• …nach Taumarunui

    January 24 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

    Samstag, 24.01.2026
    54 km, 557 hm
    von Mats Haus bis zum B&B Convent in Taumarunui

    In der Nacht hatte es immer wieder geregnet, die Regentropfen prasselten nur so auf das Glasdach der Veranda. Ich hab nicht so gut geschlafen. Alex dagegen war ausgeschlafen.
    Bevor wir Mat verließen erzählte er uns noch, das vor ein paar Wochen bei ihm eingebrochen worden war, Gewehre und GPS-Hundesender gestohlen worden waren.
    Erst jetzt bemerkte ich die Videokamera, die jede Bewegung von uns in der Veranda aufgezeichnet hatte.
    Beeindruckt von seinem Vertrauen in uns, trotz der schlechten Erfahrung die er erst kürzlich gemacht hatte.
    Wir frühstückten sogar noch bei Mat, da der Regen noch immer nicht nachgelassen hatte, und er erzählte von seiner Farmarbeit.
    Dann erhielt er einen Anruf, schnappte sich sein Motorrad und die Hütehunde, wie wir erst jetzt bemerkten, die in einem Verschlag untergebracht waren, und war dahin.
    Wir packten in Ruhe alles zusammen und verließen im Nieselregen
    Das Wetter war nach wie vor sehr launenhaft. Ein bißchen blauer Himmel, viele weiße Wolken und dann plötzlich wieder eine graue dunkle Regenwand, die uns auf der Straße begleitete.
    Wieder hatten wir ein paar hügelige Abschnitte zu bewältigen. Zu Mittag gegessen haben wir im offenen Vorhaus eines alten verlassenen Holzhauses im Örtchen Ongarue, das dem Rugby Club hier wohl gewidmet war.
    Alex tischte uns warmen Reis auf und kochte uns dann nochmals Tee. Wenn es regnete wurden wir doch ziemlich naß und der heiße Tee konnte da sehr gut aufwärmen.
    Alex hatte zu Mittag auch gleich noch in einem B&B in Taumarunui gebucht.
    Während Alex noch eine Gaskartusche einkaufte im Stadtzentrum, durfte ich schon mal ins Hotel fahren. Hier nahm ich in unserem Zimmer eine heiße Dusche, meine naßen Sachen konnte ich im Wohnzimmer an einem Gestell trocknen, daß an die Decke hochgezogen wurde.
    Das alte Haus wurde seit 10 Jahren von June und Geoff geführt, es war früher das Wohnhaus (Convent) der Nonnen. In den Räumen war überall davon noch etwas altes und heimeliges zu spüren.
    Alex kam bald zurück, war auch etwas verwirrt, das unsere Gastgeber keinen Wäscheservice anboten. Ich war zu erschöpft und schlief fast 11 Stunden bis zum nächsten Morgen durch.
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