• … Landschaft in uns aufsaugen!

    January 31 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    31.01.2026
    56 km 650 hm
    Campground Apiti bis Campground Ashhurst

    Wir fuhren heute um 7:00 Uhr in der Früh vom Campingplatz weg. 1 km zurück ins Zentrum von Apiti und dann ging es am Friedhof vorbei, den Berg hinauf. Kurz darauf wechselte die Straße von Asphalt auf Gravel Road und das sollte für die nächsten 30 km auch so bleiben.
    Wir frühstückten wieder am Wegesrand unser Porridge und dann ging es frisch gestärkt weiter. Heute war es sehr anspruchsvoll, obwohl die Schotterstraße etwas besser zu befahren war, als die letzte, da die Steine schon härter in den Boden hinein gedrückt waren.
    Das Wetter war angenehm und wir waren die einzigen auf der Straße. Die Landschaft zeigte sich in einem schönen Licht und die weißen großen Wolken zogen über uns hinweg. In weiter Ferne brach die Sonne mit ganzer Kraft aus den Wolken und beleuchtete die grünen Hügel.
    Auch hier herrschte überwiegend Schafzucht und überall auf den grünen Hügeln waren die weißen Punkte auszunehmen.
    Kurz nach 12:00 Uhr stand in einer Kurve Marie, ein Trail Ángel, dem wir zwei Schokoladen Muffins für unser Mittagessen abkauften. Wir plauderten ein wenig und fuhren dann wieder weiter voran.
    Gegen 14:00 Uhr, kurz vor Ashhurst, machten wir Mittagspause. Inzwischen hatte die Straße wieder auf Asphalt gewechselt und es waren mehr Autos unterwegs,so war es viel schwieriger einen geeigneten Platz zu finden. Unter einem großen Tannenbaum ließen wir uns dann nieder,nachdem Alex diesen Platz genehmigt hatte. Wir diskutieren doch relativ häufig über unsere Essensplätze, mal zu nah an der Straße, mal zu dunkel, mal zu sonnig und kein Schatten. Irgendwie finden wir aber dann doch das Einverständnis des anderen. Mein lieber Mann ist meist doch der Hungrigere von uns beiden, da er viel mehr verbrennt als ich. Wir kochten Gnocchi mit Pilzsoße und Salat, das war ein tolles Novum und es schmeckte uns hervorragend.
    Nun hatten wir nur mehr 8 km nach Ashhurst. Dort gingen wir für unser Frühstück im Supermarkt einkaufen und fuhren auf den etwas weiter entfernteren Campingplatz, dieser kostete pro Person circa 3,50 €. Es sollte eigentlich warme Duschen geben, aber die waren statt warm oder heiß nicht ganz eiskalt.
    Frisch geduscht liege ich nun im Zelt, während Alex draußen noch herumwuselt. Leider ist es hier nicht sehr ruhig, denn rundherum um uns stehen mindestens noch vier Zelte und acht Kinder sind hier noch unterwegs, die die ihre letzten Weihnachtsfeiertage mit ihren Eltern ausnutzen.
    Aber da wir sowieso erschöpft sind, würden wir sicher hier gut schlafen.
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