Viele Arbeiten standen uns nun die Tage bevor. Alex montierte unseren Starlink wieder am Dach und ergänzte die Dachfläche mit einem neuen Stahlprofil und WPC-Brettern, die wir von zu Hause mitgenommen hatten. Unsere Vorräte mussten aufgestockt und unser Wassertank gefüllt werden. Unser Duschsack bekam eine Hülle aus kleinen Eurokisten mit Löchern für den Pumpschlauch und die Brause.
Die Schienen für die großen Kisten versetzte Alex um fast 4 cm, damit wir die Räder auch einzeln aus der Heckgarage bekommen konnten. Denn Alex wollte nun das Radfahren forcieren, da seine Knie beim Laufen schmerzten und der Orthopäde ihm vom Laufen abgeraten hatte.
Beim Wassertank befüllen in einem Park machten wir dann einen großen Fehler. Wir prüften die Qualität nicht und hatten danach braunes stinkiges Wasser im Trinkwassertank. Bei nächster Gelegenheiten ließen wir es sofort in einen Kanal ab und tankten bei einem Skateboard Park gekennzeichnetes Trinkwasser.
Der Jetlag hatte uns auch am 2. Abend noch fest im Griff und hundemüde und fertig gingen wir um 6h abends schon ins Bett. Endlich Montag wir konnten unser gestempeltes Carnet vom Agenten abholen und kurvten wieder mal durch die ganze Stadt. Wir wollten eigentlich noch den Botanischen Garten sehen, doch kurzfristig entschieden wir gemeinsam, dass wir genug von Stadt hatten. Wir wollten Berge und Wälder, Natur und Himmel sehen.
So fuhren wir also los, ließen die Stadt hinter uns und Kohbi kutschierte uns Richtung Norden.
Gegen 19 h erreichten wir unseren ausgewählten Stellplatz etwas weiter weg vom Highway Nr. 99 an einer ruhigen Waldstraße. Müde vom abwechselnden Fahren, waren wir froh, einfach nur in unser Hochbett zu fallen.Read more