• Raindrops keep falling…

    February 26 in New Zealand ⋅ ☁️ 9 °C

    Donnerstag, 26. Februar 2026
    75,6 km, 526 Höhenmeter
    Foxtown bis Lake Paringa/Haast

    Wir kommen heute um circa 8:00 Uhr vom Hotel weg, es regnet in Strömen und wir justieren uns gleich hier voll für diesen Regentag. Das heißt Regenhose, Regenjacke und Regenpellerine noch zusätzlich darüber.
    Zuerst fahren wir noch zum One stop Shop und kaufen zwei Frühstück und zwei Abendessen ein, und da es so schüttet,entscheiden wir, dass wir die erste Hälfte unseres Frühstücks gleich noch hier in Foxtown gegenüber des Lebensmittelshops bei einem noch nicht geöffneten Pub einnehmen und die zweite Hälfte nach dem Anstieg und zwar in der Shelter, die auf dem Weg nach 28 Kilometern angegeben war.
    Die ersten 10 km bin ich voll enthusiastisch, da Lorenz mit seinem Team, den Bregenzer Wäldern, nun doch nicht in die Sommerpause verabschiedet wird, denn sie gewinnen fünf zu zwei gegen die Jecenice. Die Slowenen müssen heimfahren, in die Sommerpause.
    Aber danach schüttet es so dermaßen, dass ich schon etwas verzage.
    Alex ist immer 1/2 km vor mir, weil er so schnell und gleichmäßig reintrat. Der Regen scheint ihm überhaupt nichts auszumachen.
    Nachdem wir Rast bei der Shelter machten und den zweiten Teil unseres Frühstücks verzehrten, ging es mir besser.
    Danach gibt es für mich ein Hörbuch, was mir die Sache auch erträglicher macht. Gegen 15:00 Uhr fand Alexander eine Brücke, unter der es trocken war und auf einem großen Stein machten wir dort unsere Mittagsrast. Alex kochte Reis mit Gemüse und wir aßen noch als Abschluss ein paar süße Leckerlies. Bei diesem Wetter brauchte man das!
    Danach regnete es noch immer, mal schüttete es, mal war der Regen schwächer. Wir erreichten das Meer, und noch immer hat der Himmel seine Schleusen offen. Wir treten und treten und die nasse Asphaltstraße kommt mir endlos lang vor.
    Gegen 17:00 Uhr erreichten wir die Recreation Area am Lake Paringa. Der Regen ist war hoffentlich vorbei, doch als wir das Zelt aufstellten und unsere nassen Sachen auf die Leine gehängt hatten, fing es wieder an zu nieseln.
    Schnell räumten wir unsere zum Teil noch immer feuchte Kleidung ins Zelt. Auch da die vielen Sandflies wieder an. Kurz bevor wir ins Zelt kraxelten, stoch mich irgend ein großes Insekt 3x sehr schmerzhaft in die linke Pohälfte. Dort prangen jetzt 3 dicke heiße Dippel. Jetzt liegen wir im Zelt, haben die Insekten ausgesperrt und hoffen auf einen morgigen Tag ohne Regen mit viel Sonnenschein.
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