• ...wieder mal ans Meer

    February 19 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    Donnerstag, 19.02.2026
    von Reefton über Ikamatua nach Greymouth
    88,8 km, 576 hm

    Gut erholt nach unseren 4 Nächten in Reefton,dem kleinen Goldgräberstädtchen, wo ich mich schon fast heimisch gefühlt habe, ging es auf der Asphalt-Bundesstraße weiter Richtung Küste. Wir haben nicht die schwere Mountainbikestrecke mit ca. 55km über die Berge gewählt,sondern den Highway Nr 7, 26 km, und 168 hm nach Ikamatua. Auch deshalb, weil wir nicht gleich Alexanderś Achillessehnen-Entzündung wieder strapazieren wollten.
    So ging es gemählich auf der nicht allzu stark befahrenen Straße dahin.
    Wir hatten ganz gutes Wetter, ab und an lugte der blaue Himmel durch die vielen Wolken. Immer wieder mal überquerten wir Straßenbrücken, die glasklare Flüsse überspannten. Meist wurde die 2-spurgige Straße dann auf der Brücke einspurig.
    Etwas später nach unserem Frühstück hielten wir bei einem Hofladen, welcher im Eiskasten frische Heidelbeeren von einer Farm gelagert hatte. Dort kauften wir eine kleine Box für unser nächstes Frühstück und Alex begutachtete den Laden genau, man könnte diese Informationen ja später einmal gut brauchen.
    Es regnete mal immer wieder, und gegen die Mittagszeit hielten wir Ausschau nach einer schützenden Unterkunft. Diese fand sich in einem alten Schiffcontainer, der ganz nah am Straßenrand auf einer Schafweide stand. Seine geöffneten Türen luden uns ein, hier Rast zu machen.
    Gut gestärkt ging es dann den 7ener Highway nach Greymouth hinein. Dort kauften wir im Supermarkt groß ein und machten uns auf den Weg zum Campingplatz, der direkt am Radweg lag. Dieser führte zwischen Strand und Vegetation uns noch ca. 8 km weiter aus Greymouth heraus.
    Im letzten Abendlicht kamen wir dort an, bauten unser Zelt auf, genossen die heiße Dusche und Alex wunsch und trocknete noch unsere Wäsch, während ich unser Frühstück herrichtete und unsere Schlafmatten fertig machte. Wir wussten auch lt. Wetterbericht, das wir in der Nacht mit Regen zu rechnen hatten, der sich auch noch in die frühen Morgenstunden ziehen würde.
    Aber nach fast 89 km ist man einfach müde und froh, frisch geduscht sich in den Schlafsack zu kuscheln.
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