• Liesbeth Hofmann
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Roadtrip Slowenien

A 8-day adventure by Liesbeth Read more
  • Trip start
    August 29, 2026

    Tag 1

    August 28 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    An Tag 1 unserer Reise starteten wir zu Hause in Weinböhla. Wir wollen eine mehr oder weniger kleine Tour machen, mit jeweils einem Stopp in Tschechien und Österreich, bevor wir anschließend einige Tage in Slowenien verbringen. Dafür habe ich eine kleine Route geplant. Unser erster Stopp: Český Krumlov. Die Stadt gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe, also kann man sich das ja mal anschauen.

    Also sind wir am Freitag ins Auto gehüpft, haben ganz in guter Manier ungefähr die Hälfte zu Hause vergessen und sind losgefahren. Da wir mit Papas Inster, also einem E-Auto, unterwegs sind, waren kleine Pausen zum Laden und Beinevertreten sowieso schon mit eingeplant.

    Allerdings war die erste Ladestation in einem Parkhaus eines Einkaufszentrums versteckt und wir mussten erst einmal ganz schön suchen, bis wir sie gefunden hatten.

    Nach einer recht langen Fahrtauch sehr kurvigen und hügelige Straßen, kamen wir schließlich am Camp Krumlov an. Und wir waren tatsächlich genau pünktlich: Gerade noch schafften wir es, das Zelt und unseren Autoschlafplatz aufzubauen. Denn kaum waren wir fertig, ging draußen ein ordentlicher Wolkenbruch los. ☔

    Also haben wir kurzerhand beschlossen, uns Český Krumlov erst am nächsten Tag anzusehen. Für heute hieß es stattdessen: alle Viere von uns strecken, gemütlich machen und noch einen Film schauen.
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  • Tag 2

    August 29 in Czech Republic ⋅ ☀️ 15 °C

    An Tag 2 war ich erstaunlicherweise relativ früh wach. Unsere Zeltnachbarn waren in der Nacht wirklich sehr laut und besonders dem Mann mit der Gitarre hätte ich irgendwann gerne etwas um die Ohren gehauen. Der hatte offenbar bis 3 Uhr nachts nicht vor, Ruhe zu geben. Umso erstaunlicher, dass ich trotzdem schon gegen 7 Uhr wieder ausgeschlafen war. 😅

    Nachdem wir alles zusammengepackt hatten, wurde erst einmal das Auto geladen und wir haben uns noch ein kleines Frühstück geholt. Danach ging es endlich nach Český Krumlov, um die Stadt zu erkunden.

    Wir sind durch die kleinen, verwinkelten Gässchen geschlendert und haben uns die Stadt in aller Ruhe angeschaut. Besonders schön waren die vielen alten Häuser und die gemütliche Atmosphäre. Eine eher überraschende Entdeckung waren allerdings die Bären im Schlossgraben. Mit Bären hatte ich bei einem Stadtbummel ehrlich gesagt nicht unbedingt gerechnet. 🐻

    Danach hieß es wieder: ab ins Auto und weiter Richtung Österreich. Unsere eigentliche Tagesstrecke führte uns bis nach Hallstatt. Nach der Fahrt haben wir uns dort erst einmal die Füße vertreten und natürlich auch Hallstatt angeschaut.

    Und weil so ein Reisetag hungrig macht, gab es zum Abendessen ganz klassisch Schnitzel.

    Anschließend haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und den Abend mit Blick auf die Berge ausklingen lassen.
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  • Tag 3

    August 30 in Austria ⋅ ☀️ 27 °C

    An Tag 3 starteten wir in Hallstatt mit einem schönen Frühstück und einem tollen Blick auf die Berge.
    Die Fahrt an diesem Tag war allerdings etwas länger. Und da wir nicht den ganzen Tag nur im Auto sitzen wollten, hatte ich vorher ein paar kleine Stopps entlang der Strecke herausgesucht. Unter anderem ging es zu einem kleinen Wasserfall, zu einer kleinen Burg und, weil man ja nicht jeden Tag die Gelegenheit dazu hat , zu einem Panzer, der zu einem Armeemuseum gehört.

    Ins Armeemuseum selbst musste ich jetzt nicht unbedingt hinein, aber für ein Foto kurz anhalten geht immer.

    Zwischendurch haben wir in Villach noch einen Ladestopp eingelegt. Während das Auto Strom getankt hat, haben wir die Zeit genutzt und uns parallel ein bisschen die Stadt angeschaut.

    Unser eigentliches Tagesziel war aber Bled in Slowenien. Als wir schließlich in die Stadt fuhren meinte Papa noch, dass die ganzen Autos und Camper, die uns entgegenkamen, bestimmt vom Zeltplatz kämen und dort keinen Platz mehr bekommen hätten.

    Tja. Das war allerdings weniger ein Spaß als eine ziemlich böse Prophezeiung. 😅

    Denn natürlich war der Campingplatz voll.

    Also drehten wir wieder um, reihten uns in die Schlange ein und machten uns auf den Weg zu einem anderen Campingplatz, ein kleines Stück außerhalb von Bled. Nicht ganz der Plan, den ich ursprünglich im Kopf hatte, aber immerhin hatten wir jetzt einen Platz.

    Den Abend ließen wir dann ganz gemütlich im Restaurant ausklingen.

    Und damit waren wir nun endgültig in Slowenien angekommen. 🇸🇮
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  • Tag 4

    August 31 in Slovenia ⋅ ☀️ 25 °C

    Tag 4 haben wir als Ruhetag für das Auto genutzt und sind in Bled geblieben. Da wir leider nicht auf meinem geplanten Campingplatz direkt am See untergekommen waren, mussten wir etwas kreativ werden, denn mit Parkplätzen am See sah es eher schlecht aus.

    Nach dem Frühstück sind wir deshalb zur Rezeption gegangen und haben uns Fahrräder ausgeliehen. Damit ging es die etwa 6 km bis in die Stadt. Allerdings hatte es die Strecke ganz schön in sich und ging immer wieder steil bergauf. Deshalb haben wir die Fahrräder zwischendurch eher spazieren geschoben als gefahren. 😅

    Am See angekommen war das aber schnell vergessen. Das Wasser war einfach himmelblau und unglaublich klar. So tolles Wasser in einem See habe ich zuletzt in Neuseeland gesehen. Schnief, schief.

    Also haben wir nicht lange gewartet und sind direkt ins Wasser gehüpft. Anschließend sind wir noch mit den Fahrrädern am See entlang gefahren und weil es so warm war danach gleich nochmal ins Wasser gehüpft.
    Irgendwann hatte ich allerdings schon leichte Angst, entweder zur Halbwaise zu werden oder dass Papa in Wahrheit Poseidon ist. Denn nachdem er nach einer Stunde immer noch nicht wieder aufgetaucht war, habe ich mir langsam Sorgen gemacht. 😅

    Aber keine Sorge: Der Hecht hat ihn nicht gefressen und Papa ist auch wieder aufgetaucht. 🐟

    Danach radelten wir zurück zum Campingplatz, haben noch gemütlich Abendbrot gegessen und jetzt stürze ich mich gleich auf mein Buch.
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  • Tag 5

    September 1 in Slovenia ⋅ ⛅ 21 °C

    An Tag 5 hatte ich zuerst sehr interessanten Besuch direkt an meiner Zelttür. Eine große einhörnige Raupe ! Die war bestimmt mindestens so dick wie mein Daumen, dafür aber deutlich länger. Ein wirklich interessanter Besucher, der vorher offenbar schon einmal auf mein Zeltdach geplumpst war. 🐛

    Danach hatten wir zum Glück nur eine kurze Strecke von etwa 50 Minuten zu fahren, denn ganz in der Nähe wartete schon der nächste große See auf uns. Da wir bereits gegen 11 Uhr ankamen, war schnell klar: Heute wird ein See-Tag!

    Zu meiner großen Freude konnte man dort Stand-Up-Paddle-Boards ausleihen. Also bin ich ganze vier Stunden über den See gepaddelt , erst ein gutes Stück hin, dann wieder zurück und anschließend noch ein kleines Stück zusammen mit Papa.

    Zwischendurch habe ich es mir sogar auf dem Board gemütlich gemacht, mich gesonnt und einfach die Berge angeschaut. 🏔️☀️ Allerdings bin ich dabei auch ordentlich abgetrieben und musste irgendwann feststellen, dass ich mich besser langsam wieder auf den Rückweg machen sollte. 😅

    Zum Abschluss gab es noch eine große, leckere Pizza. Papa hatte sich allerdings für die scharfe Variante entschieden ,und die war SO scharf, dass er sie tatsächlich nicht herunterbekommen hat. 🌶️🔥

    Deshalb eine kleine Warnung für alle, die irgendwann in Slowenien unterwegs sind: Wenn auf der Speisekarte „scharf“ steht, dann ist es auch wirklich scharf. So scharf, als würde man wortwörtlich Feuer essen. 😄
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  • Tag 6

    September 2 in Slovenia ⋅ ☀️ 26 °C

    An Tag 6 hatten wir wieder eine kleine Tour geplant. Über Bergpässe, vorbei an Quellen und mit jeder Menge Kühen und Schafen auf der Straße.

    Mein Highlight waren definitiv die Kühe, die eindeutig der Meinung waren, sie hätten hier Vorfahrt. 🐄 Da konnte man als Autofahrer schon mal warten, bis die Damen sich dazu entschieden hatten, die Straße wieder freizugeben. Die Schafe waren da nicht viel besser, die schienen allerdings weniger an der Straße und mehr daran interessiert zu sein, mit den Autos zu kuscheln. 🐑😂

    Am Ende unserer Tour ging es noch zur Quelle der Soča. Die lag dann doch deutlich weiter oben in den Bergen, als ich erwartet hatte. Der Weg dorthin war stellenweise ziemlich abenteuerlich und eher eine kleine Klettertour.

    Abends zog dann noch ein richtig schönes Sommergewitter auf. Dannach klarte der Himmel wieder auf, sodass wir am Ende sogar noch einen wunderschönen Sternenhimmel zu sehen bekamen. ✨
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  • Tag 7

    September 3 in Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    An Tag 7 sind wir in unserem Camp Koren geblieben und haben dem Auto noch einen weiteren Tag Pause gegönnt. Aber natürlich wollten wir nicht den ganzen Tag auf dem Hintern sitzen.

    Nachdem wir morgens noch die Ziegen gefüttert und uns die kleine Heidi besucht hatten, sind wir deshalb zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. 🐐

    Der Weg führte uns zum Kozjak Wasserfall und dabei immer wieder am wunderschönen Fluss Isonzo entlang. Dieses Wasser ist einfach unglaublich blau und klar. Bei so einem Anblick bekomme ich natürlich sofort Lust, hineinzuspringen.

    Ich muss allerdings zugeben, dass das Wasser wirklich sehr, sehr kalt war. Aber das hält uns natürlich nicht davon ab, trotzdem hineinzuhüpfen.

    Die Kombination aus dem türkisblauen Wasser, den Bergen und dem Wasserfall war einfach wunderschön.
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    Trip end
    September 5, 2026