• Melbourne - Koomba Park

    Jan 5–12 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Montag, 05.01. 2026 bis Montag 12.01.2026

    Die Nacht haben wir ganz gut hier auf dem Rastplatz verbracht. Noch ein bißchen Yoga, Frühstücksporridge und Abwasch und dann haben wir noch ca. 250 Kilometer bis Melbourne.
    Es geht zum Award RV Superstore. Dort holen wir unseren neuen Kühlschrank ab.
    Wir haben auch einen Standplatz gefunden, welcher gleich rechts neben dem Baumarkt Bunnings lag. So konnten wir gegebenen Falls auch noch wichtiges besorgen das wir zum Umbauen brauchten.
    Als erstes musste der alte Kühlschrank ausgeräumt werden. Die Lebensmittel packte ich in 2 Ikea Säcke und stellte sie in den Schatten eines Baumes. Dann baute Alex das Teil aus, packte den neuen Thetford aus den Kartons und kürzte das Kästchen, damit er unter das Regal passte.
    Alex montierte wieder mal mit der Schnell-Manier. Das heißt er liest die Anleitung nicht genau, und beim Türanschlagwechsel musste ich ihn zurückhalten, weil ein Federschrauben nicht vollkommen in ein Loch hineinpasste. Er wollte es aufbohren.
    Er kriegt sich dann in der Geschwindigkeit wieder ein, pempert alles so zusammen wie es ihm richtig vorkommt und dann passiert das Vorhersehbare: Der Kühlschrank leuchtet blinkend rot und funktioniert nicht.
    Telefonate mit der Hotline, mit dem Award RV Superstore und ich sah wie Alex schon die Nerven weghaut. Ok! Ich schaute dann mal auf You Tube und da war des Rätsels Lösung. Es gehörte nicht die Türe um 180° gedreht sondern die Deckplatte der Front des Kühlschrankes und der Griff gewechselt auf die andere Seite, dann schließt auch der Kühlschrank mit Magnet und gibt das Signal zum Kühlen.
    Alex folgte den Anweisungen am Video und nun fügte sich alles in eines. Der Kühlschrank funktionierte, wir brauchten keinen zurückgeben und hatten inklusive der provisorischen Befestigung den Tag bis fast 20h rumgebracht.
    Ich bin so stolz auf meinen Schatz, der uns bis am Abend einen funktionierenden Kühlschrank in unseren Van gezaubert hat. Wir haben wieder was Kaltes zu trinken und unsere Lebensmittel wurden wieder gekühlt. “Herrlich!”
    Wir fuhren wieder zurück zu unserem Schlafstellplatz im Koomba-Park, und brachten unseren alten Dometic zum Eisenhändler, wo er noch eine Sonder-Verabschiedung von Alex bekam.
    Wir waren froh und fertig zugleich, denn ganz Australien und wir zwei hatten gerade eine Hitzewelle durchzustehen und wir arbeiten bei 38° im und ums Auto herum.
    Fertig stiegen wir in unser Bett und schliefen sehr rasch ein.
    Der 2. Umbautag brach an. Wir machten unsere Yogaroutine, frühstückten und fuhren danach wieder zu unserem Parkplatz beim Cricket-Sportplatz neben dem Bunnings-Baumarkt.
    Heute schnitt ich die Seitenwände für den Kühlschrank zu und malte sie weiß an. Ein paar Anpassungen musste ich noch vornehmen. Auch die Türe oberhalb des Kühlschrankes musste ich abschneiden, die Bänder versetzen und die Kanten neu malen.
    Auch eine neue Abdeckplatte brauchten wir. Diese setzten wir diesmals oberhalb der Belüftungsschlitze in eine dafür vorgesehene schwarze Eisenschiene mit Nut ein. Nun konnte der Kühlschrank von hinten die warme Luft nach vorne abgeben.
    Alex kümmerte sich indessen um die statischen Befestigungen für den schweren großen Kühlschrank,setzte Eisenösen an die vorgesehenen möglichen Punkte direkt am Kühlschrank und befestigte ihn mit Zerrgurten an den Ösen der Karosserie.
    Die Temperaturen waren nochmals um ca. 2 Grad höher als gestern, und die Farbe trocknete irrsinnig schnell. Dazwischen machte ich uns Salat und natürlich den Abwasch.
    Wieder arbeiteten wir bis fast 20 h, fuhren anschließend zurück zu unserem Koomba Park.

    Wir waren mit den Umbauarbeiten nahezu fertig, nur mehr ein paar Kleinigkeiten waren noch zu tun.
    Alex hatte uns auch schon einen Flug nach Neuseeland gebucht. Am Dienstag, den 13.01. gegen Mitternacht würden wir also in Auckland ankommen.
    Wir hatten uns schon in Sydney Radkartons besorgt, die die ganze Zeit unseren Platz im Kohbi ziemlich einengten.
    Ebenso hatten wir die Genehmigung der Border Force per Mail bekommen. Wir durften ausreisen. Auch AAA, der australische ADAC hatte die Verlängerung unseres CDP erteilt.

    Alles kam sozusagen in unsere Gasse.
    Nur ich hatte eine Wunde, die, genau wo sich die Pobacken treffen, seit 2-3 Tagen nicht zuheilte. Das machte mir zunehmend Sorgen, denn ich sollte ja bald eine Radtour mit cal 3000 km antreten.
    So kontaktierten wir am Mittwoch noch ein paar Proktologen, und ich bekam einen Termin im Knox Privat Hospital am Donnerstag um 10h

    So fing als der heißeste Tag seit langem hier in Melbourne bei 20° Lufttemperatur um 5h früh an.Yoga, Frühstücken,Abwasch,dann ins Knox Hospital
    Während Alex noch unser altes CDP zur Verlängerung an den AAA zur Post brachte, hatte ich meine Untersuchung. Ok, also ist alles nicht so schlimm. So sollte ich mich schonen und bekam gleich 2 Cremen, die ich auch zum Radfahren verwenden sollte. Die Temperaturen kletterten in die Höhe.
    Wir starteten mit dem Trip ins Einkaufszentrum zum Lebensmittel aufstocken. Gegenüber lag die Coin Laundry und während ich die Waschtrommeln befüllte und danach die Trockner startete, fuhr Alex zu Bunnings, um einen dicken Wasserschlauch zu kaufen und auf der Toilette noch unsere Wasserbestände aufzufüllen.
    Danach ging es in die Autowaschanlage. Mit dem Hochdruckreiniger wuschen wir die Bikes und unsere Satteltaschen. Zum Mittagessen wurde von mir ein schneller Salat im Kohbi hergerichtet, während Alex unsere sauberen Räder wieder in der Garage verstaute.
    Inzwischen war die Temperatur auf 43 Grad gestiegen. Wir waren richtig froh, in Kohbi einzusteigen und unsere Klimaanlage auf 18 Grad heruntergedreht zu haben.
    Und da die Hitze wirklich schlimm auszuhalten war, es in Neuseeland auch keinen YO CHI laut Recherche Alex geben würde, wurde noch der nächste Frozen Yoghurt Laden von uns angesteuert.
    Decatlon, eine Sportgeschäftskette, die es fast überall auf der Welt gibt und deren Produkte
    wir kennen und schätzen, war der nächste Stopp. Raus aus dem kühlen Auto, rein in die Backofenhitze die über dem Parkplatz lag und in das akklimatisierte Sportgeschäft. Ich bekam noch eine lange Sporthose zum Radfahren und wir kauften noch einen Rückspiegel nach, der beim Waschen der Räder kaputt gegangen war.

    Also ein proppenvoller Tag sozusagen.
    Unseren Schlafplatz wählten wir 10 Minuten entfernt, nah am Decatlon Sportgeschäft, da wir in der Hitze nicht mehr eine Stunde durch die Stadt fahren wollten.
    Am Rande eines kleines Parkes stellten wir Kohbi ab und waren von der Hitze ziemlich geschlaucht, es kam ein wenig Wind auf und es regnete ein paar Tropfen.
    Die Hitze ließ nun endlich nach und morgen sollte es um mindestens 15° kühler sein.

    Der Freitagmorgen begann mit einer Runde Yoga, darauf folgte unser Frühstück. Während ich unseren Abwasch erledigte, beantragte Alex unsere Einreiseerlaubnis für Neuseeland. Die NZeTA wurde bei mir schon nach einer Stunde genehmigt. Nur die von Alex war noch ausstehend.
    Auch heute stand uns wieder ein arbeitsreicher Tag ins Haus und da wir hier in diesem kleinen Park zu wenig Platz hatten, fuhren wir zurück in den Koomba Park.
    Während Alex die Räder zerlegte und gleich in die beiden Radkartons einpackte, montierte ich noch die neu zugeschnittene Türe über dem Kühlschrank.
    Alles was wir zum Zelten in Neuseeland brauchen würden, wurde von ihm sorgfältig geprüft und nach immer wieder neu adaptierter Packliste in die Kartons eingepackt.
    Der Karton von Alex wog 28,2 kg und meiner 24,2 kg.
    Unser Aufgabegepäck inkl. Radkartons und je 2 Biketaschen darf inklusive Handgepäck (8kg) also 47 kg haben. Das werden wir schaffen!
    Gegen Abend verstauten wir einen Bikekarton in der Garage, den anderen in unserem Wohnraum in der Dusche.
    Geschafft huschten wir bei einbrechender Dunkelheit in unser Hochbett.
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