ein Krampf.Meer informatie

  • Salzige Pommes in Mölle

    20 juli, Zweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Zur Feier des Tages hat Wilma heute bis 7:30 Uhr geschlafen!!! Nach einem entspannten Frühstück zu dem es Eier und baked beans gab, haben wir es uns noch mal gemütlich gemacht im Camp und gelesen bzw. geschlafen. Danach gab’s dann noch Mittag für Wilmi und dann sind wir auch schon los in Richtung Mölle und Kullaberg. In Mölle haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Mittags Spot gemacht und waren auf dem Weg in einer kleinen Töpferei mit Pizza Garten. Hier gab es richtig schöne Sachen, doch leider lässt sich Keramik nicht so gut mit dem Fahrrad transportieren und der Garten war auch brechend voll. Also sind wir zum Hafen gefahren und haben in einer Strand Bar namens salty dog Pommes und ein Sandwich gegessen, beides war echt lecker, aber das salty im Namen ist dort auch Programm.
    Danach ging’s mit gefühlten 20% Steigung durch ein schönes Waldstück auf den Kullaberg (zum Glück hatten wir kein Gepäck dabei) von dem wir eine grandiose Aussicht hatten.
    Auf dem Weg zum Camp sind Franz und Wilmi nochmal zum einkaufen abgebogen und ich bin am Fuße des Pools umgedreht und mir das Gewimmel doch nur von weitem angeschaut.
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  • Mölle-Landskrona

    21 juli, Zweden ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute stand das letzte Stück vom Kattegattleden an. Also der offiziellen Route der wir die letzten Tage gefolgt sind. Vorher mussten wir aber noch einige von diesen schönen Barrieren umfahren und mit meinem Gespann war das manchmal nicht so einfach. Dafür ging es viel am Wasser entlang und wir hatten mehr oder weniger Rückenwind. In Helsingborg haben wir Pause gemacht und Swenja hat ein schönes Café rausgesucht. Da konnten wir uns alle stärken. Auf dem weiteren Weg sind wieder wieder durch einen Golfplatz, wie gefühlt jeden Tag mehrmals. Der Zeltplatz war ganz nett, aber die Zeltwiese war eine Herausforderung. Etwas uneben, viele Bäume, wenig Gras und schon ein paar andere Zelte machten die perfekte Platzsuche schwierig. Leider gab es auch keinen Kühlschrank für unsere Drinks, da hatten wir uns irgendwie schon dran gewöhnt. Am Abend war es in der Umgebung noch etwas lauter was Wilma nur sehr unruhig hat einschlafen lassen.Meer informatie

  • Landskrona-Malmö

    22 juli, Zweden ⋅ ☁️ 19 °C

    Wilma wollte heute wieder früh (6 Uhr) in den Tag starten, dass konnten wir ihr schlecht verwehren. Also ging es ca 8:30 Uhr wieder auf die Strecke. Ich habe mich auch etwas mit dem Zelt einpacken beeilt, denn es hat gerade angefangen zu regnen. Denn abends wieder in ein nasses Zelt zu müssen, ist keine Freude. Die Route war am Anfang ganz schön wurde aber bald zu einer Landstraße. Wir haben mal einen Abstecher zur Küste gewagt, aber hat es nur wieder geregnet und der Wind war viel stärker. Da haben wir lieber wieder etwas Abstand vom Meer genommen. Wir brauchten auch noch Mittag für Wilma und so sind wir durch Zufall am gleichen Supermarkt wie im letzten Schweden-Urlaub mit Swenjas Familie gelandet. Da gab es dann noch all you can eat Buffett für uns. Komplett voll sind wir dann nach Malmö und noch etwas darüber hinaus zum Campingplatz gefahren. Leider sind die Zeltwiesen nicht so schön und weit vom Servicehaus mit Küche und WC entfernt. Eigentlich wollten wir hier drei Nächte bleiben. Aber wir haben erstmal nur eine gebucht. Wir haben schön andere Pläne für die nächsten Tage und gucken morgen früh weiter.Meer informatie

  • Von Malmö nach Falsterbo

    23 juli, Zweden ⋅ ☀️ 21 °C

    Wilma hat uns heute mal wieder ausschlafen lassen, von daher haben wir erst gegen 10:30 Uhr den Campingplatz verlassen.
    Der Weg hat uns anfangs einen tollen Blicken auf die Brücke beschert, bevor wir sie dann unterfahren und hinter uns gelassen haben. Dann ging es erst einmal mit Rückenwind nah am Wasser durch ein Naturschutzgebiet, durch kleinere Orte und weiter ins Landesinnere, bevor wir nach Westen abbogen und mit kräftigem Wind von vorne in Richtung Halbinsel gefahren sind. Nach einem Smörebröd Mittag in Höllviken sind wir dann die letzten 10 km zum Campingplatz gefahren. Der ist dieses Mal wesentlich schöner gelegen, in der Nähe von Wald und Dünen, das Servicehaus ist dicht dran, aber leider auch etwas teurer, da die zeltwiese „unavailable“ sei.
    Nach Wilmas Schläfchen im Zelt, haben wir noch einen Abstecher, durch die Dünen, ans Meer gemacht, wo ich mich zumindest kurz ins eiskalte wasser getraut hab. (Franz war nur bis zu den Knien drin 😋)
    Abends gab’s Linsenbolo und Livemusik von der Campingplatzbar aufs Ohr.
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  • Der allerletzte Pausentag

    24 juli, Zweden ⋅ ☁️ 19 °C

    Die ersten 2 Stunden des Tages haben Wilmi und ich heute alleine verbracht, und den Papi schlafen lassen, da sie wieder 6 Uhr wach war und Franz sich in der Nacht gekümmert hat. Also haben wir erstmal Frühstücksbrei gemacht und gegessen und waren auf dem Spielplatz.
    Nach dem ersten Schläfchen im Zelt gab’s dann erstmal Mittag auf dem Campingplatz - Spiegelei und Gemüsebrei - und dann haben wir uns bei dunkler werdendem Himmel auf den Weg gemacht die Halbinsel zu erkunden. Was dann fast ins Wasser gefallen wäre, als es unangekündigterweise angefangen hat zu regnen und ich keine Regenjacke eingepackt hatte. Zum Glück hat es nach ca 20 min, die wir im Supermarkt verbracht haben, wieder aufgehört.
    Also ging es mit dem Rad weiter über die Halbinsel, quer durch 2 Golfplätze, an Dünen entlang, durch ein Naturschutzgebiet und inklusive eines Kaffee- und Snackstopps wieder zurück.
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  • Falsterbo-Trelleborg

    25 juli, Zweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Wilma ist gestern ganz schnell eingeschlafen, leider aber durch Lärm auf dem Platz wieder aufgewacht. Zwei Stunden, bis ca 23 Uhr haben wir gebraucht um sie wieder in den Schlaf zu bringen. Dafür ging es dann mit morgendlichen Unterbrechungen bis ca 8 Uhr. Wir haben uns auch beim Packen etwas mehr Zeit gelassen, da wir nur knapp 30km vor uns hatten. Den letzten Einkauf unserer Reise haben wir bei einem Maxi ICA gemacht. Eine letzte selbst zusammengestellte Tüte mit Süßkram und was wir für heute und morgen auf der Fähre noch brauchen.
    Heute Abend sind wir noch essen gegangen, weil wir keine Reste übrig haben wollen. Wilma wollte vorher leider kein zweites Schläfchen machen, hat aber beim Essen noch gut mitgemacht. Jetzt haben wir sie schon 18 Uhr zu Bett gebracht. Das ging zum Glück schnell. Wir versuchen heute auch etwas früher zu schlafen, dass wir morgen rechtzeitig und entspannt um ca. 8 Uhr an der Fähre sind.
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  • Trelleborg-Rostock-Wismar

    26 juli, Duitsland ⋅ 🌧 19 °C

    Um 6 Uhr war der Wecker gestellt. Kurz davor wurde Wilma wach. Diesmal hat es für uns auch gepasst. Wilma hat noch ein schnelles Frühstück bekommen, wir haben nur alles zusammengepackt und wollten auf der Fähre in Ruhe essen. Zum Bahnhof sind wir ca 15 Minuten gefahren, dort konnten wir uns an einem Automaten einchecken und unsere Tickets für die Fähre drucken. Dabei ist Wilma glücklicherweise auch nochmal eingeschlafen. Kurz auf den Shuttlebus gewartet. Da hatten wir Angst, dass wir da mit allem Zeug rein müssen. Aber der Fahrer meinte auf Englisch, ihr fahrt hinterher. Wir waren die ersten auf der Fähre und mussten Wilma wecken, da der ganzen Verkehr warten musste, bis wir runter vom Fahrzeugdeck waren. Dadurch hatten wir dann aber auch den Luxus uns den Platz auszusuchen. Wir haben dann eine kleine Spiel und später auch Schlafecke draus gemacht. Nach 6 Stunden Fahrt sind wir dann in Rostock angekommen. Zu unserer Freude haben Swenjas Eltern uns dort abgeholt. Sonst hätten wir noch mal 70km bis nach Wismar fahren müssen oder eine nervige Zugfahrt mit dem ganzen Gepäck. So wurde alles verladen und wir sind trocken und entspannt in Wismar angekommen.

    Damit schließen wir unsere Reise ab. Wir haben wieder viel gelernt. Sehr viel Spaß als Familie gehabt.
    Im September geht's dann mit der nächsten Reise weiter 🙂
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    Het einde van de reis
    26 juli 2026